Naturkundemuseum Karlsruhe

Naturkundemuseum Karlsruhe Die offzielle Facebook-Seite des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe

Faszination Natur – im Naturkundemuseum Karlsruhe wird die Natur(-wissenschaft) zum Erlebnis für die ganze Familie! Ständig modernisierte Sammlungsausstellungen, wechselnde Sonderausstellungen, das Vivarium mit seinen exotischen Tieren sowie das umfangreiche Veranstaltungsangebot für Erwachsene und Kinder machen das Naturkundemuseum Karlsruhe zu einem Ort, an dem die Besucher die Vielfalt und Schönheit der Natur entdecken können.

Gift oder Stachel: Was war zuerst da?Die naturkundlichen Sammlungen des SMNK sind nicht nur Archive der biologischen Vie...
02/09/2026

Gift oder Stachel: Was war zuerst da?

Die naturkundlichen Sammlungen des SMNK sind nicht nur Archive der biologischen Vielfalt, sondern auch wertvolle Forschungsressourcen. Für seine Arbeit zur Giftevolution nutzt Dr. Björn Marcus von Reumont, Leiter der Entomologie am SMNK, diese „biochemischen Archive“, um die Entwicklung von Giften über Millionen von Jahren nachzuvollziehen.
Moderne Genanalysen liefern dabei eine überraschende Antwort auf die Frage nach dem Gift und dem Stachel…

Der Beitrag ist von Studierenden des KITs im Rahmen des Projekts "Fossil trifft Feed - Studis erzählen Museum" entstanden.

31/08/2026

Die Mitarbeitenden in Museen führen die Besuchenden durch die Highlights des Museums. Doch was sind eigentlich ihre ganz persönlichen liebsten Museumsstücke? Wir haben nachgefragt bei Herrn Dr. Husemann, Biologe, Insektenexperte und außerdem Direktor des Museums.

Der Beitrag ist von Studierenden des KITs im Rahmen des Projekts "Fossil trifft Feed - Studis erzählen Museum" entstanden

Im 18. Jahrhundert war Wissenschaft fast ausschließlich Männersache. Doch Markgräfin Karoline Luise von Baden-Durlach li...
29/08/2026

Im 18. Jahrhundert war Wissenschaft fast ausschließlich Männersache. Doch Markgräfin Karoline Luise von Baden-Durlach ließ sich nicht aufhalten. Sie sprach fünf Sprachen, hatte Kontakt mit den großen Gelehrten ihrer Zeit wie Goethe und Voltaire und erweiterte die wissenschaftliche Sammlung des Naturkundemuseums maßgeblich. Sie sammelte aus Leidenschaft und eignete sich selbst viel Wissen an.
Stücke aus ihrer Sammlung lassen sich auch heute noch im Naturkundemuseum entdecken.

Hast du schon etwas aus ihrer Sammlung entdeckt? Schreib es uns in die Kommentare!

Der Beitrag ist von Studierenden des KITs im Rahmen des Projekts "Fossil trifft Feed - Studis erzählen Museum" entstanden.

29/08/2026

Naturkundemuseum als Studi-Projekt

Studierende des Studiengangs Wissenschaft-Medien-Kommunikation am KIT haben sich unser Museum für ihre Semesterarbeit im SoSe 2026 ausgesucht. Dazu haben sie Wissenschaftler des Hauses interviewt und einzelne Themen recherchiert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit fließen in eine Online-Broschüre ein – und in mehrere Posts und Reels, die sie nun bei uns veröffentlichen dürfen. Ihre Beiträge sind klar erkennbar – also lasst euch überraschen, was da in den nächsten Tagen kommt!

260 Millionen Jahre alte Spuren aus WolferodeZum fünften Mal hat ein internationales Forscherteam, darunter auch Dr. Jul...
25/08/2026

260 Millionen Jahre alte Spuren aus Wolferode

Zum fünften Mal hat ein internationales Forscherteam, darunter auch Dr. Julien Kimmig aus unserem Haus, im ehemaligen Sandsteinbruch nach Spuren urzeitlichen Lebens gesucht – und dabei spannende Funde gemacht: darunter der seltene Abdruck eines Pflanzenrests, ein Insektenflügel sowie zahlreiche Lauf- und Liegespuren von Insekten.

Die Fundstelle gehört zu den wenigen bekannten Perm-Fundstellen weltweit und die Forschungen dazu geben faszinierende Einblicke in die Lebensräume und das Klima vor rund 260–265 Millionen Jahren.

Was, wenn Kot einer der Motoren der Evolution war?Klingt absurd? Ist aber eine spannende wissenschaftliche These. Eine n...
20/08/2026

Was, wenn Kot einer der Motoren der Evolution war?

Klingt absurd? Ist aber eine spannende wissenschaftliche These. Eine neue Studie, an der Dr. Julien Kimmig aus unserem Haus mitgearbeitet hat, legt nahe, dass die Entwicklung von Fäkalien die kambrische Explosion von 540 Millionen Jahren befeuert hat.

Fossilisierte Exkremente, sogenannte Koprolithen, zeigen, dass Tiere zu Beginn des Kambriums zunehmend komplexe Verdauungssysteme entwickelten. Die Forschenden argumentieren, dass Fäkalien nicht nur ein Nebenprodukt der Evolution waren. Sie könnten vielmehr eine ökologische Innovation dargestellt haben: Durch die Ausscheidung und Verteilung organischen Materials wurden Kohlenstoff und Nährstoffe in marinen Ökosystemen umverteilt.

Das könnte die biologische Produktivität erhöht und damit die Entwicklung komplexerer Nahrungsnetze und Lebensgemeinschaften unterstützt haben.

Vereinfacht gesagt: Mehr Tiere → mehr Kot → mehr Nährstoffkreisläufe → komplexere Ökosysteme → noch mehr Artenvielfalt.

Unter folgendem Titel und Link findet ihr das Paper: The Cambrian f***l revolution: Fueling the Cambrian Radiation [Kimmig & Bicknell 2026 Trends in Ecology in Evolution, https://authors.elsevier.com/a/1nYg8cZ3X7jES].

Wer lieber hören will, kann auch gerne beim passenden Podcast reinhören: https://www.palaeocast.com/cambrian-f***l-revolution/

Bild: ©Traci Klarenbeek , Flinders University, Adelaide, South Australia, Australia

Biodiversität mit allen Sinnen erlebenWie kann ein Naturkundemuseum für Artenvielfalt begeistern und gleichzeitig für di...
19/08/2026

Biodiversität mit allen Sinnen erleben

Wie kann ein Naturkundemuseum für Artenvielfalt begeistern und gleichzeitig für die Biodiversitätskrise sensibilisieren? Ganz einfach, Biodiversität beginnt mit Wahrnehmung: Was lebt eigentlich vor unserer Haustür? Welche Arten gibt es? Und was verändert sich gerade, war früher da, aber heute nicht mehr? Oder auch umgekehrt?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Husemann, wissenschaftlicher Direktor unseres Museums, für das PhiN-Beiheft (Philologie im Netz), geht es um Forschung, Vermittlung und Naturschutz, und darum, wie unter anderem Geschichten, Originalpräparate, lebende Tiere und sogar Gerüche und Geräusche Wissen für alle erfahrbar machen können. Getreu unserem Leitsatz „Erleben, Erforschen, Erhalten“.

Eine zentrale Botschaft: Neugier und Faszination können der erste Schritt zum Schutz der Natur sein.

Das vollständige Gespräch mit Prof. Dr. Martin Husemann, Prof. Dr. Evi Zemanek und PD Dr. Tanja van Hoorn ist im PhiN-Beiheft 42/2026 erschienen. (https://web.fu-berlin.de/phin/beiheft42/b42i.htm)

„OceanDiverCity“: Naturkundemuseum Karlsruhemit Show zu Korallenschutz bei den Schlosslichtspielen 2026Korallenschutz an...
17/08/2026

„OceanDiverCity“: Naturkundemuseum Karlsruhe
mit Show zu Korallenschutz bei den Schlosslichtspielen 2026

Korallenschutz an der riesigen Schlossfassade – mit der Show „OceanDiverCity“ bringen wir ein aktuelles Thema zu den Schlosslichtspielen!
Unser Ausstellungsbereich „Form und Funktion – Vorbild Natur“ beherbergt Deutschlands größtes lebendes Korallenriff - dieses Jahr wird es 10 Jahre alt! Für den Direktor des Naturkunde¬museums, Prof. Dr. Martin Husemann, ein guter Anlass, zum Jubiläum die ganz große Bühne der zur Sensibilisierung für den Korallenschutz zu nutzen. Beauftragt wurde der Karlsruher Animationskünstler Moritz Schneider. Inspiriert durch die Arbeit des von Karlsruhern gegründeten Vereins We Do OCEAN , der sich in Indonesien aktiv für den Wieder¬aufbau von Korallenriffen einsetzt, erzählt Moritz Schneider die Geschichte von der Zerstörung und dem Wiederaufbau beschädigter Korallenriffe aus der Sicht eines Tauchers. Dabei wird ein durchaus ernstes Thema in eine unter-haltsame und familienfreundliche Show für die Schlosslichtspiele zu verwandelt.

Großen Dank auch an die Freunde des Naturkundemuseums Karlsruhe e.V., deren großzügige finanzielle Unterstützung das Ganze ermöglicht hat.

Also genießt die Sommernächte vor dem Schloss und schaut es euch an!

Ein Museumsbesuch mit Baby? Na klar!Wir sind jetzt auch offiziell ein Ort, an dem stressfrei gestillt werden kann! Mit d...
08/08/2026

Ein Museumsbesuch mit Baby? Na klar!

Wir sind jetzt auch offiziell ein Ort, an dem stressfrei gestillt werden kann! Mit der Initiative „Stillfreundliche Orte“ setzt Karlsruhe ein sichtbares Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit. Bereits zahlreiche Einrichtungen machen mit und zeigen: Hier sind Eltern mit ihren Babys herzlich willkommen, ganz gleich, ob sie ihr Baby stillen oder mit dem Fläschchen füttern. Denn ein Museumsbesuch soll für die ganze Familie entspannt möglich sein.

Für uns war es selbstverständlich, dabei mitzumachen und wir freuen uns , dass nun auch das Naturkundemuseum Karlsruhe Teil der Initiative ist!

Stillfreundliche Orte bieten nicht nur eine Sitzgelegenheit und eine familienfreundliche Atmosphäre, sondern stehen Eltern bei fehlendem Verständnis Dritter unterstützend zur Seite. Denn niemand sollte sich zum Stillen oder Füttern zurückziehen müssen.

Zu trocken für PilzeWegen der anhaltenden Trockenheit gibt es so gute wie keine Pilze – daher fällt die montägliche Pilz...
07/08/2026

Zu trocken für Pilze
Wegen der anhaltenden Trockenheit gibt es so gute wie keine Pilze – daher fällt die montägliche Pilzberatung im August leider aus und fängt erst im September an. Der erste Termin ist voraussichtlich am 7.9.2026.
Da muss das Pilzpfännchen leider warten!

Adresse

ErbprinzenStr. 13
Karlsruhe
76133

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