Badisches Landesmuseum

Anrufen Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie das Museum

Badisches Landesmuseum Das große kulturgeschichtliche Museum im Schloss Karlsruhe - mit weiteren Standorten von Bruchsal bis Salem. Jahrhundert.
(294)

Im Schloss Karlsruhe zeigen wir Kunst und historische Lebenswelten von der Ur- und Frühgeschichte, den antiken Kulturen, dem Mittelalter und der Barockzeit bis ins 21. Hier finden Sie gattungsübergreifend die Kultur Badens im Dialog mit Zeugnissen der Kulturen der Welt. Besuchen Sie doch einmal unsere Sammlungsausstellungen – freitags ab 14 Uhr freier Eintritt im Schloss Karlsruhe! Das Badische Landesmuseum umfasst neben dem Schloss Karlsruhe folgende Standorte:
museum x/ Museum beim Markt, Karlsruhe
Museum in der Majolika, Karlsruhe
Deutsches Musikautomaten-Museum Bruchsal
Außenstelle Südbaden
Keramikmuseum Staufen
Klostermuseum Hirsau
Schloss Neuenbürg
Klostermuseum Salem

Informationen zu unseren Standorten finden Sie hier:
https://www.landesmuseum.de/museum/weitere-standorte

20/10/2026

🏰 334 Steine. Ein Schloss. Dein Karlsruhe. 🧱 Stein für Stein entsteht ein kleines Stück Karlsruhe! 😍

Unser Mini-Schloss bringt das Karlsruher Schloss zu Dir nach Hause. Mit 334 Klemmbausteinen kannst Du Dir das Wahrzeichen der Stadt im Miniaturformat selbst zusammenbauen.

🛍️ Ab Samstag, 24. Oktober, ist das Mini-Schloss in unserem Museumsshop im Museum beim Markt und in unserem Onlineshop erhältlich!

Wie nehmen wir Pflanzen eigentlich wahr? Und welche eigene „Sprache“ können wir bei ihnen entdecken?Im Workshop „Mit Blu...
08/10/2026

Wie nehmen wir Pflanzen eigentlich wahr? Und welche eigene „Sprache“ können wir bei ihnen entdecken?

Im Workshop „Mit Blumen sprechen“ verbindet Tobias Kraft die Ausstellung Bloom up! mit der unmittelbaren Begegnung mit Pflanzen im angrenzenden Park. Gemeinsam betrachten und erkunden wir Pflanzen und Blumen in ausgewählten Kunstwerken und draußen in der Natur.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Pflanzen an diesen unterschiedlichen Orten wahrnehmen und welche eigene „Sprache“ wir dabei entdecken können.

📅 Samstag, 17. Oktober 2026
⌚️ 13-17 Uhr
📍 Kunsthalle Baden-Baden
👤 Mit Tobias Kraft
🌱 Für alle von 15 bis 99 Jahren
💶 30 Euro
📸

Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Dafür sind sie angetretenHeute feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Und genau diese Einheit war einer der großen Tr...
07/10/2026

Dafür sind sie angetreten

Heute feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Und genau diese Einheit war einer der großen Träume, für die 1848/49 Menschen auf die Barrikaden gingen - hier bei uns in Baden.

„Einigkeit und Recht und Freiheit" - was heute in unserer Hymne steht, war damals eine revolutionäre Forderung. Deutschland war ein Flickenteppich aus Dutzenden Klein- und Großstaaten, jeder mit eigenen Grenzen, Zöllen, Währungen und Maßen.

Für die einfachen Menschen war das kein abstraktes Problem, sondern Alltag: Wer Waren über die nächste Grenze brachte, zahlte Zoll. Wer Arbeit suchte, stieß auf Schranken. Handwerker, Bauern und Händler wurden von einer Kleinstaaterei ausgebremst, die nur den Fürstenhäusern nützte. Einheit bedeutete für sie: freier Handel, freie Bewegung, eine gemeinsame Stimme - und ein Staat, der dem Volk gehört, nicht umgekehrt.

Der Weg dorthin war lang und bitter:

1848: In der Frankfurter Paulskirche tagt das erste frei gewählte deutsche Parlament.
1849: Es verabschiedet eine Reichsverfassung mit Grundrechten - doch der preußische König lehnt die Kaiserkrone „von Volkes Gnaden" ab. Baden erhebt sich, um genau diese Verfassung zu verteidigen. Die Revolution wird niedergeschlagen.
1871: Die Einheit kommt - aber „von oben", geschmiedet von Fürsten und Militär, ohne die Freiheit, die die Revolutionäre gefordert hatten.
1990: Erst am 3. Oktober wird wahr, wofür sie einst angetreten waren - Einheit in Freiheit und Demokratie.

Und manchmal schließt sich ein Kreis: Einer der Menschen, die uns für diesen Film vor der Kamera Rede und Antwort standen, war Wolfgang Schäuble - er verstarb 2023. Als Bundesinnenminister handelte er 1990 den Einigungsvertrag aus und besiegelte damit genau jene deutsche Einheit, von der die Revolutionäre von 1848/49 nur träumen konnten. Der Mann, der die Einheit vollendete, spricht in „48/49" über jene, die als Erste dafür aufstanden. Ein stilles Dankeschön an ihn an diesem Tag.

Was 1849 scheiterte, ist heute selbstverständlich. Aber selbstverständlich wurde es nur, weil Menschen damals bereit waren, dafür alles zu geben.

Ein guter Tag, um sich daran zu erinnern.

Ab 16. Oktober 2026 in den badischen Kinos.

🖤❤️💛 Einigkeit und Recht und Freiheit
🎬 Genre: Dokumentarfilm
🎟️ Karten vorbestellen: https://badische-revolution.de

Die trinationale Ausstellungsreihe „Zuhause – Unterwegs“ widmet sich den vielfältigen Formen von Mobilität und Migration...
03/10/2026

Die trinationale Ausstellungsreihe „Zuhause – Unterwegs“ widmet sich den vielfältigen Formen von Mobilität und Migration. Mehr als 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligen sich an dem grenzüberschreitenden Projekt. Dabei setzen sie in ihren Häusern jeweils ganz unterschiedliche thematische Schwerpunkte.

Auch wir vom Badischen Landesmuseum sind an unserem Standort im Deutschen Musikautomaten-Museum in Bruchsal mit dabei. Unser Schwerpunkt liegt auf den Spuren mechanischer Musik: Die Sonderpräsentation führt als thematischer Pfad durch die Dauerausstellung, hebt ausgewählte Objekte hervor und veranschaulicht internationale Handelswege sowie den Austausch von Wissen.

Aber wie sieht sowas in der Praxis aus? Ein schönes Beispiel ist der Orgelbauer Carl Frei: Geboren im Schwarzwald, lernte er dort sein Handwerk, wanderte in die Niederlande aus, baute eine Werkstatt auf und kehrte später wieder zurück. Anhand seiner Biografie und der gezeigten Objekte wird sichtbar, dass der Schwarzwald im 19. Jahrhundert ein Global Player im Musikautomaten-Business war. Carl Frei steht dabei stellvertretend für viele weitere spannende Geschichten, die in der neuen Sonderpräsentation in Bruchsal erzählt werden.

Weitere Info gibt's hier: https://www.landesmuseum.de/dmm/zuhause-unterwegs

Abschied und NeubeginnBlumen begleiten Momente des Abschieds ebenso wie des Neuanfangs. Sie erinnern an Vergänglichkeit,...
02/10/2026

Abschied und Neubeginn

Blumen begleiten Momente des Abschieds ebenso wie des Neuanfangs. Sie erinnern an Vergänglichkeit, Hoffnung und die Spuren, die Menschen hinterlassen.
In diesem Raum begegnen sich Jonas Mekas' Film „Requiem“ und Giovanni Battista Fogginis „Pietra Dura mit Verkündigungsbild“. Während „Requiem“ als letzter Film des Regisseurs zu einem bewegenden Abschied vom Leben wird, steht die Verkündigung an Maria für einen Neuanfang und die Hoffnung auf Zukunft.
Die beiden Werke bewahren diese Momente auf unterschiedliche Weise: im flüchtigen Bild des Films und in einer Einlegearbeit aus kostbaren Halbedelsteinen. So zeigen sie, wie Blumen über Jahrhunderte hinweg von Vergänglichkeit und Beständigkeit zugleich erzählen.

Jonas Mekas, „Requiem“, 2019, Estate of Jonas Mekas
Giovanni Battista Foggini, „Pietra Dura mit Verkündigungsbild", Florenz, um 1720, Inv. Nr. 78/52

📷1 Installation view, 2026 © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Stefan Altenburger Photography, Zürich
📷 2,5 © Badisches Landesmuseum, Hannes Deters
📷 3,4 © ARTIS-Uli Deck

! !

Was bleibtJonas Mekas gilt als eine Schlüsselfigur des internationalen Independent-Kinos. Über Jahrzehnte hielt er mit s...
02/10/2026

Was bleibt
Jonas Mekas gilt als eine Schlüsselfigur des internationalen Independent-Kinos. Über Jahrzehnte hielt er mit seiner Kamera Alltagsszenen, Begegnungen sowie Blumen und blühende Bäume fest.
„Requiem“ (2019), sein letzter Film, führt diese Motive ein letztes Mal zusammen. Aufnahmen von Blumen und Natur werden von Bildern von Kriegen und Naturkatastrophen unterbrochen und von Giuseppe Verdis „Requiem“ begleitet. Zwischen Schönheit und Verlust entsteht ein filmischer Abschied vom Leben.

Jonas Mekas, „Requiem”, 2019, Estate of Jonas Mekas

📷 1 Jonas Mekas, 2012. Mit freundlicher Genehmigung des Estate of the Artist © Foto: Jason Schmidt
📷2 Installation view, 2026 © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Stefan Altenburger Photography, Zürich
📷 3 © Badisches Landesmuseum, Hannes Deters

! !

Wo sich die Geister der Republikaner schiedenUnsere Geschichte spielt in Baden - aber ein entscheidender Moment fiel in ...
02/10/2026

Wo sich die Geister der Republikaner schieden

Unsere Geschichte spielt in Baden - aber ein entscheidender Moment fiel in Frankfurt, in der Paulskirche. Auch wenn sie nicht in Baden steht, gehört sie untrennbar zu unserer Erzählung. Denn hier, im ersten frei gewählten gesamtdeutschen Parlament, wurde über die große Frage gerungen: Monarchie oder Republik?

Schon im Vorfeld, im Frankfurter Vorparlament, prallten die L***r aufeinander. Die radikalen Demokraten um Friedrich Hecker und Gustav Struve forderten die Republik und einen dauerhaften revolutionären Ausschuss. Doch sie waren in der Minderheit - die gemäßigten Liberalen, die auf eine konstitutionelle Monarchie setzten, stimmten sie nieder. Genau hier schieden sich die Geister der Republikaner: nicht am Feind, sondern an den eigenen Zielen.

Für Hecker war damit klar, dass die Revolution auf parlamentarischem Weg nicht zu gewinnen war. Er kehrte nach Baden zurück und rief zum bewaffneten Zug aus - dem berühmten Heckerzug im April 1848, der schon bei Kandern scheiterte. Die Folge: Als Hecker später im badischen Tiengen sogar in die Nationalversammlung gewählt wurde, verweigerte man ihm das Mandat. Der wohl bekannteste Revolutionär Badens konnte in dem Parlament, um das alles kreiste, nie einen Sitz einnehmen.

In diesem Umfeld wirkten die großen Namen der Zeit: Heinrich von Gagern als Präsident der Versammlung, der Demokrat Robert Blum, der wenig später in Wien hingerichtet wurde - und aus Baden Hecker, Struve, Georg Herwegh, Otto von Corvin, Amand Goegg und Lorenz Brentano. Ihr Streit war kein Nebenschauplatz. Er entschied mit über das Schicksal der ganzen Bewegung.

„48/49 - Revolution in Baden." läuft ab 16. Oktober 2026 in den badischen Kinos.

🎟️ Karten schon jetzt vorbestellen: https://badische-revolution.de

Adresse

Schlossbezirk 10
Karlsruhe
76131

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+497219266514

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Badisches Landesmuseum etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Das Museum

Nachricht an Badisches Landesmuseum senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie