Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim

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Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim Das Museum bei der Kaiserpfalz ist ein stadthistorisches Museum. Ingelheims Geschichte wurde in besonderer Weise von Karl dem Großen geprägt.

Er ließ hier eine prachtvolle Kaiserpfalz erbauen, von der auch heute noch Reste besichtigt werden.

Wie erinnern wir uns an unsere eigene Kindheit? Was brauchen Kinder heute, um glücklich und sicher aufzuwachsen? Und was...
08/08/2026

Wie erinnern wir uns an unsere eigene Kindheit? Was brauchen Kinder heute, um glücklich und sicher aufzuwachsen? Und was können Generationen und Kulturen bei diesem Thema voneinander lernen?
Um solche und ähnliche Fragen geht es am Sonntag, 23. August, von 11 bis 14 Uhr bei dem Interkulturellen Sommerfest auf dem François-Lachenal-Platz in Nieder-Ingelheim, denn in diesem Jahr steht das Thema Kindheit im Mittelpunkt. Menschen verschiedener Generationen und mit ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen kommen hier miteinander ins Gespräch, teilen Erinnerungen, Erfahrungen und Sichtweisen auf Kindheit und Jugend, damals und heute.

Dieser Austausch wird von einem bunten Mitmachprogramm begleitet, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Entdecken, Spielen und Kreativsein einlädt: Welche Spiele spielen Kinder rund um die Welt? Welche Wünsche haben wir für die Kindheit von morgen? Begleitet wird das Fest „Kindheit im Wandel – hier, dort und überall“ mit Musik und internationalen Köstlichkeiten.

Das Interkulturelle Fest ist in diesem Format eine Premiere: Die Kooperationsveranstaltung, die von der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit der Stadt Ingelheim am Rhein, dem Beirat für Migration und Integration und dem Museum bei der Kaiserpfalz gemeinsam durchgeführt wird, löst damit die „Interkulturellen Stadtrundgänge“ ab, die 2013 aus der Taufe gehoben worden waren. Das neue Interkulturelle Fest findet auf dem François-Lachenal-Platz am Museum bei der Kaiserpfalz in Nieder-Ingelheim statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um telefonische Anmeldung bis 14. August 2026 im Museum bei der Kaiserpfalz wird gebeten, Telefon 06132 – 714701.

Seit dem 1.1.26 heißen wir unsere neue Museumsleitung willkommen: Dr. Nicole Nieraad-Schalke  löst Dr. Ingeborg Domes ab...
07/01/2026

Seit dem 1.1.26 heißen wir unsere neue Museumsleitung willkommen: Dr. Nicole Nieraad-Schalke löst Dr. Ingeborg Domes ab, die sich Ende 2025 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Nicole Nieraad-Schalke ist gebürtige Ingelheimerin und promovierte Kulturanthropologin mit Schwerpunkt auf Frauengeschichte, Alltags- und Festkultur sowie Interethnik. Seit fast 20 Jahren ist sie in der regionalen Kulturszene höchst aktiv und hat z.B. 2020 den charmanten Stadtführer „Ingelheim zum Verlieben“ im Leinpfad-Verlag publiziert. Im gleichen Jahr übernahm sie - zusammen mit Dr. Isabel Kappesser - im Museum bei der Kaiserpfalz die Leitung der Bereiche „Bildung / Kommunikation“ und „Sammlungsmanagement“ und war seitdem z.B. für das Veranstaltungsprogramm und die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Darüber hinaus war sie Teil des Kurationsteams der Sonderausstellung „Alexander von Humboldt und Carlo von Erlanger: Natur im Wandel 1769-2022. Mit Kunstwerken von Sinje Dillenkofer“, die 2022 im Kunstforum Ingelheim - Altes Rathaus gezeigt wurde.

Nicole Nieraad-Schalkes Plan für die Zukunft des Museums ist es, einen Ort des Vertrauens mit modernem Storytelling zu schaffen, in dem lebendige Begegnungen mit der Vergangenheit Ingelheims möglich sind. Am Herzen liegen ihr besonders die Themen „Barrierearmut“ und „kulturelle Vielfalt“. Besonders sehnt sie den geplanten Museumsumbau herbei, durch den eine zeitgemäße, interaktive Ausstellungschoreografie möglich sein wird - und endlich viele Objekte gezeigt werden können, die bisher noch im Depot schlummern (einige stellen wir euch regelmäßig als „Sammlungsobjekt des Monats” vor…).

Wir wünschen Nicole Nieraad-Schalke viel Erfolg und Freude an ihrer neuen Aufgabe!

Das Sammlungsobjekt des Monats Dezember ist das Wirtshausschild des ehemaligen Gasthauses „Zum Goldnen Hirsch” in Nieder...
31/12/2025

Das Sammlungsobjekt des Monats Dezember ist das Wirtshausschild des ehemaligen Gasthauses „Zum Goldnen Hirsch” in Nieder-Ingelheim. Das Gasthaus in der Mainzer Straße 60 war zu seiner Zeit ein spätbarockes, dreiflügeliges Anwesen mit Mansardwalmdach aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde bis 1920 in seiner Funktion als Gasthaus unterhalten, danach nahm hier das Lichtspielhaus „Gloria“ den Betrieb auf, im Jahre 1930 erfolgte der Umbau zu einem Tonfilm-Theater. Das Kino bestand bis in die 1950er Jahre, heute ist das Gebäude ein privates Wohnhaus.

In dem Gasthaus „Zum Goldnen Hirsch” wurde 1778 der zum Tode verurteilten Catarina Barbara Hammer aus Wackernheim die Henkersmahlzeit zubereitet. „Der damalige Wirt [...] Jakob Weitzel war für die Zubereitung ihrer vergleichsweise bescheidenen Henkersmahlzeit zuständig, die aus zwei Maß Wein und fünf achtel Pfund Biskuit bestand.” Es war üblich, den Inhaftierten Alkohol auszuschenken, um sie vor der Hinrichtung zu beruhigen. Die Henkersmahlzeit wurde auf dem heutigen deutschen Gebiet um das 15. Jahrhundert eingeführt.

Quelle: Fath, Renate: „Schlichten und Richten: Facetten der Ingelheimer Rechtsgeschichte von Karl dem Großen bis Napoleon.” Begleitheft zur Ausstellung 21. April bis 28. Oktober 2012.

Fotos:
Noah Reichert © Stadtverwaltung Ingelheim/ Museum bei der Kaiserpfalz,
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Als Sammlungsobjekt des Monats November stellen wir euch das Taufkleid von Gertrud Helene Emmert vor, welche 1886 in Obe...
26/11/2025

Als Sammlungsobjekt des Monats November stellen wir euch das Taufkleid von Gertrud Helene Emmert vor, welche 1886 in Ober-Ingelheim geboren und getauft wurde. Frau Emmert war das älteste Kind der Eheleute Berndes und in diesem Kleid wurden ihre weiteren Geschwister und ganze vier Generationen nach ihr getauft. Frau Emmert heiratete den Ober-Ingelheimer Konrad Emmert, mit dem sie ein Hut- und Schirmgeschäft im Neuweg 6, gegenüber dem alten Gerichtsgebäude in Ober-Ingelheim führte.
Der Stoff ist Batist und in der Familie war es bei der Taufe Brauch, am Halsbund, je nach Geschlecht des Täuflings, ein rosa oder blaues Bändchen einzuziehen. Das letzte Mal wurde das Taufkleid 1977 von Frau Emmerts Urenkel getragen, schließlich wurde es von Frau Emmerts Enkelin dem Museum vermacht.

Fotos: Noah Reichert
© Stadtverwaltung Ingelheim/ Museum bei der Kaiserpfalz

Adresse

François-Lachenal-Platz 5
Ingelheim
55218

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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