Museum Hummelstube

Museum Hummelstube Auf dieser Seite sehen Sie Informationen zum Museum Hummelstube in Hummeltal. Was das Museum beherbergt steht ausführlich hier: www.hummelstube.de

Annemarie Leutzsch, bekannt als „Rettl aus’m Hummelgau“, richtete in den 1960er Jahren ihre „Hummelstube“ im ehemaligen Stall des Wohnhauses ihrer Großeltern, dem Ruckriegelhof im Hummeltaler Ortsteil Pittersdorf, ein. Der Kern der Sammlung stammt von den Bewohnern des Ruckriegelhofes, ergänzt durch Gegenstände aus dem Gebiet des Hummelgaus, der Region südwestlich von Bayreuth. Das Inventar setzt

sich aus Möbeln, Hausrat aller Art, historischer Kleidung, Fotografien sowie Urkunden und sonstigen schriftlichen Aufzeichnungen zusammen. Es gibt Aufschluss über das Leben im landwirtschaftlich geprägten Hummelgau.

Bastelaktionen der Lernwerkstatt im Museum Hummelstube: Das Interesse war groß: Diese schönen Sonnenuhren haben die klei...
14/07/2026

Bastelaktionen der Lernwerkstatt im Museum Hummelstube:

Das Interesse war groß: Diese schönen Sonnenuhren haben die kleinen „Uhrmacher“ mit viel
Freude zusammen mit der Lernwerkstatt des Bezirks Oberfranken in den Pfingstferien gebaut.

Auch in den Sommerferien kommt die Lernwerkstatt in unser Museum Hummelstube.
hier die Termine – jeweils mittwochs 14-16 Uhr:

12. August: Kerzen ziehen
War es früher in den Häusern dunkel, als es noch kein elektrisches Licht gab? Wir zeigen, welche Beleuchtungsmöglichkeiten es vor hunderten Jahren gab und ziehen mit euch bunte Kerzen zum mit nach Hause nehmen.

2. September: Kräuterdeo und Bonbons selbstgemacht
Der Heilkräutergarten beim Museum Hummelstube bietet Platz für die verschiedensten Gewächse, die gut für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Nach einer Führung durch den Garten stellen wir zwei Rezepte vor und bereiten gemeinsam ein Kräuterdeo und Hustenbonbons zu.

9. September: Bunte Bänder flechten
Bei einer Museumsrallye im Museum Hummelstube entdecken wir, wie sich die Hummelbauern früher gekleidet haben und mit welchen Mustern Wände und Möbel früher verziert wurden. Dadurch inspiriert flechten wir Armbänder mit bunten Ornamenten.


Anmeldung und nähere Infos beim Bezirk Oberfranken: Telefon 0921-7846-1437 oder -1436
Die Angebote sind kostenfrei, es stehen aber nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung, also schnell anmelden!

www.bezirk-oberfranken.de/lernwerkstatt
www.hummelstube.de

Wir vom Freundeskreis der Hummelstube wünschen Ihnen ein schönes Osterfest 2026! Osterbrunnen und BinseneierDie Osterbru...
01/04/2026

Wir vom Freundeskreis der Hummelstube wünschen Ihnen ein schönes Osterfest 2026!

Osterbrunnen und Binseneier

Die Osterbrunnen wurden früher etwas einfacher geschmückt als heute, dafür hatte jeder Hof seinen eigenen Brunnen. Vor Ostern (bis zum Ersten Weltkrieg am Gründonnerstag) wurden zwei kleine Fichten links und rechts des Brunnens aufgestellt, die mit farbigen Bändern und selbstgebastelten Papierrosen geschmückt wurden. Die „Krönung“ aber stellten die zwölf bis fünfzehn Binseneier dar, die an jedes Bäumchen gehängt wurden. Diese Eier wurden selbst angefertigt. Dazu holte man grüne Binsen, die an einem Gseer (heute würde man wohl Feuchtbiotop dazu sagen) oder am Rande von Gräben zu finden sind. Das musste man allerdings bei zunehmen dem Mond tun - das ist kein Aberglaube. Das Binsenmark, also das Innere der Binsen, das man für die Eier benötigt, wird bei zunehmendem Mond stärker, der Saft schießt ein. Bei abnehmendem Mond ist der schafwollfarbene Markfaden dünn und brüchig oder die Binsen sind ganz leer. Man entfernt die grüne Hülle und schält das Mark mit dem Daumennagel vorsichtig heraus. Es ist weich und schmiegsam. Dann wird das Binsenmark spiralförmig und sehr dicht auf ein mit Mehlbabb (Mehlkleister aus Mehl und Wasser) bestrichenes, ausgeblasenes Hühnerei geklebt und mit Woll- oder Stoffresten verziert. Wer besonders geschickt ist, kann auch hübsche Muster und Ornamente legen. Die Herstellung der Binseneier ist eine zeitaufwändige Bobbl Ärbad und noch wenige kennen und können diese Form der Ostereierverzierung. Nach den Osterfeiertagen wurde der Brunnenschmuck wieder entfernt, länger hätten sich die empfindlichen Binseneier auch nicht gehalten. Wer keinen Brunnen sein Eigen nannte, stellte übrigens einige mit Binseneiern dekorierte Zweige auf das Eckbrett in der Wohnstube.

Hier geht es direkt zur Hummelstube: www.hummelstube.de

Hier können Sie den Bericht Thema des Monats April als pdf downloaden:https://www.hummelstube.de/files/05_Thema_des_Monats/bilder/Osterbrunnen%20und%20Binseneier.pdf

22/12/2025

Adresse

Bayreuther Straße 42
Hummeltal
95503

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+4992019186235

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