Zur freundlichen Erinnerung

Wegbeschreibung

Zur freundlichen Erinnerung Studentenphotographien aus alten Zeiten. Teilweise gehen die Bilder dann auch durch Tausch oder Verkauf an andere Sammler oder an die jeweiligen Verbindungen.

Seit einigen Jahren sammle ich historische Studentenphotographien, insbesondere solche, auf denen Angehörige von Studentenverbindungen zu sehen sind. Ich habe mir aber zur Gewohnheit gemacht, von allen Bildern auch aussagekräftige Ablichtungen zu behalten. Hier nun eine Auswahl. Die Alben werden ständig ergänzt. Die Erstellung der Texte erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, in der Regel nach den online und in der einschlägigen Korporationsliteratur verfügbaren Informationen. Wer zusätzliches Wissen zu den Abbildungen oder Korrekturen zu den Angaben beisteuern kann ist herzlich aufgerufen, mir diese zukommen zu lassen. Ach ja, der Titel dieser Seite leitet sich von der gängigen Widmung auf der Rückseite der Portraits her, denn diese endete in der Regel mit den manchmal auch abgekürzten Wörtern "...zur freundlichen Erinnerung!"

Viel Spaß beim Stöbern!

Die schöne Couleurpostkarte zum Sonntag:Vor 215 Jahren - Stiftung der Königlichen Universität Breslau. Bild: Sammlung Ro...
18/10/2026

Die schöne Couleurpostkarte zum Sonntag:

Vor 215 Jahren - Stiftung der Königlichen Universität Breslau.

Bild: Sammlung Robert Soppa

Das schöne Couleurbild zum Sonntag:Dr. med. Martin Kautzsch als Aktiver des Studenten-Gesangvereins Fridericiana Halle i...
11/10/2026

Das schöne Couleurbild zum Sonntag:

Dr. med. Martin Kautzsch als Aktiver des Studenten-Gesangvereins Fridericiana Halle im W.-S. 1894/95.

Kautzsch wurde als Sohn des Theologen und Sprachwissenschaftlers Emil Kautzsch (Alter Herr des Universitäts-Gesangvereins zu St. Pauli Leipzig) 1875 in Basel geboren, als sein Vater dort lehrte. Er studierte ab 1893 in Halle und später wohl auch in München, wo er promoviert wurde.

Nachdem die Fridericiana zu Beginn des Jahres 1896 das heute noch getragene blau-weiß-blaue Band und Mütze mit blau-weiß-blauem Farbrand anlegte, trat er mit einigen anderen Bundesbrüder im Sommersemester aus. Die Fraktion der Ausgeschiedenen wollte nicht zur „normalen“ Studentenverbindung werden, sondern die Tradition der Unicolore wahren, also ein lediglich eine wie hier im Bilde zu sehende einfarbige Mütze tragender Studentenverein bleiben. Die Befürworter von Vollcouleur in diesem jahrelangen Streit um den Weg der Fridericana fürchteten andererseits um den Bestand des Bundes, dem damals wohl etliche Spefüchse abhanden gekommen waren, welche Wert auf die volle Pracht der Farben legten.

1899 wurde er approbierter Arzt und ging in den Sanitätsdienst der Marine. Im Lazarett der Garnison Tsingtao im Schutzgebiet Kiautschou hatte er 1901 den Rang eines Marineoberassistenzarztes, später wurde er Marine-Oberstabsarzt. Er war Leiter eines deutsch-chinesischen Krankenhauses mit Ärzteschule in Tsinanfu (heute Jinan), einer mit einer von deutschen erbauten Eisenbahnlinie mit Tsintau verbundenen, westlich gelegenen Stadt auf dem Festland. Dort blieb er auch nach dem 1. Weltkrieg und leitete mit seiner Frau Dr. Johanna Kautzsch-Hassfurther (Heirat 1895) bis 1940 ein eigenes Deutsch-Chinesisches Privatkrankenhaus.

Zum Welttag des Hundes: Terrier und Ernst Rübenstrunck (geb. 1880 in Frankfurt/M.) als Aktive des Heidelberger Wingolfs ...
10/10/2026

Zum Welttag des Hundes: Terrier und Ernst Rübenstrunck (geb. 1880 in Frankfurt/M.) als Aktive des Heidelberger Wingolfs im Jahre 1902.

1908 Promotion zum Dr. rer. nat., später Studienrat in Nordhausen.

Oh, là, là!
08/10/2026

Oh, là, là!

⚔ [Histoire d'œuvre, histoire de collection].

Le Musée historique conserve une veste et une écharpe d'étudiant aux couleurs de la corporation rouge-blanc-violet du Corps Palatia Strassburg de la Kaiser-Wilhelm-Universität, C'est une veste dite « pekesche » (bekiesza en polonais) qui est lacée à la manière des hussards. Cette pièce de très belle qualité fait partie du costume traditionnel des étudiants en Allemagne. La pekesche est issue de la bekiesza, un manteau de cavalier descendant jusqu'aux mollets et orné de fourrure, qui faisait autrefois partie du costume national polonais.

Les corporations masculines étudiantes étaient notamment connues pour pratiquer des tournois d'escrime très codifiés, les « Mensuren / la Mensur ». Ces combats étaient organisés seulement entre étudiants issus de deux corporations ou fraternités différentes. Ces duels, même si codifiés, pouvaient causer des blessures importantes ; afficher une blessure était un signe de bravoure et de virilité. À l'origine le port d'armes étaient réservés à la noblesse, mais à partir du XVIe siècle les étudiants étaient également autorisé à en arborer afin de se préserver du brigandage. La « Mensur » a connu l'apogée de sa pratique au XIXe siècle, de nombreux fonds photographiques nous permettent de documenter cette pratique. Ces duels ont été peu à peu interdits jusqu'à l'arrivée d'Hitler au pouvoir.

📷 Mathieu Bertola, Musées de la Ville de Strasbourg.

Pfingsttreffen des Rudolstädter S.C. 1922. Angehörige des Orangenen Kartells am Denkmal des Verbandes.Das Kartell bestan...
06/10/2026

Pfingsttreffen des Rudolstädter S.C. 1922. Angehörige des Orangenen Kartells am Denkmal des Verbandes.

Das Kartell bestand damals aus Saligia Berlin, Silvania Gießen und Saxonia Dresden, welche im W.-S. 1922/23 wegen Übersiedlung der Tiermedizinischen Hochschule nach Leipzig mit der dortigen Saxo-Borussia zusammenging und unter diesem Namen weiterbestand.

Das schöne Couleurbild zum Sonntag: Erich Nose als Corpsbursche der Saxonia Jena, 1887.Der aus Braunschweig stammende No...
04/10/2026

Das schöne Couleurbild zum Sonntag: Erich Nose als Corpsbursche der Saxonia Jena, 1887.

Der aus Braunschweig stammende Nose wurde 18886 recipiert. Er war später Oberamtsrichter in Vechelde in Niedersachsen, wo er 1911 verstarb.

"Soll ich für Ehr und Freiheit fechten,fürs Burschenwohl den Schläger ziehn,gleich blinkt der Stahl in meiner Rechten,ei...
02/10/2026

"Soll ich für Ehr und Freiheit fechten,
fürs Burschenwohl den Schläger ziehn,
gleich blinkt der Stahl in meiner Rechten,
ein Freund wird mir zur Seite stehn.
Dann trinkt man nach gehabtem Spasse,
ein volles Glas vom frischen Fasse!"

Sekundanten der Turnerschaften Salia, Normannia und Borussia Jena - um 1930.

Hoch die Hände, Wochenende!Mensur unter Beteiligung der Sängerschaft Salia Halle (links) - um 1913.(Unbearbeitetes Origi...
25/09/2026

Hoch die Hände, Wochenende!

Mensur unter Beteiligung der Sängerschaft Salia Halle (links) - um 1913.

(Unbearbeitetes Original in den Kommentaren)

Bildbearbeitung, eine diskussionswürdige Sache...Aufgrund der heute fast unbeschränkten Möglichkeiten der Bearbeitung, V...
24/09/2026

Bildbearbeitung, eine diskussionswürdige Sache...

Aufgrund der heute fast unbeschränkten Möglichkeiten der Bearbeitung, Verfremdung und Verfälschung oder sogar Phantasie-Erfindung von historischen Bildern erscheint es schon fast läppisch, ein verblichenes Photo ein wenig zu überarbeiten, um Details besser erkennen zu können.

Ich halte dieses Vorgehen auch für legitim, da die Lichtbilder einst ja auch besser "in Schuß" waren. Teils durch Außeneinwirkung, teils aufgrund der verwendeten Chemikalien und Papiere, kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen, welche manchmal charmant sind, oft aber auch nur störend.

Allerdings muß man auch in Kauf nehmen, manchmal böse Überraschungen zu erleben. So hat mein lieber Verbandsbruder der Sängerschaft Salia Halle ganz links auf diesem um 1913 enstandenen Bild tatsächlich ein Werbeschild für schlesisches Mineralwasser aus Centnerbrunn (heute poln. "Zdrojowisko") um den Hals hängen...

(Original links, auf Albumseite geklebt und beschnitten)

Ein weiteres Bild vom 60. Stiftungsfest des Corps Borussia Tübingen, diesmal am Marktplatz.Vorne wieder die Kutsche mit ...
22/09/2026

Ein weiteres Bild vom 60. Stiftungsfest des Corps Borussia Tübingen, diesmal am Marktplatz.

Vorne wieder die Kutsche mit den Chargierten, auf dem Bock neben dem Kutscher der Corpsdiener. Um den hinten erkennbaren Neptunbrunnen scheint sich der Festzug zu gruppieren. Man erkennt eine Musikkapelle und hinter dem Brunnen Studenten in Kneipjacken.

Bei den Zuschauern rechts zwei im Stil der „Weißen Dame“, der seit 1922 bekannten Werbefigur für Persil-Waschmittel, gekleidete Frauen. Davor ein Gendarm mit Säbel, der zur Feier des Tages scheinbar auch weiße Handschuhe angelegt hat. Kritisch scheint er den Terrier „Klefferle“ zu beäugen, der die Kindergruppe in Schach hält.

Adresse

Schloßhof 1
Heidelberg
69117

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