Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde Harztor

Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde Harztor Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde Harztor, Museum, Neanderplatz 4, Harztor.

Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald
Eintritt
Erwachsene 3,50 €
Ermäßigte 2,00 €
- 18 Jahre ist freier Eintritt
Gruppenführung 26,00 € werktags nach Vereinbarung, Anmeldung hier per PN.

04/09/2026

🏛️ Tag des offenen Denkmals in der Neanderklinik Harzwald Am So., 13. September öffnet die Neanderklinik Harzwald in Ilfeld wieder ihre Türen für interessierte Besucher.
Erleben Sie bei unseren beliebten Führungen ein einzigartiges denkmalgeschütztes Bauensemble, das heute als moderne Seniorenpflegeeinrichtung mit Residenzcharakter genutzt wird. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch des Museums Krypta, das einen faszinierenden Blick auf rund 900 Jahre Geschichte ermöglicht.

Zu den wertvollsten Zeugnissen der Vergangenheit zählt die Steinplatte des Stifters Graf Elger von Hohnstein und seiner Gemahlin Lutrude. Elger war der erste Hohnsteiner Graf der Ilfelder Linie.

Ein Erlebnis für die ganze Familie
Die Rundgänge sind so gestaltet, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen: historische Räume, spannende Geschichten und seltene Einblicke hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Denkmals.

Signierstunde vor Ort
Vor Ort kann außerdem der neue museale Katalog „Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“ von Tim Schäfer handsigniert erworben werden.

Ein Sonntag voller Geschichte
Die Neanderklinik Harzwald freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die am 13. September 2026 dieses besondere Stück Heimatgeschichte erleben möchten.

📅 Samstag, 13. September
🕝 14:30 bis 16:00 Uhr
📍 Neanderklinik Harzwald, Ilfeld
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde Harztor Harztor Serviceportal Landkreis Nordhausen am Harz Thüringer Allgemeine Nordhausen

01/09/2026
Die Krypta der Neanderklinik Harzwald Ilfeld ist ein altes Harzmuseum, Kultur- Trauungsort und auch ein Ort der stillen ...
30/08/2026

Die Krypta der Neanderklinik Harzwald Ilfeld ist ein altes Harzmuseum, Kultur- Trauungsort und auch ein Ort der stillen Andacht. Jetzt auch auf Harztor erlebenswert. Hier, wo der Südharz am schönsten ist...

900 Jahre Geschichte und mehr, Grafen von Hohnstein,( Burggasthof Hohnstein,)St. Marienkloster, Klosterschule- Krankenhaus- Neanderklinik Harzwald Ilfeld.
https://harztor-erlebenswert.de/tourismus_objekt/krypta-der-neanderklinik-harzwald/


Foto: Tim Schäfer

In der Krypta der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld liegen mehr als 900 Jahre auf engem Raum: Museum, Andachtsort und Trauungsraum. Herzstück ist das Stifterrelief von Graf Elger II. und Lutrude von Hohnstein. Im Park davor steht die Ewige Lampe. Rein kommst du nach Anmeldung unter 036331 350.

Zur heutigen Andacht in der Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde HarztorHarztor Neanderklinik H...
28/08/2026

Zur heutigen Andacht in der Museum Krypta in der Neanderklinik Harzwald, Ilfeld, Gemeinde Harztor

Harztor Neanderklinik Harzwald Ilfeld Thüringer Allgemeine Nordhausen

08/08/2026
✨ Ein Schatz aus 900 Jahren Harz Geschichte – jetzt neu erzählt ✨Im Museum Krypta der Neanderklinik Harzwald steht eines...
03/08/2026

✨ Ein Schatz aus 900 Jahren Harz Geschichte – jetzt neu erzählt ✨

Im Museum Krypta der Neanderklinik Harzwald steht eines der bedeutendsten mittelalterlichen Kunstwerke Mitteldeutschlands:
das Oblognum des Stifterpaares Elger II. und Lutrude von Honstein.

Es zeigt die beiden Dynasten unter feinem gotischem Baldachinwerk, ein Kirchenmodell zwischen sich haltend – Sinnbild der Gründung des Marienklosters Ilfeld. Die lateinischen Umschriften nennen sie Fundator und Fundatrix: Stifter mit „frommer Hand“.

Historisch belegt ist:
👉 Graf Adelgert von Ilfeld, Vater Elgers, begann die Klostergründung bereits im 12. Jahrhundert.
👉 Die Widmung an die Gottesmutter Maria, die Anbindung an den Norbertiner‑Orden und die Namensgebung auf Ilfeld gehen auf ihn zurück.
👉 Die Honsteiner Grafschaften waren Teil des brunonisch‑süpplingenburgischen Erbes – ein Hinweis auf die überregionale Bedeutung des Ortes.

Heute knüpft die Neanderklinik Harzwald an diese lange Tradition der Fürsorge an.
Seit über 800 Jahren ist Ilfeld ein Ort der Pflege, Bildung und Menschlichkeit – vom Kloster‑Infirmarium bis zur modernen Klinik und Seniorenresidenz.

📘 Neu erschienen:
Der kulturhistorische Band „Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“ von Tim Schäfer (Harztor), gestaltet von Stefan Pappenberg (Nordhausen), zeigt diese Geschichte in Wort und Bild.
Mit einem Grußwort.

ISBN: 978‑3‑00‑082079‑3
➡️ Erhältlich im Buchhandel und online.

📅 Besucht uns!
Das Oblognum ist in der Museum Krypta zu sehen – ein Kunstwerk, das seit über 800 Jahren die Geschichte Ilfelds bewahrt.

Neanderklinik Harzwald Ilfeld Harztor Burggasthof Hohnstein

15/07/2026

Mitteilung der Neanderklinik Harzwald
Die Neanderklinik Harzwald informiert darüber, dass unsere Geschäftsführerin Frau Martina Röder am Samstag, den 11. Juli, nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise ihrer Familie verstorben ist. Wir geben diese Nachricht aus Gründen der Transparenz gegenüber Mitarbeitenden, Partnern und der Öffentlichkeit bekannt.

Frau Röder leitete die Neanderklinik Harzwald über viele Jahre mit hoher fachlicher Verantwortung und prägte insbesondere die Entwicklung der Einrichtung in ihrer Funktion als Geschäftsführerin maßgeblich. Der Betrieb der Neanderklinik Harzwald läuft uneingeschränkt weiter.

Im Haus wird eine interne Gedenkstätte eingerichtet, an der Mitarbeitende die Möglichkeit haben, innezuhalten. Für Medien, Verbände und Kooperationspartner steht die zentrale Verwaltung für Rückfragen zur Verfügung.

Im Namen der Neanderklinik Harzwald GmbH, des Deutschen Pflegeverbandes e. V. und des Deutsch-Ukrainischen Pflegeverbandes e.V. sowie aller Mitarbeitenden danken wir für das ehrende Gedenken an Frau Röder. Ihr Engagement und ihr Wirken werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.

Mit stillem Gruß
Neanderklinik Harzwald GmbH
i.V. Stefan Röder i.V. Silvia Böhme

Die Trauerfeier findet am 30. Juli 2026 um 13.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof, Stresemannring 50 in 99734 Nordhausen statt.

Harztor
'Nextgendpv Deutscher Pflegeverband
Harztor NEWS Serviceportal Landkreis Nordhausen am Harz

„Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“ ist im Buchhandel und online bestellbar. Ilfeld: Wo ein Gr...
11/07/2026

„Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“ ist im Buchhandel und online bestellbar. Ilfeld: Wo ein Grafenpaar vor über 800 Jahren ein Kloster gründete – und ein Ort entstand, der bis heute Pflege, Bildung und Kultur trägt. Im Museum Krypta der Neanderklinik Harzwald steht eines der bedeutenden mittelalterlichen Kunstwerke Mitteldeutschlands: das berühmte Oblognum des Stifterpaares Elger und Lutrude von Honstein, jener Dynasten, die das Marienkloster Ilfeld im 12. Jahrhundert begründeten. Die Darstellung zeigt die beiden unter feinem gotischem Baldachinwerk, ein Kirchenmodell zwischen sich haltend – ein Symbol für die Gründung des Klosters und die Widmung an die Heilige Gottesmutter Maria. Die lateinischen Umschriften Lutrudis Fundatrix und Elgerus pia manu fundator bezeichnen sie als Stifterin und Stifter. Die Inschrift verweist auf das Jahr 1190, in dem Graf Elger II., der erste Graf von Honstein aus der Ilfelder Linie, das von seinem Vater begonnene Kloster fortführte.

Historisch ist bemerkenswert, dass die eigentliche Initiative zur Klostergründung wohl auf Graf Adelgert von Ilfeld, den Vater Elgers, zurückgeht. Adelgert war es, der die Namensgebung auf Ilfeld, die Widmung an Maria und die Anbindung an den Norbertiner Orden (Prämonstratenser) vorbereitete. Die Honsteiner Grafschaften beschreibt Professor Ehlers als Teil des brunonisch süpplingenburgischen Erbes – ein Hinweis darauf, wie eng Ilfeld in die großen politischen und geistlichen Linien des Hochmittelalters eingebunden war.

Die Neanderklinik Harzwald in Ilfeld/Harztor präsentiert nun – mit besonderer Unterstützung ihrer Geschäftsführerin Martina Röder – die neue Ausgabe des kulturhistorischen Bandes „Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“. Frau Röder eröffnet das Werk mit einem Grußwort, das die historische Verantwortung, die soziale Kontinuität und die kulturelle Tiefe dieses Ortes eindrucksvoll hervorhebt. Der Band, gestaltet von Stefan Pappenberg (Nordhausen), zeigt, warum Ilfeld zu den ältesten belegten Orten organisierter Kranken , Armen und Altenpflege in Mitteldeutschland zählt. Schon im Hochmittelalter unterhielt das Kloster ein Infirmarium, das Pilger, Bedürftige und sogar die Grafen von Honstein versorgte – eine Pflegekultur, die sich bis in die heutige Neanderklinik Harzwald fortsetzt.

Doch Ilfeld war weit mehr als ein Ort der Pflege. Das Marienkloster entwickelte sich zu einem Zentrum der Bildung, der Rechtsprechung und der Verwaltung, dessen Einfluss weit über Thüringen hinausreichte. Möglich wurde dies durch päpstliche Schutz und Freiheitsprivilegien, die dem Konvent eine bemerkenswerte Autonomie gewährten: freie Abtswahl, Unabhängigkeit von weltlichen Eingriffen und eine eigene Gerichtsbarkeit. Diese Privilegien erlaubten dem Kloster, sich über Jahrhunderte hinweg frei zu entfalten – geistlich, sozial und wirtschaftlich.

Als bedeutende Prämonstratenser Zikarie war Ilfeld für zahlreiche Tochterklöster verantwortlich. Die Visitationswege reichten von Hessen über Thüringen bis tief nach Bayern und machten Ilfeld zu einem mitteldeutschen Knotenpunkt europäischer Klosterorganisation. Die Ilfelder Klosterschule erreichte europäischen Rang; ihr Ruf reichte bis nach Frankreich und Böhmen. Später wurde sie zu einer der geistigen und materiellen Mitgiften der Universität Göttingen – ein Vorgang, der in der deutschen Bildungsgeschichte nahezu einzigartig ist.
Auch wirtschaftlich war das Kloster bemerkenswert vernetzt: Historisch belegt ist der Besitz von Weinbergen im Raum Greußen, deren Erträge über Jahrhunderte zur Versorgung des Konvents beitrugen. Wein war liturgisches Gut, Handelsware und medizinisches Heilmittel – ein Hinweis auf die ökonomische Weitsicht der Ilfelder Prämonstratenser.

Der neue Band „Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik“ ist im Buchhandel und online bestellbar (ISBN 978 3 00 082079 3), 14,00 €, Autor Tim Schäfer (Harztor).

05/07/2026

Adresse

Neanderplatz 4
Harztor
99768

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