Geripptes Museum

Geripptes Museum Das GERIPPTE MUSEUM ist ein Projekt des Vereins Apfelwein-Cenntrum Hessen (ACH) e.V.

Wie gewohnt öffnen

09/11/2020

Um euch mal einen Vorgeschmack zu geben, welche Informationen ihr im künftigen Museum bekommt, dürft ihr schon mal einen Teil des Textes lesen, den unser Kurator Jörg Stier für die Präsentation der Bembel verfasst hat:

‚Außerhessische‘ sehen den Bembel möglicherweise als profanen Weinkrug. Dies jedoch beschreibt Funktion, Bedeutung und Emotion dieses einzigartigen Gefäßes völlig unzureichend.
Der Bembel dient als Ausschankgefäß und muss daher einigen Anforderungen entsprechen. Er soll möglichst viel Inhalt fassen und dabei leicht zu transportieren sein. Bei jeder Füllmenge soll er sowohl leicht zum Ausschank dienen als auch standfest bleiben.
Ein anerkannter Bembel ist aus Steinzeug, nicht aus Steingut oder gar einem anderen Material. Darüber hinaus ist jeder Bembel als handgefertigtes, salzglasiertes Steinzeug ein Einzelstück. Die von Hand aufgebrachte, florale Bemalung verstärkt seine außergewöhnlich individuelle Anmutung.
Der Ausschank des Apfelweins über den Bembel ist bedeutsam für Apfelweingenießer. Zwar hält er das Getränk kühl, mit der Standzeit vor dem Verzehr geht aber ebenso eine Erhöhung der Trinktemperatur einher. Gemeinsam mit dem gewünschten Luftaustausch erschließen sich die Aromen und Geschmacksstoffe des Apfelweins. Erst dann kann uns der Schoppen die ganze Fülle der Obstwiese schenken.
Obwohl erst um 1900 als ‚Apfelwein-Ausschankgefäß‘ nachgewiesen, galt der Bembel sehr bald als unabdingbares Symbol der Apfelweinkultur. Bis heute gilt ‚Bembel‘ als Name oder Form, aber auch bereits das florale Muster als Inbegriff der Identifikation der Apfelweinfreunde zur Heimat.
Der Bembel auf dem Tisch symbolisiert gleichermaßen die typische ‚Apfelweingemütlichkeit‘. Die ‚Gerippten Gläser‘ drumherum, ein jeder schenkt selber nach – mit dem Bembel erleben wir alle gemeinsam die Freude ‚beim Äppelwoi‘.

02/11/2020

Wir trotzen dem Teil-Lockdown: Die Arbeiten an den Texttafeln gehen in die finale Phase ebenso wie die der Vitrinen und Regale für Bembel! Die beauftragten Innenausstatter sind zeitlich im Soll und wenn die ersten Einbauarbeiten fertig sind, gibt es natürlich Fotos. Es geht voran!

08/10/2020

Ankündigung einer kleinen apfelweinigen Reise 
im ‚Gerippten Museum – Raum für Apfelweinkultur‘
Endlich ist es wieder soweit – das ‚Gerippte Museum‘ lädt ein zu genussvollen Veranstaltungen in apfelweinfröhlicher Atmosphäre.
Beim Begrüßungsschoppen erläutert Museumskurator Jörg Stier kurzweilig das Museumskonzept. Im ‚Raum für Apfelweinkultur‘ huldigen wir dem GRÖSSTEN BEMBEL DER WELT und dem GRÖSSTEN APFELWEINGLAS DER WELT. Begleitet von drei weiteren Apfelweinproben erfahrt ihr in Geschichten und Anekdoten wie der Apfelwein zum Hessischen Nationalgetränk aufstieg. Zum abschließenden ‚Babbeln‘ genießen wir eine weitere apfelweinige Köstlichkeit.
Die beiden ersten apfeligen Reisen finden am 6. und am 20. Februar 2021 jeweils ab 15 Uhr statt. Inklusive der Apfelweinprobe kostet die Eintrittskarte für die ca. 1,5stündige Veranstaltung 20 Euro. Aufgrund der staatlichen Vorgaben müssen wir die Anzahl der teilnehmenden Personen auf 10 begrenzen.
Bitte reserviert eure Eintrittskarte(n) unter [email protected].
Die apfelige Reise könnt ihr auch als Gruppe buchen. Die Konditionen sende ich euch gerne per Mail, Anfrage unter der o.g. Mailadresse.
Jörg Stier
Apfel-Wein-Geschichten
Buchautor, Moderator und Kurator „Geripptes Museum – Raum für Apfelweinkultur“

Wichtiger Termin im zukünftigen Museum mit den Experten und dem Vorstand: Die Weichen wurden gestellt für die Präsentati...
30/09/2020

Wichtiger Termin im zukünftigen Museum mit den Experten und dem Vorstand: Die Weichen wurden gestellt für die Präsentation von Gerippten, Deckelchen und dem Größten Gerippten der Welt, die Farbgebung wurde festgelegt und weitere Details besprochen und abgesegnet. Es geht voran!!!!

Zur Erinnerung: Ab sofort sind alle 13 Blätter des Kalenders "Apfeltypen" des Bischofsheimer Pomologen Dr. Ralf Vandamme...
18/09/2020

Zur Erinnerung: Ab sofort sind alle 13 Blätter des Kalenders "Apfeltypen" des Bischofsheimer Pomologen Dr. Ralf Vandamme (Co-Autorin Maja Becker) im MainGenussLaden im Raum des künftigen Gerippten Museums ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten des Laden angeschaut werden. Den Kalender gibt es im Laden für 12 Euro - ein Schnäppchen - zu kaufen.

Die Mitglieder der Pomologengruppe des MainÄppelHauses am Frankfurter Lohrberg, Maja Becker und Ralf Vandamme, hatten si...
12/09/2020

Die Mitglieder der Pomologengruppe des MainÄppelHauses am Frankfurter Lohrberg, Maja Becker und Ralf Vandamme, hatten sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft und Ästhetik unter einen Hut zu bringen und ein Apfel-Kalendarium zu schaffen. Herausgekommen ist ein von Vandamme, Mitglied des Apfelwein Centrum Hessen, fotografierter Kalender, der in der Region heimische Apfelsorten anhand von vier charakteristischen Merkmalen vorstellt und kurz beschreibt. Präsentiert wurde der Kalender dieser Tage im Beisein der ACH!-Vorstandsmitglieder Uwe Berndt (links) und Thomas Seifert MainÄppelHaus, von Dienstag, 15. September an, werden die 13 Kalenderblätter im künftigen „Gerippten Museum“ des Vereins ACH! am Heumarkt 6 zu sehen sein. Der Kalender ist zu einem Preis von 12 Euro auch im angeschlossenen MainGenussLaden und im Bischofsheimer ApfelWeinLaden der Kelterei Stier erhältlich.

08/09/2020

Pomologe Ralf Vandamme hat einen außergewöhnlichen Kalender mit bemerkenswerten Fotos von diversen Apfelsorten gemacht und stellt diesen am Samstag, 12. September, Beginn um 14 Uhr, im MainÄppelHaus am Frankfurter Lohrberg vor. Danach gibt es den Kalender im ApfelWeinLaden in Bidschofsheim und im MainGenussLaden in Hanau zu kaufen. Zudem wird der Kalender von Dienstag, 15. September an im künftigen Gerippten Museum in Hanau, Am Heumarkt, ausgestellt werden.

28/08/2020

Tolle Nachrichten für alle Freunde des GR: Der Vorstand hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, den Gestaltungsplan von United Powerfields umzusetzen. Gleichzeitig wurde UPF damit beauftragt, unverzüglich alle für die Einrichtung notwendigen Texttafeln, Regale, Vitrinen und die Medienstation bei den Partnerfirmen in Auftrag zu geben oder zu beschaffen.

Die allseits bekannt Zeitschrift "Merian" ist auf die demnächst bevorstehende Eröffnung des "Gerippten Museums" aufmerks...
19/08/2020

Die allseits bekannt Zeitschrift "Merian" ist auf die demnächst bevorstehende Eröffnung des "Gerippten Museums" aufmerksam geworden und hat den Freien Fotografen Markus Bassler damit beauftragt, eine Bilderstrecke mit den Attraktionen und Keltermeister Jörg Stier zu fotografieren. Bassler, gebürtiger Saarländer und mit "Viez" aufgewachsen, hat in diesem Jahr selbst zum ersten Mal Apfelwein gekeltert und so entwickelte sich die Fotosession nach und nach zum Fachgespräch zwischen dem Fotografen und dem Keltermeister. Im Laden anwesende Kunden wurden kurzerhand zu Statisten umfunktioniert und ernteten vom Profi für ihre Performance großes Lob.

05/08/2020

Tolle Nachrichten aus Wiesbaden: Vier hessische Traditionen sind derzeit im Rennen um die Aufnahme ins das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes, teilt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit: Die hessische Apfelweinkultur, die Fastnachtsbräuche der Herbsteiner Foaselt, die Technik des Tabakanbaus und der Zigarrenverarbeitung am Oberrhein und das Uhrmacherhandwerk. Derzeit berät das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission über diese und weitere bundesweite Bewerbungen. Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes würdigt kreative und inklusive Kulturformen und deren reichen Schatz an Erfahrungswissen.
Der Antrag auf Aufnahme der hessischen Apfelweinkultur wurde vom Verein Apfelwein Centrum Hessen gestellt. Er stellt den Apfelwein als zentralen Bestandteil hessischer Lebensart dar, der von vielen Veranstaltungen und fachlichem Knowhow am Leben gehalten wird: So gibt es neben den vielen Apfelweinwirtschaften eine Apfelwein- und Obstroute, das Apfelweinfestival in Frankfurt und den „Goldenen Apfel“, der Engagement im Bereich des Erhalts von Streuobstwiesen ehrt.

Für die Aufnahme ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes treffen die Bundesländer eine Vorauswahl. Dann prüft das Sekretariat der Kultusministerkonferenz die Anträge und übermittelt sie an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe, das von der Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission einberufen wird. Die Empfehlungen des Expertenkomitees müssen von der Kulturministerkonferenz im Benehmen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bestätigt werden. Mit einer Entscheidung ist im kommenden Frühjahr zu rechnen.

Hanaus Stadtplaner Martin Bieberle war heute zu einem Kurzbesuch in das künftige Gerippte Museum gekommen, um sich von d...
03/07/2020

Hanaus Stadtplaner Martin Bieberle war heute zu einem Kurzbesuch in das künftige Gerippte Museum gekommen, um sich von den Vorständen Jörg Stier und Thomas Seifert auf den neuesten Stand bringen zu lassen, denn die Stadt hatte sich ja in der Vergangenheit als großzügiger Sponsor gezeigt. Bieberle versicherte, dass die Stadt weiterhin sehr wohlwollend die Aktivitäten des Vereins ACH!, dem Träger des Museums, begleiten werde.

29/06/2020
Aufnahmen für "Kultur Snack"

Ein kleines Aufnahmeteam von united power fields aus Hanau drehte im künftigen Museum und im Laden am Heumarkt mit Jörg Stier kurze Sequenzen, die zu einem Videoclip für die Reihe "Kultur Snack" zusammen geschnitten werden. Damit sollen Kulturinitiativen sowie Museen in der Region kurz vorgestellt und Appetit auf einen Besuch gemacht werden.

Es gibt neue und sehr gute Nachrichten. Hier die offizielle Mitteilung nach der Pressekonferenz in Hanau, bei der neben ...
19/06/2020

Es gibt neue und sehr gute Nachrichten. Hier die offizielle Mitteilung nach der Pressekonferenz in Hanau, bei der neben den in der Mitteilung genannten Personen auch OB Claus Kaminsky anwesend war:

„Geripptes Museum“: �Finanzierungslücke geschlossen

Regionalverband „FrankfurtRheinMain“ und FRM e.V. unterstützen das Vorhaben mit 25.000 Euro

Die Eröffnung des ersten hessischen Apfelweinmuseums in Hanau rückt in greifbare Nähe: Der Regionalverband FrankfurtRheinMain unterstützt das Museums-Projekt mit 10.000 Euro. Weitere 15.000 Euro steuert „FrankfurtRheinMain – Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V.“ bei. Mit dieser Summe wurde nunmehr die letzte Finanzierungslücke geschlossen. An den Umbaumaßnahmen hatten sich im vergangenen Jahr bereits der Main-Kinzig-Kreis mit 45.000 Euro und die Stadt Hanau mit 15.000 Euro beteiligt. Rund 5.000 Euro werden über private Spenden abgedeckt. Das gesamte Finanzierungsvolumen beträgt nach Aussagen des Trägervereins Apfelwein-Centrum Hessen (ACH) rund 100.000 Euro.

Inhaltliche Zusammenarbeit mit Regionalverband

„Wir sind überglücklich, dass wir nun auf die Zielgerade einbiegen und mit der Realisierung unserer ersten Ausstellung beginnen können“, freut sich Jörg Stier, Kurator des „Gerippten Museums“ und Vorsitzender des Trägervereins, über die Gewährung der Finanzmittel. Für Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, ist die Förderung des Museums an konkrete Erwartungen geknüpft: „Wir glauben an das Konzept und erhoffen uns inhaltlich eine enge Verzahnung mit dem Museum. Unsere Streuobstwiesen sind nicht nur eine ökologisch wichtige Kulturlandschaft. Wir wollen gemeinsam in der Region dafür sorgen, dass diese Streuobstwiesen auch kommenden Generationen als Identifikationsstifter, Erholungsgebiete und Nahrungslieferanten zur Verfügung stehen.“
In den nächsten Monaten wollen beide Seiten über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit sprechen und konkrete Ideen entwickeln. An diesem Prozess wird sich auch Michael Göllner in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute/ Regionalschleife Main-Kinzig beteiligen.
Zustande gekommen war der Kontakt zwischen den ehrenamtlichen Museumsmachern und dem Regionalverband auf Vermittlung von Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete im Main-Kinzig-Kreis. „Wir haben das Projekt von Anfang an inhaltlich und finanziell mit vorangetrieben, weil wir von seiner Bedeutung für die Region überzeugt sind. Da versteht es sich von selbst, dass wir hilfreiche Kontakte knüpfen“, erläutert die Vize-Landrätin.

Eröffnung im Herbst geplant

Laut Kurator Jörg Stier soll das „Gerippte Museum“ im Herbst dieses Jahres öffnen. Das Ausstellungskonzept ist erstellt und die Aufträge an heimische Dienstleister zur Ausgestaltung und Möblierung des museumsähnlichen Raums erteilt. „Derzeit arbeiten wir an den Texten für die diversen Schautafeln sowie den Inhalten für die Multimedia-Stationen. In den nächsten Wochen werden wir uns dann mit den bereits vorhandenen Exponaten befassen und entscheiden, welche davon in der ersten Ausstellung zu sehen sind“, verrät Jörg Stier. Ein halbes Dutzend Ehrenamtliche engagiert sich seit mittlerweile über zwei Jahren – nun sollen endlich die ersten Besucher kommen und die Mühen belohnt werden. „Der Umbau hat länger gedauert als gedacht. Und die Corona-Krise hat uns ebenfalls Zeit gekostet. Unsere Ungeduld wächst, wir wollen eröffnen“, bekundet Jörg Stier.

05/06/2020

Es gibt Licht am Ende des Virustunnels: Die durch Covid 19 ausgebremste Planung für das Gerippte Museum nimmt wieder gewaltig an Fahrt auf. Bei einem Treffen zwischen dem Vorstand des Trägervereins ACH! und den Planern wurde wichtige Pflöcke eingeschlagen. So wurde das endgültige Layout für sechs große Infotafeln festgelegt. Außerdem wurde besprochen, wie und an welchen Plätzen im Museumsraum die Größte Bembel der Welt, das Größte Gerippte der Welt sowie die historischen Bembel, Gerippte und Deckel'sche präsentiert werden sollen. Zusätzlich wird es Schauvitrinen geben und eine Projektionsfläche für bewegte Bilder und Fotos, gedacht für Vorträge. Und es gibt Platz für weitere interessante Infos rund um den Apfelwein, über den Verein ACH! und - nicht zu vergessen -eine "Wall of Fame" für unsere Sponsoren, ohne die das Projekt nicht hätte gestemmt werden können. Fazit: Das Gerippte Museum am Heumarkt in Hanau wird - sollte uns nicht der Himmel auf den Kopf fallen - auf jeden Fall noch in diesem Jahr eröffnen, der Spätherbst ist terminlich anvisiert.

03/06/2020

Bis 24 Uhr ist noch Weltapfelweintag - also noch einen Schoppe in de Kopp!

20/05/2020

Es geht in langsamen Schritten voran: Die ersten Entwürfe für die Infotafeln werden diese Woche noch vom ACH-Vorstand begutachtet und dem Grafiker Rückmeldung gegeben. Der kann dann den ersten final Prototyp anfertigen.

15/04/2020

Liebe Freunde des Gerippten Museums, der derzeitige Stillstand des öffentlichen Lebens hat auch Auswirkungen auf die Planungen, deshalb ist gerade noch nicht absehbar, wann wir den nächsten Schritt, sprich die Anbringung der ersten Infotafeln, machen können. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr hier, wie es mit dem Gerippten Museum weitergeht.

Wer sich näher mit dem Konzept und weiteren Aspekten des sich im Aufbau befindenden Gerippten Museums beschäftigen möcht...
27/03/2020

Wer sich näher mit dem Konzept und weiteren Aspekten des sich im Aufbau befindenden Gerippten Museums beschäftigen möchte, der kann die bereits existierende Homepage www.geripptes-museum.de besuchen, wo er viele Infos findet. Sollten sich neue Entwicklungen zum Museum ergeben, gibt es hier bei Facebook natürlich einen aktuellen Post.

24/03/2020

Die Viruskrise geht auch an den Planungen des künftigen Gerippten Museums nicht spurlos vorbei, ein wichtiges Gespräch musste kurzfristig abgesagt werden, ob eine im kommenden Monat geplante Pressekonferenz wie vorgesehen stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Trotzdem gibt es gute Neuigkeiten. Nach sehr guten Gesprächen mit potenziellen Fördern kann konstatiert werden: Die Finanzierung ist so gut wie gesichert! Ob allerdings der angepeilte Eröffnungstermin im Herbst gehalten werden kann, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Heute waren im zukünftigen Gerippten Museum - Raum für Apfelweinkultur - mit Kjell Schmidt (Zweiter von links), Geschäft...
17/02/2020

Heute waren im zukünftigen Gerippten Museum - Raum für Apfelweinkultur - mit Kjell Schmidt (Zweiter von links), Geschäftsführer Regionalpark RheinMain, und Bernhard Mosbacher (rechts), Geschäftsführer Spessart Tourismus und Marketing GmbH, zwei wichtige Multiplikatoren in Hanau zu Gast. In lockerer Gesprächsrunde tauschten sie sich mit den ACH-Vorstandsmitgliedern Jörg Stier (Zweiter von rechts), Uwe Berndt (links) und Thomas Seifert über das Gerippte Museum, dessen Konzeption sowie über künftige Kooperationen aus. Einig waren sich die Gesprächspartner, dass noch viel Arbeit notwendig ist, um die Kulturgüter Streuobstwiesen und Apfelwein wieder zu dem Stellenwert zu verhelfen, der ihnen von der Ökologie, der Lebensqualität und der Ökonomie eigentlich zusteht.

Hoher Besuch im künftigen Gerippten Museum: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, der Erste Beigeordnete des Regional...
14/02/2020

Hoher Besuch im künftigen Gerippten Museum: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, der Erste Beigeordnete des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main, Rouven Kötter und Hammersbach Bürgermeister Micharl Göllner, Vorsitzender der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute Rhein-Main-Region zum Gedankenaustausch und zur Auslotung künftiger gemeinsamer Projekte und Kooperationen in die Räumlichkeiten am Hanauer Heumarkt gekommen.
„Apfelwein gehört zu unserer Region, und da gehört es sich einfach, dieses Kulturgut auch zu pflegen, darüber zu informieren und viele Menschen zu begeistern. Das wird im Hanauer Apfelweinmuseum der Fall sein“, zeigte sich Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bei einem neuerlichen Besuch in den Räumlichkeiten in der Hanauer Innenstadt überzeugt. Das Museum nimmt immer mehr Gestalt an – weitere Partner und Sponsoren werden bis zum Start aber noch gesucht.
Susanne Simmler hatte Rouven Kötter, den Ersten Beigeordneten des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main, und Michael Göllner, Hammersbacher Bürgermeister und Vorsitzender der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute Regionalschleife Main-Kinzig, mitgebracht. „Die Streuobstwiesen, das Keltern und der Apfelwein sind gerade in der Rhein-Main-Region verbindende Elemente und Themen“, begründete sie die Einladung an die beiden weiteren Gäste, die Jörg Stier, Uwe Berndt und Thomas Seifert seitens des Vereins „Apfelwein Centrum Hessen“ im „Gerippten Museum“ begrüßen durften. „Wir sollten dieses Museum als eine gemeinsame, überörtliche Chance begreifen, um damit einen Anlaufpunkt für Gleichgesinnte, Touristen und Freundinnen und Freunde des Apfelweins zu etablieren“, sagte Simmler.
Jörg Stier gab einen launigen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Museums, von der Idee bis hin zum geplanten Abschluss des Auf- und Ausbaus. Er zeigte anhand der vorläufigen Ausstellungsstücke und Info-Tafeln, an welchem Punkt der Verein steht. „Wir wollen die Apfelweinkultur nicht reduzieren auf das alkoholische Getränk, wir wollen die emotionale, geschichtliche, wirtschaftliche bis hin zur ökologischen Seite beleuchten und die Besucherinnen und Besucher direkt fesseln“, erklärte Stier. Das Gerippte Museum werde kostenlos begehbar sein und ab Eröffnung kein dauerhafter Zuschussbetrieb sein. Gleichwohl brauche es bis zur Eröffnung noch einiger Unterstützungen.
Rouven Kötter griff den Ball gerne auf. Unter dem Aspekt der Identifikation mit der Region und der Frage nach ökologischem Anbau und regionaler Produktion sei die Apfelweinkultur heute so populär wie lange nicht. Sie spiele auch für die touristische Vermarktung der Region eine immer bedeutendere Rolle. „Ich werde das Anliegen aus Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis gerne weitertragen und eine Unterstützung auf verschiedenen Ebenen prüfen lassen“, sagte Kötter, der einen Kontakt zur Fördermittelberatung wie auch zur für Streuobstwiesengebiete zuständigen Abteilung im Regionalverband herstellen will.
Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bedankte sich für diese weitere gute Perspektive für das Apfelweinmuseum und zeigte sich zuversichtlich, dass die Museumsmacher ihre Ziele in absehbarer Zeit erreichen werden. „Wir unterstützen gerne bei der Suche nach weiteren Netzwerkpartnern, die ähnlich wie wir eine rasche Umsetzung der Museumspläne fördern wollen“, sagte Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis hatte bereits 2017 eine Förderung über 45.000 Euro ans Apfelwein-Centrum Hessen übergeben. Auch die Stadt Hanau ist mit 15.000 Euro sowie einer Bürgschaft in gleicher Höhe dabei. Aktuell fehlen dem Verein noch rund 30.000 Euro für Vitrinen, Informationselemente und museumsspezifische Präsentationsmöglichkeiten für die vielen vorhandenen Exponate.

Bildtext: „Wir sollten dieses Museum als eine gemeinsame, überörtliche Chance begreifen“: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hatte Rouven Kötter (rechts) und Michael Göllner (Zweiter von links) nach Hanau eingeladen und mit den Museumsmachern um Jörg Stier, Thomas Seifert und Uwe Berndt (von links) ins Gespräch gebracht.

Adresse

Heumarkt 6
Hanau
63450

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Bemerkungen

Liebe Ostergrüße an alle Äppelwoi- und Bembelfans. Dank Corona aber leider nur aus dem Fotostudio... 😉 Dieses dicke Osterei fasst übrigens stattliche 10 Liter und stammt aus dem, lange schon nicht mehr existenten, "Bayrischen Hof" in Frankfurt Sindlingen und das Gerippte hat noch die alte 6/20-Eichung.