Stiftung Historische Museen Hamburg

Stiftung Historische Museen Hamburg Zu den Historischen Museen Hamburg gehören als Haupthäuser das Museum für Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum, das Museum der Arbeit u.

sechs museale Außenstellen. Geschichte der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

Die Stiftung Historische Museen Hamburg ist eine der größten stadt- und regionalgeschichtlichen musealen Einrichtungen Europas. Mit ihren Museen repräsentiert sie die Geschichte Hamburgs und seines Umlandes einschließlich der nationalen und europäischen Bezüge. Zur Stiftung gehören als Haupthäuser das Museum für

Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum und das Museum der Arbeit sowie die musealen Außenstellen Jenisch Haus, Hafenmuseum, Speicherstadtmuseum, Kramer-Witwen-Wohnung, Millerntorwache und Heine Haus. Teil der Historischen Museen Hamburg ist zudem der Museumsdienst Hamburg, der zentrale Besucherservice für 20 Hamburger Museen. Neue Projekte
Mit dem deutschen Hafenmuseum wird die Stiftung in den kommenden Jahren um einen Standort reicher. Ein durch Bundesmittel in Höhe von 120 Millionen finanzierter Neubau soll die Globalisierung des heutigen internationalen Warenverkehrs und der damit verbundenen Veränderungen aus der historischen Entwicklung von Deutschlands größtem Hafen und seines politischen, kulturellen und sozialen Kontextes verständlich machen. Hamburg History Live
Mit dem Magazin „Hamburg History Live!“ gibt die Stiftung Historische Museen Hamburg zudem seit 2015 ein wertiges Printprodukt heraus, in der in vier Ausgaben pro Jahr Artikel und Reportagen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Historischen Museen Hamburg erscheinen, in denen - begleitet von imposanten Bildstrecken- entscheidende Themen und Ereignisse zur historischen Entwicklung der Stadt Hamburg, der Region und des Nordens vorgestellt werden. Mehr über die Geschichte der Stiftung und deren Projekte findet ihr hier: https://shmh.de/de/ueber-die-stiftung-historische-museen-hamburg

Am 22. Juni 1911 lief die Peking unter Kapitän J. H. Hinrich Nissen zu ihrer Jungfernfahrt aus. Ziel ihrer Fahrt war Val...
22/06/2026

Am 22. Juni 1911 lief die Peking unter Kapitän J. H. Hinrich Nissen zu ihrer Jungfernfahrt aus. Ziel ihrer Fahrt war Valparaíso (Chile), wo sie am 14. September eintraf.
Im Archiv des Deutscher Wetterdienst (DWD) im Seewetteramt
Hamburg lagern Wetteraufzeichnungen von Bord der PEKING. Hierbei handelt es sich um insgesamt 20
meteorologische Journale aus der Zeit von 1911 bis 1931. Auch eins von der Jungfernfahrt.
So können aus dem ersten meteorologischen Journal der PEKING auch heute noch genauere Angaben über das Wetter auf ihrer ersten Reise entnommen werden.
Kurz nach Abreise, am 23. Juni 1911, findet sich der erste Eintrag im Journal.
Der 2. Offizier Bendixen notiert:
„Steuern hinter Schlepper“; „2h Elbe 1 dwars“.
Der Himmel ist fast bedeckt (8/10)
Wind: SSW 3
Luftdruck: 762,9 mm Hg
Lufttemperatur: 15,2° C
Wassertemperatur: 14,7° C
etwas Regen – also ganz normales norddeutsches Schmuddelwetter
Auf der Karte ist der Reiseverlauf der Jungfernfahrt nachzuvollziehen. Die Reise führte zuerst hinaus auf die Nordsee, wo das Schiff gleich in einen Sturm mit bis zu 8 Windstärken geriet.
Dieser sollte aber nicht der letzte sein. Nach einer relativ ruhigen Passage auf dem Atlantik erwartete die PEKING am 26. und 27. August im Seegebiet um Kap Hoorn ein Orkan.
Am 14. September 1911 ist dann im Journal von der wohlbehaltenen Ankunft in Valparaíso zu lesen:
„4h30 halten auf die Bay zu, nehmen Schlepper an
und werfen um 7h Anker auf der Reede von Valparaíso.
Ende der Reise.
Reisedauer 84 Tage.“
hamburg

Grafik: Stiftung Historische Museen Hamburg
Infos: Deutscher Wetterdienst (DWD)
Deutsches Hafenmuseum, Hamburg

Foto: PEKING, Blohm & Voss GmbH, Lebrecht Tetzlaff/ 1911-1920

1911 wurde der erste Elbtunnel eröffnet. Am 19. Juni 1968 startete das nächste Bauprojekt. 1974 sind die Röhren fertig. ...
19/06/2026

1911 wurde der erste Elbtunnel eröffnet. Am 19. Juni 1968 startete das nächste Bauprojekt. 1974 sind die Röhren fertig. Und seit 1975 rollt der Verkehr durch die drei Röhren.
Es wurde jedoch nicht besser, wie wir alle - auch heute noch spüren - nimmt der Verkehr weiter zu. Es wurde eine vierte Röhre gebohrt. Damals wurde der Tunnel mit der größten Tunnelbohrmaschine der Welt gebohrt. Unsere TRUDE (Tief runter unter die Elbe), die heute im Museum der Arbeit zu finden ist, buddelte die vierte Röhre, die erst 2002 fertig gestellt wurde.
Spektakulär sind die Elbtunnel bis heute!
Foto 1: Autobahnbau (Elbtunnel), Foto: Bildflug Hamburg / Karl-Heinz Metzler, 1970-1984. Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte
Foto 2: Die TRUDE heute im , Foto: SHMH

17/06/2026

Das Kultur Kontor Hamburg lädt ein, einen neuen Ort für Kultur, Geschichte und Austausch in der Innenstadt zu entdecken.

Am Klosterwall entsteht auf rund 700 Quadratmetern ein lebendiger Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen und den Dialog mit der Stadtgesellschaft. Gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien gestaltet die Stiftung Historische Museen Hamburg diesen Standort künftig mit vielfältigen Formaten.

Der Standort bietet die Chance, aktuelle Projekte sichtbar zu machen und Perspektiven auf die Zukunft der Hamburger Museumslandschaft zu eröffnen.

Den Auftakt macht die Ausstellung „SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus“, die bis zum 5. August 2026 gezeigt wird.

Wir freuen uns sehr über diesen neuen Raum für kulturelle Teilhabe und laden herzlich dazu ein, ihn zu entdecken.

Heute ist der Tag des Strandkorbs!Diese sehr speziellen Sitzmöbel für den Strand sind eine echte deutsche Eigenheit. Wus...
15/06/2026

Heute ist der Tag des Strandkorbs!

Diese sehr speziellen Sitzmöbel für den Strand sind eine echte deutsche Eigenheit. Wusstet Ihr, dass es im Englischen und Französischen keine Übersetzung für dieses Wort gibt?

Auf dem Bild seht Ihr 1897 (!) Meta Baur, die mit Ihrer Familie auf Rügen Urlaub gemacht hat. Der Strandkorb diente auch hier schon zur Kulisse für Familienaufnahmen. Erste Strandkörbe gab es laut Schriftstücken schon um 1873, also sind diese Sitzmöbel bereits über 150 Jahre alt. Seit wann es sie genau gibt, konnten wir noch nicht herausfinden.

Abb.: Familie Baur in Binz auf Rügen, 1897. Fotograf unbekannt. Sammlung: SHMH/Altonaer Museum (2013-382,21)

12/06/2026

Silke Muelherr, Co-CEO der Alfred Landecker Foundation über die Ausstellung „Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“ im neuen Kultur Kontor am Klosterwall: „Die Ausstellung zeigt eindrücklich: Fußball war im Nationalsozialismus nicht nur Kulisse, sondern ein Instrument von Propaganda und Ausgrenzung – und viele Vereine wurden selbst zu Akteuren des Unrechts, indem sie jüdische Sportlerinnen und Sportler ausschlossen und ihnen ihre Zugehörigkeit nahmen. Die Alfred Landecker Foundation fördert ‚SPORT.MASSE.MACHT‘, weil die Ausstellung über den Fußball einen Zugang zur Geschichte des Holocaust eröffnet und Menschen dazu anregt, über Teilhabe und die eigene Verantwortung nachzudenken. Gerade wenn bei der anstehenden WM die ganze Welt Tore bejubelt, sollten wir uns fragen, wer heute selbstverständlich dazugehört und ob wir den Mut haben, Antisemitismus und Ausgrenzung auf dem Platz, in der Kabine und auf den Rängen entschieden zu widersprechen – denn niemand von uns ist nur Zuschauer.“

Ein Kooperationsprojekt von der und dem

Bis zum 05.08.2026 im 📍Kultur Kontor Hamburg. Der Eintritt ist frei.

#040

11/06/2026

Andreas Kahrs von über die neue Ausstellung „Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“ im Kultur Kontor Hamburg:

„Mit der Ausstellung ‚SPORT.MASSE.MACHT‘ blicken wir durch die Brille des Sports auf den Nationalsozialismus. Wir versuchen, die Mechanismen des Ausschlusses aus dem Sport deutlich zu machen, und möchten an verfolgte Athletinnen, Athleten und Fußballer erinnern. Darüber hinaus fragen wir, welche Kontinuitäten von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung im Sport bis heute fortbestehen. Wir möchten zeigen, dass das Handeln jedes einzelnen Menschen in Geschichte und Gegenwart einen Unterschied machen konnte und kann.“

Bis zum 05.08.2026 im Kultur Kontor mitten in der Stadt, gegenüber der Kunstmeile, zu sehen. Eintritt kostenfrei!

Die Wanderausstellung wird gefördert durch die Alfred Landecker Foundation.

#040

10/06/2026

Ein neuer Ort für Kultur, Geschichte und Begegnung in Hamburg: Das Kultur Kontor Hamburg ist eröffnet!
Kultursenator Carsten Brosda und der Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg, Hans-Jörg Czech, eröffneten das Kultur Kontor.

Mitten in der Innenstadt, am Klosterwall, ist auf rund 700 Quadratmetern ein neuer Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen und den Austausch mit der Stadtgesellschaft entstanden. Gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien wird die Stiftung Historische Museen Hamburg das Kultur Kontor künftig mit vielfältigen Formaten bespielen.

Für die Stiftung bietet der neue Standort die Möglichkeit, aktuelle Projekte sichtbar zu machen und den Dialog über die Zukunft der Hamburger Museumslandschaft zu stärken. Besonders das Deutsche Hafenmuseum (im Aufbau) und weitere Entwicklungs- und Modernisierungsvorhaben werden hier eine zentrale Plattform finden.

Den Auftakt bildet die Ausstellung „SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus“, die bis zum 5. August 2026 zu sehen ist.

Wir freuen uns, mit dem Kultur Kontor Hamburg einen neuen, zentralen Ort für kulturelle Teilhabe und historische Perspektiven zu eröffnen – und laden alle Interessierten herzlich ein, ihn zu entdecken.

Ab heute ergänzt das Kultur Kontor Hamburg, im neu gebauten Johann Kontor, auf knapp 700 Quadratmeter Fläche die vielfäl...
09/06/2026

Ab heute ergänzt das Kultur Kontor Hamburg, im neu gebauten Johann Kontor, auf knapp 700 Quadratmeter Fläche die vielfältigen Ausstellungsangebote entlang des Klosterwalls & Kunstmeile mitten in Hamburg!

Wir als Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) werden die Fläche ab jetzt in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien und dem Containerlogistikunternehmen bespielen und den Hamburger*innen sowie Gäst*innen aus aller Welt ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm bieten.

Zum Start zeigen wir eine Ausstellung zum Fußball im Nationalsozialismus mit dem Titel: Sport. Masse. Macht.

Der Fußball hat eine Vergangenheit, die eng verflochten ist mit der Geschichte der Gesellschaft, in der er gespielt wurde. Welche Bedeutung hat diese Geschichte für uns heute und wie soll an den Fußball erinnert werden? Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von der und dem . Sie zeigt vom 10.06. bis 05.08.2026 welche Bedeutung Sport für die Nationalsozialisten hatte und wie sie mit dem Fußball versuchten, ihre Macht zu sichern. Des Weiteren erzählt die Ausstellung von Fußballspielen in Konzentrationslagern und erinnert an jüdische und nichtjüdische Sportler*innen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Über allem steht die Frage, inwiefern die Macht des Fußballs zum Zusammenhalt führt oder zur Ausgrenzung – damals und heute.

Die Wanderausstellung wird gefördert durch die Alfred Landecker Foundation.


Fotos: JÉROME GERULL

05/05/2026

Seit Montagmittag sind beide Röhren des alten Elbtunnels wieder geöffnet.
Ist euch bekannt, wie es zum Bau kam und wie überhaupt gebaut wurde?
Der Baumeister des St. Pauli-Elbtunnel Otto Stockhausen, hielt ihn für eines der eigenartigsten Bauwerke, das zwar nicht zu den schwierigsten, aber wohl zu den interessantesten Ausführungen der Ingenieurbaukunst in Deutschland gehörte.
In einem ausführlichen Journalbeitrag auf unserer Seite findet ihr viele spannende Infos rund um den alten Elbtunnel!

🌙🪩 Am Samstag, den 18. April 2026 von 18 bis 1 Uhr funkelt Hamburg: Die Museen öffnen ihre Türen für Nachteulen und Lang...
13/04/2026

🌙🪩 Am Samstag, den 18. April 2026 von 18 bis 1 Uhr funkelt Hamburg: Die Museen öffnen ihre Türen für Nachteulen und Langwachbleiber*innen.

🔦 52 Museen: Entdeckt Sammlungen und Sonderausstellungen!

🎭 Über 550 Veranstaltungen – Führungen, Workshops, Mitmach-Aktionen, Tanz, Theater, Film & mehr!

🌍 Für alle: Interaktive Familienprogramme, barrierefreie Führungen & Angebote in mehreren Sprachen

🎫 Tickets in allen teilnehmenden Museen, im Vorverkauf und im Onlineshop. Unter 18 Jahre ist das Ticket frei

➡️https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/ Lange Nacht der Museen Hamburg

Adresse

Holstenwall 24
Hamburg
20355

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