25/06/2026
Delmar Mavignier (geb. 1968) spricht am Samstag, 27.6. um 15 Uhr in der aktuellen Ausstellung „Punctum Chromokinetisch“ über das unverwechselbare
Ouevre seines Vaters, Almir Mavignier (1925-2018), Pionier der abstrakten Kunst in Brasilien.
Weltweit wurden seine innovativen bahnbrechenden
Punktebilder der 1960 und 1970er Jahre gezeigt, so im MOMA New York, auf der Biennale Venedig und auf der documenta III.
Doch was veranlasste den international gut vernetzten Künstler nach Hamburg überzusiedeln? Und welche
Rolle spielt die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven dabei?
In der Beschäftigung mit Paul Klees punktbasierter Kunsttheorie und Josef Albers Interaktion von Farben, schafft Mavignier seine spezifischen algorithmischen Werke. Warum diese ikonische Kunst heute noch aktuell ist, verrät Delmar Mavignier, und gibt Einblick in die Zusammenarbeit. Als interdisziplinär arbeitender Künstler erläutert Delmar Mavignier zudem seine eigenständige künstlerische Praxis, die Punkteraster-Kompositionen von Almir Mavignier in zeitgenössische chromokinetische Bilder zu transformieren.
Dieses neue hochspannende Medium eröffnet bewegliche Bildräume aus Licht, Farbe und Zeit.
Eintritt frei - wir freuen uns, wenn Sie bei diesem Künstlergespräch dabei sind.
🟥 Almir da Silva Mavignier
Struktur grau, weiss, grau auf Rot 1964, 1964
Öl auf Leinwand
100 x 70 cm