Zeitkunstgalerie

Zeitkunstgalerie Nehmen Sie sich ZEIT für KUNST in unserer GALERIE

Malerei & Grafik

Plastik & Gefäß

Schmuck & T Nehmen Sie sich ZEIT für KUNST in der Zeitkunstgalerie.

Die 1994 gegründete Galerie mit Sitz in der Innenstadt von Halle (Saale) in unmittelbarer Nähe des Händelhauses präsentiert und verkauft zeitgenössische Kunst. Sie vertritt etablierte Künstler und Studenten der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein ebenso wie andere nationale und auch internationale Künstler. Es finden jährlich bis zu 12 Einzel- oder Gruppenausstellungen statt. Die Galeri

e präsentiert Malerei & Grafik, Plastik, Keramik, Porzellan, Glas, Schmuck und Fotografie. Auch in diesem Jahr werden wir von April bis Oktober eine Galerie in Born a. Darss mit interessanten Künstlern betreiben. Die Zeitkunstgalerie gehört zu den traditionsreichsten Galerien der Stadt Halle. Seit Februar 2002 befindet sie sich in der kleinen Marktstraße (Nähe Händelhaus). Das Domizil im Händel-Viertel bietet Platz für Ausstellungen und Veranstaltungen wie Kunstgespräche, Lesungen und ähnliches. Hinter dem hohen Vorderraum teilt sich die Galerie in zwei Geschosse. Ausstellungen haben oben eine eigene Fläche und unten bleibt Platz für den Kunsthandel. Die Galeristin Jutta Wittenbecher vertritt vor allem viele der wichtigsten halleschen Künstler, Studenten und Absolventen der in Halle ansässigen Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, denen sie bei Ausstellungen regelmäßig ein Podium bieten. Das Spektrum der Galerie umfasst angewandte und bildende Kunst und reicht damit von Malerei und Grafik über Fotografie, Glas, Keramik, Schmuck, Plastik bis hin zur Mode. Neben der Arbeit in den eigenen Räumen organisiert die Galeristin Ausstellungen im Auftrag, bietet Kunstobjekte zur Miete an und vermittelt Auftragswerke. Ausstellungsplan für 2025


08.02. – 15.03. „Die Ausstellung“
Rüdiger Giebler – Malerei, Grafik, Keramik, Oskar Wippermann - Schmuck, Moritz Jason Wippermann - Malerei, Grafik, Objekte
Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 08.02. um 11.00 Uhr. Es spricht:
Helmut Brade

22.03. – 26.04. MAYA FENDERL - Keramische Plastik und BRUDLOFF – Malerei
Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 22.03. Es spricht: Rüdiger Giebler

10.05. - 14.06. Jim Avignon Malerei und Grafik
Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 10.05. Es spricht:
Rüdiger Giebler. Livemusik mit Jim Avignon und Kollegen.

21.06. – 19.07. Rainer Ehrt – Grafik + Malerei und Gudrun Gaube – Keramik. Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 21.06. Es spricht:

26.07. - 06.09. Peter Kersten, "Vergessen ?" - Fotografie/Halle. Ausstellungseröffnung am 26.07. Es spricht Norbert Kaltwaßer.

13. 09. – 11. 10 "Wie die Erinnerung es will" Andrea Damp - Malerei + Martin Möhwald - Keramik
Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 13.09. Es spricht:
Helmut Brade

18.10. – 15.11. Gerhard Schwarz – Zeichnungen + Frank Maasdorf (1950-2023) – Plastik
Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 18.10. Es spricht: Roland Rittig

22.11. – 31.12. 22.11.-31.12.2025
FUTURE IS NOW
Das Zukunftszentrum und andere neue Bilder aus der "Sammlung Claus Berg" sowie Schmuck von Anke Krause. Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 22.11. Es spricht: Roman Pliske (Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verlages)

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. September zu sehen. KONSTANZE GÖBEL -  FOTOGRAFIEMARTIN MÖHWALD -  KERAMIK25. Juli ...
02/09/2026

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. September zu sehen.

KONSTANZE GÖBEL - FOTOGRAFIE

MARTIN MÖHWALD - KERAMIK

25. Juli bis 17. September 2026.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Halleschen Foto-Sommer 2026 statt.

Abb. Konstanze Göbel, Harz, HalleSaale, 1988, Original Vintage-Silbergelatineabzug

Die Galerie im StadtCenter ROLLTREPPE ist geöffnet: Mittwoch und Donnerstag 11:00-19:00 Uhr
[email protected] | www.zeitkunstgalerie.com | www.facebook.com/zeitkunstgalerie

Künstler der Galerie: HANS TICHA Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Lieber Hans Ticha.🎨 𝗨𝗡𝗩𝗘𝗥𝗚𝗘𝗦𝗦𝗘𝗡: 𝗛𝗮𝗻𝘀 𝗧𝗶𝗰𝗵𝗮 – 𝗱𝗲...
02/09/2026

Künstler der Galerie:

HANS TICHA

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Lieber Hans Ticha.

🎨 𝗨𝗡𝗩𝗘𝗥𝗚𝗘𝗦𝗦𝗘𝗡: 𝗛𝗮𝗻𝘀 𝗧𝗶𝗰𝗵𝗮 – 𝗱𝗲𝗿 „𝗠𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝘂𝗴𝗲𝗹𝗸ö𝗽𝗳𝗲“ 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝟴𝟲. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴

„UNVERGESSEN“ bedeutet heute ausnahmsweise nicht, dass wir an einen Verstorbenen erinnern. Hans Ticha lebt und feiert heute seinen 86. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! 🎂

Vielleicht kennt nicht jeder sofort seinen Namen. Doch wer in der DDR gern gelesen hat, ist seinen Bildern mit großer Wahrscheinlichkeit begegnet. Manche Künstler erkennt man an ihrem Gesicht, Hans Ticha erkennt man an seinen kräftigen Farben, den geometrischen Formen und natürlich an seinen unverwechselbaren Kugelköpfen.

Hans Ticha wurde am 2. September 1940 in Bodenbach, dem heutigen Děčín in Tschechien, geboren. Ab 1946 wuchs er in Schkeuditz bei Leipzig auf. Zunächst studierte er Kunsterziehung und Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig und arbeitete anschließend zwei Jahre als Lehrer. Danach folgte das Studium der Gebrauchsgrafik und Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Zu seinen Lehrern gehörte unter anderem der unvergessene Werner Klemke.

Ab 1970 arbeitete Hans Ticha freischaffend. In seinem Atelier in einer baufälligen Mietskaserne im Berliner Prenzlauer Berg entwickelte er sich zu einem der gefragtesten Buchillustratoren der DDR. Er gestaltete im Laufe seines Lebens mehr als 150 Bücher und Einbände. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden ausgezeichnet, 25 von ihm illustrierte Titel erhielten die Auszeichnung „Schönstes Buch der DDR“.

Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören unter anderem die Illustrationen zu „Der Krieg mit den Molchen“, „Klein Zaches genannt Zinnober“ und den „Geschichten aus der Murkelei“. Gerade „Der Krieg mit den Molchen“ zeigt, wie viel Hintersinn in seinen Bildern steckte. In einer Illustration versteckte er sogar eine Darstellung, die als Mauer an der innerdeutschen Grenze verstanden werden konnte. Eine ziemlich gewagte Kleinigkeit, die den meisten Kontrolleuren offenbar nicht auffiel.

Hans Ticha war jedoch nie nur Buchillustrator. Als Maler nahm er politische Rituale, hochgereckte Fäuste, Bruderküsse, Massenveranstaltungen und die immer gleichen Kugelköpfe aufs Korn. Nach 1990 widmete er sich mit derselben Ironie der westlichen Konsumwelt. Er kritisierte also nicht einfach ein bestimmtes System, sondern überall dort, wo Menschen aufhören, selbst zu denken und nur noch Teil einer gleichförmigen Masse werden.

Seine Bilder waren bunt, oft heiter und auf den ersten Blick beinahe verspielt. Dahinter steckte jedoch fast immer eine zweite Ebene. Genau das machte ihn unverwechselbar: Man konnte seine Illustrationen einfach schön finden oder etwas länger hinsehen und plötzlich entdecken, dass sie weit mehr erzählten als der dazugehörige Text.

Hans Ticha gilt heute als einziger wirklicher Pop-Art-Künstler der DDR. Im Jahr 2022 erhielt er für sein Lebenswerk den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Sein nahezu vollständig erhaltener künstlerischer Vorlass mit Skizzen, Entwürfen, Druckstöcken, Plakaten und Buchillustrationen befindet sich inzwischen im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig.

𝗘𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗱𝗮𝗻𝗸𝗲 𝘇𝘂𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀 🌅

Die Kultur der DDR bestand nicht nur aus bekannten Schauspielern, Liedern und Filmen. Sie steckte auch in den Bildern unserer Bücher, die uns manchmal ein ganzes Leben lang im Gedächtnis blieben, obwohl wir den Namen des Künstlers dahinter nie kannten. Hans Ticha war einer dieser Künstler. Heute bekommt auch der Mann hinter diesen Bildern endlich seinen Platz in unserer Reihe.

Alles Gute zum 86. Geburtstag, Hans Ticha! 🎨

🖼️ Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

📕 Mein Buch „DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?“ erscheint in der ersten Dezemberwoche 2026. Ein alternatives Leben in einer DDR, die nie verschwand.

🎨 𝗨𝗡𝗩𝗘𝗥𝗚𝗘𝗦𝗦𝗘𝗡: 𝗛𝗮𝗻𝘀 𝗧𝗶𝗰𝗵𝗮 – 𝗱𝗲𝗿 „𝗠𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝘂𝗴𝗲𝗹𝗸ö𝗽𝗳𝗲“ 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝟴𝟲. 𝗚𝗲𝗯𝘂𝗿𝘁𝘀𝘁𝗮𝗴

„UNVERGESSEN“ bedeutet heute ausnahmsweise nicht, dass wir an einen Verstorbenen erinnern. Hans Ticha lebt und feiert heute seinen 86. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! 🎂

Vielleicht kennt nicht jeder sofort seinen Namen. Doch wer in der DDR gern gelesen hat, ist seinen Bildern mit großer Wahrscheinlichkeit begegnet. Manche Künstler erkennt man an ihrem Gesicht, Hans Ticha erkennt man an seinen kräftigen Farben, den geometrischen Formen und natürlich an seinen unverwechselbaren Kugelköpfen.

Hans Ticha wurde am 2. September 1940 in Bodenbach, dem heutigen Děčín in Tschechien, geboren. Ab 1946 wuchs er in Schkeuditz bei Leipzig auf. Zunächst studierte er Kunsterziehung und Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig und arbeitete anschließend zwei Jahre als Lehrer. Danach folgte das Studium der Gebrauchsgrafik und Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Zu seinen Lehrern gehörte unter anderem der unvergessene Werner Klemke.

Ab 1970 arbeitete Hans Ticha freischaffend. In seinem Atelier in einer baufälligen Mietskaserne im Berliner Prenzlauer Berg entwickelte er sich zu einem der gefragtesten Buchillustratoren der DDR. Er gestaltete im Laufe seines Lebens mehr als 150 Bücher und Einbände. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden ausgezeichnet, 25 von ihm illustrierte Titel erhielten die Auszeichnung „Schönstes Buch der DDR“.

Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören unter anderem die Illustrationen zu „Der Krieg mit den Molchen“, „Klein Zaches genannt Zinnober“ und den „Geschichten aus der Murkelei“. Gerade „Der Krieg mit den Molchen“ zeigt, wie viel Hintersinn in seinen Bildern steckte. In einer Illustration versteckte er sogar eine Darstellung, die als Mauer an der innerdeutschen Grenze verstanden werden konnte. Eine ziemlich gewagte Kleinigkeit, die den meisten Kontrolleuren offenbar nicht auffiel.

Hans Ticha war jedoch nie nur Buchillustrator. Als Maler nahm er politische Rituale, hochgereckte Fäuste, Bruderküsse, Massenveranstaltungen und die immer gleichen Kugelköpfe aufs Korn. Nach 1990 widmete er sich mit derselben Ironie der westlichen Konsumwelt. Er kritisierte also nicht einfach ein bestimmtes System, sondern überall dort, wo Menschen aufhören, selbst zu denken und nur noch Teil einer gleichförmigen Masse werden.

Seine Bilder waren bunt, oft heiter und auf den ersten Blick beinahe verspielt. Dahinter steckte jedoch fast immer eine zweite Ebene. Genau das machte ihn unverwechselbar: Man konnte seine Illustrationen einfach schön finden oder etwas länger hinsehen und plötzlich entdecken, dass sie weit mehr erzählten als der dazugehörige Text.

Hans Ticha gilt heute als einziger wirklicher Pop-Art-Künstler der DDR. Im Jahr 2022 erhielt er für sein Lebenswerk den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Sein nahezu vollständig erhaltener künstlerischer Vorlass mit Skizzen, Entwürfen, Druckstöcken, Plakaten und Buchillustrationen befindet sich inzwischen im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig.

𝗘𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗱𝗮𝗻𝗸𝗲 𝘇𝘂𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀 🌅

Die Kultur der DDR bestand nicht nur aus bekannten Schauspielern, Liedern und Filmen. Sie steckte auch in den Bildern unserer Bücher, die uns manchmal ein ganzes Leben lang im Gedächtnis blieben, obwohl wir den Namen des Künstlers dahinter nie kannten. Hans Ticha war einer dieser Künstler. Heute bekommt auch der Mann hinter diesen Bildern endlich seinen Platz in unserer Reihe.

Alles Gute zum 86. Geburtstag, Hans Ticha! 🎨

🖼️ Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

📕 Mein Buch „DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?“ erscheint in der ersten Dezemberwoche 2026. Ein alternatives Leben in einer DDR, die nie verschwand.

Zeitkunstgalerie Born am Darss:Die aktuelle Ausstellung:KARIN JARAUSCH -  MALEREI PAULINE ULLRICH -  KERAMISCHE PLASTIK ...
28/08/2026

Zeitkunstgalerie Born am Darss:

Die aktuelle Ausstellung:

KARIN JARAUSCH - MALEREI

PAULINE ULLRICH - KERAMISCHE PLASTIK

09. Juli - 31. Oktober

Zeitkunstgalerie Born am Darss
Im Darsser Sommertheater
Chausseestraße 90

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, jeweils 11.00 - 17.00 Uhr.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.


DIETHARD PETERSON Malerei Halle/Kröllwitz,  Öl auf Leinwand,  2008, 53 x 70 cmZeitkunstgalerie StadtCenter ROLLTREPPE Gr...
26/08/2026

DIETHARD PETERSON

Malerei

Halle/Kröllwitz, Öl auf Leinwand, 2008, 53 x 70 cm

Zeitkunstgalerie
StadtCenter ROLLTREPPE
Große Ulrichstraße 59
06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 11.00 - 19.00 Uhr.

KONSTANZE GÖBEL -  FOTOGRAFIEMARTIN MÖHWALD -  KERAMIK25. Juli bis 17. September 2026.Die Ausstellung findet im Rahmen d...
26/08/2026

KONSTANZE GÖBEL - FOTOGRAFIE

MARTIN MÖHWALD - KERAMIK

25. Juli bis 17. September 2026.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Halleschen Foto-Sommer 2026 statt.

Abb. Konstanze Göbel, Hallmarkt / Spitze / Busbahnhof, HalleSaale, 1987, Original Vintage-Silbergelatineabzug

Die Galerie im StadtCenter ROLLTREPPE ist geöffnet: Mittwoch und Donnerstag 11:00-19:00 Uhr
[email protected] | www.zeitkunstgalerie.com | www.facebook.com/zeitkunstgalerie

SAVE the DATE!Jim Avignon - Franziska's DreamLive-Aktion, die am 5. September ab 15 Uhr für Besucherinnen und Besucher g...
22/08/2026

SAVE the DATE!

Jim Avignon - Franziska's Dream

Live-Aktion, die am 5. September ab 15 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet wird.
Musikalische Begleitung: The World Domination

Die Band vereint Punk und Elektro Garage und Disco Glam-
rock und Techno. In der musikindustriellen Friendzone zwi-
schen Geheimtipp und Kultband irrlichtern sie ohne Resi-
gnation über die Bühnen, auf die man sie lässt. Und dann
wird es interessant, denn ihre wahre Stärke zeigen sie bei
ihren hochenergetischen Liveshows.
Valerian Herdam (Front, Gitarre)
Frithjof Rödel (Gitarre, Chor, Produktion)
Jan Andreas Helch (Trommeln, Chor)

danach geöffnet bis 11. Oktober jeweils Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr - Eintritt frei

Sonnabend, 12. September, 16 Uhr
Andreas Montag liest aus seinem neuen Roman
„Das Gelächter“, erschienen im Quintus-Verlag Berlin

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr
„Eine tapfere Frau. Zum 200. Geburtstag von Franziska Nietzsche“
Vortrag von Jens-Fietje Dwars

Der Künstler: ein kreativer Geist
Jim Avignon ist für die Fülle des Materials der richtige Kreative. Anküpfend an das Jubiläum „200 Jahre Franziska Nietzsche, geb. Oehler", weitet er den Horizont und geht mitten hinein in die Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Er zählt zu den ungewöhnlichsten Akteuren der Kunstszene. In seinen Motiven und Themen spiegelt sich ein offenes und vorbehaltloses Interesse am Alltagsleben – das sich nun in der geplanten Ausstellung als Brücke zwischen der Lebensleistung von Franziska Nietzsche und der gegenwärtigen Debatte um Mutterschaft, Liebe, Pflege von Angehörigen und der gesellschaftlichen Rolle der Frau entspinnt. Mit seiner eigenwilligen Bildsprache thematisiert Avignon bereits seit den 1990er Jahren als Shooting-Star das Lebensgefühl einer Gesellschaft, die die Welt kennt und oft genug an den naheliegenden mensch-lichen Fragen scheitert. Der etablierte Kunstbetrieb und eine lineare Karriere interessieren den Künstler herzlich wenig. Er bezeichnet sich selbst als einen Abenteurer, der in erster Linie seiner Neugier folgt. Kunst ist für ihn Kommunikation und Austausch. Symptomatisch sind die interaktiven Elemente seiner Kunst, etwa die seiner weltweiten Street-Art-Aktivitäten – ganz nah an denen, die seine Kunst erleben, wie es auch in Pobles sein soll.

Seine Themen realisiert Jim Avignon mit Mitteln der Groteske, der Satire und der Karikatur zwischen schwarzem Humor, Poesie und politischem Ernst. Dabei mischt der Künstler unbekümmert Stilistiken der Werbung, der Plakatkunst, des Comics, des Graffiti und der klassischen Malerei zu einer „energetischen und farbenfrohen (Aktions-)Kunst, die den Nerv unserer Zeit trifft“ (Art Profil, 2014, Nr. 102). Jim Avignon ist Chronist. In seinen Themen spiegeln sich die Lust und die Zwänge des Lebens ebenso wie die politischen Nuancen globaler oder deutsch-europäischer Verhältnisse und Konflikten, die die Welt erschütterten. Seine Kunst ist am Puls der Zeit und schöpft dennoch aus einem tiefen ikonischen Reservoir, vor allem der Bildsprachen des 20. Jahrhunderts.

International bekannt wurde er durch die Bemalung von "Swatch"-Uhren, Flugzeugen, Autos und einem 2800 Quadratmeter großen Bild zur Neueröffnung des Berliner Olympiastadions. Des Weiteren macht er immer wieder mit ungewöhnlichen Kunstprojekten von sich reden, unter anderem auf der dokumenta X. Live-Paintings veranstaltete er im ICA London, dem Museum of modern art Barcelona oder im ZDF Aspekte Studio. Streetart findet man von ihm in New York, Rome, Sao Paulo, Athen, Berlin, Tel Aviv, Guatemala, Lima, Beirut und Bangkok. Mit Ausstellungen war er in Europa und den USA vertreten.

Neben seiner erfolgreichen Karriere als Maler hat er auch mehrere Alben veröffentlicht und tritt mit seiner „1 Mann Heimelektronikband“ in internationalen Clubs – oder eben in Pobles – auf.

Unter Verwendung von Texten Jim Avignons und André Lindhorsts.

Das Thema: eine tapfere Frau
Kein Friedrich Nietzsche ohne Pobles. Am 2. Februar 1826 erblickt hier die Mutter des großen Philosophen Franziska Ernestine Rosaura Oehler das Licht der Welt und wird umgehend von ihrem Vater David Ernst Oehler in der Kirche St. Gangolf getauft. Naturnah und erdverbunden wächst sie auf, liebt die Musik und ist von der Atmosphäre in dem evangelischen Pfarrhaus in Pobles tief geprägt. Mit ihrer Heirat bleibt sie der Landschaft treu. Sie ehelicht den Pfarrer Carl Ludwig Nietzsche im wenige Kilometer entfernten Röcken. Als dieser 1849 stirbt, rückt Pobles wieder in den Fokus. Ihr Sohn Friedrich verlebt dort Zeiten seiner Kindheit unbeschwert, wie Franziska sie selbst einst genoß.

Über vierzig Jahre später schließt sich der Kreis. Der Philosoph fällt in Umnachtung, Franziska holt ihn nach Naumburg und wird intuitiv zu einer Wegbereiterin moderner Pflege. Das Erstaunlichste an ihr ist der nüchterne Sachverstand, von dem sie sich dabei vorurteilsfrei leiten lässt. Von ihrem Vater, der zugleich Landwirt auf der eigenen Scholle war und den Bewohnern seines Dorfes mit Naturheilmitteln praktisch helfend zur Seite stand, hat sie diese Grundhaltung nebst handfesten Rezepten übernommen. Daher die Spaziergänge und Wasserkuren, oder eine Weintrauben-Diät, als der Kranke mangels Bewegung zu „massig“ wird. Weintrauben, verkündet heute die Ernährungswissenschaft, beschleunigen die Fettverbrennung. Franziska weiß das längst. Dazu aber kommt noch etwas. Mit feinem Sinn für scheinbar Nebensächliches ist sie bereit, sich vom Patienten selbst belehren zu lassen, von seinen Bedürfnissen, wie dem nach ihrer Hand auf seiner Stirn. Eine winzige Wohltat, die ihm Frieden verleiht: „All die kleinen Dinge muss man nach und nach ihm ablernen …“

Eine Frau wird in den Mittelpunkt einer Kunstaktion gestellt. Ihre noch nicht angemessen gewürdigte Lebensleistung wird über die Mutterschaft hinaus anerkannt. Am authentischen Ort inspiriert sie über eine künstlerische Verfremdung in einem Live-Act gesellschaftliche Positionierung in der Gegenwart.

Neue Perspektiven auf den Landstrich und seine Menschen öffnen sich, weil die Kunst an diesem assoziationsreichen Ort aus dem Vollen schöpfen kann. Der Kunstort ist eingeführt und die Arbeit des Kunstvereins wird lokal bis überregional für die Genauigkeit in Beobachtung, Konzeption und Umsetzung geschätzt. Mit der Ausstellung folgt er seinem Auftrag: Bedeutungen frisch anzuordnen und über anspruchsvolle Kunst regionale Identität zu beschreiben. Durch die Einbeziehung des Publikums rückt die Welt der Franziska Nietzsche ganz nah.

HANS-CHRISTOPH RACKWITZ DRUCKGRAFIKWörlitz/Oranienbaum, 2026, Radierung, 12/90, 48,5 x 61,5 cmZeitkunstgalerie StadtCent...
20/08/2026

HANS-CHRISTOPH RACKWITZ

DRUCKGRAFIK

Wörlitz/Oranienbaum, 2026, Radierung, 12/90, 48,5 x 61,5 cm

Zeitkunstgalerie
StadtCenter ROLLTREPPE
Große Ulrichstraße 59
06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 11.00 - 19.00 Uhr.

SAVE the Date!

23. September bis 17. Oktober

"Bilder, 2. Zustand und Grafik"

HANS-CHRISTOPH RACKWITZ

Ausstellungseröffnung am 23. September 2026, 18.00 Uhr. Es spricht Cornelia Nitzschke

-christophrackwitz

Zeitkunstgalerie Born am Darss:Die aktuelle Ausstellung:KARIN JARAUSCH -  MALEREI PAULINE ULLRICH -  KERAMISCHE PLASTIK ...
19/08/2026

Zeitkunstgalerie Born am Darss:

Die aktuelle Ausstellung:

KARIN JARAUSCH - MALEREI

PAULINE ULLRICH - KERAMISCHE PLASTIK

09. Juli - 31. Oktober

Zeitkunstgalerie Born am Darss
Im Darsser Sommertheater
Chausseestraße 90

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, jeweils 11.00 - 17.00 Uhr.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.


DIETER GILFERT DRUCKGRAFIKRegatta, Print/Aquarell,  20 x 20 cm, im Passepartout Zeitkunstgalerie StadtCenter ROLLTREPPE ...
15/08/2026

DIETER GILFERT

DRUCKGRAFIK

Regatta, Print/Aquarell, 20 x 20 cm, im Passepartout

Zeitkunstgalerie
StadtCenter ROLLTREPPE
Große Ulrichstraße 59
06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag, jeweils 11.00 - 19.00 Uhr.

Adresse

Große Ulrichstraße 59
Halle
06108

Öffnungszeiten

Mittwoch 11:00 - 19:00
Donnerstag 11:00 - 19:00

Telefon

+493452024778

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