Archäologische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V.

Archäologische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V. Publikmachung und Förderung der Archäologie in Sachsen-Anhalt Mit ihren etwa 320 Mitgliedern bemüht sich die Archäologische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e. V.

Sachsen-Anhalt ist reich an archäologischen Kulturdenkmalen: Großsteingräber, Siedlungen, Produktionsstätten, Gräberfelder, Steinkreuze, Wallanlagen, Wüstungen, Landwehren, Grabhügel, Pingen, Befestigungen – die Fülle der archäologischen Zeugnisse ist so vielfältig wie das Leben in vergangenen Tagen. (AGiSA) seit über 30 Jahren um die Vermittlung, Pflege und Förderung der Archäologie in Sachsen-An

halt. Durch den im Bundesland Sachsen-Anhalt überragenden Bestand an archäologischen Kulturdenkmalen in den vielfältigen Landschaften – von der Altmark bis zur Unstrut und dem Harz bis zur Dübener Heide – und aus verschiedenen Zeiten – von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit – bietet sich hierfür ein vielfältiges und spannendes Feld. Den Mitgliedern werden die neuesten archäologischen Erkenntnisse durch Grabungs- und Ausstellungsbesuche vermittelt. Durch Wanderungen sowie Exkursionen zu Boden- und Baudenkmalen innerhalb und außerhalb unseres Bundeslandes können an Archäologie Interessierte stets Neues erfahren und sich untereinander vernetzen. Eine Jahreshauptversammlung mit Tagung und jeweils wechselnden Schwerpunkten bildet den Höhepunkt des Jahres. Bei ihren Veranstaltungen stimmt sich die AGiSA eng mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt ab. Mit der jährlichen Förderung zu laufenden Projekten zu Forschung oder Vermittlung der Archäologie in Sachsen-Anhalt kann die AGiSA mit ihren Mitgliedern aktiv am aktuellen wissenschaftlichen und denkmalpflegerischen Diskurs teilnehmen und die Ergebnisse ihren Mitgliedern präsentieren.

"Sensation nach 85 Jahren: Fürstengräber von Emersleben neu entschlüsselt: 85 Jahre nach der Entdeckung sorgen die Fürst...
22/06/2026

"Sensation nach 85 Jahren: Fürstengräber von Emersleben neu entschlüsselt: 85 Jahre nach der Entdeckung sorgen die Fürstengräber von Emersleben für eine Überraschung. Neue DNA-Analysen stellen bisherige Annahmen auf den Kopf. Gleichzeitig lockt ein großes Jubiläumsprogramm Besucher nach Halberstadt."

85 Jahre nach der Entdeckung sorgen die Fürstengräber von Emersleben für eine Überraschung. Neue DNA-Analysen stellen bisherige Annahmen auf den Kopf. Gleichzeitig lockt ein großes Jubiläumsprogramm Besucher nach Halberstadt.

14/06/2026

Eine geheimnisvolle Feuerstelle, ein junger Mann mit Schädelverletzung und uralte Rinderknochen: Was Archäologen bei Gerstewitz aus rund 4.500 Jahren Geschichte freilegen.

"Magdeburger Dom: Neues von den Untersuchungen am Kaiser-Otto-GrabAktuelle Einblicke in die Arbeiten am Grabmal Ottos de...
12/06/2026

"Magdeburger Dom: Neues von den Untersuchungen am Kaiser-Otto-Grab

Aktuelle Einblicke in die Arbeiten am Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom."

Aktuelle Einblicke in die Arbeiten am Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom.

Am vergangenen Sonnabend, 06. Juni 2026, fand bei schönem Sommerwetter unser Besuch in der Gedenkstätte des KZ Langenste...
10/06/2026

Am vergangenen Sonnabend, 06. Juni 2026, fand bei schönem Sommerwetter unser Besuch in der Gedenkstätte des KZ Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt statt. Der Leiter der Gedenkstätte, Dr. Gero Fedtke, führte uns zunächst über das ehemalige Lagergelände und erläuterte an verschiedenen Stellen die Geschichte des Lagers, aber auch der Gedenkstätte selbst. Nach einem Mittagessen im Schäferhof in Langenstein begaben wir uns zur früheren Stollenanlage, die von den Häftlingen des KZs errichtet wurde, um dort unter Tage Rüstungsgüter zu produzieren. Im Anschluss suchten wir im Gelände noch nach Spuren des ehemaligen Reichsbahnanschlusses. Während die ein oder andere Gleisanlage noch zu sehen war, blieb uns der Bahnhof "Kamerun" vor lauter Unterholz verborgen. Vielleicht bietet sich hier noch einmal ein Ausflug bei weniger Vegetation an.

"Untersuchungen und Zufallsfunde: So gibt Kloster in Thale Geschichte preis"
03/06/2026

"Untersuchungen und Zufallsfunde: So gibt Kloster in Thale Geschichte preis"

Jahrhunderte alte Mauern – und plötzlich tauchen neue Details auf: Im Mittelpunkt eines Vortrags im Kloster Wendhusen in Thale stehen Forschungsmethoden, mit denen noch immer im Verborgenen liegende Geschichte Stück für Stück ans Licht kommt.

01/06/2026

Mit der Lutherstadt Eisleben erreicht die Wanderausstellung „Erst 825 Jahre Bergbau im Landkreis Mansfeld-Südharz? – Eine archäologische Spurensuche“ ihre letzte Station.
Nach erfolgreichen Präsentationen in Hettstedt und Sangerhausen wird herzlich zur feierlichen Ausstellungseröffnung eingeladen:
28. Mai 2026 · 16:30 Uhr
Historisches Stadtarchiv Lutherstadt Eisleben
Andreaskirchplatz 10 · 06295 Eisleben
Die Ausstellung widmet sich mehr als 6.000 Jahren Bergbaugeschichte der Region und belegt, dass die Geschichte des Mansfelder Bergbaus weit über die bekannten 825 Jahre hinausreicht – bis in die Jungsteinzeit und den frühen Feuersteinabbau.
Ein besonderes Highlight bilden die historischen Sandsteinplastiken der Bergknappen Nappian und Neucke, die als legendäre Begründer des Mansfelder Kupferschieferbergbaus gelten.
Anhand ausgewählter Leihgaben des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, des Spengler-Museums Sangerhausen sowie aus Eisleber Sammlungen vermittelt die Ausstellung spannende Einblicke in prähistorische Bergbautätigkeit und die Bedeutung von Rohstoffen wie Salz, Kupfer und Eisen für die Entwicklung früher Gesellschaften.

Ausstellungszeitraum
28.05.–30.08.2026
Besichtigungen der Ausstellung sind im Rahmen von Stadtführungen über die Tourist-Information Lutherstadt Eisleben möglich. Darüber hinaus können individuelle Besichtigungstermine vereinbart werden.
Der Eintritt ist frei.

Feste Termine:
20. Juni 2026, 11 - 15 Uhr, 11 Uhr öffentliche Kuratoren-Führung durch Dr. Anne-Kathrin Kokles.
30. August 2026, 14:30 - 17 Uhr im Rahmen des 21. Spaziergangs auf dem Lutherweg.

Kontakt für individuelle Besichtigungen
Daniela Messerschmidt
E-Mail: [email protected]
Tel.: 03475 655600

Zusätzlich besteht im Rahmen der Ausstellung die Möglichkeit, die Präsentation „Vom Faustkeil zu Schwert und Krone“ zu besichtigen.

Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von Erlebniswelt Museen e.V. .
Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Fördermittel aus dem Ideenwettbewerb REVIER!PIONIER des Landes Sachsen-Anhalt.

Ansprechpartner für die Wanderausstellung
Mike Leske (Geschäftsführer), Sylvia Meinel (wiss. Mitarbeiterin)
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0176 / 10 24 69 37

20/05/2026

Tiefbauarbeiten sind immer auch die Gelegenheit für Archäologen, in den Boden zu schauen. Das zeigt sich nun auch wieder im Graben vor dem Ratshof. Warum ein „Holzstamm mit Nippel“ das Geheimnis lüften könnte, wie alt die Brunnen wirklich sind.

"Statement: Zur prekären Lage der staatlichen Bodendenkmalpflege in Deutschland"
19/05/2026

"Statement: Zur prekären Lage der staatlichen Bodendenkmalpflege in Deutschland"

Vom 3. bis 6. Mai 2026 kam der Verband der Landesarchäologien in der Bundesrepublik Deutschland e. V. zu seiner turnusmäßigen Jahrestagung zusammen. Veranstaltungsort war in diesem Jahr Wörlitz in Sachsen-Anhalt. Ziel des Verbandes ist es insbesondere, den Informationsaustausch der archäologisc...

11/05/2026

Nachrichten aus Halle an der Saale und der Region Archäologen untersuchen ehemaliges KZ-Außenlager bei Genthin

"Die Biberpelzjäger von AlslebenArchäologen haben etwa 7000 Jahre alte Überreste von Bibern entdeckt. Offenbar hatten St...
04/05/2026

"Die Biberpelzjäger von Alsleben
Archäologen haben etwa 7000 Jahre alte Überreste von Bibern entdeckt. Offenbar hatten Steinzeitjäger damals zwölf Tiere zur selben Zeit erlegt."

Archäologen haben etwa 7000 Jahre alte Überreste von Bibern entdeckt. Offenbar hatten Steinzeitjäger damals zwölf Tiere zur selben Zeit erlegt.

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Richard-Wagner-Straße 9
Halle
06114

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