14/08/2026
Ab Montag, dem 17. August 2026, zeigt die Gedenkstätte die mobile Variante der Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart und Geschichte in Potsdam.
Das „In Echt?“-Projekt bietet Menschen ab 14 Jahren die Gelegenheit, sich mittels
modernster Technologie mit dem Nationalsozialismus und der Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.
„In Echt?“ widmet sich der Frage, wie die besondere Erfahrung der
persönlichen Begegnung mit Zeitzeug:innen bewahrt werden kann,
wenn sie ihre Geschichten nicht mehr selbst erzählen können. Im
Zentrum der Ausstellung steht die virtuelle Begegnung mit fünf
Holocaust-Überlebenden. Mithilfe einer VR-Brille entsteht der Eindruck,
man säße diesen fünf Menschen wie „in echt“ gegenüber. Ihre
Erzählungen auf diese Weise zu bewahren, ermöglicht einen
emotionalen Zugang zur Geschichte, der die klassische historische
Bildungsarbeit bereichert. Ergänzt wird dieses eindrückliche Erlebnis von
den Lebensdaten der fünf jüdischen Überlebenden und Details zu den
Produktionsbedingungen der virtuellen Realität.
Vom 17. August bis 16. Oktober 2026 ist die Ausstellung während der
Öffnungszeiten in der Gedenkstätte zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Projektdaten
„In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ ist ein
Kooperationsprojekt des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart
und Geschichte mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
Förderer des Projektes
Von 2022 bis 2025 in der Bildungsagenda NS-Unrecht vom
Bundesministerium der Finanzen (BMF) und der Stiftung Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
Bildquellen
(1) Eröffnung In-Echt Brandenburg-Museum, Foto Kevin Fuchs
(2) Brandenburg Museum Potsdam In Echt-To go Wand mit Lebensläufen, Foto BKG N. Redlich
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH