Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945

Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 Die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ ist ein Lern- und Erinnerungsort an die Geschichte des Nationalsozialismus.

Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen RelativierungIm September stehen verschiedene Wahltermine an: ...
01/09/2026

Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen Relativierung
Im September stehen verschiedene Wahltermine an: neben Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auch die Kommunalwahlen bei uns in Niedersachsen am 13. September. Aktuelle Umfragen deuten auf weitere Erfolge der hin, einer Partei, die regelmäßig durch Rassismus und Geschichtsrelativierung auffällt.
Hierzu können wir als Orte historisch-kritischer Bildung nicht schweigen und nicht neutral sein. Mit unserer Kampagne „Wir sind nicht neutral“ möchten wir daher ein Zeichen setzen gegen die Relativierung und Instrumentalisierung der deutschen Geschichte, gegen Hass und Ausgrenzung und für eine demokratische Gesellschaft.
Die Geschichte des Nationalsozialismus zeigt uns einen Extremfall einer Partei, die demokratisch legitimiert die Demokratie abgeschafft, Politik ausschließlich für ein rassistisch geprägtes „Wir“ gemacht und auf dieser Grundlage eine brutale Verfolgungs- und Vernichtungspolitik gegen politische Gegner und Minderheiten geführt hat.
Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit ist ein Fundament unserer heutigen Demokratie. Wir sagen deshalb: Wir sind nicht neutral – Wir verteidigen Geschichte gegen Relativierung.

Wer durch die Gemeinde Duderstadt fährt trifft irgendwann auf den Ort Rhumspringe und wundert sich vielleicht über die p...
31/08/2026

Wer durch die Gemeinde Duderstadt fährt trifft irgendwann auf den Ort Rhumspringe und wundert sich vielleicht über die plötzlich auftauchende große Fabrik. Hier sollte im zweiten Weltkrieg Wasserstoffperoxid produziert werden. Über 1.700 Menschen mussten hier Zwangsarbeit leisten. Über 50 von ihnen starben.
In der Führung werden zwei italienische Zwangsarbeiter vorgestellt, die dort, unter fürchterlichen Bedingungen. arbeiten und leben mussten. Auch ihr Leben vor und nach der Zeit in Rhumspringe wird beleuchtet. Das Bild stammt aus den 1970ern, die Fabrik ist aber auch heute noch zu sehen.

Am 6. September 2026 14:30 Uhr führt Jakob Fesca zum Thema "Wie Sklaven behandelt. Italienische Gefangene in Südniedersachsen" durch die Ausstellung. Darüber hinaus ist die Ausstellung an dem Tag von 14:00 bis 17:00 Uhr für Besucher*innen geöffnet.

Bildquelle: Kreismedienzentrum Göttingen, Heimatkundliches Bildarchiv D2436, Nr. D2436002355

Am 13. September 2026 14:30 Uhr führt Arndt Kohlmann zum Thema "Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen" durch di...
27/08/2026

Am 13. September 2026 14:30 Uhr führt Arndt Kohlmann zum Thema "Zwangsarbeit und KZ-Terror in Südniedersachsen" durch die Ausstellung.
Der Gedenkstein erinnert an die ungefähr 750 jüdischen Frauen, überwiegend aus dem damaligen Ungarn, die von November 1944 an im Außenlager des KZ Buchenwald in Duderstadt Zwangsarbeit leisten mussten. Die Ausstellungsführung zeigt die Geschichte dieser Frauen und anderer KZ-Häftlinge in der Region Südniedersachsen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tages des offenen Denkmals statt.

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter ...
24/08/2026

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.
Die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" unterstützt die Kampagne des Netzwerks Digital History and Memory und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Ab heute ist unsere Ausstellung wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Wir freuen uns darauf Euch nach der Som...
17/08/2026

Ab heute ist unsere Ausstellung wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Wir freuen uns darauf Euch nach der Sommerpause gut erholt wieder begrüßen zu dürfen!
Die Öffnungszeiten sind: montags bis freitags 10 - 14 Uhr und zusätzlich donnerstagnachmittags 15 - 18 Uhr
sowie
jeden 1. Sonntag im Monat 14 - 17 Uhr

Vom 1. Juli bis 16. August 2026 haben wir für den Sommer geschlossen. Auch in dieser Zeit könnt Ihr uns per Mail erreich...
26/06/2026

Vom 1. Juli bis 16. August 2026 haben wir für den Sommer geschlossen. Auch in dieser Zeit könnt Ihr uns per Mail erreichen und Termine ausmachen.
Die Sonntagsöffnungszeiten am 5. Juli finden trotzdem statt, wir würden uns freuen Euch an dem Tag bei der Führung um 14:30 Uhr begrüßen zu dürfen.
Ansonsten wünschen wir Euch einen schönen Sommer!

Am 5. Juli 2026 gibt Arndt Kohlmann einen Überblick über die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südnie...
25/06/2026

Am 5. Juli 2026 gibt Arndt Kohlmann einen Überblick über die Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945". Kommt gerne um 14:30 Uhr in die Ausstellung. Die Ausssstellung wird außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet sein.
Am Bahnhof erinnert seit 2003 ein Gedenkstein an die Zwangsarbeiter*innen in Göttingen. Der Ort ist zentral für die Zwangsarbeit in Göttingen, hier befand sich das Reichsbahnausbesserungswerk, indem viele Zwangsarbeiter*innen arbeiten mussten. Die Überblickführung zeigt nicht nur die Geschichte der Zwangsarbeiter*innen bei der Reichsbahn, sondern gibt auch einen Überblick über Zwangsarbeit in Südniedersachsen und die Ausstellung “Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939 - 1945”.

16/06/2026

In ihrem dritten Beitrag geht Maria Rhode vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der darauf ein, warum wir die Geschichte der DPs erforschen und bekannt machen sollten. Das Video ist das letzte unserer kleinen Serie über die Ausstellung "Spurensuche - Displaced Persons in Göttingen und Moringen", erstellt durch Studierende des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte in Kooperation mit der . Alle Reels dazu findet Ihr in unseren Story Highlights!

09/06/2026

In seinem Beitrag stellt Sebastian Lippe die Geschichte der Familie Taratutin vor. Das Video ist der vorletzte Teil unserer kleinen Serie über die Ausstellung "Spurensuche - Displaced Persons in Göttingen und Moringen", erstellt durch Studierende des in Kooperation mit der . Das Layout der Ausstellung stammt von . Alle Reels dazu findet Ihr in unseren Story Highlights!

Am 6. Mai 1933 plünderten Studenten und Mitglieder der SA das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin. Ein Ziel war es...
05/06/2026

Am 6. Mai 1933 plünderten Studenten und Mitglieder der SA das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin. Ein Ziel war es, die beschlagnahmten Bücher der Institutsbibliothek am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz zu verbrennen. Die Unterdrückung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt war ein zentrales Ziel der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen. Es sollte definiert werden, was deutsch sei und was nicht. Vielfalt sollte nicht dazu gehören.
Umso erfreulicher war es, dass seit August 2023 die Treppe am Ort der Göttinger Bücherverbren-nung in Regenbogenfarben bemalt war. In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2026 wurde diese Bemalung überstrichen und gleichzeitig die Gedenktafel an die Bücherverbrennung beschmiert.
Wir verurteilen diesen Angriff auf die Erinnerung an die Bücherverbrennungen und diese Erniedrigung der Verfolgten des Nationalsozialismus!
Vielen Dank an die Schüler*innen und die Lehrer*innen des Max-Planck-Gymnasium Göttingen, die bereits am Morgen des 3. Juni das Denkmal wieder gereinigt haben.

Adresse

Godehardstraße 11
Göttingen
37081

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Mittwoch 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00
15:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 14:00

Telefon

+4955129346901

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