22/04/2026
Derzeit läuft die Sonderausstellung "Spurensuche - Displaced Persons in Göttingen und Moringen". Die Ausstellung kann unabhängig von den Ausstellungsführungen während unserer Öffnungszeiten besucht werden. Alle Informationen findet Ihr in diesem Beitrag:
Unter dem Titel „Spurensuche – Displaced Persons in Göttingen und Moringen“ haben sich Studierende der Universität Göttingen mit den Lebensgeschichten ehemaliger KZ-Häftlinge, Zwangsarbeitender und Kriegsgefangener beschäftigt, die nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannte Displaced Persons (DPs) in der Region lebten.
Die Ausstellung ist aus einer einjährigen Seminararbeit hervorgegangen und basiert auf bislang kaum ausgewerteten Akten. Sie stellt die Biografien ausgewählter DPs vor, die in Göttingen und Moringen gelebt haben, und eröffnet damit Einblicke in einen bislang wenig erforschten Teil der regionalen Nachkriegsgeschichte ehemaliger Zwangsarbeiter*innen. Sie ist eine Kooperation zwischen der und dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der .unigoettingen.
Studierende bieten noch folgende Führung durch die Ausstellung an:
Sonntag, 3. Mai 2026 | 14:30 Uhr
mit Clara Witzel und Maximilian Wladyka
Darüber hinaus findet ein Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung statt:
Donnerstag, 23. April 2026 | 18:00 Uhr: „Dieses Gewimmel von Kindern, Männern und Frauen…“
Displaced Persons in Moringen. Mit Stefan Wilbricht, Leiter der KZ-Gedenkstätte Moringen.
Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Führungen ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Die Sonderausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten sowie an den Sonntagen, 12. April und 3. Mai, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr besucht werden.
Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“.