Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg Dokumentationszentrum und Gedenkraum zur Zeit des Nationalsozialismus in Freiburg und Südbaden.

Das künftige Dokumentationszentrum Nationalsozialismus wird neben einer Dauerausstellung zur Zeit des Nationalsozialismus Platz für Sonderausstellungen sowie die Möglichkeit stillen Gedenkens an die Opfer bieten. Der Beginn der Umbauarbeiten ist für Sommer 2022, die Eröffnung für Winter 2023/24 geplant.

Am Sonntag, 6. September, können Neugierige ab 8 Jahren bei einer kindgerechten Führung die Dauerausstellung im Dokument...
01/09/2026

Am Sonntag, 6. September, können Neugierige ab 8 Jahren bei einer kindgerechten Führung die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum erkunden. Dabei erfahren sie viel Interessantes zur NS-Zeit in Freiburg und wie sich das Leben damals veränderte.
Das Angebot richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, ist jedoch für alle buchbar. Die Inhalte werden altersangemessen vermittelt.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

📅So 6.9. | 15–16 Uhr
🎟️2,50 Euro, erhältlich im Online-Shop und an der Museumskasse
❗Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.

Countdown für "Ende der Zeitzeugenschaft?" - nur noch bis zum 13. September 2026 könnt ihr die Ausstellung im DZNS Freib...
30/08/2026

Countdown für "Ende der Zeitzeugenschaft?" - nur noch bis zum 13. September 2026 könnt ihr die Ausstellung im DZNS Freiburg besuchen!

⚠ Die letzte öffentliche Führung findet am 13. September um 10:30 Uhr statt - zum "Tag des offenen Denkmals" ist die Teilnahme sogar kostenfrei! ⚠

28/08/2026

Wir stellen vor: Angelica Eisenhardt. Sie galt im Nationalsozialismus als „Halbjüdin“ und flüchtete 1938 über Italien und die Schweiz nach Uruguay. Am Ende ihres Interviews entscheidet sie sich bewusst, noch ein Statement vorzulesen, in dem sie zu Frieden und Verständnis untereinander aufruft.
Solche moralischen Appelle finden sich in den Interviews immer wieder.

"Ende der Zeitzeugenschaft?" ist noch bis zum 13. September im DZNS in Freiburg zu sehen.
Erarbeitet wurde die Ausstellung vom Jüdisches Museum Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Interviews are from the archive of the
USC Shoah Foundation – The Institute for Visual History and Education
on Instagram, Threads, YouTube, TikTok, and LinkedIn
USC Shoah Foundation on Facebook
For more information:
http://sfi.usc.edu/

GedenkPause 22. August 1942 – Deportation aus Freiburg nach TheresienstadtIm Oktober 1940 wurden die meisten als jüdisch...
22/08/2026

GedenkPause 22. August 1942 – Deportation aus Freiburg nach Theresienstadt

Im Oktober 1940 wurden die meisten als jüdisch verfolgten Menschen, die noch in Freiburg lebten, ins deutsche Lager Gurs in Südfrankreich deportiert.
Nur wenige Menschen entgingen dieser Deportation, z. B. weil sie zu alt oder krank für den Transport oder nicht zu Hause waren, oder in „Mischehen“ mit Nichtverfolgten lebten.
Am 22. August 1942 wurden mindestens 31 weitere als jüdisch Verfolgte aus Freiburg ins Ghetto/KZ Theresienstadt im heutigen Tschechien deportiert. Nur sieben von ihnen überlebten. Die älteste Deportierte war die 95-jährige Johanna Meyer, die nach wenigen Tagen in Theresienstadt starb.

Im April 1944 und im Februar 1945 wurden 19 weitere Menschen aus Freiburg nach Theresienstadt gebracht. Sie überlebten die Shoa.

21/08/2026

Wir stellen vor: Alice Goldstein. 1938/1939 flüchtete die Familie vor dem NS-Terror in die USA.
Alice Goldstein arbeitete später als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Brown University. Dort forschte sie zu Migration – und immer wieder auch zur Identität von Jüdinnen und Juden nach der Shoa.

In den kommenden Wochen stellen wir euch die weiteren Freiburger Zeitzeug*innen vor.
"Ende der Zeitzeugenschaft?" ist noch bis zum 13. September im DZNS in Freiburg zu sehen.
Erarbeitet wurde die Ausstellung vom Jüdisches Museum Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

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Wir gewinnen den eXtra-Preis des Lotto-Museumspreises Baden-Württemberg 2026! 🤩Wir freuen uns sehr über diese besondere ...
20/08/2026

Wir gewinnen den eXtra-Preis des Lotto-Museumspreises Baden-Württemberg 2026! 🤩
Wir freuen uns sehr über diese besondere Wertschätzung für die Arbeit des DZNS und gratulieren ganz herzlich den Hauptpreisträger*innen des Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen! 😊

Wir danken dem Museumsverband Baden-Württemberg und Lotto Baden-Württemberg für die Auszeichnung und freuen uns auf die Preisverleihung am 28. November.

➡Die ausführliche Pressemitteilung zu den Preisen und Preisträger*innen gibt es auf der Website des Lotto-Museumspreises: https://www.lotto-bw.de/unternehmen/engagement/preise/museumspreis .

Heute erinnern wir an das Leben von Franciszek Gorski, geboren am 14. August 1899 in Polen. Er musste ab 1942 in Teninge...
14/08/2026

Heute erinnern wir an das Leben von Franciszek Gorski, geboren am 14. August 1899 in Polen. Er musste ab 1942 in Teningen bei Freiburg Zwangsarbeit leisten.
Über sein Leben vor der Verschleppung nach Deutschland wissen wir leider bisher nichts. Sein Geburtsort wird unterschiedlich angegeben – Barowiany, Barowice,…

Ab Juni 1942 war er zur Zwangsarbeit beim „Eisen- und Hammerwerk“ in Teningen-Boden eingesetzt.
In den Akten ist verzeichnet, dass Franciszek „Franz“ Gorski am 24. oder 27. Juni 1944 mit 44 Jahren in Freiburg starb. Als offizielle Todesursache ist „Herzinsuffizenz“ angegeben. Er wurde auf dem Freiburger Hauptfriedhof beerdigt.

Jeden Monat erinnern wir an das Leben verfolgter Menschen mit Bezug zu Freiburg. Wie ausführlich die jeweilige Biografie dargestellt werden kann, hängt u. a. davon ab, ob es historische Quellen, Berichte von Angehörigen oder bereits Forschung zu der jeweiligen Verfolgungsgeschichte gibt.

Dokument: online bei den Arolsen Archives, Dokumenten-ID: 70804553.

11/08/2026

Wir stellen vor: Fred Mayer. Er flüchtete 1938 mit seiner Familie in die USA und wurde später Soldat in einer Spezial-Einheit der US-Army. Andere Überlebende berichten immer wieder, dass die Ankunft in den USA viele Schwierigkeiten mit sich brachte. Fred Mayer erzählt stattdessen eine lustige Geschichte über seine erste Taxifahrt. Sein humorvoller Umgang mit seinen Erinnerungen zeigt sich im Interview immer wieder.

In den kommenden Wochen stellen wir euch die weiteren Freiburger Zeitzeug*innen vor.
"Ende der Zeitzeugenschaft?" ist noch bis zum 13. September im DZNS in Freiburg zu sehen.
Erarbeitet wurde die Ausstellung vom Jüdisches Museum Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Interviews are from the archive of the
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http://sfi.usc.edu/

08/08/2026

Was steckt eigentlich in den vielen Schubladen?🤔
Im letzten Teil unserer Dauerausstellung „Hinter den Fassaden“ gibt es einen Tresen mit 21 Schubladen. Darin findet ihr verschiedene Postkarten, Sticker und auch jede Menge Infomaterial diverser Institutionen rund um die Themen Demokratie, Gedenken, Erinnerungskultur und Engagement in Gegenwart und Zukunft.
Werft doch beim nächsten Besuch im DZNS mal einen Blick hinein und versorgt euch mit Infomaterial!

Ab in die Sommerferien! Wir schicken sonnige Grüße an alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und wünschen eu...
05/08/2026

Ab in die Sommerferien!
Wir schicken sonnige Grüße an alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und wünschen euch schöne Ferien hier in Freiburg oder unterwegs☀️

Wir haben die kommenden Wochen übrigens geöffnet - kommt also gern mal vorbei und besucht die Dauerausstellung. Unsere Sonderausstellung ist noch bis zum 13. September zu sehen.

Adresse

Rotteckring 14
Freiburg Im Breisgau
79098

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