Archäologisches Museum Frankfurt

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Archäologisches Museum Frankfurt Das Archäologische Museum Frankfurt bewahrt, erforscht, präsentiert und vermittelt die Geschichte der Stadt Frankfurt vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit.

15/10/2026
Neu in der Dauerausstellung: Königsinschriften aus MesopotamienVier beschriftete Ziegel und Tontafelfragmente mit königl...
15/10/2026

Neu in der Dauerausstellung: Königsinschriften aus Mesopotamien

Vier beschriftete Ziegel und Tontafelfragmente mit königlichen Bauinschriften sind jetzt neu in der Dauerausstellung des Archäologischen Museums Frankfurt zu sehen. Sie geben Einblicke in die Herrschaft und das religiöse Selbstverständnis sumerischer und babylonischer Könige.

Zwei der Inschriften stammen von Amar-Sin, König von Ur (ca. 2046–2038 v. Chr.). Sie berichten vom Bau eines Heiligtums für Enki, den Gott der Weisheit und des Süßwassers. Eine fragmentierte Tontafel überliefert eine Bauinschrift des Stadtfürsten Gudea von Lagasch (ca. 2150–2125 v. Chr.), der den Bau eines Tempels für den Gott Nindara erwähnt. Das jüngste Stück stammt aus der Regierungszeit des babylonischen Königs Nebukadnezar II. (605–562 v. Chr.) und verweist auf seine Rolle als Förderer bedeutender Heiligtümer.

Tschechische Volksmusik begeistert in der Kaiserpfalz franconofurdEin Konzert mit großer Resonanz: Am 7. Oktober brachte...
08/10/2026

Tschechische Volksmusik begeistert in der Kaiserpfalz franconofurd
Ein Konzert mit großer Resonanz: Am 7. Oktober brachte die Jugendbrassband Pardubická muzika traditionelle tschechische Volksmusik in die Kaiserpfalz franconofurd. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie spontane Schaulustige verfolgten den Auftritt des Ensembles aus Studierenden und Dozenten des Konservatoriums in Pardubice.

Mit Blechblasinstrumenten, Holzbläsern und Schlagzeug präsentierte die Band historische Musiktraditionen mit spürbarer Spielfreude. Eine besondere Bereicherung waren die Erläuterungen des Ethnografen Matěj Pros vom Ostböhmischen Museum in Pardubice (). Er ordnete die Lieder historisch und ethnografisch ein und vermittelte, welche Bedeutung sie für die tschechische Volkskultur und das Alltagsleben hatten. So wurde das Konzert zugleich zu einer musikalischen Begegnung mit der Kulturgeschichte Tschechiens.

Der Auftritt fand im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt, bei der Tschechien als Gastland vertreten ist, und begleitete die Präsentation der Situla aus Kladina im Archäologischen Museum Frankfurt.

Das Archäologische Museum Frankfurt begrüßt die talentierte Jugendbrassband aus Pardubice Das Gastland Tschechien bringt...
07/10/2026

Das Archäologische Museum Frankfurt begrüßt die talentierte Jugendbrassband aus Pardubice
Das Gastland Tschechien bringt im Rahmen der Buchmesse und zur Präsentation der Situla aus Kladina auch traditionelle Live-Musik nach Frankfurt. Die Band Pardubická muzika besteht aus Studierenden und Dozenten des Konservatoriums in Pardubice.
Das junge, talentierte und weltweit auftretende Blechblasorchester vertritt Instrumenten wie das Flügelhorn, die Trompete, die Klarinette, das Tenor- und Baritonsaxophon, die Posaunen, die Begleittrompete, die Tuba und das Schlagzeug. Gemeinsam spielen sie historische Volksmusik, welche sie aus ihrem Museumsarchiv aufarbeiten und der breiten Masse vortragen. Die Band kommt, wie es schon der Name verrät, aus Pardubice, eine kleine Stadt, die 100 km von der Hauptstadt Prag entfernt an der Elbe liegt.
Ein besonderer Auftritt voller tschechischer Tradition und energetischer Spielfreude am 7. Oktober ab 18 Uhr in der Kaiserpfalz franconofurd, für alle Besucher kostenlos und ohne Anmeldung. Begleitet wird der Auftritt vom Ethnografen Matěj Pros, welcher dem Besucher die Bedeutung der Lieder in die Volkskultur und das tschechische Alltagsleben einordnet.
Fotos: Sabine Felber / Literaturtest
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06/10/2026
Seit heute im Archäologischen Museum zu sehen: Die bronzene Schönheit aus Kladina - Das älteste Bieropfer in Mitteleurop...
06/10/2026

Seit heute im Archäologischen Museum zu sehen: Die bronzene Schönheit aus Kladina - Das älteste Bieropfer in Mitteleuropa

Der Fund eines großen Eimers aus Bronzeblech, der sog. Situla aus Kladina in Ostböhmen, zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre in Mitteleuropa. Das rund 60 Zentimeter hohe Gefäß wurde 2017 entdeckt und stammt aus dem 10.–9. Jahrhundert v. Christus.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den erhaltenen Rückständen im Inneren des Gefäßes. Naturwissenschaftliche Analysen haben ergeben, dass der Kessel einst ein bierähnliches Getränk oder einen Getreidebrei aus Hirse und Kräutern enthielt. Damit liefert der Fund seltene Einblicke in die Ernährungs- und Festkultur der Menschen vor mehr als 3000 Jahren.

Solche gemeinschaftlichen Feiern waren häufig mit Bestattungsritualen und religiös-kultischen Handlungen verbunden. Nach Abschluss der Zeremonien wurden wertvolle Gefäße bewusst deponiert und der Erde übergeben. Die Situla von Kladina eröffnet faszinierende Perspektiven auf die sozialen, religiösen und kulturellen Praktiken an der Schwelle von später Bronzezeit zur frühen Eisenzeit. Zugleich bezeugt sie die außergewöhnliche handwerkliche Kunstfertigkeit ihrer Hersteller.

In der Ausstellung wird eine originalgetreue Kopie der Situla aus Kladina gezeigt.

Am 7. Oktober um 18 Uhr gibt es einen weiteren Auftritt der Blaskapelle Pardubická muzika unter der Leitung von Michal Chmelař (Konservatorium Pardubice) mit dem Titel “Wenn das Lied gefunden wird” in der KAISERPFALZ franconofurd . Es werden Volkslieder aus der Region um Pardubice gespielt, aus der das berühmte Bronzegefäß stammt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

In Kooperation mit dem Ostböhmischen Museum in Pardubice und der Römisch-Germanischen Kommission des DAI. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.

Fotos W. David

Heute Abend eröffnete das Archäologische Museum Frankfurt feierlich die Präsentation zur Situla aus Kladina – ein tschec...
05/10/2026

Heute Abend eröffnete das Archäologische Museum Frankfurt feierlich die Präsentation zur Situla aus Kladina – ein tschechischer Abend! Rund 3000 Jahre Geschichte, lebendige tschechische Kultur und ein voller Saal.

Der Prager Philosoph und Prosaautor Michel Ajvaz beantwortete Fragen zu seinem berühmten Roman „Die andere Stadt", eine faszinierende Mischung aus Surrealismus und magischem Realismus, inspiriert von seiner Zeit im Prager kulturellen Untergrund. Das Werk, das seit 2024 auf Deutsch im Allee Verlag erschienen ist, wurde in 24 Sprachen übersetzt.

Für den richtigen Ton sorgte die Jugendbrassband Pardubická muzika aus Pardubice: Mit Flügelhorn, Trompete, Posaune, Tuba und Schlagzeug brachte das junge, weltweit auftretende Blechblasorchester historische Volksmusik aus ihrem Museumsarchiv zu Gehör – voller Energie und tschechischer Tradition.

Angestoßen wurde mit dem „Sun Barque"-Bier, gebraut nach dem nahezu 3000 Jahre alten Rezept, das anhand von Rückständen in der Situla rekonstruiert wurde, hergestellt mit Gerstenmalz, Hirse und einer speziellen Kräutermischung. Das obergärige Bier ist für eine limitierte Zeit auch in unserem Museumsshop erhältlich.

Ein herzliches Dankeschön allen Gästen, Mitwirkenden und Partnern im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, bei der Tschechien in diesem Jahr Ehrengast ist.

Und die Musik geht weiter: Am 7. Oktober ab 18 Uhr spielt die Pardubická muzika erneut in der Kaiserpfalz franconofurd – der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ethnograf Matěj Pros ordnet die Lieder in Volkskultur und tschechisches Alltagsleben ein.

Adresse

Karmelitergasse 1
Frankfurt
60311

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