Archäologisches Museum Frankfurt

Archäologisches Museum Frankfurt Das Archäologische Museum Frankfurt bewahrt, erforscht, präsentiert und vermittelt die Geschichte der Stadt Frankfurt vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit.

Am 10. Juni 2026  spricht Dr. Hristomir Hristov, Kustos für Klassische Archäologie/Alter Orient im Archäologischen Museu...
04/06/2026

Am 10. Juni 2026 spricht Dr. Hristomir Hristov, Kustos für Klassische Archäologie/Alter Orient im Archäologischen Museum Frankfurt, über die "Unterwasserarchäologie in Bulgarien". Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Archäologie und Geschichte" des Archäologischen Museums Frankfurt statt und gibt einen Überblick über die bereits seit 1959 durchgeführten Expeditionen im Schwarzen Meer und die damit vollbrachten Forschungen.

Unterwasserarchäologie in Bulgarien

Vortrag mit Dr. Hristomir Hristov, Kustos für Klassische Archäologie/Alter Orient im Archäologischen Museum Frankfurt

Der Vortrag von Dr. Hristomir Hristov gewährt einen Überblick über die Geschichte und die Entwicklung der Unterwasserarchäologie in Bulgarien – von der ersten, bereits 1959 bei Kap Kaliakra durchgeführten Expedition über die darauffolgenden verwirklichten Projekte bis zu den neuesten, in den letzten Jahren vollbrachten Forschungen, unter denen das Black Sea M.A.P. Projekt (2015–2017) herausragt.

Schließlich wird die UNESCO-Konvention 2001 über den Schutz des Unterwasserkulturerbes in Betracht gezogen, die Bulgarien als erster Staat in Europa und zweiter weltweit 2003 ratifiziert hat.

Der Klassische Archäologe Dr. Hristomir Hristov wechselte 2023 vom Marine-Museum Varna, Bulgarien, zum Archäologischen Museum Frankfurt. Von 2017 an war Hristomir Hristov dann als Oberkurator am Marine-Museum Varna für die Sammlungen Unterwasserarchäologie, Kunstwerke und Photographie zuständig und arbeitete nicht nur an deren wissenschaftlichen Erforschung, sondern wirkte auch bei der Entwicklung von zahlreichen Sonderausstellungen mit, unter denen besonders die Ausstellung „Geschichten vom Meeresgrund.

Termin: Mittwoch, 10. Juni 2026, 18:00 Uhr
Kosten: Eintritt EUR 10,00 – die Freunde des Archäologischen Museums Frankfurt haben freien Eintritt (Mitgliedsausweis nicht vergessen)
Veranstaltungsort: Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1

Bild: Kap_Kaliakra_Vortrag_UW-Archäologie, Copyright Dr. Hristomir Hirstov

03/06/2026
Mit der Künstlerin-Führung am letzten Sonntag ist die Ausstellung „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken – Von der Ku...
02/06/2026

Mit der Künstlerin-Führung am letzten Sonntag ist die Ausstellung „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken – Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren“ zu Ende gegangen. Nach vielen Monaten im Archäologischen Museum Frankfurt beginnt nun der Abbau einer Ausstellung, die Kunst, Archäologie, Erinnerung und Stadtraum auf besondere Weise miteinander verbunden hat.

Zum Abschluss führte die Künstlerin Dagmar Schuldt noch einmal persönlich durch die Ausstellung. Die intensive Auseinandersetzung mit den Werken machten diese letzte Führung zu einem würdigen und sehr schönen Schlusspunkt eines außergewöhnlichen Projekts.

Unser besonderer Dank gilt Dagmar Schuldt, die mit großer Sensibilität und künstlerischer Präzision eine vielschichtige „Archäologie der Gedanken“ entwickelt hat. Ihre Arbeiten haben historische Orte, verborgene Geschichten und persönliche Erinnerungsräume miteinander verknüpft und dabei neue Perspektiven auf das Sichtbare und Unsichtbare eröffnet.

Ebenso danken wir dem Kurator Claus Friede, dessen konzeptionelle und kuratorische Arbeit die Grundlage für diese Ausstellung geschaffen hat. Unter seiner Kuration entstand eine installative Präsentation, die die historischen Räume des Archäologischen Museums Frankfurt nicht nur nutzte, sondern aktiv in die künstlerische Erzählung einbezog. So wurden die Gebäude selbst zu Trägern von Erinnerung und Bedeutung.

Während nun die Werke verpackt und die Räume langsam wieder leer werden, bleiben viele Eindrücke, Gespräche und Fragen zurück. Vielleicht ist genau das die schönste Form eines Nachlebens von Kunst: wenn Gedanken über die Ausstellung hinaus weiterwirken.
Vielen Dank an alle Beteiligten.

Courtesy: Claus Friede Contemporary Arts

Jetzt beginnt die 19. Ausgabe des renommierten Colloquium on Roman Provincial Art (CRPA), das zu den wichtigsten interna...
01/06/2026

Jetzt beginnt die 19. Ausgabe des renommierten Colloquium on Roman Provincial Art (CRPA), das zu den wichtigsten internationalen Fachveranstaltungen zur Erforschung der Steindenkmäler der römischen Provinzen zählt.

Wie veränderte die römische Herrschaft das Leben der Menschen in den Provinzen? Welche Möglichkeiten sozialen Aufstiegs eröffneten sich durch Militärdienst, Handel oder neue politische Strukturen? Und wie spiegeln sich gesellschaftliche Veränderungen in Grabmälern, Weihesteinen oder repräsentativer Architektur wider?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das internationale Kolloquium, das vom 1. bis 7. Juni 2026 in Frankfurt, Mainz und auf der Saalburg stattfindet. Die Tagung beginnt am ersten Veranstaltungstag im Archäologischen Museum Frankfurt und versammelt rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.

Den öffentlichen Abendvortrag hält Henner von Hesberg, langjähriger Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts Rom.

Wenn die Römer in den von ihnen eroberten Gebieten die Macht übernahmen, brachte das für die Bevölkerung erhebliche Veränderungen mit sich. Neue Siedlungsformen entstanden, neue Waren und Kulturgüter wurden eingeführt; auch die Gesellschaftsstruktur hat sich verändert, für manche Menschen ergaben sich neue Möglichkeiten des gesellschaftlichen Aufstiegs.

„Soziale Mobilität – die Aussage archäologischer Zeugnisse aus dem Westen des römischen Reiches“
Henner von Hesberg
am Montag, 1. Juni, um 19 Uhr
im Archäologischen Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main

Die KAISERPFALZ franconofurd bleibt am Samstag, 30. Mai 2026, aufgrund einer geschlossenen Veranstaltung für den regulär...
29/05/2026

Die KAISERPFALZ franconofurd bleibt am Samstag, 30. Mai 2026, aufgrund einer geschlossenen Veranstaltung für den regulären Besucherverkehr geschlossen.

Im Rahmen der „Frankfurt Fashion Lounge 2026“ findet an diesem Tag erstmals eine Modenschau in der historischen Kaiserpfalz in der Frankfurter Altstadt statt. Unter dem Leitmotiv „Fashion for Longevity“ verbindet die Jubiläumsausgabe der Frankfurt Fashion Lounge zeitgenössisches Modedesign mit historischem Erbe, nachhaltiger Modekultur und Nachwuchsförderung.
Geplant sind unter anderem die „Next Generation Runway Show“ mit über 40 jungen Designerinnen und Designern sowie eine Couture-Präsentation des Frankfurter Couturiers Albrecht Ollendiek. Die Veranstaltung versteht sich als kultureller Brückenschlag zwischen Geschichte, Handwerk und zeitgenössischer Kreativität.

Ab Sonntag, 31. Mai 2026, ist die KAISERPFALZ franconofurd wieder regulär geöffnet.

Die besondere Stärke der Ausstellung „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken“ liegt in ihrer räumlichen Inszenierung. ...
28/05/2026

Die besondere Stärke der Ausstellung „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken“ liegt in ihrer räumlichen Inszenierung. Unter der Kuration von Professor Claus Friede (Claus Friede Contemporary Arts) entstand eine installative Ausstellung, die sich eng mit den historischen Räumen des Archäologischen Museums Frankfurt verbindet.

Dabei wird das Museum selbst zum Resonanzraum der Werke. Historische Karten mit feinen Krakelee-Strukturen, gefaltete Objektkarten, poetische Wortwerke und die sieben Stempelstelen treten in einen Dialog mit dem Stadtraum. Vergangenheit erscheint hier nicht als abgeschlossene Erzählung, sondern als offenes Geflecht aus Spuren, Erinnerungen und Bedeutungen.
Besonders eindrucksvoll ist die Einbindung der Architektur in die künstlerische Arbeit. Das Mittelschiff der ehemaligen Karmeliterkirche wird durch den „Gedankengang“ nicht nur bespielt, sondern in einem neuen Kontext lesbar gemacht. Die aus historischen Fliesenfragmenten zusammengesetzte Arbeit erinnert an Krieg, Zerstörung und Überlagerung von Zeit, genau an jenem Ort, der selbst in den Luftangriffen des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde.

Die kuratorische Arbeit von Claus Friede schafft dabei Verbindungen zwischen den einzelnen Werkgruppen und den historischen Dimensionen des Hauses. So entsteht keine klassische Ausstellung, sondern eine räumliche Erfahrung über Erinnerung, Wahrnehmung und die verborgenen Schichten der Stadt.

Nur noch bis 31. Mai 2026 im Archäologischen Museum Frankfurt. An diesem Tag lädt das Archäologische Museum Frankfurt zu einer besonderen Künstlerinnenführung ein.
⏰Termin: Sonntag, 31. Mai 2026, 15:30 Uhr
Kosten: Führungsgebühr EUR 8,00 zzgl. ermäßigter Eintritt EUR 5,00 – die Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die Führungsgebühr
Treffpunkt: Foyer des Archäologischen Museums Frankfurt, Karmelitergasse 1
https://archaeologisches-museum-frankfurt.de/.../dagmar...
Fotos: Sina Schuldt, letztes Foto: AMF
Courtesy: Claus Friede Contemporary Arts,

Am 31. Mai 2026 endet die Sonderausstellung der Hamburger Künstlerin Dagmar Schuldt im AMF: „Archäologie der Gedanken. V...
26/05/2026

Am 31. Mai 2026 endet die Sonderausstellung der Hamburger Künstlerin Dagmar Schuldt im AMF: „Archäologie der Gedanken. Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren“. Als Finissage führt Dagmar Schuldt am Sonntag, den 31. Mai um 15:30 Uhr interessierte Besucherinnen und Besucher im Archäologischen Museum Frankfurt durch ihre Ausstellung.
Künstlerinnen-Führung: „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken. Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren“

Am Sonntag, 31. Mai 2026, um 15:30 Uhr lädt das Archäologische Museum Frankfurt zu einer besonderen Künstlerinnenführung in der Sonderausstellung „Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken. Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren“ ein.

Die Hamburger Künstlerin Dagmar Schuldt gibt den Besucherinnen und Besuchern einen unmittelbaren Einblick in ihr künstlerisches Arbeiten und Denken. Im Zentrum stehen dabei ihre Auseinandersetzung mit Archäologie, mit individuellen und kollektiven Erinnerungen sowie mit den sichtbaren und unsichtbaren Spuren von Geschichte. Schuldt begreift Gedanken als ein verzweigtes Wegenetz, in dem sich Vergangenheit, Wahrnehmung und Imagination miteinander verbinden. Die Führung eröffnet neue Perspektiven auf die Ausstellung, die historische Orte in Frankfurt und seinem Umland mit künstlerischen Arbeiten verknüpft und dazu einlädt, eigene „Gedankengänge“ zwischen Landschaft, Geschichte und Erinnerung zu entwickeln.

⏰Termin: Sonntag, 31. Mai 2026, 15:30 Uhr
Kosten: Führungsgebühr EUR 8,00 zzgl. ermäßigter Eintritt EUR 5,00 – die Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die Führungsgebühr
Treffpunkt: Foyer des Archäologischen Museums Frankfurt, Karmelitergasse 1
https://archaeologisches-museum-frankfurt.de/ausstellungen/dagmar-schuldt-archaeologie-der-gedanken
Fotos: Sina Schuldt, Courtesy: Claus Friede Contemporary Arts

Zwischen Archäologie und Gaming: Podiumsgespräch zu „Anno 117: Pax Romana“Anlässlich des Internationalen Museumstags 202...
24/05/2026

Zwischen Archäologie und Gaming: Podiumsgespräch zu „Anno 117: Pax Romana“

Anlässlich des Internationalen Museumstags 2026 diskutierten im Archäologischen Museum Frankfurt Vertreterinnen und Vertreter aus Museumsarbeit, Wissenschaft, Games-Branche und digitaler Geschichtsvermittlung über historische Bilder in Computerspielen und die Entwicklung von „Anno 117: Pax Romana“. Zahlreiche Gäste verfolgten die Veranstaltung vor Ort sowie im Livestream.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Direktorin Maria Meßner stellte Manuel Reinher, Creative Director bei Mainz, die Entwicklung des neuen „Anno“-Titels vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Frage nach der Wahl der Epoche, der Umgang mit historischen Vorlagen und der Balanceakt zwischen historischer Inspiration und spielerischen Anforderungen. Reinher betonte mehrfach, dass das Spiel nicht den Anspruch erhebe, vollständig historisch korrekt zu sein, sondern Geschichte als Grundlage für eine glaubhafte und atmosphärisch dichte Spielwelt nutze. Besonders eindrücklich schilderte er den intensiven Rechercheprozess des Teams: von wissenschaftlichen Publikationen über Dokumentationen bis hin zum Austausch mit Historikerinnen, Historikern und Museen.

Die Diskussion machte deutlich, wie stark moderne Spieleproduktionen heute auch von kulturhistorischer Forschung profitieren. Gleichzeitig wurde offen über notwendige Kompromisse gesprochen, etwa bei Architektur, Spielmechanik oder der Darstellung gesellschaftlicher Themen wie Sklaverei. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Reinher, Dr. Carsten Wenzel, Kustos für Provinzialrömische Archäologie am Archäologischen Museum Frankfurt, sowie der Content Creator Andrej Pfeiffer alias Geschichtsfenster über Geschichtsbilder in digitalen Medien und die Erwartungen unterschiedlicher Zielgruppen.

Dabei ging es weniger um die Frage historischer „Fehler“, sondern vielmehr um Zugänge zur Vergangenheit und um die Chancen, die Spiele, Streamingformate und soziale Medien für die Vermittlung historischer Themen bieten. Carsten Wenzel hob hervor, dass Formate wie „Anno 117“ oder historische Content-Formate auf YouTube und Twitch auch für Museen eine große Chance darstellen könnten, neue Besuchergruppen zu erreichen und Interesse an Archäologie und Geschichte zu wecken. Andrej Pfeiffer schilderte aus Sicht der digitalen Geschichtsvermittlung, dass besonders alltagsgeschichtliche Themen beim Publikum auf großes Interesse stoßen und ein Gefühl von Authentizität entscheidend für die Faszination historischer Inhalte sei. Die offene Atmosphäre, die lebhafte Diskussion und die zahlreichen Publikumsfragen prägten den Nachmittag. Neben Ubisoft Mainz und dem Archäologischen Museum Frankfurt war auch die Agentur PingUp an der technischen Umsetzung und Aufzeichnung beteiligt.

Zum Abschluss dankte Maria Meßner allen Beteiligten und Gästen für den intensiven Austausch über Archäologie, Geschichte, Medien und Vermittlungskultur. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie fruchtbar der Dialog zwischen Wissenschaft, Museumspraxis, Spieleentwicklung und digitaler Community sein kann.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist auf den Kanälen von Geschichtsfenster auf YouTube und Twitch verfügbar:
https://www.youtube.com/live/AUfSFU-xCtA?si=B77SCgVqISbeYpz0
https://www.twitch.tv/videos/2774237375

Am 23. Mai ist Ehrentag! Aus diesem Anlass möchten wir endlich wieder  all den Menschen danken, die unsere Arbeit das ga...
23/05/2026

Am 23. Mai ist Ehrentag! Aus diesem Anlass möchten wir endlich wieder all den Menschen danken, die unsere Arbeit das ganze Jahr über mit großem Engagement unterstützen: unseren Ehrenamtlichen.

Ob bei Veranstaltungen, Projekten, in der Vermittlungsarbeit oder hinter den Kulissen – eure Unterstützung ist ein unverzichtbarer Teil unserer Arbeit. Mit eurem Einsatz ermöglicht ihr Begegnung, Kultur und Gemeinschaft.

Der Ehrentag erinnert daran, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie ist. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ stehen Menschen im Mittelpunkt, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.


Wir danken euch herzlich für eure Zeit, eure Ideen und eure Unterstützung!

Adresse

Karmelitergasse 1
Frankfurt
60311

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