Galerie Hübner & Hübner

Galerie Hübner & Hübner Mitglied im BVDG und IG Frankfurter Galerien. Impressum: http://www.galerie-huebner.de/impressum

Seit 1998 zeigt die Galerie im Frankfurter Westend medienübergreifend aber mit klarem Schwerpunkt auf Malerei 27 Stammkünstler mit frischen, vorwiegend figürlichen Positionen.

Angie allein zu Haus, 2016Tusche auf Leinwand 100 x 80 cmNachdem Frau Dr. Merkel ihr Portrait für die Ahnengalerie im Ka...
02/07/2026

Angie allein zu Haus, 2016
Tusche auf Leinwand
100 x 80 cm
Nachdem Frau Dr. Merkel ihr Portrait für die Ahnengalerie im Kanzleramt in Auftrag gegeben hatte, wurde das Portrait gestern vorgestellt. Als Gegenbeispiel ein anderes Portrait der ehemaligen Kanzlerin.

Das Portrait "Angie allein zu Haus" von Dieter Mammel entstand in der Wahlnacht der US-Präsidentschaftswahl 2016, als Donald Trump zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Es spiegelt nicht nur den Frust über den Wahlausgang wider. Es markiert auch symbolisch das Ende einer transatlantischen Freundschaft.

Bei Portrait Aufträgen für die Ahnengalerie sollte der Künstler von einem Gremium ausgewählt werden und anschließend sollte das Ergebnis von dem Gremium überprüft werden.

Kwame Paul zeigt einen Menschen und ein Pferd, die eng nebeneinander stehen. Beide richten ihren Blick unmittelbar auf u...
02/07/2026

Kwame Paul zeigt einen Menschen und ein Pferd, die eng nebeneinander stehen. Beide richten ihren Blick unmittelbar auf uns. Mensch und Tier wirken nicht wie Gegenstände einer Beobachtung, sondern selbst aufmerksam, wach und gegenwärtig.

Die Figur scheint den Blick bewusst zu erwidern, als würde sie sich nicht auf ein Abbild reduzieren lassen, sondern selbst entscheiden, wen sie betrachtet. Auch das Pferd trägt zu dieser Präsenz bei. Sein Blick verstärkt den Eindruck, dass uns hier zwei Gegenüber begegnen.

Das Werk fordert uns dazu auf, die eigene Rolle vor dem Bild wahrzunehmen. Es stellt die gewohnte Beziehung zwischen Bild und Betrachtenden infrage und lenkt den Blick auf eine einfache, aber zentrale Frage: Wer beobachtet hier eigentlich wen?

________________

ℹ️ Werkdetails:
Kwame Paul
Cornelius Annor
2026
Stoffcollage, Acryl auf Leinwand
82 × 71 cm

➡️ Zu sehen in unserer aktuellen Ausstellung „Everywhere and Now Here“ von Cornelius Annor.

Bedruckte Planen prägen vielerorts den öffentlichen Raum - meist nur für einen begrenzten Zeitraum. Danach verschwinden ...
20/05/2026

Bedruckte Planen prägen vielerorts den öffentlichen Raum - meist nur für einen begrenzten Zeitraum. Danach verschwinden sie aus dem Stadtbild und verlieren ihre ursprüngliche Funktion.

Für OBJ_26_01 verwendet Franziska Hünig bereits bedruckte Planen, die sie für ihre Arbeiten weiterverarbeitet. Die Malerei entsteht dabei auf den Rückseiten der Materialien.

Gleichzeitig bezieht Hünig auch die ursprünglich bedruckten Vorderseiten der Planen in ihre Arbeiten mit ein. In OBJ_26_01 treffen so drei unterschiedliche Planen aufeinander: Zwei zeigen die malerisch bearbeiteten Rückseiten, eine Bahn zeigt teilweise noch ihre ursprüngliche Vorderseite.

So entsteht ein Zusammenspiel aus vorhandenen Bildspuren, Materialität und neuer Malerei. Die ursprüngliche Nutzung der Planen bleibt sichtbar und wird Teil der Komposition selbst.

ℹ️ Details zum Werk
OBJ_26_01
Franziska Hünig
2026
Acryl / Werbeplanen, Metallstange
280 × 100 cm

➡️ Teil unserer aktuellen Ausstellung „Malerei?“ - noch bis 29. Mai.

Malerei? Franziska Hünig arbeitet mit gebrauchten Werbeplanen, industriellen Oberflächen und großformatigen Bildträgern....
20/05/2026

Malerei?

Franziska Hünig arbeitet mit gebrauchten Werbeplanen, industriellen Oberflächen und großformatigen Bildträgern. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, Objekt und Installation und stellen die Frage, was Malerei heute sein kann.

📌 Franziska Hünig – Malerei?
29. April - 29. Mai 2026
➡️ Eröffnung: Freitag, 29. April, 18 Uhr
Gespräch mit Franziska Hünig: 19 Uhr

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.05. zu sehen. Es lohnt sich!
18/05/2026

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.05. zu sehen. Es lohnt sich!

„Mein Leben ist sehr chaotisch. Vielleicht ist es auch das, was in meiner Malerei an die Zwanzigerjahre erinnert.“ - Zos...
01/04/2026

„Mein Leben ist sehr chaotisch. Vielleicht ist es auch das, was in meiner Malerei an die Zwanzigerjahre erinnert.“ - Zosya Rozenfeld

Tatsächlich wird Rozenfelds Malerei immer wieder mit Werken der 1920er Jahre in Verbindung gebracht. Unser heutiges Werk der Woche greift diesen Gedanken auf:

📌 Werk der Woche

Im Porträt Rina von Zosya Rozenfeld sitzt die Figur leicht gedreht, der Blick geht zur Seite. Sie ist klar im Bild präsent – und gleichzeitig nicht auf uns bezogen.

Diese Haltung kennt man aus Porträts der 1920er Jahre: Figuren, die im Raum stehen, ohne sich den Betrachtenden zuzuwenden. Sie sind sichtbar, aber nicht darauf ausgerichtet, gelesen oder verstanden zu werden.

Auch hier bleibt die Person bei sich. Ihr Blick geht nicht zurück, sondern an uns vorbei – als wäre dieser Moment unabhängig davon entstanden, betrachtet zu werden.

Zosya Rozenfeld arbeitet aus Beobachtungen. Man merkt dem Bild an, dass nichts daran gestellt ist. Die Figur wirkt nicht wie ein Porträt, das etwas zeigen will, sondern wie ein festgehaltener Moment.

Gerade darin liegt die Stärke des Bildes: Es zeigt eine Person, die nicht für den Blick der anderen existiert.

ℹ️ Details zum Werk
Rina
Zosya Rozenfeld
2025
Öl auf Leinwand
50 x 40 cm

➡️ Teil unserer aktuellen Ausstellung Begegnungen, die zu Bildern werden - Zosya Rozenfeld bis 10. April.

Ein Blick reicht hier nicht aus Mehrere Figuren treten im Bild nebeneinander auf. Manche erscheinen deutlich im Vordergr...
23/03/2026

Ein Blick reicht hier nicht aus

Mehrere Figuren treten im Bild nebeneinander auf. Manche erscheinen deutlich im Vordergrund, andere bleiben nur angedeutet im Hintergrund. Ihre Blicke gehen in unterschiedliche Richtungen, als würden verschiedene Momente gleichzeitig sichtbar werden.

Zosya Rozenfeld arbeitet hier nicht mit einer einzelnen Szene, sondern mit Beobachtungen, die sich überlagern. Gesichter, Gesten und kleine Details – eine Hand, ein Blick, ein Tier – treten nebeneinander auf und formen ein vielschichtiges Bild von Begegnungen.

Die Figuren wirken dabei nicht wie klassische Porträts. Sie erscheinen eher wie Eindrücke, die sich im Prozess des Zeichnens verdichten. Linien und Farbschichten bleiben sichtbar und geben dem Bild eine besondere Unmittelbarkeit.

So entsteht ein Werk, das weniger eine konkrete Situation erzählt als das, was aus Beobachtungen entstehen kann: ein Zusammenspiel aus Menschen, Momenten und Stimmungen.

ℹ️ Details zum Werk
Zosya Rozenfeld
2025
Öl auf Leinwand
50 x 65 cm

➡️ Teil unserer aktuellen Ausstellung Malerei - Zosya Rozenfeld.

Begegnungen, die zu Bildern werdenVor fast auf den Tag genau vier Jahren ist Zosya Rozenfeld aus der Ukraine nach Deutsc...
13/03/2026

Begegnungen, die zu Bildern werden

Vor fast auf den Tag genau vier Jahren ist Zosya Rozenfeld aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Heute studiert sie an der Kunstakademie Düsseldorf und beschäftigt sich vor allem mit Ölmalerei.

Ihre Zeichnungen entstehen aus Beobachtungen. Sie zeichnet nicht aus dem Kopf, sondern aus dem, was sie sieht. Menschen, Ereignisse und – wie sie selbst sagt – „die Schönheit des Lebens“ inspirieren sie.

Manchmal fertigt sie ihre Skizzen im Café an. An anderen Tagen bekommt sie Besuch von Freund*innen oder auch von Fremden in ihrem Atelier.

Unabhängig davon, wie gut sie die Menschen bereits kennt, lernt sie die Porträtierten durch das Malen noch besser kennen. Im Prozess entstehen neue Gefühle – und über die Zeichnungen zeigt sich oft mehr, als sich im Gespräch sagen lässt.

📌 Zosya Rozenfeld - Malerei
13 März - 10. April 2026
Galerie Hübner + Hübner

➡️ Eröffnung: Freitag, 13. März, 18 Uhr
Gespräch mit Zosya Rozenfeld: 19 Uhr

Eine Person sitzt und liest. Der Körper ist entspannt, der Blick im Buch versunken. Der Moment wirkt unbeobachtet - als ...
12/02/2026

Eine Person sitzt und liest. Der Körper ist entspannt, der Blick im Buch versunken. Der Moment wirkt unbeobachtet - als wäre er nicht dafür gedacht, gesehen zu werden.

In Elucidated presence III scheint sich Dela Quarshie nicht für eine Inszenierung für die Zuschauenden zu interessieren. Das Bild zeigt keine Pose, keinen aufgesetzten Ausdruck, keine angestrengte Haltung. Es zeigt einen inneren Zustand: ganz bei sich zu sein.

🐙 Die oktopushaften Haare legen sich um den Körper wie eine zweite Schicht. Sie wirken ruhig, haltend, schützend. Anders als in anderen Arbeiten sind sie weniger Zeichen von Bewegung als Ausdruck von Abgrenzung nach außen. Die Person bleibt ganz bei sich.

Das Werk macht sichtbar, wie Präsenz aussehen kann, wenn sie nicht performt wird.

📌 Details zum Werk:  
Elucidated presence III
Dela Quarshie 
2023
Ölpastell, Ölfarbe und Acrylpapier auf Leinwand
120 x 125 cm
 
➡️ Zu sehen in unserer aktuellen Ausstellung The Body’s Silent Rebellion.

07/02/2026

Adresse

Grüneburgweg 71
Frankfurt
60323

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 18:00
Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 14:00

Telefon

+4969721281

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Galerie Hübner & Hübner erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Galerie Hübner & Hübner senden:

Teilen

Kategorie