18/10/2026
Habt Ihr schon das Biografische Kabinett zu WiderstandskĂ€mpfer Peter Gingold besucht? Darin finden sich ganze 258 Buttons und Anstecker als Andenken an Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen. Gingold setzte sich bereits in jungen Jahren gegen den aufkommenden Nationalsozialismus ein. â
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1933 emigrierte die jĂŒdische Familie Gingold nach Frankreich. Dort engagierte er sich weiter gegen den Faschismus und lernte dabei seine Frau Ettie kennen. Ab 1940 war er Mitglied in der RĂ©sistance und wurde 1942 von der Gestapo verhaftet, konnte aber fliehen.â
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Nach dem 2. Weltkrieg blieb Gingold politisch aktiv, unter anderem in der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Dieses Engagement fĂŒhrte zu Repressionen gegenĂŒber der Familie: Die EinbĂŒrgerung musste gerichtlich erstritten werden und Tochter Silvia wurde nicht verbeamtet. Peter und Ettie Gingold waren in der Bundesrepublik in zahlreichen friedenspolitischen, antifaschistischen, ökologischen und linken Bewegungen aktiv. â
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Das Biografische Kabinett zu Peter Gingold in der Dauerausstellung ist noch bis Januar 2027 zu sehen.