31/07/2026
Im August sind Fledermäuse besonders aktiv bei der abendlichen Jagd nach Insekten. Besonders in der Abenddämmerung lassen sich die Tiere gut beobachten, um sie zu fotografieren und zu melden. Wer im Jahr 2026 die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland entdeckt, wird sich im Rahmen der bürgerwissenschaftlichen „Arten-Olympiade 2026“ zeigen, zu der .de, das und die lokalen Partner zu Jahresanfang aufgerufen haben. Die Mitmachaktion für Naturinteressierte lädt das ganze Jahr über ein, Naturbeobachtungen auf der internationalen Plattform Observation.org und in der App ObsIdentify zu teilen. Zu den Partnern der Arten-Olympiade gehören unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA). Unterstützt wird der Wettbewerb durch eine Spende der der Sparda-Bank West.
„Besonders gut lassen sich Fledermäuse bei der Jagd beobachten“, rät der Fledermausexperte Dr. Carsten Trappmann: „Direkt beim Quartiersausflug, in Gewässernähe, an Waldrändern oder in naturnahen Gärten und generell dort wo viele Insekten als Nahrungsquelle sind.“ Aber oft kann man sie auch schon vom Balkon, im Garten oder bei einem abendlichen Spaziergang beobachten.
Für eine gemeinsame Suche nach Fledermäusen und anderen Exkursionen schaut doch bei den Angeboten der Umweltbildungs- und Naturschutzeinrichtungen in eurer Nähe vorbei.
Mehr Infos zum Projekt: .de und unter www.artenolympiade.lwl.org
Fragen an: [email protected]
Foto: Jan Ole Kriegs