Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück am historischen Ort des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück Heute gehört sie zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
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Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück befindet sich am historischen Ort des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück. 1959 wurde die "Nationale Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück" als eine von drei KZ-Gedenkstätten der DDR eröffnet. Die Ausstellungen der Gedenkstätte informieren über die Geschichte und Nachgeschichte des Lagerkomplexes Ravensbrück mit dem Frauen-Konzentrationslager, dem Männerlage

r, dem „Jugendschutzlager Uckermark", der Siemens-Fertigungsstätte und den zahlreichen Außenlagern. Der Eintritt ist frei.

Hinweis in eigener Sache:Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstatten, zu der auch die Mahn- und Gedenkstatte Ravensbrück...
12/08/2026

Hinweis in eigener Sache:

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstatten, zu der auch die Mahn- und Gedenkstatte Ravensbrück gehört, ist Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden. Der Vorfall wurde am 5. August festgestellt, betroffen sind die internen IT-Systeme aller sieben Gedenkstätten und der Geschäftsstelle. Die Stiftung hat Anzeige erstattet und einen vom BSI empfohlenen IT-
Sicherheitsdienstleister mit der forensischen Aufklärung beauftragt.

Der Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ist weiterhin ohne Einschränkungen möglich.

Da unsere IT-Systeme derzeit neu aufgesetzt werden, kann es zu Verzögerungen kommen, insbesondere bei Buchungsanfragen für pädagogischen Angeboten. Sie erreichen uns über info(at)temp.stiftung-bg.de oder telefonisch. Die Kontaktdaten finden Sie auf
www.ravensbrueck.de.

Bereits angemeldete Gruppen bitten wir, sich telefonisch direkt bei uns zurückzumelden.

Bitte seien Sie außerdem wachsam: Da vermutlich Daten abgeflossen sind, kann es vermehrt zu Phishing-Mails kommen, die die Stiftung als vermeintlichen Absender ausweisen. Im Zweifel: keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen, nicht antworten.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
Weitere Informationen: www.stiftung-bg.de

English version in the comments.

Die Gedenkstätte Ravensbrück trauert um Mirella Stanzione. Sie ist am 23. Juli 2026 im Alter von 99 Jahren gestorben und...
29/07/2026

Die Gedenkstätte Ravensbrück trauert um Mirella Stanzione. Sie ist am 23. Juli 2026 im Alter von 99 Jahren gestorben und war eine der letzten italienischen Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück.

1927 in La Spezia geboren. Am 2. Juli 1944 verhaftete die SS sie und ihre Mutter. Nicht wegen einer eigenen Tat, sondern weil ihr Bruder in einer bewaffneten Widerstandsgruppe kämpfte. Mirella war damals 17 Jahre alt.

Vier Monate lang war sie inhaftiert: in den Gefängnissen von La Spezia und Genua und im Polizeilichen Durchgangslager Bozen. Im Herbst 1944 verschleppte die SS sie nach Ravensbrück. Sie und ihre Mutter überlebten die Haft und kehrten noch 1945 nach Italien zurück.

Über ihre Haft sprach sie fünfzig Jahre lang nicht. Erst Ende der 1990er Jahre begann sie zu erzählen: in Schulen, in Interviews, in der ANED, dem Verband der italienischen NS-Deportierten.

Ihre Tochter Ambra Laurenzi ist heute Präsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees. Ihr, der Familie und allen, die Mirella Stanzione verbunden waren, gilt unser Mitgefühl.

Am Sonntag noch nichts vor?Um 11:15 Uhr laden wir zu einem geführten Rundgang zur Wanderausstellung   der Arolsen Archiv...
17/07/2026

Am Sonntag noch nichts vor?

Um 11:15 Uhr laden wir zu einem geführten Rundgang zur Wanderausstellung der Arolsen Archives ein. Er gibt einen Überblick über die Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und folgt den Themen der Ausstellung. Bei der Ankunft im Lager nahm die SS den Häftlingen all ihre persönlichen Gegenstände ab: Ringe, Uhren, Fotos, Briefe. Was erzählen sie über die Personen, denen sie gehörten? Was machte die SS mit dem Raubgut? Wer verwaltete es?

Sonntag, 19. Juli 2026 | 11:15 Uhr
Treffpunkt: Besuchsinformationszentrum
kostenfrei & ohne Anmeldung

Mehr Informationen hier: https://fb.me/e/4Iil3W3wF

🎭 Sound in the Silence: Raise your Voice – Abschlussperformance in Ravensbrück Am 19. und 20. Juni fanden in der Mahn- u...
16/07/2026

🎭 Sound in the Silence: Raise your Voice – Abschlussperformance in Ravensbrück

Am 19. und 20. Juni fanden in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Abschlussperformances des Projekts „Sound in the Silence: Raise your voice“ statt. Es handelte sich um die letzte Ausgabe einer mehrteiligen Reihe. Zuvor gab es Ausgaben mit dem „Ensemble Angestraht“ (dem Jugendensemble des Theater Strahl) und mit Wormser Schüler:innen in der Gedenkstätte Osthofen.

⏩ An der abschließenden Ausgabe nahmen 19 Studierende der Freien Universität Berlin (Geschichtsdidaktik) und der Hochschule Coburg (Soziale Arbeit) sowie sechs Freiwillige teil. Emmie Arbel und ihr Neffe Tamuz waren während des Projekts vor Ort.

🚶 Die Aufführungen fanden über sechs Stationen auf dem Gelände der Gedenkstätte statt. Gemeinsam mit dem Publikum bewegten sich die Studierenden über das Areal und machten ihre persönlichen Eindrücke, Gedanken und Gefühle hörbar, sichtbar und erfahrbar.

📖 Geplant sind Abschlussarbeiten der Studierenden zu Projekt und künstlerischen Ansätzen in der Geschichtsvermittlung, die auch mit der Bildungsabteilung der Gedenkstätte geteilt werden sollen. Dies ermöglicht eine tiefgehende Auswertung des Projekts.

👉 Mehr zum Projekt sowie zu weiteren JUGEND-erinnert-Projekten findet ihr auf dem GedenkstättenForum – Link in der Bio!

Fotos: Tamara Kanfer

Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.

Gestern wurde in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Schüler:innenausstellung „Erinnerung der Farbe“ eröffnet. En...
18/06/2026

Gestern wurde in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Schüler:innenausstellung „Erinnerung der Farbe“ eröffnet. Entstanden sind 21 Acrylarbeiten von Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen, die sich im evangelischen Religionsunterricht intensiv mit der Lebensgeschichte der Zeitzeugin Emmie Arbel auseinandergesetzt haben.

Grundlage des Projekts war die Graphic Novel „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ von Barbara Yelin. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die entstandenen Arbeiten von den Schüler:innen vorgestellt und erläutert.

Begrüßt wurden die Gäste von Dr. Matthias Heyl, dem Leiter der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte. Der Religionslehrer Holger Schmidtke gab Einblicke in die Entstehung des Projekts und die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Emmie Arbels Geschichte. Für die musikalische Begleitung sorgte Corry Sindern.

Ganz besonders für die Schüler:innen war die Anwesenheit von Emmie Arbel selbst.
Wir danken allen Beteiligten für dieses tolle Projekt. Die Arbeiten sind weiterhin im Großen Foyer der Gedenkstätte zu sehen.

Eröffnung der Schüler:innenausstellung: „Erinnerung der Farbe“ am 17. Juni 2026 um 14 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte ...
08/06/2026

Eröffnung der Schüler:innenausstellung: „Erinnerung der Farbe“ am 17. Juni 2026 um 14 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Schüler:innen der 8. und 9. Klassen haben sich im Evangelischen Religionsunterricht im Rahmen der Vorbereitung auf das Interreligiöse Gedenken anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung intensiv mit dem Thema „Erinnern“ auseinandergesetzt. Entstanden sind 21 eindrucksvolle Acrylarbeiten, die sich künstlerisch mit der Lebensgeschichte der niederländisch-israelischen Holocaust-Überlebenden Emmie Arbel beschäftigen.

Mit ihren Bildern möchten die Schüler:innen der Forderung entgegentreten, dass das Erinnern hinter sich gelassen werden kann. Trauer und Schmerz aus dieser Zeit bleiben – sie prägen das Leben der Überlebenden und das ihrer Kinder. Das Vergangene ist ein ständiger Begleiter, auch wenn wir es vielleicht nicht zulassen wollen. Darum gilt es, sich dieser Vergangenheit zu stellen, der Erinnerung Farbe zu geben und mit Hoffnung in die Zukunft zu gehen.

Zur Ausstellungseröffnung wird die Zeitzeugin Emmie Arbel anwesend sein.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

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Engl.

Pupils in Years 8 and 9 have been exploring the theme of ‘remembrance’ in depth during their Protestant religious education lessons as part of their preparations for the interfaith commemoration marking the 81st anniversary of the liberation. The result is 21 striking acrylic works that artistically explore the life story of the Dutch-Israeli Holocaust survivor Emmie Arbel.

Through their artwork, the pupils aim to challenge the notion that remembrance can be left behind. The grief and pain from that time remain – they shape the lives of the survivors and their children. The past is a constant companion, even if we may not want to acknowledge it. That is why it is important to confront this past, to bring colour to our memories, and to move forward into the future with hope.

Contemporary witness Emmie Arbel will be present at the exhibition opening.

We look forward to seeing you there!

Der Gedenkdienst Wien veranstaltet in diesem Sommersemester die Vortragsreihe Geh Denken! mit dem Themenschwerpunkt: Sta...
27/05/2026

Der Gedenkdienst Wien veranstaltet in diesem Sommersemester die Vortragsreihe Geh Denken! mit dem Themenschwerpunkt: Staatsdoktrin Antifaschismus - Widersprüche in der DDR-Gedenkkultur und rechte Gewalt in Ostdeutschland heute.

Offiziell war die Entnazifizierung in der DDR mit ihrer Gründung im Jahr 1948 abgeschlossen. Der Antifaschismus wurde zur Staatsdoktrin erhoben. Untermauert wurde dies durch eine Gedenkkultur, die sich ausschließlich auf die von den N***s verfolgten Kommunist*innen konzentrierte. Da die politische Führung der DDR bestimmte, wem und wie erinnert werden durfte, wurde das Gedenken an andere Opfergruppen marginalisiert und unterdrückt.

Die Vorträge in diesem Semester setzen sich kritisch mit der DDR-Erinnerungskultur und den damit einhergehenden Widersprüchen auseinander.

Am 17. Juni 2026 hält Annika Geiser einen Vortrag mit dem Titel "Wer darf erinnern? Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR". Der Vortrag widmet sich den Gedenkpraktiken der Lesben in
der Kirche, die Mitte der 1980er Jahre Fahrten zur Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück organisierten.

➡️17. Juni 2026 ab 19 Uhr
📍Depot – Kunst und Diskussion (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an den öffentlichen Veranstaltungen bei freiem Eintritt teilzunehmen!

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This summer term, the Gedenkdienst Wien is organising the lecture series ‘Geh Denken!’, focusing on the theme: ‘State Doctrine of Anti-Fascism: Contradictions in the GDR’s Culture of Remembrance and Right-Wing Violence in East Germany Today’.

The lectures this semester take a critical look at the GDR’s culture of remembrance and the contradictions associated with it.

On 17 June 2026, Annika Geiser will give a lecture entitled “Who is allowed to remember? Le***an commemorative practices in the GDR”. The lecture focuses on the commemorative practices of le****ns in the church, who organised trips to the Ravensbrück National Memorial in the mid-1980s.

➡️17 June 2026 from 7 pm
📍Depot – Art and Discussion (Breite Gasse 3, 1070 Vienna)

Kommt mit uns auf Gedenkstättenfahrt!🧳 3.– 6. September 2026 (Do – So) nach München / Dachau👟 Für junge Menschen von 16–...
27/05/2026

Kommt mit uns auf Gedenkstättenfahrt!
🧳 3.– 6. September 2026 (Do – So) nach München / Dachau
👟 Für junge Menschen von 16–25 Jahren aus Brandenburg

👀 Du möchtest verstehen, welche Spuren der Nationalsozialismus bis heute hinterlassen hat und dich dazu mit anderen jungen Menschen austauschen? Dann komm mit auf unsere kostenfreie Gedenkstättenfahrt nach München und Dachau!

🔎 Im Rahmen des Projekts „remember – Jugendliche erinnern an NS-Verbrechen in Brandenburg“ setzen wir uns gemeinsam mit Geschichte auseinander – kritisch, verständlich, lebensnah und jugendgerecht. 🏅Deine Fragen zählen!

Das erwartet dich:
🚇 Gemeinsame An- und Abreise per Zug ab Berlin/Potsdam
📍 Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau
🗃️ Besuch des NS-Dokumentationszentrums München
👟 Eigene Erkundungstouren durch München
💬💭 Austausch mit anderen jungen Menschen
💡Möglichkeit, eigene Themen und Ideen einzubringen
👋 Begleitung durch Referent*innen der historisch-politischen Bildung im .brb und der Gedenkstätte .memorial

💭 Keine Vorkenntnisse nötig – bring einfach deine Fragen mit!

➡️ Anmeldung bis: 22. Juni 2026 Meldet euch gleich an über den Link in der Bio.
Bei Fragen wendet euch gern an Milena Seidl unter [email protected]

Die Gedenkstättenfahrt findet im Rahmen des Geschichtsprogramms „remember – Jugendliche erinnern an NS-Verbrechen in Brandenburg“ in Kooperation mit den Gedenkstätten .memorialund statt. Sie wird von der Aktion Mensch gefördert.

22/05/2026
Vielen Dank für Eure Teilnahme am diesjährigen Markt der Erinnerung und Begegnung 🙏
08/05/2026

Vielen Dank für Eure Teilnahme am diesjährigen Markt der Erinnerung und Begegnung 🙏

Adresse

Straße Der Nationen 1
Fürstenberg
16798

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+49 33093 608-0

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