Stadtmuseum Erlangen

Stadtmuseum Erlangen Offizieller Facebook-Auftritt des Stadtmuseums Erlangen - einer Einrichtung der Stadt Erlangen.

Alles im Lot auf’m Boot, alles in Butter auf’m Kutter!Ab 1991 trat der Seemannsgarn spinnende Käpt’n Blaubär in der „Sen...
17/06/2026

Alles im Lot auf’m Boot, alles in Butter auf’m Kutter!

Ab 1991 trat der Seemannsgarn spinnende Käpt’n Blaubär in der „Sendung mit der Maus“ auf. Die etwa fünfminütigen Kurzfilme waren am Ende jeder Sendung zu sehen. Blaubär wurde schnell zu einer der bekanntesten Figuren im deutschen Kinderfernsehen. Daran hatte sicher auch der norddeutsche „Schnack“ des Sprechers Wolfgang Völz einen Anteil („Moin-Moin, Kinners!“).

Ebenso beliebt ist Hein Blöd, seines Zeichens Leichtmatrose auf Blaubärs Schiff. Der Name ist Programm: Hein gilt als „dämlichste Seeratte von Madagaskar bis Shanghai“. Bis 2008 lieh ihm der u. a. aus Loriot-Sketchen bekannte Schauspieler Edgar Hoppe seine Stimme.

Die komplexen Puppe wurden von jeweils drei Puppenspieler*innen bedient: einer führte die Hände, einer den Kopf, ein dritter steuerte über Kabelzüge die Augen und Augenlider. Von den Hauptfiguren schuf der Puppenbauer Carsten Sommer vier bis fünf Ausfertigungen, die im Schnitt zwei Jahre hielten (vorne links hat sich übrigens ein Computervirus ins Bild geschlichen).

Neben unzähligen Auftritten in Fernsehshows, Kinofilmen und Musicals wurde Blaubär 1999 zum Romanhelden: Seine Autobiografie „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ ist der Auftakt der Zamonien-Reihe.

Foto: Dieter Zeitler (Ausschnitt)

Gestatten: Hildegunst von Mythenmetz, der berühmteste Schriftsteller Zamoniens. Der dichtende Lindwurm ist Walter Moers’...
14/06/2026

Gestatten: Hildegunst von Mythenmetz, der berühmteste Schriftsteller Zamoniens. Der dichtende Lindwurm ist Walter Moers’ Alter Ego. Die meisten Zamonien-Bücher sollen aus seiner Feder stammen, Moers tritt lediglich als Übersetzer und Illustrator in Erscheinung. Das Verhältnis zwischen den beiden ist angespannt, seit Moers die Übersetzung des Romans „Der Schrecksenmeister“ eigenmächtig um 700 Seiten kürzte.

Mythenmetz’ wechselhafte Biografie ist eine Satire auf Geniekult und Starallüren. Ähnlichkeiten zu „Dichterfürsten“ der deutschen Literatur sind durchaus beabsichtigt. Die in den Romanen abgedruckten Bildnisse aus verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen stehen in der Tradition frühneuzeitlicher Dichter- und Gelehrtenporträts.

Dem Rang und dem Selbstverständnis Hildegunst von Mythenmetz’ entsprechend, ist er in unserer Ausstellung nicht nur ein- oder zweimal zu sehen, sondern gleich dutzendfach – sowohl zwei- als auch dreidimensional. Schaut doch bei Gelegenheit mal, ob ihr alle Mythenmetze entdeckt.

Alle Infos zur Ausstellung unter www.stadtmuseum-erlangen.de

Abb.: © Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München / Foto: Erich Malter

Auf den Spuren der Buchlinge und Wolpertinger durchs Stadtmuseum ...Junge und junggebliebene Besucher*innen können unser...
11/06/2026

Auf den Spuren der Buchlinge und Wolpertinger durchs Stadtmuseum ...

Junge und junggebliebene Besucher*innen können unsere Walter-Moers-Ausstellung jetzt auch auf eigene Faust erkunden – mit einem Suchspiel, das kreuz und quer durch die faszinierende Welt von Zamonien führt. Auf dem Weg müssen Landkarten studiert, verschlossene Truhen geknackt und rätselhafte Botschaften entschlüsselt werden.

Das Mitmach-Heft ist kostenlos an der Museumskasse erhältlich (empfohlen ab 10 Jahren).

08/06/2026

Die Romane und Comics von Walter Moers stecken voller Parodien und Persiflagen, Anspielungen und Querverweise. Der Autor bedient sich dabei nicht nur bei literarischen Werken, sondern auch in der Bildenden Kunst, in der Architekturgeschichte oder bei Filmen, wie die Beispiele aus „Rumo“ und „Der Schrecksenmeister“ zeigen. In unserer großen Walter-Moers-Ausstellung gibt es noch viel mehr zu entdecken. Infos unter www.stadtmuseum-erlangen.de

„Das kleine Ar*****ch terrorisiert mich!“, klagte Walter Moers 1997 in einem Artikel für DIE ZEIT. Und bereits 1995 verg...
06/06/2026

„Das kleine Ar*****ch terrorisiert mich!“, klagte Walter Moers 1997 in einem Artikel für DIE ZEIT. Und bereits 1995 verglich er sich mit Dr. Frankenstein, da er ebenfalls ein Monster erschaffen habe, das seinen Erzeuger eines Tages vernichten werde.

Fakt ist, dass das „Kleine Ar*****ch“, neben „Adolf, die Nazi-Sau“, bis heute die bekannteste Comic-Figur von Walter Moers ist. Als es Ende der 1980er Jahre das Licht der Welt erblickte, traf es den Zeitgeist. Die „Ar*****ch“-Bände durften in den 90ern auf keiner WG-Toilette fehlen. Mit tiefschwarzen Pointen wurde der Quälgeist zur Kultfigur, die ihrem Erfinder den Ruf eines Enfant terrible der deutschen Comic-Szene einbrachte und den Grundstein für seine Karriere legte.

Allerdings hatte Moers die Figur bald satt und wandte sich ab 1995 anderen Dingen zu, insbesondere den ab 1999 erscheinenden Zamonien-Romanen.

In unserer großen Walter-Moers-Ausstellung könnt ihr tief in die tabulose Welt des „Kleinen Ar*****chs“ eintauchen – und sehen, wie alles anfing.

Abb.: Geburt, aus: Kleines Ar*****ch, 1990. © Walter Moers

„Wo alte Bücher Träume träumen von Zeiten, als sie Bäume waren …“ Falls ihr beim Besuch unserer großen Walter-Moers-Auss...
05/06/2026

„Wo alte Bücher Träume träumen von Zeiten, als sie Bäume waren …“

Falls ihr beim Besuch unserer großen Walter-Moers-Ausstellung mal eine Pause braucht, könnt ihr euch an diesem reich gedeckten Büchertisch niederlassen und nach Herzenslust literarische Kalorien schlemmen. Auf dem Speiseplan stehen sowohl die Werke von Walter Moers (manche sind an der Museumskasse erhältlich) als auch eine kleine Auswahl der Bücher, die das Zamonien-Universum beeinflusst haben:

Seien es die Märchen der Brüder Grimm, die bei „Ensel und Krete“ Pate standen, François Rabelais’ ausschweifender Riesenroman „Gargantua und Pantagruel“, Gottfried Kellers Novelle „Spiegel, das Kätzchen“ (die Vorlage für Moers’ „Schrecksenmeister“) oder die kuriosen Bildergeschichten von Edward Gorey, dem Moers kürzlich ein eigenes Buch widmete und von dem folgende Weisheit stammt:

„The helpful thought for which you look is written somewhere in a book.”

29/05/2026

Nächste Woche Donnerstag, 04. Juni, beginnt der 22. Internationaler Comic-Salon Erlangen, das größte Festival für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum.
Neben der Messe werden unter anderem Lesungen, Vorträge, Gespräche, Workshops und noch vieles mehr angeboten. Mit "Kinder lieben Comics" gibt es zudem ein eigenes Festival im Festival extra für jüngere Leser*innen und beim renormierten Max und Moritz-Preis werden die besten Neuerscheinungen der letzten zwei Jahre geehrt.
Außerdem finden im Rahmen des Festivals zwei große Ausstellungskooperationen statt: Im Kunstpalais Erlangen zu Werken von Christoph Niemann und im Stadtmuseum Erlangen zu Walter Moers.
Auf der Website des Comic-Salons könnt Ihr euch bereits jetzt über das vielfältige Programm informieren: https://www.comic-salon.de/de

Nächste Woche ist es soweit! Der 22. Internationale Comic-Salon findet statt, und wir sind natürlich mit dabei. Im Rahme...
27/05/2026

Nächste Woche ist es soweit! Der 22. Internationale Comic-Salon findet statt, und wir sind natürlich mit dabei.

Im Rahmen unserer großen Walter-Moers-Ausstellung „Was gibt’s denn da zu lachen?“ sind einige ganz besondere Programmpunkte geboten: tägliche Ausstellungsführungen mit der Moers-Kennerin Dr. Christine Vogt (Direktorin der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen) und ein Podiumsgespräch zur „(Bild-)Sprache des Humors“ bei Walter Moers und Christoph Niemann. Im E-Werk-Kino und den Lamm-Lichtspielen gibt es ein Wiedersehen mit zwei der bekanntesten Moers-Figuren: dem „Kleinen Ar*****ch“ und Käpt’n Blaubär.

Alle Termine und Infos findet ihr auf den Seiten des Comic-Salons:
https://www.comic-salon.de/de/was-gibts-denn-da-zu-lachen-die-komische-kunst-des-walter-moers


25/05/2026

Adresse

Martin-Luther-Platz 9
Erlangen
91054

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+499131862300

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