Albertinum

Albertinum Das Albertinum mit der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung gehört zum Museumsverbund der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. zum 19.

Mit der Schenkung des überlebensgroßen Porträts Napoleon I. im Krönungsornat von François Gérard durch den französischen Kaiser an König Friedrich August I. im Jahr 1810 setzt politisch betrachtet die Sammlung der Galerie Neue Meister ein. Nach den politischen Wirren der Französischen Revolution und der Allianz Sachsens mit Frankreich wurde eine staatliche Neuordnung durchgesetzt. Die Auflösung de

r Kunstkammer ging mit diesen Reformbestrebungen einher und mündete in der Gründung der Königlichen Sammlungen für Wissenschaft und Kunst. Die wachsenden Bestände an Gemälden des 19. Jahrhunderts in der Sammlung Alter Meister führten gleichermaßen zu einer notwendigen Trennung der Bildersammlung, die sich kunsthistorisch am Beginn der Moderne orientiert, die in Dresden mit der Wende des 18. Jahrhundert einsetzt. Die Gemälde Caspar David Friedrichs stehen exemplarisch für diesen gesellschaftlichen Wandel, der sich auch in der Vorstellung eines Bildes – und in den Kunstwerken selbst – niederschlug. Von der Malerei der sächsischen Romantik um Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Carl Gustav Carus und anderen reicht der Sammlungsbestand der Galerie Neue Meister von Werken des deutschen und französischen Impressionismus, Vertretern der Brücke und des Stils der Neuen Sachlichkeit bis hin zur Kunst in der DDR und der Nachwendezeit. Gerhard Richter, Georg Baselitz und jüngere sächsische Künstler wie Thomas Scheibitz oder Eberhard Havekost sind mit herausragenden Werken vertreten. Seit 1956 ist die Galerie Neue Meister im Albertinum, einem in der Renaissance erbauten Zeughaus, zu Hause. Bis dahin war ihr Bestand im Semperbau am Zwinger und einem Interimsquartier an der Parkstraße zu sehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Neuen Meister in Pillnitz gezeigt. Das Albertinum, das im späten 19. Jahrhundert für die Skulpturensammlung – sie zeigt heute neben ihren Antiken und Barockskulpturen Werke von Auguste Rodin bis zur Gegenwart – zu einem modernen Museum umgebaut wurde, konnte 2010 nach einer längeren Schließzeit und grundsätzlicher Rekonstruktion neu eröffnet werden.

Adresse

Tzschirnerplatz 2
Dresden
01067

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

0351 4914 2000

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