Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Staatliche Kunstsammlungen Dresden 1 Verbund, 15 Museen: Entdecke die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit ihre Fülle an Schätzen vom Altertum bis zur Gegenwart.

Wie gewohnt öffnen

🌟Sie ist für Euch geöffnet: Ab heute könnt Ihr die Ausstellung "Johannes Vermeer. Vom Innehalten" besuchen. In der Gemäl...
10/09/2021

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Sie ist für Euch geöffnet: Ab heute könnt Ihr die Ausstellung "Johannes Vermeer. Vom Innehalten" besuchen. In der Gemäldegalerie Alte Meister erwartet Euch die bisher größte Ausstellung über den holländischen Maler Johannes Vermeer (1632–1675) in Deutschland. Gerahmt von Mahlern seiner Zeit sind insgesammt zehn seiner Gemälde zu sehen. Im Zentrum der Ausstellung steht unser Bild "Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster".
Bis zum 2. Januar habt Ihr Zeit eine der spektakulärsten Schauen in der Geschichte der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu sehen. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten
10.09.2021—02.01.2022
Di bis So 10 - 18 Uhr
Fr bis 20 Uhr
@gemaeldegalerie.skd
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Open for you now: starting today, you can visit the exhibition "Johannes Vermeer. On Reflection". In the Old Masters Picture Gallery, the largest exhibition to date in Germany on the Dutch painter Johannes Vermeer (1632-1675) awaits you. Framed by painters of his time, a total of ten of his paintings are on display. The centrepiece of the exhibition is our painting "Girl Reading a Letter at an Open Window".
Until 2 January 2022 you have time to see one of the most spectacular exhibitions in the history of the Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD). We're really looking forward to your visit!
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Johannes Vermeer. On Reflection
10.09.2021—02.01.2022
Tue to Sun 10 a.m. - 6 p.m.
Fri to 8 p.m.
@gemaeldegalerie.skd

🌟Von den sechs Gemälden Vermeers, die sich dem Briefschreiben, -empfangen und -lesen widmen, stehen sich zwei in Komposi...
09/09/2021

🌟
Von den sechs Gemälden Vermeers, die sich dem Briefschreiben, -empfangen und -lesen widmen, stehen sich zwei in Komposition und Aussage näher: Das „Brieflesende Mädchen am offenen Fenster“ und die ca. sechs Jahre später gemalte „Briefleserin in Blau“. Vermeer zeigt jeweils eine junge Frau im Moment des Vertieftseins in einen Brief. Ihr Ausdruck und die Gesichtszüge mit den niedergeschlagenen Augen und leicht geöffneten Lippen sind sehr ähnlich. In beiden Werken setzen sich die Profillinien ihrer Köpfe vor dem abgedunkelten Hintergrund ab. Die Wirkung der Szenen unterscheidet sich jedoch. Während die Lesende im Dresdner Gemälde hinter einer doppelten Barriere abgeschirmt ist, meint man, in den Privatbereich der „Briefleserin in Blau“ eintreten zu können. Der Eindruck einer Illusion entsteht im Dresdner Gemälde vor allem beim Betrachten des grünen Vorhangs und der stilllebenhaften Tischdekoration. Die in weiches Licht getauchte Briefleserin in Blau und die sie begleitenden Einrichtungsstücke scheinen dagegen selbst eine rein visuelle Erscheinung zu sein.
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Of Vermeer's six paintings devoted to writing, receiving and reading letters, two are closer to each other in composition and message: „Girl Reading a Letter at an Open Window“ and „Woman in Blue Reading a Letter“, made approximately six years later. In both paintings Vermeer shows a young woman at the moment of immersion in a letter. Her expression and facial features with downcast eyes and slightly parted lips are very similar. In both works, the profile lines of their heads are set against a darkened background. The effect of the scenes, however, differs. While the reader in the Dresden painting is shielded behind a double barrier, one thinks one can enter the private sphere of the Letter Reader in Blue. In the Dresden painting the impression of an illusion is created above all when looking at the green curtain and the still-life-like table decoration. The Woman in Blue Reading a Letter, bathed in soft light, and the furnishings accompanying her, on the other hand, seem to be a purely visual phenomenon themselves.
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Briefleserin in Blau, um 1663, Amsterdam, @rijksmuseum.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten

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Von den sechs Gemälden Vermeers, die sich dem Briefschreiben, -empfangen und -lesen widmen, stehen sich zwei in Komposition und Aussage näher: Das „Brieflesende Mädchen am offenen Fenster“ und die ca. sechs Jahre später gemalte „Briefleserin in Blau“. Vermeer zeigt jeweils eine junge Frau im Moment des Vertieftseins in einen Brief. Ihr Ausdruck und die Gesichtszüge mit den niedergeschlagenen Augen und leicht geöffneten Lippen sind sehr ähnlich. In beiden Werken setzen sich die Profillinien ihrer Köpfe vor dem abgedunkelten Hintergrund ab. Die Wirkung der Szenen unterscheidet sich jedoch. Während die Lesende im Dresdner Gemälde hinter einer doppelten Barriere abgeschirmt ist, meint man, in den Privatbereich der „Briefleserin in Blau“ eintreten zu können. Der Eindruck einer Illusion entsteht im Dresdner Gemälde vor allem beim Betrachten des grünen Vorhangs und der stilllebenhaften Tischdekoration. Die in weiches Licht getauchte Briefleserin in Blau und die sie begleitenden Einrichtungsstücke scheinen dagegen selbst eine rein visuelle Erscheinung zu sein.
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Of Vermeer's six paintings devoted to writing, receiving and reading letters, two are closer to each other in composition and message: „Girl Reading a Letter at an Open Window“ and „Woman in Blue Reading a Letter“, made approximately six years later. In both paintings Vermeer shows a young woman at the moment of immersion in a letter. Her expression and facial features with downcast eyes and slightly parted lips are very similar. In both works, the profile lines of their heads are set against a darkened background. The effect of the scenes, however, differs. While the reader in the Dresden painting is shielded behind a double barrier, one thinks one can enter the private sphere of the Letter Reader in Blue. In the Dresden painting the impression of an illusion is created above all when looking at the green curtain and the still-life-like table decoration. The Woman in Blue Reading a Letter, bathed in soft light, and the furnishings accompanying her, on the other hand, seem to be a purely visual phenomenon themselves.
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Briefleserin in Blau, um 1663, Amsterdam, @rijksmuseum.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten

🌟„Junge Dame mit Perlenhalsband“ zeigt eine vornehm gekleideteFrau in pelzverbrämter gelber Jacke. Sie blickt in gebannt...
08/09/2021

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„Junge Dame mit Perlenhalsband“ zeigt eine vornehm gekleidete
Frau in pelzverbrämter gelber Jacke. Sie blickt in gebannter Pose in einen Spiegel,
während sie die gestrafften Bänder ihrer Perlenkette hält.
Wie in „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ schuf Vermeer für die junge Dame einen lichterfüllten, abgegrenzten Raum, indem er einen Tisch mit Gegenständen und einen Stuhl einfügte, die den Betrachterzugang einschränken.
Die junge Frau strahlt stille Würde und klassische Zurückhaltung aus. Alle Bewegung ist zum Erliegen gekommen. Es ist, als sähe sich die Frau im Spiegel zum ersten Mal. Der eindringliche Blick und die ruhige Haltung haben zeitlose Qualität, und das in den Raum strömende Licht taucht die Szene in einen beinah spirituellen Glanz. Wesentlichen Anteil an Vermeers Bildstrategie hat der positiv besetzte Symbolgehalt: Perlen stehen für Glaube und Reinheit, der Spiegel für Selbsterkenntnis und Wahrheit.
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"Young lady with pearl necklace" shows a nobly dressed
woman in a fur-trimmed yellow jacket. She gazes into a mirror in a spellbound pose,
while holding the tightened ribbons of her pearl necklace.
As in "Girl Reading a Letter at an Open Window" Vermeer created a light-filled, enclosed space for the young lady by inserting a table with objects and a chair that limit the viewer's access.
The young woman radiates quiet dignity and classical restraint. All movement has come to a halt. It seems as if the woman sees herself in the mirror for the first time. The penetrating gaze and calm posture have a timeless quality, and the light streaming into the room bathes the scene in an almost spiritual glow. A significant part of Vermeer's pictorial strategy is the positive symbolic content: pearls stand for faith and purity, the mirror for self-knowledge and truth.
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Junge Dame mit Perlenhalsand, um 1662-1665, Berlin, @staatlichemuseenzuberlin.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten
10.09.2021—02.01.2022
@gemaeldegalerie.skd

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„Junge Dame mit Perlenhalsband“ zeigt eine vornehm gekleidete
Frau in pelzverbrämter gelber Jacke. Sie blickt in gebannter Pose in einen Spiegel,
während sie die gestrafften Bänder ihrer Perlenkette hält.
Wie in „Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster“ schuf Vermeer für die junge Dame einen lichterfüllten, abgegrenzten Raum, indem er einen Tisch mit Gegenständen und einen Stuhl einfügte, die den Betrachterzugang einschränken.
Die junge Frau strahlt stille Würde und klassische Zurückhaltung aus. Alle Bewegung ist zum Erliegen gekommen. Es ist, als sähe sich die Frau im Spiegel zum ersten Mal. Der eindringliche Blick und die ruhige Haltung haben zeitlose Qualität, und das in den Raum strömende Licht taucht die Szene in einen beinah spirituellen Glanz. Wesentlichen Anteil an Vermeers Bildstrategie hat der positiv besetzte Symbolgehalt: Perlen stehen für Glaube und Reinheit, der Spiegel für Selbsterkenntnis und Wahrheit.
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"Young lady with pearl necklace" shows a nobly dressed
woman in a fur-trimmed yellow jacket. She gazes into a mirror in a spellbound pose,
while holding the tightened ribbons of her pearl necklace.
As in "Girl Reading a Letter at an Open Window" Vermeer created a light-filled, enclosed space for the young lady by inserting a table with objects and a chair that limit the viewer's access.
The young woman radiates quiet dignity and classical restraint. All movement has come to a halt. It seems as if the woman sees herself in the mirror for the first time. The penetrating gaze and calm posture have a timeless quality, and the light streaming into the room bathes the scene in an almost spiritual glow. A significant part of Vermeer's pictorial strategy is the positive symbolic content: pearls stand for faith and purity, the mirror for self-knowledge and truth.
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Junge Dame mit Perlenhalsand, um 1662-1665, Berlin, @staatlichemuseenzuberlin.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten
10.09.2021—02.01.2022
@gemaeldegalerie.skd

🌟In einem Zimmer mit Terrakottafliesen sitzt eine junge Frau in einem leuchtend korallenroten Kleid. Scheinbar prostet „...
07/09/2021

🌟
In einem Zimmer mit Terrakottafliesen sitzt eine junge Frau in einem leuchtend korallenroten Kleid. Scheinbar prostet „Das Mädchen mit dem Weinglas“ dem Betrachter zu. Über sie gebeugt steht ein Mann. Oft gedeutet als Verehrer, lässt die Geste seiner rechten Hand den Schluss zu, dass es sich um einen Lehrer für Umgangsformen handelt.
Ihr breites Lächeln stellt einen schweren Verstoß gegen die Etikette dar, der üblicherweise auf einen niedrigen gesellschaftlichen Stand schließen ließ.
Handelt es sich bei der weiblichen Figur um eine Tochter aus gutem Hause, die noch viel lernen muss, oder um eine Frau einfacher Herkunft, die sich Erscheinung und Verhalten der Eliten anzueignen sucht? Nähe und rhythmische Abstimmung der Beiden befördern eine Intimität der besonderen Art. Im Ganzen schwingt die Szene zweideutig zwischen käuflicher Liebe und kokettem Flirt. Sie zielte darauf ab, zu verunsichern, Humor und einen Anflug erotischer Spannung zu vermitteln und so die Grenzen des in der niederländischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts akzeptierten Verhaltens auszuloten.
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A young woman in a bright coral red dress is sitting in a room with terracotta tiles. "The Girl with the Wine Glass" is apparently toasting the viewer. A man is bending over her. Often interpreted as an admirer, the gesture of his right hand suggests that he is a teacher of manners.
Her broad smile represents a serious breach of etiquette, which usually suggested a low social standing.
Is the female figure a daughter of good family who still has much to learn, or a woman of simple origin who seeks to acquire the appearance and behaviour of the elites? The closeness and rhythmic coordination of the two create a special kind of intimacy. Overall, the scene oscillates ambiguously between venal love and coquettish flirtation. It aimed to unsettle, to convey humour and a hint of erotic tension, and thus to test the limits of acceptable behaviour in 17th century Dutch society.
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Das Mädchen mit dem Weinglas, um 1658/59, Braunschweig, @herzogantonulrichmuseum.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten
10.09.2021—02.01.2022
@gemaeldegalerie.skd

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In einem Zimmer mit Terrakottafliesen sitzt eine junge Frau in einem leuchtend korallenroten Kleid. Scheinbar prostet „Das Mädchen mit dem Weinglas“ dem Betrachter zu. Über sie gebeugt steht ein Mann. Oft gedeutet als Verehrer, lässt die Geste seiner rechten Hand den Schluss zu, dass es sich um einen Lehrer für Umgangsformen handelt.
Ihr breites Lächeln stellt einen schweren Verstoß gegen die Etikette dar, der üblicherweise auf einen niedrigen gesellschaftlichen Stand schließen ließ.
Handelt es sich bei der weiblichen Figur um eine Tochter aus gutem Hause, die noch viel lernen muss, oder um eine Frau einfacher Herkunft, die sich Erscheinung und Verhalten der Eliten anzueignen sucht? Nähe und rhythmische Abstimmung der Beiden befördern eine Intimität der besonderen Art. Im Ganzen schwingt die Szene zweideutig zwischen käuflicher Liebe und kokettem Flirt. Sie zielte darauf ab, zu verunsichern, Humor und einen Anflug erotischer Spannung zu vermitteln und so die Grenzen des in der niederländischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts akzeptierten Verhaltens auszuloten.
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A young woman in a bright coral red dress is sitting in a room with terracotta tiles. "The Girl with the Wine Glass" is apparently toasting the viewer. A man is bending over her. Often interpreted as an admirer, the gesture of his right hand suggests that he is a teacher of manners.
Her broad smile represents a serious breach of etiquette, which usually suggested a low social standing.
Is the female figure a daughter of good family who still has much to learn, or a woman of simple origin who seeks to acquire the appearance and behaviour of the elites? The closeness and rhythmic coordination of the two create a special kind of intimacy. Overall, the scene oscillates ambiguously between venal love and coquettish flirtation. It aimed to unsettle, to convey humour and a hint of erotic tension, and thus to test the limits of acceptable behaviour in 17th century Dutch society.
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Das Mädchen mit dem Weinglas, um 1658/59, Braunschweig, @herzogantonulrichmuseum.
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten
10.09.2021—02.01.2022
@gemaeldegalerie.skd

🌟In keinem anderen Gemälde hat Vermeer die Absicht, grundlegende moralische und geistige Wahrheiten zum Ausdruck zu brin...
06/09/2021

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In keinem anderen Gemälde hat Vermeer die Absicht, grundlegende moralische und geistige Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen, umfassender verwirklicht als in „Frau mit der Waage“.
Eine Frau steht in blauer, mit weißem Pelz besetzter Morgenjacke vor einem Tisch; in der rechten Hand hält sie eine Waage. Hinter ihr hängt ein großes Gemälde des Jüngsten Gerichts. Der Standort der Frau orientiert sich an der Mittelachse dieses Gemäldes; sie steht genau unter Christus als Weltenrichter und nimmt den Platz ein, der traditionell dem Erzengel Michael vorbehalten ist.
Diese Gegenüberstellung eröffnet thematische Bezüge mit weitreichenden Folgen: Richten heißt abwägen. Der Gestus Christi mit erhobenen Armen spiegelt die umgekehrt ausgerichtete Waage der Frau. Sein Urteil währt ewig, ihres ist vergänglich.
Es ist faszinierend, dass Vermeer das Gemälde ursprünglich in einem Kasten präsentierte. Man sah es nur, wenn man die Türchen des Kastens öffnete.
Das Gemälde zu betrachten, war eine bewusste Entscheidung, die man in Zeiten der Suche nach innerer Ruhe und geistiger Orientierung vollzog.
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In no other painting did Vermeer realise more fully the intention of expressing fundamental moral and spiritual truths than in "Woman Holding a Balance". A woman in a blue morning coat trimmed with white fur stands in front of a table; in her right hand she holds a pair of scales. Behind her there is a painting of the Last Judgement. The woman's position is aligned with the central axis of this painting; she stands just below Christ as the judge of the world and occupies the place traditionally reserved for the archangel Michael.
This juxtaposition opens up thematic references with far-reaching consequences: To judge is to weigh. Christ's gesture with raised arms mirrors the woman's inverted scales. His judgement lasts forever, hers is fleeting.
It is fascinating that Vermeer originally presented the painting in a box. It could only be seen when the doors of the box were opened. Looking at the painting was a conscious decision made in times of searching for inner peace and spiritual orientation.
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Frau mit der Waage, um 1664, Washington, @ngadc
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten

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In keinem anderen Gemälde hat Vermeer die Absicht, grundlegende moralische und geistige Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen, umfassender verwirklicht als in „Frau mit der Waage“.
Eine Frau steht in blauer, mit weißem Pelz besetzter Morgenjacke vor einem Tisch; in der rechten Hand hält sie eine Waage. Hinter ihr hängt ein großes Gemälde des Jüngsten Gerichts. Der Standort der Frau orientiert sich an der Mittelachse dieses Gemäldes; sie steht genau unter Christus als Weltenrichter und nimmt den Platz ein, der traditionell dem Erzengel Michael vorbehalten ist.
Diese Gegenüberstellung eröffnet thematische Bezüge mit weitreichenden Folgen: Richten heißt abwägen. Der Gestus Christi mit erhobenen Armen spiegelt die umgekehrt ausgerichtete Waage der Frau. Sein Urteil währt ewig, ihres ist vergänglich.
Es ist faszinierend, dass Vermeer das Gemälde ursprünglich in einem Kasten präsentierte. Man sah es nur, wenn man die Türchen des Kastens öffnete.
Das Gemälde zu betrachten, war eine bewusste Entscheidung, die man in Zeiten der Suche nach innerer Ruhe und geistiger Orientierung vollzog.
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In no other painting did Vermeer realise more fully the intention of expressing fundamental moral and spiritual truths than in "Woman Holding a Balance". A woman in a blue morning coat trimmed with white fur stands in front of a table; in her right hand she holds a pair of scales. Behind her there is a painting of the Last Judgement. The woman's position is aligned with the central axis of this painting; she stands just below Christ as the judge of the world and occupies the place traditionally reserved for the archangel Michael.
This juxtaposition opens up thematic references with far-reaching consequences: To judge is to weigh. Christ's gesture with raised arms mirrors the woman's inverted scales. His judgement lasts forever, hers is fleeting.
It is fascinating that Vermeer originally presented the painting in a box. It could only be seen when the doors of the box were opened. Looking at the painting was a conscious decision made in times of searching for inner peace and spiritual orientation.
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Frau mit der Waage, um 1664, Washington, @ngadc
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Johannes Vermeer. Vom Innehalten

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Residenzschloss, Taschenberg 2
Dresden
01067

Lage & Anfahrt unserer 15 Museen: https://www.skd.museum/besuch/

Telefon

49035149142000

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1 Verbund, 15 Museen: Entdecke Kunst vom Altertum bis zur Gegenwart

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Museumsverbund von internationaler Strahlkraft und vereinen insgesamt 15 Museen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Residenzschloss | Taschenberg 2, 01067 Dresden


  • Grünes Gewölbe

  • Kupferstich-Kabinett
  • Museen in der Nähe


    Bemerkungen

    Guten Tag, Ich möchte gern fragen, wann die Ausstellung im langen Gang eröffnet wird?
    in wenigen Tagen in aller Schönheit zu bewundern. Da kann man sich nur freuen.
    um museu a explorar
    wo findet der live-stream denn jetzt statt?
    In this place had been collected some wonderful exhibitions, so it was a great pleasure for me to spend over 3 hours there .
    Information for the robberry in my profile... ... You must keep your word for the reward... follow me..
    Fotokalender 2020 „Dresden 1930s“ Limitierte Auflage, mit vielen unbekannten oder seltenen originalen Fotos von Dresden in den 1930er Jahren. Kalender Format A3: 45 Euro Kalender Format A4: 35 Euro plus Versandkosten, Versand nur in Deutschland Bestellung bei: [email protected] oder PM
    @GrünesGewölbe: Bevor Ihr die Türen wieder für den Publikumsverkehr öffnet, würde ich an eurer Stelle erst einmal das Sicherheitskonzept überarbeiten! Dazu zählen: - Installation einer Lichtschrankenanlage direkt vor allen kostbaren Ausstellungstücken, die außerhalb der Öffnungszeiten immer scharfgestellt ist - Installation einer Rauchentwicklungsanlage, die bei der Unterbrechung einer Lichtschranke den betreffenden Raum sofort bis auf wenige Zentimeter-Sichtweite vernebelt - Installation einer Blitzlichtanlage, die bei der Unterbrechung einer Lichtschranke zusätzlich zur Rauchentwicklungsanlage den betreffenden Raum sofort mit einem pulsierenden Blitzlicht bestrahlt - Installation einer Lärmanlage, die bei der Unterbrechung einer Lichtschranke zusätzlich zur Rauchentwicklungsanlage und Blitzlichtanlage den betreffenden Raum sofort mit einem ohrenbetäubenden Lautstärkesignal mit weit über der Schmerzgrenze von 130 dB beschallt - Installation eines hausinternen Mehrfach-Stromkreises, wobei beim Ausfall eines Stromkreises die anderen intakten Kreise die Stromversorgung sicherstellen - Installation eines Tür- und Fensterverschlusssystems, welches bei der Unterbrechung einer Lichtschranke den betreffenden Raum sofort ausbruchsicher verriegelt - Installation eines Mehrfach-Bestätigungssystems, welches wie der Name schon sagt, nur von mehreren Personen z.B. Feuerwehr, Polizei und Museumsaufsicht gleichzeitig bedient werden kann, um z.B. per drei verschiedener Codes oder Schlüssel die aktiven Schutzvorrichtungen (wieder) zu deaktivieren
    Haben heute eine Jahreskarte gefunden. Wer vermisst sie? Vielleicht kennt jemanden wen, der jemanden kennt, der was weiß 😉🍀
    Haben heute eine Jahreskarte gefunden! Wer vermisst siem Vielleicht kennt jemanden wen, der jemanden kennt, der was weiß 😉🍀
    Sogar in der Garderobe der Staatsoperette Dresden ist das neue Corporate Design der SKD schon angekommen! 😉
    @TUD students Wie war das Leben früher in Sachsen? Und wer sind eigentlich die Sorben? Entdecke bei einer Führung im Volkskunstmuseum eine Viel­falt von lo­ka­len und regio­na­len Tra­di­tio­nen und natürlich im Anschluss die Kaffeekultur ;) Was: Besuch im Volkskunstmuseum Wann: So, 27.5.18 Wo: Museum für sächsische Volkskunst, Dresden Preis: 4 Euro Info: www.facebook.com/events/155618845131451 Anmeldung an [email protected] +++ What did everyday life look like in Saxony in the past? And who are the Sorbes? Find out about a variety of local and regional traditions on a guided tour of the Museum of Saxon Folk Art. Afterwards we go for Kaffee und Kuchen :) What: Saxon traditions When: Sun, May 27th Where: Museum of Saxon Folk Art, Dresden Price: 4 EUROS Info: https://tu-dresden.de/kultur Register to [email protected]