Archiv der Avantgarden

Archiv der Avantgarden Das Archiv der Avantgarden (AdA) im Japanischen Palais enthält eine der umfangreichsten Sammlungen

Am 7. September 2023 übergab der Freistaat Sachsen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden das eigens nach Entwürfen von...
03/12/2023

Am 7. September 2023 übergab der Freistaat Sachsen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden das eigens nach Entwürfen von Nieto Sobejano Arquitectos umgebaute historische Blockhaus zur dauerhaften Nutzung durch das Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona (ADA). Die Übergabefeier war ein beeindruckender Moment für alle Beteiligten und in der Geschichte des ADA, das damit nach 7 Jahren Interim im Japanischen Palais seinen festen Standort erhielt. Seither läuft unser Umzug ins Blockhaus, das gesamte ADA-Team ist täglich damit beschäftigt, wie auch mit den Vorbereitungen unserer Eröffnung, die Anfang Mai 2024 stattfinden wird.

On September 7, 2023, the Free State of Saxony handed over to the Saxon State Art Collection the exclusively rebuilt Dresden Blockhaus, to be used as permanent location of the Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona (ADA). The celebration was thrilling – a very special moment for everyone involved and an important event in the history of the ADA. After 7 years of interim at the Dresden Japanese Palais we are now moving into the Dresden Blockhaus. Furthermore we are planning and preparing the opening of the location, which will be celebrated in the beginning of May, 2024.

picture 1 (f.l.t.r.): Hartmut Vorjohann – Saxon State Minister of Finance, Barbara Klepsch – State Minister for Culture and Tourism, Egidio Marzona – founder and collector of the Archiv der Avantgarden, Marion Ackermann – director general of the Saxon State Art Collections; picture 2: the collection management of the ADA team at the Blockhaus foyer, looking after the moving process; picture 3: moving team and restorer at work at the Blockhaus; picture 4: restorer Ronny Jaßmann taking care of newly arrived design objects

08/09/2023
08/09/2023
So sah unsere Museumsnacht 2023 aus: Amel Argoud und Olivia Lott präsentierten ein Kartenspiel, dass sie – basierend auf...
22/07/2023

So sah unsere Museumsnacht 2023 aus: Amel Argoud und Olivia Lott präsentierten ein Kartenspiel, dass sie – basierend auf Kunstwerken aus dem Archiv der Avantgarden – gemeinsam geschaffen haben. Den Object Talk des Abends gestaltete der österreichische Künstler David Wittinghofer. Als Erasmus-Stipendiat arbeitete er 2021 im Archiv der Avantgarden mit dem Flugblatt „Taglio della Tuta“, das am 17. Juni 1920 als Beilage der Florentiner Tageszeitung „La Nazione“ veröffentlicht wurde. Es zeigt die grafisch reduzierte Schnittvorlage einer futuristischen Kleidung, die sog. „Tuta“ des Künstlers Thayaht. Geboren 1893 in Florenz als Ernesto Michahelles, studierte Thayaht in Paris Malerei, arbeitete als Grafiker für das Modehaus Madeleine Vionnet und gehörte zum Kreis der italienischen Futuristen. Ausgehend von „Taglio della Tuta“ entwickelte David Wittinghofer einen Vortrag und eine eigene künstlerische Arbeit, die anlässlich der Museumnacht erstmals öffentlich gezeigt wurde.

This is how our Museum Night 2023 looked like: Amel Argoud and Olivia Lott presented a card game, they’ve created together, based on objects from the AdA collection. In addition an Object Talk was held by Austrian artist David Wittinghofer. During his Erasmus fellowship in 2021, he had found the leaflet „Taglio della Tuta“ at the AdA. Published on June 17, 1920, attached to the Florentine newspaper „La Nazione“, the leaflet shows the graphically reduced cutting template of a futuristic garment. Titled „Tuta“ the garment was drafted by futurist artist Thayaht (born 1893 in Florence, as Ernesto Michahelles), who studied painting in Paris, worked as fashion designer for Madeleine Vionnet and later on joined the Italian Futurist circle. Based on „Tuta“ and other documents from the AdA, David Wittinghofer created a lecture and a new artistic work. During his Object Talk both was presented for the first time.

Many thanks to Amel Argoud , Olivia Lott , David Wittinghofer and all our guests.

Für alle, die am 24. Juni 2023 nicht ins Blockhaus kommen konnten, hier Eindrücke vom Event und vom derzeitigen Zustand ...
05/07/2023

Für alle, die am 24. Juni 2023 nicht ins Blockhaus kommen konnten, hier Eindrücke vom Event und vom derzeitigen Zustand des Blockhauses. Herzlichen Dank an alle Besucher*innen sowie an die Mitarbeiter*innen des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), die gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des AdA durch das Haus führten – bspw. zu sehen in Bild 5, aufgenommen bei einer Führung mit Dr. Rudolf Fischer (Leiter des Archiv der Avantgarden, rechts) und Herrn Jörg Scholich (Leitender Baudirektor des SIB, links).

Neben dem optisch schwebenden Betonkubus vermittelten Details – wie der exzellent gearbeitete, dekorative Sichtbeton, die elegant-schlichten Einbauregale und der barrierefreie Zugang an der Hinterseite des Blockhauses – einen Eindruck von der zukünftigen Ausgestaltung und Funktionalität. Das Archiv selbst, das im Kubus seinen Platz finden wird, ist von einem teilweise offenen Galeriegeschoss umgeben. Der Raum unter dem Kubus ist für Ausstellungen und andere Aktivitäten vorgesehen.

For everyone who couldn’t visit the Blockhaus on June 24, 2023 here are some impressions of the event and of the current state inside the Blockhaus. Special thanks to all our visitors as well as to the team of the Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), for holding the guided tours together with the AdA team, for instance pictured in photo 5, taken during a tour with Dr. Rudolf Fischer (head of the Archiv der Avantgarden, right) and Jörg Scholich (construction director of the SIB, left).

Beside the optically floating concrete cube, several details – such as the excellently crafted decorative concrete, the elegantly plain built-in shelves as well as the barrier-free entrance on the backside of the Blockhaus – give an impression of the building’s design and functionality. The archive itself will be preserved inside the cube, surrounded by a partially open gallery floor. The space under the cube will host exhibitions and other activities.

Herzliche Einladung ins Blockhaus, zum  2023: am Samstag, dem 24.6.2023, im Zeitraum 10 bis 16 Uhr, können Besucher*inne...
23/06/2023

Herzliche Einladung ins Blockhaus, zum 2023: am Samstag, dem 24.6.2023, im Zeitraum 10 bis 16 Uhr, können Besucher*innen in geführten, moderierten Gruppen zusammen mit Ansprechpartner*innen das Blockhaus besichtigen. Wir bitten darum, etwas Geduld mitzubringen, eventuell kann es zu Wartezeiten kommen. Wir freuen uns auf euren Besuch am Samstag (Anfahrt: Neustädter Markt 19, D-01097 Dresden).

„Das neue Archiv der Avantgarden im Blockhaus wird ein offener Raum für alle sein, ein Ort ohne Hierarchien, der die vielleicht radikalste Idee der Avantgarden lebt, die Verbindung von Kunst und Leben. Im neuen Archiv der Avantgarden sind Forscher*innen, Künstler*innen, aber auch alle Interessierten eingeladen, mit dem Archiv und seinen Beständen zu arbeiten, gemeinsam zu denken, zu kreieren oder einfach nur zu verweilen – um zu zeigen, dass Avantgarde kein abgeschlossener Prozess ist.“ (Dr. Rudolf Fischer, Leiter des Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona, SIB-Magazin, 2/2020)

Cordial invitation to visit our future location at the Blockhaus, 2023, on Saturday, June 24, 2023, guided tours will be held 10 am to 4 pm on the spot. In case of waiting times, we’d appreciate your patience. Looking forward to see you on Saturday at the Blockhaus (visiting address: Neustädter Markt 19, D-01097 Dresden).

„The new Archiv der Avantgarden at the Blockhaus will be a public space without hierarchies, fulfilling the perhaps most radical idea of the avant-garde, the connection of art and life. At the new Archiv der Avantgarden scientists, artists and interested people will be invited to work, think, create, even linger together – to show that the avant-garde is still present.“ (Dr. Rudolf Fischer, head of the Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona, SIB-Magazin, 2/2020)

photo 1: detail of a visualization by Nieto Sobejano Arquitectos , photo 2–4: inside the Blockhaus on Saxon Day of Architecure 2022 (© Nieto Sobejano Arquitectos, SKD/AdA)

Wer hätte gedacht, dass in diesem VAMPYR-Staubsauger der AEG, von 1929, zwei untote Fabelwesen hausen? Der Name zitiert ...
20/06/2023

Wer hätte gedacht, dass in diesem VAMPYR-Staubsauger der AEG, von 1929, zwei untote Fabelwesen hausen? Der Name zitiert den Titel der von John Polidori 1816 im Stil der schwarzen Romantik verfassten Novelle „The Vampyre“. Erstmals stellte Polidori den blutsaugenden Untoten als janusköpfigen Aristokraten dar und konterkarierte damit die Aristokratie. Ca. 100 Jahre später entsteht in der westlichen Welt, so auch ersichtlich aus der VAMPYR-Werbung der AEG, ein weibliches Stereotyp: Der Vamp manifestiert sich im Kontext von Industrialisierung und Urbanisierung, als gespenstisches Sinnbild der Femme fatale. Die AEG behauptete, mit dem VAMPYR könne die Nutzerin „Dame – und doch Hausfrau“ sein und engagierte als Werbemodell Edmonde Guy, die als Revue-Star und Vamp de luxe in Paris und Berlin Erfolge feierte. Die einfache erwerbstätige Frau konnte sich den VAMPYR, der 130 Reichsmark kostete, bei einem Monatslohn von max. 150 RM jedoch nicht leisten.

Would you have thought, that this VAMPYR vacuum cleaner, built by AEG in 1929, could house two undead mythological creatures? The name quotes the title of a gothic novel, written by John Polidori in 1816, called „The Vampyre“. As first Polidori decribed the blood sucking creature as Janus-faced aristocrat and foiled the respective social class. 100 years later, in context of industrialization and urbanization, western societies hatched a female stereotype also used by AEG to advertise the VAMPYR: the vamp – a spooky phantasy of an erotic dangerous woman. The AEG claimed, by using the VAMPYR, women could be „lady – and yet house wife“ and hired Edmonde Guy as advertising model. Guy was a dancer, actress and vamp de luxe with successful shows in Berlin and Paris. However, the VAMPYRE‘s price was 130 RM and a working class woman’s monthly wage was max. 150 RM, so that she could not afford a VAMPYR.

photos: VAMPYR vacuum cleaner by AEG, 1929 (cast metal, synthetics, rubber, textiles, ca. 119 x 33 x 36 cm) © SKD/AdA

Seit 2016 kommt das Archiv der Avantgarden, das ab den 1960ern von Egidio Marzona systematisch zusammengetragen wurde, s...
10/06/2023

Seit 2016 kommt das Archiv der Avantgarden, das ab den 1960ern von Egidio Marzona systematisch zusammengetragen wurde, schrittweise im Japanischen Palais, im Interim in Dresden an. Die Übernahme einer derart großen, vielschichtigen Kunstsammlung ist ein sehr komplexer Prozess, der entsprechend umsichtig gestaltet werden muss. Neben logistischen Aspekten, bspw. sicherer Transport und angemessene Aufbewahrung, sind weitere museologische Aufgaben zu bewältigen. Welche Bedingungen benötigen die einzelnen Sammlungsobjekte, wie sollen sie für die wissenschaftliche Arbeit und die öffentliche Nutzung digitalisiert werden? Diesen und anderen Herausforderungen widmet sich das AdA-Team gemeinsam mit Partner*innen verschiedener Bereiche und Institutionen. Ob historische Einladungskarte oder originales Kunstwerk – jedes Objekt wird dabei sachgerecht und sorgfältig behandelt.

Since 2016 the Archiv der Avantgarden, systematically collected by Egidio Marzona since the 1960s, is gradually arriving at its interim, the Dresden Japanese Palais. Adopting such huge and multilayered art collection is a very complex process, that requires appropriate circumspection. Beside logistic aspects, such as professional transport and safekeeping, there are a lot of museological tasks to be accomplished, e.g. what terms of conditions should be incorporated and how all objects can be digitalized for scientific resp. public research. Together with different partners and institutions, the team of the AdA works on these and other challenges, day by day. Whereat every object – may it be a small ephemeral object or an original work of art – is treated with expertise and accuracy.

Photos, No. 1: handling case at the Dresden Japanese Palais, 2019 * No. 2: avant-garde art objects at the depot, 2019 * No. 3: the original black folders, used by the collector to systematically store archival objects, 2021 * No. 4: 2023, after conservational care and digitalization the archival objects are stored in new folders, while systematics and content remain basically the same.

Herzlichen Dank an alle, die bei der Organisation und Umsetzung unserer letzten Ausstellung „Aktionsräume“ (22.4.–26.5.2...
04/06/2023

Herzlichen Dank an alle, die bei der Organisation und Umsetzung unserer letzten Ausstellung „Aktionsräume“ (22.4.–26.5.2023) und den dazugehörigen Tiny Desk Lectures mitgewirkt haben. Insbesondere danken wir der Galerie Kunsthaus Raskolnikow e.V. , dem Filmfest Dresden , Gunar Barthel und Tobias Tetzner (, ehemals „galerie oben“, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz), Arsenal Berlin , Alfred Gulden (Gründer des „Aktionsraum 1“, München), Megan Hoetger (, Performance- und Medienhistorikerin, Kuratorin bei ) sowie Michael Griff (, Historiker) and Friederike Fast (, Kuratorin im ).

Thank you very much to everyone who contributed to the organization and realization of our latest exhibition „Aktionsräume“ (April 22 to May 26, 2023) and the associated Tiny Desk Lectures. In particular we thank Galerie Kunsthaus Raskolnikow e.V. , Filmfest Dresden , Gunar Barthel und Tobias Tetzner (, once „galerie oben“, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz), Arsenal Berlin , Alfred Gulden (founder of „Aktionsraum 1“, Munich), Megan Hoetger (, performance and media historian, curator ) as well as Michael Griff (, Historiker) and Friederike Fast (, curator ).

photo 1: opening speech by Dr. Rudolf Fischer (center, director of ), photo 2: Tiny Desk Lecture 1 with Alfred Gulden, moderated by Friederike Fast (left), photo 3: Tiny Desk Lecture 2, moderated by Megan Hoetger (right), photo 4: Tiny Desk Lecture 3 with Gunar Barthel (center) and Tobias Tetzner (right), moderated by Michael Griff (left).  

Many thanks to Sergey Poteryaev for photo 2.

! Nur noch bis 26. Mai könnt ihr unsere derzeitige Ausstellung „Aktionsräume“ in der Galerie Kunsthaus Raskolnikow e.V. ...
22/05/2023

! Nur noch bis 26. Mai könnt ihr unsere derzeitige Ausstellung „Aktionsräume“ in der Galerie Kunsthaus Raskolnikow e.V. besuchen. „Aktionsräume“ findet seit 22. April bis 26. Mai 2023 in Anlehnung an das 35. Filmfest Dresden statt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Galerie Kunsthaus Raskolnikow e.V. Besucheradresse: Böhmische Straße 34, 01099 Dresden, der Eintritt ist frei.

! Only 4 days left to visit our current exhibition „Aktionsräume“, at gallery Kunsthaus Raskolnikow e.V. „Aktionsräume“ takes place since April 22 until May 26, 2023, in context of the 35th Dresden Filmfest, in cooperation with the gallery of Kunsthaus Raskolnikow e.V. Visiting address: Böhmische Straße 34, 01099 Dresden, no charge.

Many thanks to Sergey Poteryaev for the photos.

Herzliche Einladung zur 2. Tiny Desk Lecture in unserer Ausstellung „Aktionsräume“: In Gedenken an die kürzlich verstorb...
03/05/2023

Herzliche Einladung zur 2. Tiny Desk Lecture in unserer Ausstellung „Aktionsräume“: In Gedenken an die kürzlich verstorbene Filmkünstlerin Birgit Hein (1942–2023) zeigen wir am 4. Mai, 19 Uhr im ihr Werk „Rohfilm“ (1968). Birgit und Wilhelm Hein, die als Pionier*innen des Experimentalfilms gelten, waren innerhalb der künstlerischen Nachkriegs-Avantgarde auch mit Akteur*innen des „Aktionsraum 1“ (1969–1970, München) verbunden. Das Archiv der Avantgarden verfügt über Bestände zum Schaffen der Filmkünstlerin und zu ihrem Netzwerk. Die Performance- und Medienhistorikerin Megan Hoetger (curator ), die sich seit etlichen Jahren intensiv mit Birgit Hein beschäftigt und in persönlichem Kontakt mit ihr stand, wird dazu einen Vortrag halten.

Weitere Infos zu „Aktionsräume“ – veranstaltet im Kontext von Filmfest Dresden – findet ihr auf unserer Facebook-Seite oder hier: https://archiv-der-avantgarden.skd.museum/ausstellungen/aktionsraeume-kunst-tiny-desk-lectures/ Die letzte Tiny Desk Lecture wird am 12.5.23 stattfinden.

Cordial invitation to join our Tiny Desk Lecture 2 – held in context of our current exhibition „Aktionsräume“, on May 4, 2023, start 7 pm, in der Galerie Kunsthaus Raskolnikow . In memory of recently deceased artist and film-maker Birgit Hein (1942–2023) we will show her work „Rohfilm“ (1968). As part of the post-war avant-garde Birgit and Wilhelm Hein, who are considered as pioneers of experimental film-making, were also directly connected to protagonists of „Aktionsraum 1“ (1969–1970, Munich). The Archiv der Avantgarden keeps serveral objects, documenting Birgit Hein’s work and network. Megan Hoetger (performance and media historian, curator ) will speak about Birgit Hein, whom she had been in contact with for several years, to research the artist’s work.

Special thanks to Arsenal Berlin . For further information about the exhibition check our previous posts or https://archiv-der-avantgarden.skd.museum/ausstellungen/aktionsraeume-kunst-tiny-desk-lectures/ In the pictures: Birgit Hein and still from "Rohfilm"

Herzliche Einladung: Anlässlich unserer Ausstellung „Aktionsräume“ (22.4.–27.5.2023, ) finden drei Tiny Desk Lectures st...
20/04/2023

Herzliche Einladung: Anlässlich unserer Ausstellung „Aktionsräume“ (22.4.–27.5.2023, ) finden drei Tiny Desk Lectures statt, zu denen wir Zeitzeug*innen und Expert*innen begrüßen, um mit ihnen über das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft in verschiedenen Zeiten und Systemen zu sprechen. Am Eröffnungsabend, dem 21.4.2023, wird ab 19 Uhr die erste Lecture mit Alfred Gulden (Filmemacher, Mitbegründer des Aktionsraum 1) und Friederike Fast (, Kuratorin im AdA) stattfinden.

Weitere Tiny Desk Lectures:
4.5.2023, 19 Uhr, Vorführung „Rohfilm“ (1968, von Birgit Hein, in memoriam 1942–2023) und Vortrag von Megan Hoetger (Performance- und Medienhistorikerin)
12.5.2023, 19 Uhr, Gespräch mit Gunar Barthel (Barthel+Tetzner, langjähriger künstlerischer Leiter der „galerie oben“)

Cordial invitation: On the occasion of our exhibition „Aktionsräume“ (April 22–May 27, 2023, ), we will host three Tiny Desk Lectures on the correlation of arts and society in different times and social systems – with contemporary witnesses and experts as guests. The first lecture will be held during the opening, on April 21, start 7 pm, with Alfred Gulden (film-maker and co-founder of Aktionsraum 1) and Friederike Fast (, curator at the AdA).

Further Tiny Desk Lectures:
May 4, 2023, 7 pm: screening of „Rohfilm“ (1968 by Birgit Hein – in memoriam 1942–2023) and a lecture about by Megan Hoetger (PhD in Performance Studies, Critical Theory and Film Studies)
May 12, 2023, 7 pm: Talk with Gunar Barthel (Barthel+Tetzner, former director of galerie oben)

Weitere Infos zu „Aktionsräume“ – veranstaltet im Kontext von – findet ihr hier bei Instagram oder im Bio-Link. For further information about the exhibition check previous post or link in bio.

thanks to .muenzner for the key visual

Herzliche Einladung: Am 21.4.2023, 19 Uhr, findet in der Galerie Raskolnikow die Eröffnung unserer Ausstellung „Aktionsr...
18/04/2023

Herzliche Einladung: Am 21.4.2023, 19 Uhr, findet in der Galerie Raskolnikow die Eröffnung unserer Ausstellung „Aktionsräume“ statt, in der filmische und andere Werke und Dokumente des „Aktionsraum 1“ (1969–70, München) und der „galerie oben“ (1973–2005, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz) im Dialog gezeigt werden. Ansässig in West- bzw. Ostdeutschland, waren beide Orte Anlaufpunkte für nonkonforme Künstler*innen, Epizentren oppositioneller Ideen und radikaler Aktionen.

„Aktionsräume“ findet 22.4.–27.5.2023 im Kontext des 35. Filmfest Dresden statt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Galerie des Kunsthaus Raskolnikow e.V. , Besucheradresse: Böhmische Straße 34, 01099 Dresden, geöffnet Mi–Fr 15–18 Uhr und Sa 11–14 Uhr, Eintritt frei.

You are cordially invited to join the opening of our exhibition „Aktionsräume“, on April 21, 2023, 7 pm, at the gallery Raskolnikow. Dedicated to „Aktionsraum 1“ (1969–70, München) and „galerie oben“ (1973–2005, Karl-Marx-Stadt/Chemnitz), the exhibition will consist of films and works and documents of both institutions. Located in West- respectively East-Germany, both institutions served as epicenters for non-compliant artists, their oppositional ideas and radical activities.

„Aktionsräume“ will take place April 22–May 27, 2023, in context of the 35th Dresden Filmfest , in cooperation with the gallery of Kunsthaus Raskolnikow e.V. , visiting address: Böhmische Straße 34, 01099 Dresden, open: Wed–Fri 3–6 pm and Sat 11 am–2 pm, no charge.

pictures: original poster by Peter Nemetschek for „Abreaktionsspiel“ by Hermann Nitsch, Aktionsraum 1, 1970 * poster for Kunst der Zeit, galerie oben, 1979, supposedly by Dieter Netzker and Christine Stephan-Brosch

Erzählt uns vom Blockhaus! Seit 2022 sammelt das Archiv der Avantgarden zusammen mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen Z...
30/03/2023

Erzählt uns vom Blockhaus! Seit 2022 sammelt das Archiv der Avantgarden zusammen mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen Zentrum für Baukultur Sachsen Materialien und persönliche Geschichten von Dresdner*innen zum Blockhaus. Dresdner*innen sind weiterhin herzlich eingeladen, ihre Erinnerungen und Materialien zum Blockhaus mit dem Archiv der Avantgarden zu teilen. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://archiv-der-avantgarden.skd.museum/ueber-uns/kollektives-gedaechtnis-des-blockhaus/

Die bisher zugesandten Anekdoten, Erinnerungen und Informationen wurden Teil der mobilen Ausstellung „Pro Blockhaus“ – zur Geschichte des Blockhauses sowie zur Sammlung des Archiv der Avantgarden, das ab Mai 2024 im Blockhaus beherbergt sein wird. Wenn ihr diese Ausstellung an einem bestimmten Ort sehen möchtet, sendet gern eure Vorschläge per E-Mail an [email protected].

Tell Us About Blockhaus! Since 2022 the Archiv der Avantgarden and the Zentrum für Baukultur Sachsen are collecting personal stories and historical material about the Blockhaus. People with memories, picture material and other informations about the Blockhaus are still invited to share their stories and materials with us. For further information see: https://archiv-der-avantgarden.skd.museum/ueber-uns/kollektives-gedaechtnis-des-blockhaus/

The so far collected memories and anecdotes became part of the mobile exhibition „Pro Blockhaus“ – about the history of the Blockhaus but also about the Archiv der Avantgarden, which will be located at the Blockhaus from May 2024. If you want to see this exhibition in a specific site, please send us your recommendation via [email protected].

Foto: Messbildstelle Dresden, 1982, © SLUB/Deutsche Fotothek

Alles Gute zum internationalen Frauentag! Wir mahnen weltweit vorhandene regressive Strukturen und einhergehende existen...
08/03/2023

Alles Gute zum internationalen Frauentag! Wir mahnen weltweit vorhandene regressive Strukturen und einhergehende existenzielle Benachteiligungen in Geschlechterfragen an. Aber vor allem feiern wir heute die Errungenschaften und das Erstarken weiblicher Positionen und deren Protagonist*innen – dieses Jahr mit Fotos der Performance „HOMERUNMUSE“, einem Werk der Multimedia-Künstlerin Carolee Schneemann, von ihr erstmals präsentiert 1977, im Brooklyn Museum of Art, New York.

Carolee Schneemanns vielseitiges, intensiv-poetisches Werk erzählt von ihrem konstanten Widerstand gegen die regressiven Geschlechterrollen und Körperbilder ihrer Zeit, von ihrem Kampf für die Sichtbarkeit weiblicher Positionen in Kunst und Gesellschaft. In einem späten Interview sagte sie: „Mein Lebenserfahrung ist geprägt von Zwiespältigkeit: Ja, du kannst das. Aber wage es nicht. Was glaubst du, wer du bist?“ Auf die Frage, warum sie in ihren Arbeiten ihren nackten Körper zeige, antwortete sie in Großbuchstaben: „ICH ZEIGE MEINEN KÖRPER NICHT. ICH BIN MEIN KÖRPER.“

We are celebrating International Women's Day! This day is about calling out still existing gender discrimination and regressive structures all around the world. Moreover it’s about women's achievements, increasing visibility and their protagonists. This year we’re celebrating with photos of „HOMERUNMUSE“, a performance by multi media artist Carolee Schneemann, first presented in 1977, at the Brooklyn Museum of Art, New York.

In her diverse, highly poetic work Carolee Schneemann is constantly resisting the regressive gender roles and body politics of her time, fighting for the visibility of women in art and society. In a late interview she said „My life experience could be defined as double knowledge: Yes you can, don’t you dare. Who the f**k do you think you are?“ When a friend asked her, why she put her naked body in her work, she replied in capital letters „I DO NOT SHOW MY NAKED BODY. I‘M BEING MY BODY“.

Letzten Samstag, am 4.3.2023, fand in der Ausstellung „Pro Blockhaus“ der zweite Live Speaker Event „Erzählt uns vom Blo...
08/03/2023

Letzten Samstag, am 4.3.2023, fand in der Ausstellung „Pro Blockhaus“ der zweite Live Speaker Event „Erzählt uns vom Blockhaus“ statt. Das Team des Archiv der Avantgarden war wieder vor Ort, um mit Besucher*innen ins Gespräch zu kommen. Besonders gefreut hat uns der Besuch der Tänzerin und Choreografin Janine Schneider die eine exzellente Live Performance in der Ausstellung darbot.

2022 startete das Archiv der Avantgarden zusammen mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen einen Aufruf an alle Dresdner*innen, um Geschichten zum Blockhaus zu sammeln. Aus den zugesandten Anekdoten und Erinnerungen entstand die mobile Ausstellung über das Blockhaus und das Archiv der Avantgarden. Die Ausstellung ist noch bis 20.3.2023, Mo–Sa 10–20 Uhr in der Altmarktgalerie Dresden zu sehen, der Zugang ist barrierefrei und kostenlos.

Herzlichen Dank an Sergey Poteryaev für Foto 2 bis 4, an Janine Schneider sowie alle Besucher:innen.

Last Saturday, on March 4, the team of the Archiv der Avantgarden hosted the second live speaker event „Tell Us About Blockhaus“, in the exhibition „Pro Blockhaus“, to converse directly with visitors. We are still pleased about the attendance of dancer and choreographer Janine Schneider, who contributed an amazing live performance on the spot.

In 2022 the Archiv der Avantgarden and the Zentrum für Baukultur Sachsen initiated a public participation, asking the inhabitants of Dresden for their stories about the Blockhaus. The so collected memories and anecdotes became part of the mobile exhibition about the Blockhaus and the Archiv der Avantgarden. “Pro Blockhaus“ can still be visited until March 20, 2023, open Mon–Sat 10 am–8 pm (ground floor, barrier-free, no charge).

Many thanks to Sergey Poteryaev for photo 2 to 4, to Janine Schneider and to all our visitors.

! Herzliche Einladung: Am 4. März 2023 findet 10–16 Uhr unser 2. Live Speaker Event „Erzählt uns vom Blockhaus“ statt. O...
26/02/2023

! Herzliche Einladung: Am 4. März 2023 findet 10–16 Uhr unser 2. Live Speaker Event „Erzählt uns vom Blockhaus“ statt. Ort der Veranstaltung ist wieder unsere Ausstellung „Pro Blockhaus“, die noch bis 20. März 2023 im EG der Altmarkt-Galerie Dresden, Mo–So, 10–20 Uhr besucht werden kann. Der Eingang ist über Tuchmachergasse oder Wilsdruffer Straße möglich, der Zugang ist barrierefrei und kostenlos.

2022 initiierte das Archiv der Avantgarden zusammen mit dem Zentrum für Baukultur Sachsen einen Aufruf an alle Dresdner*innen, um persönliche Geschichten zum Blockhaus zu sammeln. Aus den zugesandten Anekdoten und Erinnerungen entstand eine mobile Ausstellung zur Geschichte des Blockhauses sowie zur Sammlung des Archiv der Avantgarden, das ab Mai 2024 im Blockhaus beherbergt sein wird.

Am 4. März 2023 wird das Team des Archiv der Avantgarden wieder 10–16 Uhr vor Ort sein, um mit Besucher*innen ins Gespräch zu kommen bzw. Fragen zur Sammlung und zu zukünftigen Plänen zu beantworten.

! Cordial invitation: On March 4, 2023, 10 am–4 pm, our second Live Speaker Event „Erzählt uns vom Blockhaus“ (Tell Us About Blockhaus) will take place in the exhibition „Pro Blockhaus“, at the Altmarktgalerie, in Dresden. The exhibition which will be on display until March 20, 2023, open Mon–Sun, 10 am–8 pm. Entrance via Tuchmachergasse or Wilsdruffer Straße, ground floor, barrier-free, no charge).

In 2022 the Archiv der Avantgarden and the Zentrum für Baukultur Sachsen initiated a public participation, asking the inhabitants of Dresden for personal stories about the Blockhaus. The so collected memories and anecdotes are the basis of the mobile exhibition „Pro Blockhaus“, illustrating the history of the Blockhaus and delivering information about the Archiv der Avantgarden, which will be located at the Blockhaus from May 2024.

On March 4, 2023, 10 am–4 pm, the team of the Archiv der Avantgarden will be on the spot again, to talk to visitors and answer questions about the Archiv der Avantgarden as well as future plans.

Adresse

Palaisplatz 11
Dresden
01097

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Archiv der Avantgarden

Das Archiv der Avantgarden (AdA) enthält eine der umfangreichsten Sammlungen von Kunstwerken, Objekten und Dokumenten der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts, zusammengetragen seit den späten 1960er Jahren von dem Sammler Egidio Marzona. Im AdA werden die Spuren der künstlerischen Ideen, der zahlreichen radikalen Utopien und die erstaunliche Vernetzung der Künstler untereinander sichtbar.

Das Archiv der Avantgarden (AdA) befindet sich bis zur Fertigstellung des neuen AdA-Domizils im Blockhaus in einem Interim im Japanischen Palais. Wenn Sie einen Besuch bei uns planen, bitten wir Sie zu beachten, dass wir derzeit keine festen Öffnungszeiten haben und eine Anmeldung deshalb zwingend erforderlich ist. Nutzen Sie dafür bitte das Kontaktformular auf unserer Website und geben Sie dabei unbedingt folgende Informationen an:


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