Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V.

Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V. Im Verein, der 1991 als gemeinnütziger Verein gegründet wurde, sind gegenwärtig ca. 50 Mitglieder in der und für die Festung Dresden aktiv. eingetragen beim Amtsgericht Dresden Vereinsregister Nr. 2203
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Wie gewohnt öffnen

Auch wir trauern um einen großen Denkmalpfleger.
17/06/2021
Heinrich Magirius ist tot

Auch wir trauern um einen großen Denkmalpfleger.

Der Denkmalpfleger war Hochschullehrer, Wissenschaftler und Sachsens Landeskonservator. Jetzt ist er gestorben.

Reste der Mönchsbastion im Innenbereich des Dresdner Zwingers.Man sieht hier die nördliche Bastionsface. Diese Bastion w...
08/04/2021

Reste der Mönchsbastion im Innenbereich des Dresdner Zwingers.

Man sieht hier die nördliche Bastionsface. Diese Bastion wurde 1546 als Teil der Renaissance-Festung Dresden errichtet. Da die ersten drei Bastionen am Schloss und am Kloster (deshalb Mönchbastion) zu klein geraten waren und nur unzureichenden Schutz boten, wurde die Verteitigungslinie 1569 weiter nach Westen verschoben und statt der drei kleinen wurden zwei neue sehr große Bastionen errichtet. Im Zwinger der Bastion Baumschule (auch Scharfe Ecke) baute man unter August dem Starken eine Orangerie, welche heute als "Dresdner Zwinger" bekannt ist. Reste der drei kleinen Bastionen blieben unter dem Straßenniveau erhalten.

Reste der Mönchsbastion im Innenbereich des Dresdner Zwingers.

Man sieht hier die nördliche Bastionsface. Diese Bastion wurde 1546 als Teil der Renaissance-Festung Dresden errichtet. Da die ersten drei Bastionen am Schloss und am Kloster (deshalb Mönchbastion) zu klein geraten waren und nur unzureichenden Schutz boten, wurde die Verteitigungslinie 1569 weiter nach Westen verschoben und statt der drei kleinen wurden zwei neue sehr große Bastionen errichtet. Im Zwinger der Bastion Baumschule (auch Scharfe Ecke) baute man unter August dem Starken eine Orangerie, welche heute als "Dresdner Zwinger" bekannt ist. Reste der drei kleinen Bastionen blieben unter dem Straßenniveau erhalten.

Dieses Foto von 1991 zeigt den Kanal, welcher unter der Kleinen Bastion der Festung Dresden verläuft. Er wurde bereits m...
21/02/2021

Dieses Foto von 1991 zeigt den Kanal, welcher unter der Kleinen Bastion der Festung Dresden verläuft. Er wurde bereits mit dem Bau der Bastion ca. 1553/54 angelegt und verlief zwischen Festungsgraben und Elbe. Mit der Erweiterung der Kleinen Bastion zur Jungfernbastion 1589-91 wurde er bis in den Bärenzwinger verlängert. Die noch heute dort unter dem Fußboden vorhandenen Baulichkeiten incl. Reste des Schleusentores deuten auf seine Funktion hin. Mit ihm wurde der Wasserstand des Festungsgrabens zwischen den beiden Batardeau (auch Bär) reguliert. So konnten kleine Schiffe diesen tiefer liegenden Grabenabschnitt anfahren und ihre Ladung am kleinen Hafen in der Festungsmauer löschen.
Dieser Kanal existiert noch heute. Das Mundloch, das direkt an der Elbe lag ist vom Terrassenufer aus unterhalb der Geschützscharten auszumachen.

Wir unterstützen die GHND
26/11/2020

Wir unterstützen die GHND

PRESSEMITTEILUNG

Im nächsten Haushalt der Stadt Dresden sollen Mittel in Höhe von über 60.000,- € für ein freiraumplanerisches Konzept am Neustädter Markt eingestellt werden. Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. (GHND) wendet sich dagegen.

Die GHND sieht in der jetzigen Situation keine Notwendigkeit Steuergelder der Bürger in einen umstrittenen Freiflächenwettbewerb zu stecken, zumal dieser mit dem Zweck veranstaltet werden soll, den bereits abgeschlossenen Wettbewerb zum Neustädter Markt und zum Königsufer zu unterlaufen.
Wie die Initiative „Neustädter Freiheit“ selbst auf der Veranstaltung der GHND am 30.Oktober 2020 kommunizierte, will sie eine weitere Bebauung des Neustädter Marktes und des Königsufers verhindern. Dazu wurden Visualisierungen gezeigt. Der Vorschlag sieht vor, statt einer Bebauung weitere Bäume auf dem Areal des Neustädter Marktes zu pflanzen. Ein Wald am Neustädter Markt (siehe Visualisierung „Neustädter Freiheit“) ist aus Sicht der GHND nicht der Weg der jetzt dringenderweise verfolgt und beschlossen werden sollte.

Vielmehr sollten die einzustellenden Finanzmittel für eine Notsicherung der unter Denkmalschutz stehenden Brunnen zur Verfügung gestellt werden, für die anscheinend nur noch eine 1:1 Rekonstruktion in Frage kommt. Darüberhinaus wären Finanzmittel in eine Untersuchung zur Reduzierung des Verkehrs am Neustädter Markt und der Innenstadt sinnvoller angelegt. Das wäre wesentlich nachhaltiger im Sinne einer CO2 Reduzierung in der Innenstadt.

Die GHND schlägt als erste Maßnahmen vor, Gespräche mit Bund und Land über eine Verlegung der Bundesstraße aufzunehmen. Außerdem sollte das GPS-Signal zur Verkehrsleitung durch die Innenstadt anders gesetzt werden, so dass der Neustädter Markt nicht mehr davon berührt wird.

Der Vorstand Dresden, 25.11.2020

Die Elbbrücke (alte Augustusbrücke) in Dresden, Blick vom Packhofgelände mit Soldaten nach Osten über die Elbe auf die N...
22/11/2020

Die Elbbrücke (alte Augustusbrücke) in Dresden, Blick vom Packhofgelände mit Soldaten nach Osten über die Elbe auf die Neustadt, die Brücke, die Pirnaische Vorstadt und die Altstadt mit der Bastion Sol am späteren Theaterplatz

Ort, Datierung: 1813
Material und Technik: Aquarell
Kupferstich-Kabinett Inventarnummer C 1995-921

Bildrechte: CC BY-SA 4.0

Link zur Fundstelle:
https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/1282230

Die Spitze der Solbastion (rechts im Bild) existiert noch heute.

31/10/2020

Aufgrund der durch den Bund und die Länder angeordneten Maßnahmen müssen wir die die piatta forma ab 2.11. nun leider auch wieder schließen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie gesund!

28/10/2020
ruthe.de

Besser kann man es nicht formulieren.

Sehr geehrte Frau Monika Grütters
sehr geehrter Herr Hubertus Heil
sehr geehrter Herr Peter Altmaier
sehr geehrter Herr Olaf Scholz
sehr geehrter Herr Jens Spahn

kaum eine Branche hat seit Beginn der Pandemie härter dafür gearbeitet, ihren Kund*innen bzw. Zuschauer*innen wieder ein sicheres Erlebnis bieten zu können, als die Kulturbranche. Es wurden Hygienekonzepte erarbeitet, Lüftungsanlagen erneuert, Ein- und Auslassregeln erdacht, Nachverfolgungslisten geführt und vieles mehr – immer in enger Zusammenarbeit mit den Behörden.

Warum das alles? Weil man das Virus ernst nimmt, weil man sich der Verantwortung in der Pandemie bewusst ist und weil man sein Publikum keiner Gefahr aussetzen möchte. Damit war der Kulturbetrieb ein konstruktiver Teil der Lösung und nicht des Problems. Der politische Dank für diese Arbeit bleibt – mit Ausnahme folgenloser Lippenbekenntnisse – weitgehend aus.

Hiermit fordern wir, die freischaffenden Humorist*innen und Musiker*innen, Sie dazu auf, endlich für die coronabedingten Schäden, beispielsweise durch die Stilllegung bzw. die drastischen Einschränkungen des Live-Betriebs, aufzukommen. Diese Forderung bezieht sich dabei ganz explizit nicht auf uns wenige Topverdiener der Branche, sondern auf die vielen finanziell angeschlagenen privatwirtschaftlichen Kulturstätten, denen die Schließung droht oder die bereits schließen mussten, was fast zwei Millionen Menschen auf, vor und hinter den Kulissen die berufliche Perspektive genommen hat. Die Situation ist vielerorts so ernst, dass manche Unternehmer und Selbstständige sich bereits aus purer Verzweiflung das Leben genommen haben – es wird endlich Zeit für Sie, zu handeln!

Sie haben Maßnahmen beschlossen, die für uns faktisch einem Berufsverbot gleichkommen. Als Teil der Bewegung #alarmstuferot prangern wir an, dass wir bereits seit sieben Monaten auf konkrete und zielführende Entscheidungen warten. Dabei geht es nicht nur darum, endlich sinnvolle finanzielle Hilfen bereitzustellen, sondern gemeinsam mit uns Perspektiven zu schaffen, wie wir zukünftig den Kulturbetrieb wieder aufnehmen können.

In den letzten Monaten gaben Sie uns das Gefühl, weniger wert zu sein als Autos, Flugzeuge und Fußballspieler. Dabei gehören wir in der derzeitigen Pandemie zu den Wirtschaftszweigen, die ohnehin schon finanziell wesentlich schlechter gestellt sind als andere. Schließlich bekommen viele der (Solo-)Selbstständigen in unserer Branche aktuell kein Kurzarbeitergeld und die meisten auch kein Arbeitslosengeld I. Selbst die Grundsicherung bleibt vielen, trotz vereinfachtem Zugang, verwehrt. Sie fallen nach wie vor durchs Raster der Hilfsmaßnahmen. Die politische Wertschätzung scheint allenfalls den Steuern zu gelten, die diese Selbstständigen seit Jahrzehnten entrichten.

Die bisherigen staatlichen Finanzhilfen konnten nur Wenige aus unserer Branche tatsächlich nutzen, denn sie waren lediglich zur Deckung von Betriebskosten wie z.B. gewerbliche Mieten, Pachten sowie Kredite für Betriebsräume und Leasingaufwendungen gedacht. Kaum ein Selbstständiger in unserem Bereich hat diese Betriebskosten. Was hier die Existenz bedroht, sind private Ausgaben wie Krankenversicherungsbeiträge, Wohnungsmieten und allgemeine Lebenshaltungskosten, die von den Finanzhilfen nicht bezahlt werden dürfen.

Die gesamte Veranstaltungsbranche ist in Deutschland der sechstgrößte Wirtschaftszweig. Hier sind etwa 1,7 Millionen Menschen beschäftigt, und es werden knapp 130 Milliarden Euro direkt umgesetzt. Unsere Spezialisten haben Corona- Konzepte erarbeitet, die auch bei den wenigen Veranstaltungen, die es seit Pandemiebeginn gab, erwiesenermaßen einwandfrei funktioniert haben. Dennoch geriert sich die Politik seit sieben Monaten eher als Kultur-Verhinderer denn als
-Förderer. Bei allen Corona-Beschlüssen wurden ganz selbstverständlich Veranstaltungen ein ums andere Mal mit Verboten belegt, während Flugzeuge, Züge, Busse, Bahnen, Fitnessstudios, Schwimmbäder und Saunen wieder gut frequentiert waren.

Die pauschalen, undifferenzierten Aufrufe einiger Politiker, Veranstaltungen zu meiden, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Monaten für die sichere Durchführung von professionellen Events kämpfen. Dafür gibt es keine logische Grundlage, denn die wenigen diesjährigen Kulturveranstaltungen, die stattfinden durften, waren im Gegensatz z.B. zu privaten Feiern allesamt keine Superspreader-Events.

Wir fordern:

· Arbeiten Sie aktiv mit den Vertretern der #alarmstuferot zusammen und setzen Sie ihre Forderungen um!

· Schaffen Sie Finanzhilfen, die der Branche nützen. Selbstständige Kulturschaffende müssen damit auch ihre privaten Kosten decken können.

· Es müssen einheitliche Szenarien entwickelt werden, die den Kulturbetrieb wieder in Gang setzen. Geben Sie den 1,7 Millionen Menschen eine Perspektive!

· Die Politik muss endlich verstehen, dass auch (größere) Veranstaltungen sicher
durchführbar sind und dies auch gegenüber der Öffentlichkeit transportieren. Nur so gewinnt das Publikum wieder Vertrauen, Veranstaltungen zu besuchen.

Helfen Sie uns! Jetzt! Sonst werden wir in ein paar Monaten kulturell ein ärmeres Land sein. Vieles von dem, was dann verschwindet, wird nicht wiederkommen. Damit wird nicht nur produktiven Mitgliedern eines Wirtschaftssystems die Lebensgrundlage genommen, sondern eine Gesellschaft ihrer Seele beraubt.

Mit freundlichen Grüßen

Carolin Kebekus | Tobias Mann | Atze Schröder | Bastian Pastewka | Bela B | Bodo Wartke | Bülent Ceylan | Chris Tall | Christoph Sieber | Dagmar Schönleber | Daphne de Luxe | David Kebekus | Dieter Nuhr | Donots | Dr. Eckart von Hirschhausen | Eure Mütter | Felix Lobrecht | Florian Schroeder | Gaby Köster | Gerburg Jahnke | Gregor Meyle | Hazel Brugger | Heinrich del Core | Helmut Schleich | Hugo Egon Balder | Ines Anioli | Jeannine Michaelsen | Johann König | Johannes Oerding | Kasalla | Lisa Feller | Luke Mockridge | Mario Barth | Markus Krebs | Martin Frank | Max Giermann | Max Mutzke | Michael Mittermeier | Micky Beisenherz | Niedeckens BAP | Olaf Schubert | Özcan Cosar | Querbeat | Peter Maffay | Paul Panzer | Ralf Schmitz | Ralph Ruthe | Sasha | The BossHoss | Tobias Künzel (Die Prinzen) | Torsten Sträter | Wolfgang Haffner

25/09/2020
Visit Dresden

Dort gibt es das Erlebnis Festung, bei uns die Historie.

Mit ganz viel Abenteuer durch Dresdens Geschichte! 🤗 Steigt hinab in die Festung Dresden und erlebt durch einzigartige 360°-Projektionen und Soundtechnik eine Zeit als Dresden noch von Fürsten und Königen regiert wurde! Täglich von 10 bis 18 Uhr unter der Brühlschen Terrasse! 💥 #VisitDresden
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With lots of adventure through Dresden's history! 🙌 Descend into the Festung Dresden and experience a time when Dresden was ruled by princes and kings through unique 360° projections and sound technology! Daily from 10 to 18 o'clock under the Brühlsche Terrasse! 😍

Wir unterstützen die Beschilderung mit Hinweisen auf den Namensgeber der Brühlschen Terrasse.
28/07/2020

Wir unterstützen die Beschilderung mit Hinweisen auf den Namensgeber der Brühlschen Terrasse.

Heinrich Graf von Brühl (1700-1763)
kurfürstlich-sächsischer und königlich polnischer Premierminister

Brühl spielte in der Sächsischen Geschichte des 18. Jahrhunderts - Zeit der Regentschaft von August dem Starken und seinem Sohn Friedrich August II. - eine bedeutende Rolle.

Die Brühlsche Terrasse in Dresden wurde nach dem Premierminister benannt. Ehemals war diese ein umfangreiches Ensemble aus einem Garten, einem Palais, dem Belvedere, einem Theater und einer Bibliothek.

Der Brühlsche Pavillon wurde 1861 abgebrochen. Dort befand sich 1828-1833 die Technische Bildungsanstalt (Vorläufer der TU Dresden). 1900 wurde das Brühlsche Palais in der Augustusstraße - ein Knöffel-Bau - abgebrochen und das Ständehaus erbaut.

Leider findet sich in Dresden keinerlei sichtbarer Hinweis für Besucher auf den Namensgeber der Brühlschen Terrasse und das es weitere Schlösser im Umland gibt. Dies ändert sich hoffentlich eines Tages und die Gäste besuchen dann auch die noch heute erhaltenen Bauten in Sachsen bis hin nach Polen.

Heinrich von Brühl verstarb am 28. Oktober 1763 in Dresden und wurde in der Stadtkirche von Forst (Brandenburg) beigesetzt. Die Gruft wurde anlässlich seines 250. Todestag restauriert und 2013 wiedereröffnet.

Nach Brühls Tod übernahm sein ältester Sohn Aloys Friedrich die Herrschaft Forst/Pförten.

Sein jüngster Sohn, Hans Moritz von Brühl und dessen Frau Tina wohnten ab 1775 in Seifersdorf. Tina ließ später bei der Ausgestaltung des Seifersdorfer Tales einen Gedenkstein für den Premierminister aufstellen.

Zum Eigentum von Heinrich von Brühl gehörten u.a.:

Standesherrschaft Forst/Pförten (1747-1945)
Patronat Schloss und Rittergut Seifersdorf (1747-1945)
Brühlsches Palais Dresden-Friedrichstadt (heute Krankenhaus Friedrichstadt)
Schloss Grochwitz (Brandenburg, bei Herzberg)
Schloss Oberlichtenau (Sachsen, Landkreis Bautzen)
Schloss Gaußig (Sachsen, Landkreis Bautzen)
Schloss und Rittergut Zschepplin (Sachsen, nördlich von Eilenburg)
Schloss und Rittergut Nischwitz (Sachsen, bei Leipzig)
Rittergut Ganglofsömmern (Thüringen)
Brühlsches Palais in Warschau

sowie weitere Rittergüter und Schlösser. Viele der genannten Güter wurden nach wenigen Jahren bzw. dem Tod von Brühl verkauft. Seifersdorf und Pförten blieben bis 1945 fast 200 Jahre im Eigentum der Familie von Brühl.

Zu Brühls bekanntesten Nachfahren gehörten:

Alois Friedrich (1739-1793), Standesherr auf Pförten und Theaterschriftsteller
Hans Moritz (1746-1811), Intendant der Chausseen von Preußen genannt der Chaussee-Brühl 1790-1811
Carl von Brühl (1772-1837), Intendant der königlichen Theater von Berlin 1815-1828
Marie von Clausewitz (1779-1836), geborene von Brühl und Ehefrau von General Carl von Clausewitz

Teilen wir gerne weiter.
20/04/2020

Teilen wir gerne weiter.

Wir sammeln trotz Einschränkung weiterhin Spenden!

In den nächsten Wochen beginnen die Ausschreibungen für den 1. Bauabschnittes des Seifersdorfer Schlossdaches. Dafür erhält die Gemeinde Wachau Fördergelder vom Bund und vom Freistaat Sachsen.

Der Eigenanteil für die weiteren erforderlichen Bauabschnitte des Schlossdaches ist nicht gesichert, deshalb sammeln wir weiterhin Spenden, um die Gemeinde als Eigentümer zu unterstützen. 2019 konnte der Verein der Gemeinde bereits 4.000 Euro Spendenmittel für den Eigenanteil des 1. Bauabschnittes zur Verfügung stellen.

Wir würden uns freuen, wenn uns trotz der Corona-Pandemie der ein oder andere unterstützen würde:

Förderverein Seifersdorfer Schloss e. V.
IBAN DE74850950047283031009
BIC GENODEF1MEI
Zweck: Dach Schloss Seifersdorf

Der Förderverein hat in den vergangenen Jahren mehrere Projekte durch eingeworbene Spendenmittel umgesetzt:

- Erneuerung der Tore zum Rittergut,
- Gedenktafel für Christina von Brühl im Schlosspark,
- Druck von Reproduktionen ehem. Gemälde aus Seifersdorf
- Erwerb von historischen Möbeln
- Brücke zur Kunathmühle im Seifersdorfer Tal erneuert
- diverse Putzarbeiten in und um das Schloss
- Wiederherstellung der Vitrine im großen Saal 2019

Mit der Dauerausstellung "Das sächsische Weimar?!" gestalteten 2019 der Förderverein, der Seifersdorfer Thalverein und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz erstmals gemeinsam eine Ausstellung zur historischen Geschichte von Seifersdorf. Dieses Projekt wurde vom Landkreis Bautzen, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie Alte Meister), dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, dem Landesamt für Archäologie Sachsen sowie der Gemeinde Wachau sehr unterstützt. Vielen Dank dafür!

Ebenso erhielten die Räume der ehem. gräflichen Wohnung im 1. OG sowie die historische Feuerwehr-Ausstellung in 2019 ein neues Aussehen.

Der Verein hat ehrenamtlich eine Projektidee für ein "Erlebnisschloss und Besucherzentrum Schloss Seifersdorf" entwickelt und der Gemeinde Wachau zur Verfügung gestellt. Diese wurde beim SIMUL-Ideenwettbewerb des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung eingereicht. Bei diesem Wettbewerb können Kommunen Mittel bis zu 400.000 Euro gewinnen. Anfang Mai 2020 wird sich entscheiden, ob die Gemeinde Wachau mit unserer Idee Geld für eine Entwicklung des Seifersdorfer Schlosses erhält.
Wir drücken die Daumen!

Adresse

Terrassenufer
Dresden-Altstadt
01067

Allgemeine Information

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Öffnungszeiten

11:00 - 16:00

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