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Gedenkstätte Steinwache

Gedenkstätte Steinwache www.steinwache.dortmund.de
Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Terminen und Veranstaltungen Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Seien Sie solidarisch!

Führungen durch das Haus beginnen jeden ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr. Jeden dritten Sonntag im Monat findet die Stadtführung "Dortmund und der Holocaust" ebenfalls um 14.30 Uhr statt. Aufgrund der besonderen Situation im Haus bitten wir Sie dringend darum, auch weiterhin eine Maske zu tragen. Für viele Menschen stellt eine Corona-Infektion nach wie vor eine schwere gesundheitliche Bedrohung dar.

Wie gewohnt öffnen

30 Jahre Steinwache: Jubiläumsprogramm lädt zum Blick zurück und nach vorn
22/10/2022
30 Jahre Steinwache: Jubiläumsprogramm lädt zum Blick zurück und nach vorn

30 Jahre Steinwache: Jubiläumsprogramm lädt zum Blick zurück und nach vorn

Vor 30 Jahren eröffnete die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache: Seit Oktober 1992 ist in dem ehemaligen Polizeigefängnis an der Steinstraße die ständige Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945" zu sehen. Derzeit entsteht eine inhaltlich und gestalterisch neue Ausstellung fü...

Die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine brauchen nach wie vor dringend Unterstützung!
28/09/2022
Nazi-Verfolgte in der Ukraine: Vom Elend des Krieges eingeholt

Die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine brauchen nach wie vor dringend Unterstützung!

Deutsche NS-Gedenkstätten unterstützen die letzten lebenden Nazi-Verfolgten in der Ukraine. Viele von ihnen leben unter prekären Bedingungen.

In unserem neusten Film geht es um die Beteiligung und Mitverantwortung der Dortmunder Stadtverwaltung an der Judenverfo...
05/09/2022
Schreibtischtäter - Stadtverwaltung im Dienst der antijüdischen Verfolgung

In unserem neusten Film geht es um die Beteiligung und Mitverantwortung der Dortmunder Stadtverwaltung an der Judenverfolgung. Ein wenig beachtetes Kapitel der Geschichte des Nationalsozialismus.

Die Beteiligung der Stadtverwaltungen an der nationalsozialistischen Judenverfolgung ist ein eher wenig untersuchter Bereich der Antisemitismus- und Holocaus...

Mit dem andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine spitzt sich die humanitäre Krise in großen Teilen des Land...
02/09/2022
Patenschaften • Hilfsnetzwerk

Mit dem andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine spitzt sich die humanitäre Krise in großen Teilen des Landes weiterhin zu. Viele Menschen sind in existenzielle Not geraten, unter ihnen auch Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung. Das „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, dem die Gedenkstätte Steinwache seit März dieses Jahres angehört, hat nun ein Patenschaftsprojekt ins Leben gerufen.
Durch dieses Projekt soll Überlebenden, die keine familiäre Unterstützung haben oder die sich aus anderen Gründen in einer besonders prekären Lage befinden, eine regelmäßige finanzielle Unterstützung von 40 Euro im Monat zugesichert werden. Die Rentenzahlungen in der Ukraine liegen im Durchschnitt bei circa 100 Euro im Monat, die gestiegenen Preise durch den Krieg sowie die Inflation sorgen für immer größere finanzielle Belastungen. Die langfristig angelegten Patenschaften sollen helfen, dass sich die Betroffenen zumindest das Notwendigste zum Leben leisten können.

Helfen Sie mit einer Patenschaft
Jetzt online abschließen unter: https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de/patenschaft

Kontakt:
Ragna Vogel
Email: [email protected]
Tel.: +49 1520 4756887

Jetzt mit einer Paten­schaft Über­le­ben­den der NS-Ver­fol­gung in der Ukrai­ne hel­fen!Direkt zur Spen­de“Wir müs­sen wege fin­den, wie wir wei­ter han­deln und den Men­schen hel­fen kön­nen. Auch wenn der Krieg endet, wer­den wir mit vie­len Fol­gen zu tun haben, beson­de...

23/08/2022

+++ Neue Broschüre Online +++

Hashtags & Hakenkreuze: Rechtsextreme Propaganda und Radikalisierung im Netz

Eltern, Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen sind zunehmend mit dem Problem konfrontiert, dass sie nur wenig Einblick in die virtuellen Lebenswelten von Jugendlichen haben. Die für Erwachsene teilweise verschlossenen digitalen Räume können dabei einerseits wichtige Orte für die Einübung sozialer Kompetenzen, das Bilden von Freundschaften und das Ausprobieren vielfältiger Identitäten darstellen. Andererseits nutzen auch Rechtsextremist*innen das Internet zur Verbreitung ihrer menschenfeindlichen Ideologie und zur Rekrutierung neuer Mitglieder. Jugendliche und junge Erwachsene sind demnach im Internet der Gefahr ausgesetzt, mit antidemokratischen Inhalten und rechtsextremer Propaganda konfrontiert zu werden. Wie sie damit umgehen, ist mitunter davon abhängig, inwiefern es rechtsextremen Akteur*innen gelingt, grundlegende Bedürfnisse der Jugendlichen anzusprechen. Und inwieweit demokratische Personen und Institutionen aufmerksam sind und sich gefährdeten Jugendlichen zeitnah zuwenden, sobald diese mit rechten Erlebniswelten das erste Mal in Berührung gekommen sind.

Die vorliegende Broschüre soll einen Beitrag dazu leisten, Eltern und Multiplikator*innen grundlegendes Wissen über Online-Propaganda und (Online-)Radikalisierungsprozesse zu vermitteln. Dies soll es ihnen erleichtern, frühe Anzeichen einer Radikalisierung bei Jugendlichen erkennen zu können, sodass diese bereits vor der Hinwendung zu rechtsextremen Szenestrukturen und der Übernahme von entsprechenden antidemokratischen Einstellungsmustern erreicht werden können.

Die Broschüre kann kostenlos auf unserer Homepage heruntergeladen (https://u-turn-do.de/materialien.html) und im Laufe der Woche an verschiedenen zentralen Orten in Dortmund abgeholt werden:

- bei der Auslandsgesellschaft.de (Steinstraße 48, 44147 Dortmund)
- bei den Quartiersdemokraten im Stadtteilladen wilma am Wilhelmsplatz in Dorstfeld
- im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Hansastraße 3, 44137 Dortmund)
- bei der Gedenkstätte Steinwache (Steinstraße 50, 44147 Dortmund).

28/03/2022

Heute vor 17 Jahren wurde der Punk Thomas Schulz von einem Ne***zi in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße in Dortmund erstochen. Nationalsozialismus bleibt mörderisch.

Ehemaliger Dortmunder Zwangsarbeiter Boris Romantschenko in der Ukraine getötetBereits am vergangenen Freitag wurde der ...
22/03/2022
Spendenaufruf • Hilfsnetzwerk

Ehemaliger Dortmunder Zwangsarbeiter Boris Romantschenko in der Ukraine getötet

Bereits am vergangenen Freitag wurde der 96jährige Boris Romantschenko in seiner Wohnung im ukrainischen Charkiw durch russischen Beschuss getötet.
Er war während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter nach Dortmund gebracht worden und wurde im Januar 1943 bei einem Fluchtversuch festgenommen, ins Polizeigefängnis Steinwache eingeliefert und von hier ins KZ Buchenwald deportiert. Es folgten das Außenlager Peenemünde, das KZ Mittelbau und das KZ Bergen-Belsen. Später war Boris Romantschenko Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos für die Ukraine (IKBD).
Es gibt noch viele weitere Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine, die dringend Unterstützung brauchen. Die Steinwache ist Teil des Hilfsnetzwerks für ehemalige NS-Verfolgte in der Ukraine. Mit Spendengeldern sollen Medikamente und Lebensmittel sowie praktische Hilfe für geflüchtete KZ-Überlebende (Abholung von der ukrainischen Grenze, Hilfe bei der Unterbringung in Deutschland) organisiert werden.

Mit einer Spende können Sie die Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine unterstützen:
Spendenkonto bei der Berliner Volksbank
Empfänger: Kontakte-Kontakty
IBAN: DE59 1009 0000 2888 962002
BIC: BEVODEBB
Weitere Informationen unter: https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de/

Wir verurteilen den russischen Angriff. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, deren Leben nun täglich in Gefahr ist.

Spendenaufruf des Hilfsnetzwerks von Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Wir schließen uns dem Protest der Kolleg*innen an!https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/nachrichten/wir-protestieren-ge...
21/03/2022
Wir protestieren gegen die Unterdrückung einer kritischen Geschichtskultur in Russland - KZ Gedenkstätte Dachau

Wir schließen uns dem Protest der Kolleg*innen an!

https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/nachrichten/wir-protestieren-gegen-die-unterdrueckung-einer-kritischen-geschichtskultur-in-russland/

Zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen von Gedenkstätten in Deutschland protestieren in einer öffentlichen Erklärung gegen das Vorgehen der russischen Justiz gegen die international renommierte Menschenrechtsorganisation Memorial International.

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz befreit. Heute gilt der 27. Januar international als Holocaust-Gedenktag. Für Dortmun...
27/01/2022

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz befreit. Heute gilt der 27. Januar international als Holocaust-Gedenktag. Für Dortmund hat der Tag noch eine weitere Bedeutung: Drei Jahre zuvor hatte am 27. Januar 1942 der erste große Deportationstransport die Stadt mit dem Ziel Riga verlassen.
Einer der Betroffenen war Walter Andres. Seine mit ihm deportierte Frau berichtete später über sein Schicksal:

Bis zur Machtübernahme war mein verstorbener Mann als Zuschneider im Saargebiet tätig. Gleich danach hat er sich für den Beruf als Sportlehrer und -trainer umgeschult. Er war bis zu unserer Deportation im Januar 1942 an Schulen in Westfalen wie Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne als Sportlehrer tätig, ebenfalls als Sportlehrer in den sich zwangsweise bildenden jüd. Sportvereinen in Westfalen. Im Riga Ghetto hat er im Anfang an die Kinder von den verschiedenen Transporten Sportunterricht erteilt, bis diese – wie alle Kinder – den Tod durch Vergasung oder Erschießung fanden.
Danach wurde er der Zwangsarbeit unter Aufsicht der SS zugewiesen. Im September 1944 wurden wir in das Konzentrationslager Stutthof bei Danzig verschickt. Dort wurden Frauen von den Männern getrennt u. habe ich meinen Mann zum letzten Mal bei unserer Ankunft am 1.10.1944 gesehen. Wie ich nach meiner Befreiung am 10.3.1945 gehört habe, ist mein Mann von Stutthof auf ein Schiff verfrachtet worden u. hat dort den Hungertod erlitten.

Bilder: Stadtarchiv Dortmund

Winter und Frühjahr 1944/45 waren die Zeit der sogenannten Kriegsendphaseverbrechen. Teil davon waren beispielsweise die...
19/01/2022
Vernichtung im Laufschritt: Todesmärsche 1944/45 - Die ganze Doku | ARTE

Winter und Frühjahr 1944/45 waren die Zeit der sogenannten Kriegsendphaseverbrechen. Teil davon waren beispielsweise die Massenerschießungen der Dortmunder Gestapo in der Bittermark und im Rombergpark. Auch die Todesmärsche aus den aufgelösten KZ, die Zehntausende das Leben kosteten, gehörten dazu. In der arte-Mediathek gibt es derzeit einen sehr sehenswerten Film zum Thema:

https://www.arte.tv/de/videos/095173-000-A/vernichtung-im-laufschritt-todesmaersche-1944-45/

Als die Rote Armee in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs immer weiter vorrückte, räumten die N***s die frontnahen Konzentrationslager und zwangen 700.000 Häftlinge zu oft wochenlangen Todesmärschen. Bis heute ist über dieses unglaublich blutige Kapitel der Geschichte des Dritten Reichs ...

Der Vortrag von Christian Gerlach zum Vernichtungslager Maly Trostenez und der deutschen Gewalt im besetzten Weißrusslan...
18/01/2022
"Das Vernichtungslager Maly Trostinez und die vielen Gesichter deutscher Gewalt in Weissrussland"

Der Vortrag von Christian Gerlach zum Vernichtungslager Maly Trostenez und der deutschen Gewalt im besetzten Weißrussland ist jetzt online. Ideale Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs der Ausstellung zum Thema im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

https://youtu.be/6Lb9CtNMk9M

Kein Land in Europa erlitt im Zweiten Weltkrieg so große Bevölkerungsverluste wie Weißrussland. Das lag an einer brutalen deutschen Besatzungspolitik mit Mas...

Heinrich Himmler ordnete im Herbst 1941 die Räumung des Rigaer Ghettos an, um Platz für die aus dem Deutschen Reich zur ...
13/12/2021
Vor 80 Jahren: Massaker der SS in Rumbula bei Riga - Einer der größten Massenmorde des NS-Regimes

Heinrich Himmler ordnete im Herbst 1941 die Räumung des Rigaer Ghettos an, um Platz für die aus dem Deutschen Reich zur Deportation vorgesehenen Jüdinnen und Juden zu schaffen.
Am 30. November und 8. Dezember 1941 erschossen deutsche SS- und Polizei-Einheiten im Wald von Rumbula vor den Toren Rigas mehr als 27.500 lettische Jüdinnen und Juden. Ab Dezember begannen die Deportationen aus dem Deutschen Reich.
Am 27. Januar 1942 verließ ein Deportationszug mit 995 Jüdinnen und Juden, unter ihnen 332 Dortmunder, den Dortmunder Hauptbahnhof. Nur 24 von ihnen überlebten den Holocaust.

https://www.deutschlandfunk.de/vor-80-jahren-ss-massaker-vor-riga-100.html

Am 30. November und 8. Dezember 1941 erschossen deutsche SS- und Polizei-Einheiten im Wald von Rumbula vor den Toren Rigas mehr als 27.500 Jüdinnen und Juden. Die nach Babyn Jar größte Massen-Erschießung auf Geheiß des NS-Regimes, geriet weithin in Vergessenheit.

16/11/2021

Soeben hat die Stadt Dortmund beschlossen, dass ab morgen, 17. November 2021, bei Kulturveranstaltungen und in Museen - und damit auch bei uns - die 2G-Regel gilt.
Das bedeutet, dass Besuche ab dem 17. November 2021 nur noch mit Nachweis einer Impfung oder Genesung (positiver PCR-Test, mind. 4 Wochen – max. 6 Monate alt) und entsprechendem Identitätsnachweis möglich sind (Stand 16.11.2021). Ausgenommen von dieser Regel sind Besucher*innen unter 18 Jahren. Wir bitten Sie weiterhin, beim Betreten der Steinwache einen medizinischen Mund-Nasenschutz zu tragen, sich die Hände zu desinfizieren und ausreichend Abstand zu halten.
Wir danken für Ihr Verständnis!

15/11/2021

Die MiQua-Wanderausstellung "Menschen, Bilder, Orte - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" kann bis zum 12.12. besucht werden.
Am 25.11. und 09.12. findet von 18:00 - 19:30 Uhr eine kostenfreie Einführung in die Ausstellung statt.
Zudem findet in Kooperation mit der Gedenkstätte Steinwache jeden Sonntag im November ein kostenfreier Stadtrundgang "Die Geschichte des jüdischen Dortmunds" statt. Die Stadtrundgänge starten um 14:30 Uhr am Museum für Kunst und Kulturgeschichte.
Anmeldung: 📧[email protected] oder ☎️0231 -5026028

Photos from Nordstadt to go's post
19/10/2021

Photos from Nordstadt to go's post

29/09/2021

Morgen um 19 Uhr zeigen wir den Film "Masel Tov Cocktail" im Kino im U! 🇮🇱

Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine + einen Spritzer Antisemitismus
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren.
Verzehr: Im Kino genießen. 100% Koscher.

Der Film von Arkadij Khaet, wirft einen erfrischenden und provozierenden Blick auf die heutige Gesellschaft und wie sich Juden und Jüdinnen heute begegnen. Alles anhand eines Tages im Leben des 16jährigen jüdischen Gymnasiasten Dima mit viel Witz und Tempo erzählt.

Den Trailer findet ihr hier 👉 www.youtube.com/watch?v=qQTqYy1IcDI

Im Anschluss: Filmgespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet.

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist jedoch eine vorherige Anmeldung unter www.vhs.dortmund.de (Veranstaltung 212-51000) erforderlich.

In Kooperation mit der Gesellschaft Für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., dem Auslandsgesellschaft.de e.V., dem Mahn- und Gedenkstätte Steinwache e.V., dem Schulreferat des ev. Kirchenkreises Dortmund und der Jüdischen Kultusgemeinde.

Vor 80 Jahren, am 29. und 30. September 1941, erschossen deutsche Polizeieinheiten über 30.000 Juden in der Schlucht von...
29/09/2021
"Es war grauenhaft"

Vor 80 Jahren, am 29. und 30. September 1941, erschossen deutsche Polizeieinheiten über 30.000 Juden in der Schlucht von Babi Yar bei Kiew.
Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 marschierten Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und Polizeibataillone nach Osten und ermordeten hinter der Front Hunderttausende von Menschen, vor allem Juden. Unter den Opfern waren Männer, Frauen und Kinder.
Am 27. September 1941 hatten der Höhere SS- und Polizeiführer im rückwärtigen Heeresgebiet Süd, Friedrich Jeckeln, der Kommandeur der Einsatzgruppe C der Sicherheitspolizei, Otto Rasch, sowie der Befehlshaber des Sonderkommandos 4a, Paul Blobel, beschlossen, die Kiewer Juden zu ermorden.
Weil die Kräfte der Sicherheitspolizei dafür nicht ausreichten, wurden die Polizeibataillone 45 und 303 hinzugezogen. Unter den Tätern waren auch Dortmunder Schutzpolizisten.

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/stadtarchiv/steinwache/steinwache_online/beitraege_so/es_war_grauenhaft.html

„Ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich als Schütze andere Kameraden ablösen mußte und wer mit mir geschossen hat. Einmal wurde ich (…) abgelöst.“ Ein Dortmunder Schutzpolizist war an einer der größten Massenerschießungsaktionen im Zweiten Weltkrieg beteiligt und machte dazu eine Aussag...

Kurt Piehl: Edelweißpirat zwischen Faustrecht und AnthroposophieKurt Piehl ist in Dortmund bekannt als Ikone des Jugendp...
24/08/2021
Kurt Piehl - Beiträge - Steinwache online - Steinwache - Stadtarchiv - Freizeit, Kultur, Tourismus - Stadtportal dortmund.de

Kurt Piehl: Edelweißpirat zwischen Faustrecht und Anthroposophie

Kurt Piehl ist in Dortmund bekannt als Ikone des Jugendprotests gegen die Nationalsozialisten. Jetzt wird der Platz am nördlichen Ende der Flensburger Straße auf Antrag des Bündnisses „Nordstadt gegen N***s“ als Kurt-Piehl-Platz benannt. Die Bezirksvertretung Innenstadt Nord hat Neubenennung einstimmig beschlossen, um die Verdienste Kurt Piehls zu würdigen.
Kurt Piehl trat nicht nur vor 1945 als „Edelweißpirat“ für seine Überzeugungen ein. Nach 1945 hat er als Romanautor und Zeitzeuge zur Aufarbeitung der lokalen NS-Geschichte beigetragen. In den 1980er Jahren engagierte er sich für den Erhalt der Steinwache, und er ist Bestandteil der Ausstellung „Widerstand und Verfolgung“. Die Steinwache hat recherchiert und dabei neue Erkenntnisse zur Biographie Kurt Piehls gewonnen.

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/stadtarchiv/steinwache/steinwache_online/beitraege_so/kurt_piehl.html

Beitrag zu Kurt Piehl

Heinz Stahlschmidt: Der Dortmunder, der den Hafen von Bordeaux retteteDer Dortmunder Klempner Heinz Stahlschmidt verhind...
22/08/2021
Heinz Stahlschmidt: Der Dortmunder, der den Hafen von Bordeaux rettete - Beiträge - Steinwache online - Steinwache - Stadtarchiv - Freizeit, Kultur, Tourismus - Stadtportal dortmund.de

Heinz Stahlschmidt: Der Dortmunder, der den Hafen von Bordeaux rettete

Der Dortmunder Klempner Heinz Stahlschmidt verhinderte die von Adolf Hi**er befohlene Zerstörung von Bordeaux. Der Feldwebel der Marine, Heinz Stahlschmidt, jagte stattdessen am 22. August 1944 das deutsche Munitionslager der französischen Hafenstadt in die Luft.
Nach 1945 lebte er unter dem Namen Henri Salmide in Bordeaux, heiratete eine Französin und wurde französischer Staatsbürger. 2000 erhielt er die höchste französische Auszeichnung, als er zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt wurde. Seit 2012 trägt der Hafen von Bordeaux seinen Namen. Auch eine Straße dort ist nach ihm benannt. In Dortmund wird heute diskutiert, ob eine neue Straße nach Heinz Stahlschmidt benannt werden soll.
Eine Geschichte über die Aktion von Heinz Stahlschmidt gibt es auf Steinwache Online.

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/stadtarchiv/steinwache/steinwache_online/beitraege_so/heinz_stahlschmidt.html

Breitrag zu Heinz Stahlschmidt

Auch bei uns gilt ab Freitag: Für einen Besuch muss ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorliegen.
18/08/2021

Auch bei uns gilt ab Freitag: Für einen Besuch muss ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorliegen.

POSTSCRIPTUM"Ostarbeiter" im Deutschen Reich01.09.-31.10.2021 im Hof der Gedenkstätte SteinwacheDie Ausstellung „Postscr...
17/08/2021

POSTSCRIPTUM
"Ostarbeiter" im Deutschen Reich
01.09.-31.10.2021 im Hof der Gedenkstätte Steinwache

Die Ausstellung „Postscriptum – ‚Ostarbeiter´ im Deutschen Reich“ der Gesellschaft Memorial erinnert an die sowjetischen Frauen, Männer und Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit für das NS-Regime leisten mussten.

Die Nationalsozialisten verschleppten rund 8,4 Millionen Zivilistinnen und Zivilisten zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich. Die rund 3 Millionen Menschen aus der Sowjetunion – die „Ostarbeiter“ – bildeten unter ihnen die größte Gruppe. Die deutsche Kriegswirtschaft war auf diese Arbeitskräfte zwingend angewiesen. Zugleich bestanden die NS-Sicherheitsbehörden darauf, die slawischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter konsequent aus der deutschen Gesellschaft auszuschließen. Gekennzeichnet mit dem Abzeichen „OST“ waren sie extrem schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt.

Flyer zur Ausstellung:https://www.dortmund.de/media/p/stadtarchiv/downloads_stadtarchiv/09082021-Flyer-Postscriptum.pdf

Vor 80 Jahren predigte der Münsteraner Bischof Clemens August von Galen gegen den nationalsozialistischen Massenmord an ...
04/08/2021

Vor 80 Jahren predigte der Münsteraner Bischof Clemens August von Galen gegen den nationalsozialistischen Massenmord an kranken und behinderten Menschen. Damit protestierte er öffentlich gegen die NS-Diktatur. Katholische Jugendliche aus Westfalen schlossen sich dem Protest an. Sie druckten die Predigten ab und verteilten sie zu Tausenden als „Galenbriefe“. Unter anderem verschickten sie die Predigten an Frontsoldaten. Der Widerstand blieb nicht unentdeckt, wie die Ausstellung in der Steinwache dokumentiert. Die Gestapo verhaftete Dutzende katholische Jugendliche und lieferte sie in die Steinwache ein. Zu den Verhafteten gehörte der spätere Paderborner Bischof Hans-Joachim Degenhardt, damals 15 Jahre alt.

Rudi Friemauth aus Neheim hat die Situation in einer Zelle zeichnerisch festgehalten. Er kam 1943 an der Front ums Leben. (Bild: Stadtarchiv Attendorn)

Es darf kein Vergessen geben: 20 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Jüdinnen und Juden aus Dortmund verlegt - Nordstad...
23/06/2021
Es darf kein Vergessen geben: 20 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Jüdinnen und Juden aus Dortmund verlegt - Nordstadtblogger

Es darf kein Vergessen geben: 20 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Jüdinnen und Juden aus Dortmund verlegt - Nordstadtblogger

Von Thea Ressemann Stolpersteine sind Steine, die an die systematische Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime erinnern. Sie werden in den Boden eingelassen. An ihnen kann man nicht einfach vorbeigehen. Auf ihnen eingraviert sind die biografischen Daten…

Neue Website informiert über jüdische Geschichte in Dortmund
23/06/2021
Neue Website informiert über jüdische Geschichte in Dortmund

Neue Website informiert über jüdische Geschichte in Dortmund

Dieses Jahr kann das jüdische Leben in Deutschland auf eine mindestens 1.700-jährige Geschichte zurückblicken. Daran wird bundesweit erinnert, so auch in Dortmund - unter anderem mit einer neuen Website, die das jüdische Leben in Dortmund seit dem Mittelalter vorstellt.

Heute vor 80 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der folgende Vernichtungskrieg bedeutete neben eine...
22/06/2021

Heute vor 80 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der folgende Vernichtungskrieg bedeutete neben einer beispiellosen Brutalität in der Kriegsführung und Besatzungspolitik auch den Beginn des Holocaust.
Dazu gibt es im Rahmen unserer Zoom-Veranstaltungsreihe „VERNICHTUNGSKRIEG - Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941“ heute eine Lesung aus verschiedenen Berichten und Texten, die den Überfall aus Täter- wie Opfersicht beschreiben. Es folgen noch zwei weitere Veranstaltungen am 30. Juni und am 7. Juli.

Zur heutigen Veranstaltung: https://fb.me/e/1n6xweNgr

Zur Veranstaltungsreihe:https://www.dortmund.de/media/p/stadtarchiv/downloads_stadtarchiv/Flyer_80_Jahre_Ueberfall_auf_die_Sowjetunion.pdf

Foto: © bpk / Voller Ernst - Fotoagentur / Jewgeni Chaldej / Bild 50109148

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Dortmund erinnert an das Jubiläum – neue Webseite zur jüdischen Stadtgeschich...
16/06/2021
juedisches-dortmund.de

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Dortmund erinnert an das Jubiläum – neue Webseite zur jüdischen Stadtgeschichte

Einen Überblick über die Veranstaltungen 2021 in Dortmund bietet www.juedisches-dortmund.de - ein Projekt des Historischen Vereins, des Stadtarchiv Dortmund und der Steinwache. Die Website soll über das Gedenkjahr hinaus bestehen bleiben, um die jüdische Geschichte in Dortmund nachhaltig zu dokumentieren.

Zum Thema "Verfolgung und Holocaust" werden bis Ende des Jahres 14 Kurzfilme erscheinen. Unsere Reihe startet mit Filmen zur jüdischen Unternehmerin Hertha Hoffmann, nach der dieses Jahr eine Straße im neuen Kronprinzenviertel in Dortmund-Ost benannt wird, und dem jüdischen Kinderarzt Prof. Stefan Engel, der maßgeblich zur Gründung der Dortmunder Kinderklinik beitrug.

JÜDISCHES DORTMUND Ausgehend vom Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stellt diese Seite das jüdische Dortmund und seine ebenfalls lange Geschichte schlaglichtartig vor. Neben den zahlreichen Veranstaltungen des Jubiläumsjahrs finden sich Informationen zu Geschichte und Gege...

07/06/2021

Seit dem 1. Juni ist auch die Gedenkstätte Steinwache wieder geöffnet. Interessierte können kostenlose Besuchszeitfenster buchen.
Mögliche Zeiten sind dienstags bis sonntags 10-12:00 Uhr, 12-14:00 Uhr und 14-17:00 Uhr.
Buchungsanfragen können während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0231/5025002 oder per E-Mail unter [email protected] gestellt werden.
Die Anmeldung vor Ort ist – sofern freie Zeitfenster verfügbar sind – ebenfalls möglich. Eine Besuchergruppe darf aus max. 5 Personen aus 2 Haushalten (zzgl. Kinder bis 14 Jahren) bestehen.
Im Gebäude gilt eine Höchstzahl von 30 Personen, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske sowie zur Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Gruppenangebote und Veranstaltungen müssen derzeit leider noch entfallen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Morgen Abend: Online-Vortrag des Historischen Vereins und des Stadtarchivs.
10/05/2021
Wie schwer ein Menschenleben wiegt – Sophie Scholl – Historischer Verein

Morgen Abend: Online-Vortrag des Historischen Vereins und des Stadtarchivs.

Wie schwer ein Menschenleben wiegt – Sophie SchollVeranstaltung 11.05.2021 | 19:00 Uhr, online via Zoom | Maren Gottschalk „Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!“, hieß es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in ...

Dreharbeiten zum Kurzfilm über die Gestapomorde in der Bittermark und im Rombergpark mit unserem Oberbürgermeister Thoma...
30/03/2021

Dreharbeiten zum Kurzfilm über die Gestapomorde in der Bittermark und im Rombergpark mit unserem Oberbürgermeister Thomas Westphal. Der Film wird ab Gründonnerstag unter anderem hier auf unserer Facebook-Seite zu sehen sein.

Adresse

Steinstraße 50
Dortmund
44147

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+2315025002

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Gedenkstätte Steinwache erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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Die Steinwache

Am 14.10.1992 wurde an der Steinstraße 50 in Dortmund die „Steinwache” als Mahn- und Gedenkstätte eröffnet. Sie befindet sich im alten Dortmunder Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach vor allem durch die Gestapo misshandelt wurden. Neben der ständigen Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945” des Stadtarchivs Dortmund werden regelmäßig Abendvorträge angeboten und Sonderausstellungen gezeigt.


Bemerkungen

Gemeinsam mit Borussia Dortmund und Deutsches Fußballmuseum haben , , EDG Entsorgung Dortmund GmbH und wir ein besonderes und wichtiges Bildungsangebot für unsere Auszubildenden aufgelegt. Unter dem Titel „Von Dortmund nach Auschwitz“ bieten wir den Azubis ein Bildungsprogramm gegen Antisemitismus und Rassismus an, das über mehrere Module und Monate führt. Unterstützt wird das Programm von der Gedenkstätte Steinwache und ADIRA. Im Link unten gibt es mehr Details zu diesem Projekt. ⬇️
Ob Josef Kornak zu seinen Kindern zurückgekehrt ist?

Josef Kornak wurde am 15.02.1909 in Nockowa im Kreis Dębica, Polen geboren.

Im Dezember 1942 arbeitet er mit einem Landsmann aus demselben Ort auf der Zeche Hardenberg in Dortmund-Lindenhorst. Vermutlich versucht er von dort zu fliehen, wird aber von der Gestapo Osnabrück aufgegriffen.

Er verstößt mit seinem Verhalten gegen zwei Verbote aus den sogenannten „Polen-Erlassen“. Diese rassistische Arbeitsvorschriften gelten seit dem 8. März 1940 und schreiben unter anderem eine Kennzeichnung der Kleidung mit einem „P“ vor und verbieten die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Jozef Kornak wird zurück nach Dortmund geschickt, in das berüchtigte Gefängnis Steinwache (jetzt Gedenkstätte Steinwache) am Bahnhof.

Nach dem Gefängnisaufenthalt wird er wieder im Bergbau eingesetzt. Vom 22.5.1943 bis 13.7.1943 arbeitet er auf der Zeche „Adolf von Hansemann“ im Dortmunder Stadtteil Mengede. Kornak wird als Tagesarbeiter geführt, also musste er wahrscheinlich schwere, unqualifizierte Arbeiten übernehmen.

Am 9.7.1943 wird „ausgebleiben, Kontraktbruch“ vermerkt, was einer Flucht gleichkam und einen Aufenthalt in einen AEL der Gestapo bedeuten konnte. Wir wissen nicht, was zwischen 1943 und Frühjahr 1945 mit Josef Kornak geschehen ist, aber im März 1945 gibt es eine weitere Eintragung aus Ibbenbüren.

Zwischen dem 1. und 5. März wird Josef im Elisabeth Hospital Ibbenbüren wegen Bauchbeschwerden behandelt.

Wo er das Kriegsende erlebt und ob er seine Frau und die vier Kinder wiedersieht, würden wir gern erfahren.

Heute ist im Gebäude der Zeche Hansemann die Handwerkskammer Dortmund untergebracht.

Die MiQua-Wanderausstellung "Menschen, Bilder, Orte - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" kann bis zum 12.12. besucht werden.
Am 25.11. und 09.12. findet von 18:00 - 19:30 Uhr eine kostenfreie Einführung in die Ausstellung statt.
Zudem findet in Kooperation mit der Gedenkstätte Steinwache jeden Sonntag im November ein kostenfreier Stadtrundgang "Die Geschichte des jüdischen Dortmunds" statt. Die Stadtrundgänge starten um 14:30 Uhr am Museum für Kunst und Kulturgeschichte.
Anmeldung: 📧[email protected] oder ☎️0231 -5026028
Kennt ihr Gedenkstätten oder Mahnmale in der Nordstadt? Orte, die uns an Ereignisse oder Menschen erinnern?
Auf unserer nächsten Tour finden wir Spuren der Gewalt, im Gestapo-Gefängnis Gedenkstätte Steinwache und in den Straßen der Nordstadt. Wir finden aber auch Erinnerungen an den Widerstand zum Beispiel durch die Edelweißpiraten.
Und die Initiativen, die heute aktiv sind und auf Unrecht aufmerksam machen:

Seid dabei, nächste Woche Donnerstag ab 10!! Bitte schickt uns eine Nachricht oder E-mail, wenn ihr mitkommen wollt.

Morgen um 19 Uhr zeigen wir den Film "Masel Tov Cocktail" im Kino im U! 🇮🇱

Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine + einen Spritzer Antisemitismus
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren.
Verzehr: Im Kino genießen. 100% Koscher.

Der Film von Arkadij Khaet, wirft einen erfrischenden und provozierenden Blick auf die heutige Gesellschaft und wie sich Juden und Jüdinnen heute begegnen. Alles anhand eines Tages im Leben des 16jährigen jüdischen Gymnasiasten Dima mit viel Witz und Tempo erzählt.

Den Trailer findet ihr hier 👉 www.youtube.com/watch?v=qQTqYy1IcDI

Im Anschluss: Filmgespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet.

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist jedoch eine vorherige Anmeldung unter www.vhs.dortmund.de (Veranstaltung 212-51000) erforderlich.

In Kooperation mit der Gesellschaft Für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., dem Auslandsgesellschaft.de e.V., dem Mahn- und Gedenkstätte Steinwache e.V., dem Schulreferat des ev. Kirchenkreises Dortmund und der Jüdischen Kultusgemeinde.
Wir freuen uns, die Veranstaltungsreihe "Deutscher Antisemitismus - Bestandsaufnahme, Analysen, Perspektiven" ankündigen zu können, die wir im Oktober und November gemeinsam mit dem Projekt Quartiersdemokraten , der Auslandsgesellschaft.de
und der Gedenkstätte Steinwache organisieren.

Die Veranstaltungsreihe findet anlässlich des des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" statt. In vier Veranstaltungen werden die Geschichte des Antisemitismus nachgezeichnet, aktuelle Erscheinungsformen analysiert, Betroffenenperspektiven beleuchtet und Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

Alle Informationen finden sich auf unserer Webseite: https://adira-nrw.de/veranstaltungsreihe-deutscher-antisemitismus-bestandsaufnahme-analysen-perspektiven/

Die Veranstaltungsreihe findet komplett digital statt. Eine vorherige Anmeldung unter [email protected] ist notwendig.

Die einzelnen Veranstaltungen im Überblick:

21.10.21: Prof. Dr. Lars Rensmann - Antisemitismus als Phänomen im Kontext deutscher Geschichte (https://www.facebook.com/events/894003044871298)

28.10.21: Prof. Dr. Julia Bernstein - Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus an Schulen und im Alltag (https://www.facebook.com/events/910336783192952)

04.11.21: Dr. Ronen Steinke - Terror gegen Juden. Wie die antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt (https://www.facebook.com/events/280428533680789/)

11.11.21: Die Kontinuitäten brechen?! Podiumdiskussion mit Sophie Brüss (SABRA NRW), Alexander Sperling (Landesverband jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe K.d.ö.R.) und Daniel Poensgen (Bundesverband RIAS e.V.), moderiert von Micha Neumann (ADIRA) (https://www.facebook.com/events/4538833366138888/)
2021 - 1. September, 17 Uhr. Mahn- und Gedenkstätte . Gedenken an die Opfer aller Kriege und des ... ℹ️ https://t1p.de/siou DGB DGB NRW DGB Dortmund-Hellweg Gedenkstätte Steinwache
Wir sind ganz fleißig dabei, die digitale Eröffnung der Ausstellung im Landtag Nordrhein-Westfalen vorzubereiten 🎚🔌 💪🏻. Die Ausstellung „Mehr als man kennt - näher als man denkt“ erzählt von 29 Objektgeschichten aus den NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorten in NRW.

👉🏻 Die Eröffnung beginnt am Dienstag um 16 Uhr - ihr könnt dann per Live-Stream 🎥 dabei sein und einen Einblick in die Schau bekommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Darüber, wie alles funktioniert, informieren wir euch noch.

Gedenkstätte Bonn
LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler
Kreismuseum Wewelsburg
Jüdisches Museum Westfalen
Gedenkstätte Steinwache
Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen
Gedänkstätte Zellentrakt Herford
NS-Dokumentationszentrum Köln
Villa Merländer
Gedenkstätte Frenkel-Haus
Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.
Geschichtsort Villa ten Hompel
Gedenkhalle Oberhausen
Alte Synagoge Petershagen
Aktives Museum Südwestfalen
Gedenkstätte Stalag 326 VI K Senne
Vogelsang IP gemeinnützige GmbH
Am Karfreitag gedenken wir jener Menschen, die noch in den letzten Wochen und Tagen vor Ende des Zweiten Weltkriegs dem nationalsozialistischen Terror in der Bittermark, im Rombergpark und in Hörde zum Opfer gefallen sind.
Bürgermeister Norbert Schilff und die Bürgermeisterinnen Ute Mais und Barbara Brunsing legten mit Dr. Stefan Mühlhofer, Gedenkstätte Steinwache, einen Kranz am Mahnmal in der Bittermark nieder.
Im März und April 1945 - kurz vor der Befreiung - erschoss die Dortmunder Gestapo in der Bittermark und im Rombergpark über 200 Menschen. Die meisten von ihnen waren Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa. Die Massenmorde stellten das schwerste lokale NS-Verbrechen dar. Die Beschäftigung damit und die Erinnerung daran gilt es auch in Zukunft fortzuführen. Dazu trägt auch die Gedenkstätte Steinwache bei. Das Karfreitagsgedenken am Mahnmal in der Bittermark muss coronabedingt leider ausfallen. ⤵️
https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/ausunsererstadt/bittermark/startseite_bittermark/index.html
Seit wenigen Stunden erzählen die 29 NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW ihre Objektgeschichten in der nigelnagelneuen Online-Ausstellung „Mehr als man kennt - näher als man denkt“. Ob Uhr ⌚, Fahrrad oder Kleid 👗 - jeder Gegenstand hat seine eigene Geschichte und erzählt etwas über die Gedenkstätte, bei der er im Bestand ist.

Die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in die Arbeit der Gedenkstätten und was es heute bedeutet, historisch-politisch zu bilden 🎓.

Neugierig? Dann bitte hier entlang:
👉🏻 www.politische-bildung.nrw.de/mehr-als-man-kennt

Mit von der Partie sind:
Gedenkstätte Bonn
LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler
Kreismuseum Wewelsburg
Humberghaus, Dingden
Jüdisches Museum Westfalen
Gedenkstätte Steinwache
Ehemalige Synagoge Drensteinfurt
Zentrum für Erinnerungskultur, Duisburg
NS-Dokumentationszentrum, Duisburg
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Alte Synagoge, Essen
NS-Dokumentationsstätte Gelsenkirchen
Gedenkstätte Stalag, Hemer
Zellentrakt Herford
NS-Dokumentationszentrum Köln
Lern- und Gedenkort Jawne, Köln
Villa Merländer
Gedenkstätte Frenkel-Haus
Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.
Geschichtsort Villa ten Hompel
Gedenkhalle Oberhausen
Alte Synagoge Petershagen
Alte Synagoge Selm-Bork
Aktives Museum Südwestfalen
Französische Kapelle, Soest
Gedenkstätte Stalag 326 VI K Senne
Vogelsang IP gemeinnützige GmbH
Gedenkstätte Landjuden an der Sieg
Begegnungsstätte Alte Synagoge
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