Jüdisches Museum Westfalen

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Jüdisches Museum Westfalen Das Jüdische Museum Westfalen zeigt jüdische Traditionen und Geschichte(n) am regionalen Beispiel. Darf man „Jude“ sagen? Haben jüdische Frauen weniger Rechte?

Ein Ort für Ihre Fragen, z.B.:
Sind eigentlich alle Juden orthodox? Welche Gebote halten religiöse Juden ein? Wieso gibt es „unjüdische Juden“? Stimmt es, dass Juden oft gebildet und reich sind? Aus welchen Gründen wurden Juden in Geschichte und Gegenwart verfolgt? Wer hat in jüdischen Gemeinden das Sagen? Wie viele Juden leben eigentlich heute in Deutschland und in unserer Region?

Vergangene Woche besuchte unsere Kuratorin die Jahrestagung der AG Jüdische Sammlungen, die dieses Jahr im Staatlichen M...
12/10/2026

Vergangene Woche besuchte unsere Kuratorin die Jahrestagung der AG Jüdische Sammlungen, die dieses Jahr im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz tagte. Das dortige Team organisiert federführend „Tacheles – Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“.
Die AG Jüdische Sammlungen hat in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert: Seit 1976 treffen sich Akteur*innen aus Archiven, Bibliotheken und Museen, um sich zu aktuellen Forschungen im Bereich jüdischer Sammlungen und zu ihren Arbeiten und Projekten auszutauschen. Das JMW hat in diesem Jahr eine Schenkung von Tora-Wimpeln aus Meschede vorgestellt (mehr dazu in unserer nächsten „Schalom“).
Außer den Vorträgen wurde eine Führung über den jüdischen Friedhof Chemnitz angeboten und Mitglieder der AG nahmen an einer Kundgebung zum 7. Oktober teil. So konnten wir uns intensiv mit der jüdischen Kultur in Chemnitz beschäftigen und nicht zuletzt auch untereinander wichtige Kontakte knüpfen bzw. pflegen.



Bilder:
Die Teilnehmer*innen der AG Jüdische Sammlungen vor dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, das sich im ehemaligen Kaufhaus Schocken befindet. © smac

Festakt zum 50-jährigen Bestehen der AG Jüdische Sammlungen. © JMW

Der jüdische Friedhof in Chemnitz. © JMW

Kundgebung zum 7. Oktober auf dem Markt in Chemnitz. © JMW

Heute jährt sich zum dritten Mal der Überfall der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung. Wir sind in Gedanken bei d...
07/10/2026

Heute jährt sich zum dritten Mal der Überfall der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen.

Drei Jahre dauert nun der Krieg in Israel und Gaza/Palästina. Antisemitismus hat seitdem weltweit neue Dimensionen angenommen und stellt eine reale Bedrohung für Jüdinnen*Juden dar.

Gleichzeitig gibt es auf palästinensischer Seite viele Opfer, an die wir heute auch erinnern wollen.

📍Simchat Tora, Freudenfest der Tora,  ist ein jüdisches Fest, das heute beginnt und den jährlichen Lesezyklus der Tora m...
03/10/2026

📍Simchat Tora, Freudenfest der Tora, ist ein jüdisches Fest, das heute beginnt und den jährlichen Lesezyklus der Tora markiert.
Mit dem Beenden des 5. Buches Moses und dem Anfang der Entstehungsgeschichte wird das ewige Studium der Tora verdeutlicht. Der Vorleser bekommt die Ehrentitel Chatan Tora und Chatan Bereschit. Diese Titel bedeuten Bräutigam der Tora und Bräutigam des Anfangs. Während der Umzüge (Hafakot) wird die Torarolle aus dem Toraschrank entnommen und um das Lesepult (Bima) 7 mal getragen. Dabei wird getanzt und gesungen.
🥳Kinder bleiben bei diesen Feierlichkeiten nicht außen vor, sie dürfen kleine Fähnchen schwingen und erhalten Süßigkeiten. Sie können sogar dabei helfen, die Tora zu tragen.

Chag Simchat Tora Sameach!

📍Our digital family reunion is happening on December 6th!❓Not sure how to break the ice? No worries, we've prepared a fe...
30/09/2026

📍Our digital family reunion is happening on December 6th!

❓Not sure how to break the ice? No worries, we've prepared a few conversation starters for you!

👉Join us, get to know each other, and dive into your family's history and present.
We can't wait to welcome relatives from every branch of the Eisendrath family tree.
See you there!

Schön, dass ihr da wart!
29/09/2026

Schön, dass ihr da wart!

📍"Dafür" ist das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche. Wir laden Euch ein, an unserer Mitmachstation im Foyer, G...
26/09/2026

📍"Dafür" ist das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche.
Wir laden Euch ein, an unserer Mitmachstation im Foyer, Gedanken, Erfahrungen und Inspirationen zu teilen, wie unser Miteinander gelingen kann.
Das Ziel ist eine bunte Wand, die ein Gegenangebot zur aktuellen gesellschaftlichen Stimmung schafft und ein vielfältiges, friedliches Zusammenleben skizziert: Mit individuellen Ideen und Gedanken.

👉Die Pinnwand ist zu den regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich!

🏜️Als das jüdische Volk 40 Jahre lang durch die Wüste wanderte, wohnten sie in provisorischen Hütten. Diese Sukkot kennz...
25/09/2026

🏜️Als das jüdische Volk 40 Jahre lang durch die Wüste wanderte, wohnten sie in provisorischen Hütten. Diese Sukkot kennzeichnen ein Dach, durch das man hindurchsehen kann und das mit organischem Material gedeckt ist. Traditionell verbringen Juden*Jüdinnen heute das Laubhüttenfest in einer eigens erbauten Sukka unter freiem Himmel und essen dort gemeinsam. Diese Tradition kann in der Synagoge oder auch auf dem heimischen Balkon/im Garten stattfinden.
Der Lulav (Feststrauß) symbolisiert die Einheit des jüdischen Volkes und ist Teil der Segenssprüche dieser Feiertage.
Darüber hinaus ist Sukkot auch ein Fest des Erntedanks und des Vertrauens in G´tt.

🍋Wir wünschen Chag Sukkot Sameach!

Wir freuen uns noch immer sehr über die bunte Fassade!
23/09/2026

Wir freuen uns noch immer sehr über die bunte Fassade!

Ein interreligiöser Schriftzug inspirierte Wulfener Gesamtschüler zu einem farbenfrohen XXL-Kunstwerk im Garten des Jüdischen Museums in Dorsten.

Gestern wurde unsere Ausstellung "Rafft euch empor! Jüdische AktivistInnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung in...
21/09/2026

Gestern wurde unsere Ausstellung "Rafft euch empor! Jüdische AktivistInnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung in Nottuln eröffnet. Wir freuen uns, dass die Ausstellung bei Euch sein kann.

Jom Kippur, deutsch Versöhnungstag, bildet das Ende der zehntägigen inneren Umkehr seit Rosch HaSchana. Es ist der höchs...
20/09/2026

Jom Kippur, deutsch Versöhnungstag, bildet das Ende der zehntägigen inneren Umkehr seit Rosch HaSchana. Es ist der höchste Feiertag und einer der wenigen Fastentage. Es ist ein Tag der Ruhe, den gläubige Juden*Jüdinnen in der Synagoge verbringen. Auch zuhause wird es meist still. Noch einmal denkt man intensiv über die Beziehungen/Verfehlungen zu seinen Mitmenschen und G´tt nach. An Jom Kippur werden die Urteile dann in das Buch des Lebens eingeschrieben und versiegelt.

Das Jüdische Museum Westfalen wünscht Gmar chatima tova!
(möge deine Einschreibung (in das Buch des Lebens)gut abgeschlossen werden.)

Adresse

Julius-Ambrunn-Str. 1
Dorsten
46282

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 12:30
14:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 12:30
14:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 12:30
14:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 12:30
14:00 - 17:00
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+49236245279

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