Museumsverbund Elbe-Elster

Museumsverbund Elbe-Elster In vier Häusern präsentieren wir Geschichte(n) des Elbe-Elster-Landes.

14/07/2026
Spektakuläre Papierkunst der ukrainischen Künstlerin Asya Kozina präsentiert das Museum Schloss Doberlug mit der Ausstel...
14/07/2026

Spektakuläre Papierkunst der ukrainischen Künstlerin Asya Kozina präsentiert das Museum Schloss Doberlug mit der Ausstellung „Schnitte / Cuts“ bis 4. Oktober 2026. Aus schlichtem weißem Papier gestaltet Kozina Kunstwerke voller Detailreichtum und barocker Opulenz: monumentale Papierperücken, reich verzierte Gewänder und skulpturale Figuren. Trotz ihres filigranen Materials besitzen die Arbeiten eine beeindruckende Präsenz, die kunstvolle Leichtigkeit mit handwerklicher Präzision verbindet. Besonders spannend ist das Zusammenspiel mit der in Doberlug gezeigten Sammlung Dohna-Schlobitten: Prächtige Möbel, Kunstwerke und Alltagsgegenstände des Adels vom 16. bis 19. Jahrhundert treffen auf Kozinas zeitgenössische Papierkunst. So entstehen eindrucksvolle Bezüge zwischen historischen Formen, barocker Pracht und moderner künstlerischer Interpretation. In vielen Werken schwingt auch die Frage nach Bewahrung von Kultur, Erinnerung und Identität mit. Sowohl die Geschichte von Schloss Schlobitten, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, als auch die Erfahrungen einer Künstlerin in einem Land im Kriegszustand verleihen der Ausstellung zusätzliche Tiefe. Seit ihrer Rückkehr in die Ukraine 2020 stehen Themen wie Heimat, kulturelle Identität und Krieg im Zentrum ihres Schaffens. Werke wie „Die Religion des Todes“ (2023) reflektieren die Realität eines Landes im Ausnahmezustand. Mit „Ode an Sonia“ (2025) würdigt sie die französische Künstlerin Sonia Delaunay und verweist auf deren ukrainische Wurzeln. Kozinas Arbeiten zeigen dabei nicht nur Zerbrechlichkeit, sondern auch die Kraft von Kunst und kultureller Erinnerung.

Die Ausstellung wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ unterstützt.

"Religion des Todes" von Asya Kozina
Foto Y. Perova



Kaum jemand kann Geschichte(n) über den Adel so gut erzählen wie Kammerzofe Annette oder Kammerjunker Michael auf Schlos...
11/07/2026

Kaum jemand kann Geschichte(n) über den Adel so gut erzählen wie Kammerzofe Annette oder Kammerjunker Michael auf Schloss Doberlug. Bei einer Kostümführung berichten sie von der über Jahrhunderte zurück reichenden Vergangenheit der Burggrafen, Grafen und Fürsten zu Dohna-Schlobitten. Besucher hören von den Anfängen der Dohnas im heutigen Sachsen, von ihrem Aufstieg zu einer der bedeutendsten Adelsdynastien Preußens und ihrem Stammsitz, dem prächtigen Schloss Schlobitten im ehemaligen Ostpreußen. Aber auch die Flucht der Familie aus Ostpreußen im Jahr 1945 und die Rettung vieler Menschen und Kunstschätze wird geschildert. Kammerzofe oder Kammerjunker berichten vor erlesenen Gemälden und kostbaren Möbeln, prachtvollem Tafelgeschirr oder beeindruckenden Waffen Anekdoten aus dem Leben der traditionsreichen Adelsfamilie. Außerdem erklären sie die Bedeutung des Adels im Barock und verweisen auf die einflussreichen Ämter der Dohnas bei vielen Herrscherfamilien Europas, insbesondere bei den Statthaltern der Niederlande und dem preußischen Königshaus.
Als Mitglieder eines adeligen Haushalts wissen sie am besten, wie der Lebensalltag einer Adelsfamilie aussah, wie man wohnte und sich selbst inszenierte, wie und was gegessen wurde, welche Umgangsformen gepflegt wurden und welchen Vergnügungen man nachging. Doch waren Adelsfamilien letztendlich nicht vor den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts gefeit. Und so erzählen Kammerzofe und Kammerjunker auch vom Verlust der adeligen Privilegien nach dem Ersten Weltkrieg und den Untergang von Schloss Schlobitten am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Führung wird im historischen Kostüm gehalten und abwechselnd von der Kammerzofe Annette und vom Kammerjunker Michael angeboten. Termine am 15.04., 13.05., 10.06., 15.07., 12.08., 16.09. sowie am 14.10. jeweils um 17.00 Uhr. Aufgrund der begrenzten Personenzahl wird um Voranmeldung unter Tel. 035322 6888 520 oder [email protected] gebeten. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Foto MVEE




Für seinen Waschtag am 15. Juli um 10.30 Uhr sucht der Finsterwalder Kaufmann Wittke fleißige Helfer. Was heute die Wasc...
10/07/2026

Für seinen Waschtag am 15. Juli um 10.30 Uhr sucht der Finsterwalder Kaufmann Wittke fleißige Helfer. Was heute die Waschmaschine in einer Stunde erledigt, war einst schwere Arbeit. Ausgerüstet mit Waschbrett und Kernseife, wird wie vor 100 Jahren auf dem Hof des Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde mit der Waschfrau Wäsche gewaschen. Spielerisch lernen Ferienkinder dabei den Alltag der Urgroßmütter kennen, die weder Waschmaschine noch Trockner kannten. Wer will, kann auch ein schmutziges Wäschestück für den Waschtag mitbringen. Im Anschluss stellen die Kinder eine eigene Duft- oder Kräuterseife her und können sie mit nach Hause nehmen. Geeignet für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Nur mit Voranmeldung unter Tel. 03531 30783 oder [email protected].

Foto: MVEE/Franke



Treppauf, treppab geht es am 14. Juli ab 10.30 Uhr für neugierige Ferienkinder im alten Burgturm am Mitteldeutschen Mari...
09/07/2026

Treppauf, treppab geht es am 14. Juli ab 10.30 Uhr für neugierige Ferienkinder im alten Burgturm am Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda. Vor über 800 Jahren entstand auf einer Elsterinsel eine Burg, von der heute noch ein Turm erhalten ist. Der Lubwartturm ist heute das Wahrzeichen der Stadt Liebenwerda. Die Turmführung nimmt die Kinder mit ins sagenumwobene Mittelalter: Sie hören vom Ritter Rammelshayn, von unterirdischen Schätzen und von den jetzigen Turmbewohnern – den Fledermäusen und Turmfalken. Am Ende erhalten alle mutigen Knappen und Edelfräulein die Schwertleite und ein Ritterdiplom und basteln gemeinsam unter Anleitung eine Helmmaske oder einen Spitzhut. Geeignet für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Nur mit Voranmeldung unter Tel. 035341 12455 oder [email protected].

Foto: MVEE/Franke



Bald hebt sich der Vorhang: Der Kartenvorverkauf für das 28. Internationale Puppentheaterfestival des Landkreises Elbe-E...
08/07/2026

Bald hebt sich der Vorhang: Der Kartenvorverkauf für das 28. Internationale Puppentheaterfestival des Landkreises Elbe-Elster hat begonnen!

Vom 18. bis 27. September 2026 verwandeln sich über 40 Spielstätten im gesamten Landkreis, darunter auch unsere Museen, in Bühnen voller Fantasie, Magie und großer Theaterkunst. 25 Puppenbühnen aus Deutschland, Bulgarien und Italien präsentieren Märchen, modernes Figuren- und Objekttheater sowie spannende Inszenierungen für Kinder, Familien und Erwachsene.

Ab sofort sind Tickets für die Eröffnungsveranstaltungen, die Lange Nacht des Puppenspiels, das Kasper-Café sowie für die Festivalveranstaltungen des Museumsverbundes Elbe-Elster im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda, im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, im Museum Schloss Doberlug und im Museum Mühlberg 1547 erhältlich. Karten für diese Veranstaltungen können zudem online über die Internetseite des Puppentheaterfestivals erworben werden. Sofern noch Plätze verfügbar sind, sind Tickets auch an der Tages- oder Abendkasse erhältlich.

Für alle weiteren Veranstaltungen erfolgt der Ticketverkauf über den jeweiligen Spielort. Eine Übersicht aller Aufführungen, Veranstaltungsorte und Ansprechpartner bietet die Festival-Website www.puppentheaterfestival-ee.de.

Wer sich seinen Wunschtermin sichern möchte, sollte nicht zu lange warten – viele Vorstellungen sind erfahrungsgemäß frühzeitig ausverkauft.

Foto: diepiktografen.de


Aufgrund der aktuellen Wetterlage schließen das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda, das Museum Schl...
28/06/2026

Aufgrund der aktuellen Wetterlage schließen das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda, das Museum Schloss Doberlug, das Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde sowie das Museum Mühlberg 1547 heute bereits um 13.00 Uhr.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Bitte achten Sie heute besonders auf sich:
• ausreichend trinken
• direkte Sonne möglichst meiden
• an Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung denken

Passen Sie gut auf sich auf und kommen Sie gut durch den heißen Tag! ☀️

Nur noch bis zum 30. Juni öffnet das Museum Mühlberg 1547 mit einer Multimedia-Ausstellung einen eindrucksvollen Zugang ...
26/06/2026

Nur noch bis zum 30. Juni öffnet das Museum Mühlberg 1547 mit einer Multimedia-Ausstellung einen eindrucksvollen Zugang zur Renaissance und zur europäischen Machtpolitik des 16. Jahrhunderts. Ausgangspunkt ist der Ort Mühlberg, geprägt von Kloster und Reformation, der zum Resonanzraum für die höfische Kultur der Habsburger wird. Drei Medieninstallationen mit historischen Ansichten, Klangräumen und audiovisuellen Rekonstruktionen machen die Zeit Kaiser Karls V. sinnlich erfahrbar.
Im Zentrum steht Maria von Ungarn, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Als Schwester Karls V. und Statthalterin der Niederlande agierte sie in einer Phase religiöser und politischer Umbrüche. Während Karl V. gegen den Protestantismus vorging, verfolgte Maria einen diplomatischen Kurs: Sie stand reformatorischen Ideen offen gegenüber, ohne sich eindeutig zu positionieren. Als Regentin stabilisierte sie die habsburgische Herrschaft maßgeblich. Nach dem Tod ihrer Tante Margarete von Österreich regierte sie die Niederlande, eine der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Europas. Dabei nutzte Maria Kunst und Kultur gezielt zur politischen Repräsentation. Ihre Höfe in Binche und Mariemont entwickelten sich zu Zentren der Renaissancekunst. Architektur, Musik und bildende Kunst dienten dabei auch der Darstellung von Macht und dynastischer Kontinuität. Die Ausstellung vermittelt diese facettenreiche Persönlichkeit mithilfe digitaler Technologien. Das EU-Projekt MARY4ALL rekonstruierte virtuell verlorene Räume, Kunstwerke und Klangwelten und ist eine Kooperation des Musée royal de Mariemont, der KU Leuven (Belgien), des RicercarLab und das Centre d’études supérieures de la Renaissance (Frankreich) sowie des Museums Mühlberg 1547 und des Netzwerks der Kulturrouten Karls V. Die Installationen werden neben Mühlberg auch in Brüssel, Laredo und Granada gezeigt.

Maria von Österreich, Königin von Ungarn, Meister der Magdalenenlegende, 1531 © Museum der Schönen Künste, Budapest, Ungarn – Montage Musée royal de Mariemont




100 Jahre Museum, 100 Prozent Stimmung: Die limitierte Jubiläumskerze des Museum Mühlberg 1547 bringt Licht und Duft in ...
24/06/2026

100 Jahre Museum, 100 Prozent Stimmung: Die limitierte Jubiläumskerze des Museum Mühlberg 1547 bringt Licht und Duft in laue Sommerabende. Jetzt im Shop des Hauses erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Adresse

Schlossplatz 1
Doberlug-Kirchhain
03253

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

0353226888520

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