20/10/2026
✨️ Was wäre das Schnütgen ABC nur ohne das G und das Museum ohne die Goldschmiedekunst? 🔎
👀 Aber aufgepasst, der Schein trügt gelegentlich..
🔎 Als edles und glänzendes Metall wurde Gold seit jeher besonders geschätzt. Jedoch nur in den seltensten Fällen bestehen die Werke der kirchlichen Schatzkunst aus purem Gold. In der Regel liegt nur eine hauchdünne Vergoldung auf einem Träger aus gegossener Bronze, Messing, getriebenem Silberblech oder Silberdraht.
🤷♀️ Hättet ihr das gewusst?
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Bild 1: Zierplatte von einem Reliquiar aus Kloster Iburg bei Osnabrück – hl. Ritter mit Schwert, Schild und Palme, Westfalen / Wesergebiet, Mitte 12. Jh., Kupferblech, vergoldet, Schenkung von Fritz Witte 1926, Inv.-Nr. G 3 b, Foto: RBA, Stadt Archiv
Bild 2 + 3: Monstranz, Werkstatt Hans von Reutlingen, Aachen, um 1510, Kupfer, vergoldet; Figuren: Silber, getrieben, Sammlung Schnütgen, Inv.-Nr. G 143, Fotos: RBA, Marion Mennicken; Wolfgang F.Meier (Detail)
Bild 4: Reliquienanhänger aus Bergkristall mit Taube, Köln, 2. Hälfte 13. Jahrhundert, Bergkristall, Silber, vergoldet, Glasbesatz, Email, Stiftung Fritz Witte 1926, Inv.-Nr. G 392, Foto: Stephan Kube/SQB
Bild 5: Beschlagstück mit Fabelwesen (Drache mit Menschenkopf), Rheinland, 14. Jahrhundert, Kupfer, graviert und vergoldet, Überwweisung aus dem Kunstgewerbemuseum 1930-1932, Inv.-Nr. G 550, Foto: Stephan Kube/SQB