Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv . Das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv ist eines der modernsten Kommunal- und eines der größten kunsthistorischen Fotoarchive. Jahrhundert wider.

Aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte finden sich hier alle Dokumente und Bilder, die für die Historie der Stadt und ihrer Bewohner*innen von Belang sind – von der mittelalterlichen Urkunde bis zum Schulzeugnis der Kölner Bürger*innen. Eine Vielzahl von Digitalisaten ist zudem online bequem von zu Hause aus abrufbar. Der Bestand des Rheinischen Bildarchivs umfasst rund 5,5 Millionen Fotografien in

vielen Formaten vom Kleinbild bis zum größten Glasnegativ (70 x 90 cm), vom Diapositiv bis zur Digitalaufnahme. Materialsammlungen spiegeln die technische Entwicklung der Fotografie seit dem 19. Fotograf*innen des Rheinischen Bildarchivs erweitern die Bestände kontinuierlich. Seine umfangreichen und vielseitigen Bestände machen das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv zu einem der bedeutendsten Stadtarchive Europas.

Zu im Besuch im Rheinischen Bildarchiv! Bei diesen drei Themenführungen geht es um unsere Arbeit hinter den Kulissen. Ih...
28/08/2026

Zu im Besuch im Rheinischen Bildarchiv!

Bei diesen drei Themenführungen geht es um unsere Arbeit hinter den Kulissen. Ihr wolltet immer schon wissen, wie man bei uns historische Fotos recherchieren kann, warum wir Fotografien nicht nur sammeln, sondern auch selbst produzieren oder ihr habt noch nie ein retuschiertes Glasnegativ gesehen? Dann kommt vorbei und erfahrt mehr über unsere Arbeitsbereiche und über den Weg des Bildes vom Archiv bis in die Datenbank.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, anmelden könnt ihr euch unter [email protected].

+++ work in progress: Hungerleben - Lebenshunger +++Wir waren vergangene Woche mit Dirk und Camilla Renschke in Sachen A...
25/08/2026

+++ work in progress: Hungerleben - Lebenshunger +++

Wir waren vergangene Woche mit Dirk und Camilla Renschke in Sachen Ausstellungsvorbereitung unterwegs! Dafür haben wir die beiden im Tonstudio Soundhouse im Mediapark begleitet und ihnen gespannt bei der Arbeit zugehört.
Was erwartet euch bei der neuen Ausstellung im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, die am 15. Oktober 2026 startet? Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir wagen ein neues audiovisuelles Konzept.
Also hört auf die beiden, bringt eure Smartphones und Kopfhörer mit und lasst euch überraschen!

#1946/47

Update zu den Jubiläumsveranstaltungen! 🥳Drei Monate mit spannenden Workshops, einem Fotowalk und einem Filmprogramm lie...
24/08/2026

Update zu den Jubiläumsveranstaltungen! 🥳

Drei Monate mit spannenden Workshops, einem Fotowalk und einem Filmprogramm liegen bereits hinter uns, es folgen aber noch viele weitere. Weil bereits jetzt einige Veranstaltungen ausgebucht sind, haben wir beschlossen unser Programm um drei Führungen durch das Rheinische Bildarchiv zu erweitern!

Schaut gerne in das aktualisierte Veranstaltungsprogramm rein. Für sämtliche Veranstaltungen gibt es auch eine Warteliste, in die wir euch gerne eintragen. 🧐

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, anmelden könnt ihr euch unter [email protected]. 🙌

Am 19. August 1839 wurde mit der Daguerreotypie das erste fotografische Verfahren der Welt veröffentlicht! 🥳Dass sich in...
19/08/2026

Am 19. August 1839 wurde mit der Daguerreotypie das erste fotografische Verfahren der Welt veröffentlicht! 🥳
Dass sich in den letzten 187 Jahren in der analogen Fotografie so einiges getan hat, zeigt sich auch anhand der Bestände im Rheinischen Bildarchiv! 👀
Zwar besitzen wir keine Daguerreotypien, dafür befindet sich in unserem Negativmagazin eine breite Vielfalt weiterer analoger Fotoverfahren, von denen wir euch hier anlässlich des Tages der Fotografie eine kleine Auswahl präsentieren. 📸Welches findet ihr am spannendsten? 🎞


Abgebildete Verfahren:
Bild 1: Silbergelatine-Glasnegativ, 30x40 cm
Bild 2: Nasses Kollodium-Glasnegativ, 18x24 cm
Bild 3: Silbergelatine-Glasnegativ, 13x18 cm
Bild 4: Stereo-Silbergelatine-Glasnegativ, ca. 4,5x4,5 cm
Bild 5: Farbdiapositiv (Planfilm), ca. 20x25 cm
Bild 6: Farbdiapositiv (Planfilm), 13x18 cm
Bild 7: Stereo-Kleinbild-Farbdiapositiv, 18 x 24 mm
Bild 8: Autochrome (Farbdiapositiv, Glasplatte), 9x12 cm
Bild 9: Kleinbild-Schwarz-Weiß-Negative
Bild 10: Mittelformat-Farbnegative

Fotos: Luzie Ronkholz ( )

✨🐉Bestiae mirabiles🦄✨Dieses Notarsignet des Notars Casparus Sabbe aus dem Jahr 1564 zeigt ein drachenähnliches Fabelwese...
14/08/2026

✨🐉Bestiae mirabiles🦄✨

Dieses Notarsignet des Notars Casparus Sabbe aus dem Jahr 1564 zeigt ein drachenähnliches Fabelwesen, einen Lindwurm. Im Gegensatz zu klassischen Drachen sind Lindwürmer oft kleiner und flugunfähig, das Erscheinungsbild ähnelt auch einer Schlange. Sie sind tief in der germanischen Mythologie und europäischen Sagenwelt als menschenfressende, gefährliche Kreaturen verankert.

In der Heraldik wird er oft mit Eigenschaften wie Wachsamkeit und Schutz in Verbindung gebracht, weswegen die Benutzung in einem Signet wohl die Echtheit des unterzeichneten Dokuments unterstreichen soll.

Best. 239 (Kunibert), U 1/785

10/08/2026

Wie schützt man mehrere hundert Jahre alte Pergamenturkunden mit empfindlichen Siegeln?

In der Bestandserhaltung zählt jeder Handgriff. Mit einer speziell entwickelten Montierung sorgen wir dafür, dass Urkunden sicher transportiert, gelagert und im Lesesaal genutzt werden können – und das ganz ohne dauerhafte Eingriffe am Original. Denn Bestandserhaltung bedeutet nicht nur Restaurieren – sondern vor allem, Schäden zu verhindern, bevor sie entstehen.

Drei Wochen – drei Filme! 🎥Der Juli ist vorbei und damit auch unsere Filmreihe. Vivian Maier, Libuše Jarcovjáková und Le...
05/08/2026

Drei Wochen – drei Filme! 🎥

Der Juli ist vorbei und damit auch unsere Filmreihe. Vivian Maier, Libuše Jarcovjáková und Leni Riefenstahl waren die drei Protagonistinnen, die uns auf eine filmische Entdeckungsreise durch ihre fotografischen und künstlerischen Archive mitgenommen haben. So unterschiedlich ihre Biografien, visuellen Bildsprachen und künstlerischen Themen sind, so produktiv waren alle drei hinter der Kamera. Sie hinterließen der Nachwelt umfassende Archive, die neben ikonischen Bildern auch viele spannende Fragen zum Umgang mit Nachlässen und mit künstlerischer Autorschaft beinhalten. 🧐

Wir danken allen, die zu den Filmvorführungen gekommen sind und freuen uns, euch bei unseren nächsten Jubiläumsveranstaltungen wieder zu sehen! Schaut gerne in unser Programm. 🔍

Wir bedanken uns außerdem bei der Stiftung Kultur , die diese Filmreihe durch eine großzügige Finanzierung ermöglicht hat!

Bilder:
1-3: „Finding Vivian Maier“
4-5: „Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte“
6: „Riefenstahl“
7: Filmvorführung im Archiv, Foto: Marc Weber

✨🐉 „Bestiae mirabiles“ 🦄✨Unser Tier im Juli ist der Steinbock! Wir finden ihn in einem Wappenbrief, eine Urkunde, mit de...
31/07/2026

✨🐉 „Bestiae mirabiles“ 🦄✨
Unser Tier im Juli ist der Steinbock!
Wir finden ihn in einem Wappenbrief, eine Urkunde, mit der einer Person ein Wappen neu verliehen wird oder Bestehende geändert werden können.

Kaiser Ferdinand I. bekundet hier, dem Balthasar Gfässer und seinen Erben dieses Wappen verliehen zu haben. Der steigende Steinbock hängt wohl unmittelbar mit der Herkunft des Wappenträgers zusammen, dieser stammt aus Österreich. Aber warum befindet sich der Brief im Historischen Archiv der Stadt Köln? Etwa 100 Jahre später wurde er wohl in Köln vorgelegt, weil ein Nachfahre in der Stadt heiraten wollte.

Best. 290 (Clerus secundarius), U 242

Vor zwei Wochen hat uns der WDR besucht und in den heiligen (Magazin-)Hallen des Rheinischen Bildarchivs gefilmt! 🎥Anlas...
28/07/2026

Vor zwei Wochen hat uns der WDR besucht und in den heiligen (Magazin-)Hallen des Rheinischen Bildarchivs gefilmt! 🎥

Anlass für den Dreh war das 100-jährige Jubiläum des RBA und die Frage, welchen Wert und Nutzen dessen fotografischen Bestände in den vergangenen 100 Jahren hatten. Wie wir zeigen konnten: Einen sehr großen! ✨
So halfen die Fotobestände bei der Rekonstruktion und dem Wiederaufbau bedeutender Bauwerke in Köln, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Dazu zählen insbesondere die romanischen Kirchen, von denen oft keine Baupläne mehr vorhanden waren. Bis heute dienen unsere Bilder der Denkmalpflege, um historische Originalzustände der Kölner Bausubstanz nachvollziehen zu können. Oft sind sie auch die einzigen visuellen Zeugnisse für ein Köln, wie es war. ⛪️

Wir hatten viel Spaß gemeinsam mit dem WDR-Team auf eine kleine Zeitreise in ein vergangenes Köln zu gehen und bedanken uns sehr für den schönen Beitrag, der am 23.7. in der Lokalzeit gesendet wurde! 📺

https://www1.wdr.de/nrw/koeln/100-jahre-rheinisches-bildarchiv-koeln-100.html

Fotos 📸:
1-2: Marion Mennicken
3-4: Helena Weber
5: August Sander, St. Severin, um 1930, RBA 090 778
6: August Kreyenkamp, Kreuzung vor dem Kaufhaus Tietz, 1935, RBA 102 377
7: August Kreyenkamp, Blick auf die Rheinfront von Deutz, um 1930, RBA 224 205

🎬 3, 2, 1 … Manchmal verbergen sich hinter einem Film viele technische Herausforderungen, die uns dazu bringen, genauer ...
27/07/2026

🎬 3, 2, 1 … Manchmal verbergen sich hinter einem Film viele technische Herausforderungen, die uns dazu bringen, genauer hinzusehen und weiter zu forschen.

Vor einigen Wochen erreichte uns eine Anfrage zur Sichtung eines 16-mm-Films von Michael Loeken „"Ich hatte schon begonnen, die Freiheit zu vergessen". Konkret ging es darum, herauszufinden, was an den Wänden des EL-DE-Hauses, das einst von der Gestapo als Gefängnis genutzt wurde, eingeschrieben war. Dafür kamen unser Filmsichtungs-Equipment und ein Mikroskop zum Einsatz – so konnten wir Details sichtbar machen, die auf den ersten Blick verborgen blieben.

Doch wir wollten nicht nur das Bildmaterial untersuchen, sondern auch die Tonspur hören. Gemeinsam mit dem Regisseur des Films und einem Filmproduzenten mit seinem hervorragenden technischen Equipment konnten wir vor wenigen Tagen den Film auf einer historischen Steenbeck-Schneidetischanlage abspielen und die Tonspur erstmals anhören. Vielen Dank für diese spannende Zusammenarbeit! Hier zeigen wir einige Eindrücke dieses gemeinsamen Prozesses.

Unser nächster Schritt ist die Digitalisierung des Films mithilfe von Drittmitteln. Wir hoffen sehr, dass wir dieses Vorhaben realisieren können!

Adresse

Eifelwall 5
Cologne
50674

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 16:30
Mittwoch 09:00 - 19:30
Donnerstag 09:00 - 16:30
Freitag 09:00 - 16:30
Samstag 10:00 - 16:30
Sonntag 10:00 - 16:30

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