Kölnisches Stadtmuseum

Kölnisches Stadtmuseum Kölnisches Stadtmuseum / Cologne City Museum (Find the english description below) Entdeckt die Geschichte Kölns! Be excited with us!
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Wir nehmen Euch mit auf einzigartige Zeitreisen durch die spannende Vergangenheit der Domstadt – vom Mittelalter bis in die Gegenwart!

ℹ Freut Euch mit uns! Das Kölnische Stadtmuseum zieht ins ehemalige Modehaus Franz Sauer in der Minoritenstraße 13. Wir ändern nicht nur unsere Adresse, sondern das gesamte Museumskonzept. Es erwartet Euch eine innovative – überraschende (!) – neue Dauerausstell

ung, die die Geschichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven ganz neu erzählt wird. Und auch Gegenwart und Zukunft der Stadt nehmen wir in den Blick!

[ENG]

Discover the history of Cologne! The team at the Kölnisches Stadtmuseum wants to take you on one-of-a-kind trips through time to show you the exciting past of this city – from the Middle Ages to the present day! Soon the Kölnisches Stadtmuseum will reopen in the premises of the former Franz Sauer clothing store in Minoritenstrasse 13. We’re not just changing our address, but our entire museum concept. Expect an innovative – surprising (!) – new permanent exhibition that will tell the story of the city of Cologne with all its facets, contradictions and different perspectives in a whole new way. The present and the future of the city will also be in our sights!

31/08/2026

Ein Wochenende, mehr als 160 Denkmale, eine Stadt zum Entdecken 🏛️

Am 12. und 13. September öffnen in Köln wieder unzählige Türen, die sonst verschlossen bleiben. Dank des Einsatzes vieler Menschen könnt ihr Orte erleben, an denen Geschichte lebendig wird, vom bekannten Baudenkmal bis zum verborgenen Kleinod um die Ecke.

Ob Führung, Blick hinter die Kulissen oder ein Ort, an dem ihr noch nie wart: Das Programm findet ihr überall in der Stadt und online.

📅 12. und 13. September
📍 In ganz Köln
🔗 Alle Programmpunkte im Link in der Bio

Welches Denkmal steht bei euch ganz oben auf der Liste? Schreibt es in die Kommentare 👇

DER SCHWARZE HAI AUS KÖLN 🦈Heute vor 100 Jahren stellte der Kölner Extremschwimmer Ernst Vierkötter einen neuen Weltreko...
30/08/2026

DER SCHWARZE HAI AUS KÖLN 🦈

Heute vor 100 Jahren stellte der Kölner Extremschwimmer Ernst Vierkötter einen neuen Weltrekord auf, als er die 32 km lange Strecke des Ärmelkanals von Calais nach Dover in 12 Stunden und 42 Minuten zurücklegte. 🏊🏅

Warum man ihn den Schwarzen Hai nannte, erfahrt ihr in den Slides! 😊

📸
1)Fotomontage: Satellite image of the English Channel, public domain / W H James (Toronto Star archives): Ernst Vierkötter, 1936, gemeinfrei via wikimedia commons.
2)Fotomontage: Satellite image of the English Channel, public domain / Vierkotter, Ernst, c. 1927, Reference Number 2019-150, via Channel Swimming Dover (channelswimmingdover.org.uk).
3)Leonhard Tietz AG: Postkarte: Köln-Deutz, Rheinuferansicht, um 1920, Kölnisches Stadtmuseum.
4)Satellite image of the English Channel, public domain.
5)Fotomontage: Ernst Vierkoetter, the Black Shark wearing axle grease, via openwaterpedia (Ned Denison).

Lesung & Gespräch: „Der Künstlerinnen-Klub“ – Olga Oppenheimer und Emmy WorringerKöln, 1911. Im Gereonshaus gründen die ...
27/08/2026

Lesung & Gespräch: „Der Künstlerinnen-Klub“ – Olga Oppenheimer und Emmy Worringer

Köln, 1911. Im Gereonshaus gründen die Freundinnen Emmy Worringer und Olga Oppenheimer einen Künstlerklub, in dem van Gogh, Picasso, Macke und viele weitere Vertreter der modernen Kunst gefeiert werden, sehr zum Missfallen der konservativen Kölner Presse. Zwischen Aufbruch und Anfeindung, Liebe und Kritik suchen die beiden Frauen ihren Platz in der Kunstwelt.

Anlässlich unseres OPEN SPACE liest Autorin Hanka Meves aus ihrem neuen Roman „Der Künstlerinnen-Klub“, der die Lebensgeschichten der Malerin Olga Oppenheimer und der Ausstellungsorganisatorin Emmy Worringer erstmals gemeinsam erzählt.

Der OPEN SPACE erinnert zum 140. Geburtstag an Olga Oppenheimer, eine wichtige Wegbereiterin des Expressionismus im Rheinland. Der Erste Weltkrieg, persönliche Schicksalsschläge und eine psychische Erkrankung beendeten ihre Karriere früh. 1941 wurde sie Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie"-Verbrechen. Erst heute erfährt ihr Werk wieder größere Aufmerksamkeit.

Kommt vorbei und lernt zwei außergewöhnliche Frauen kennen:
📅 Freitag, 4. September 2026, 18 bis 19 Uhr
📍 Treffpunkt: Foyer
🎟️ Teilnahme kostenlos
✉️ Anmeldung an: [email protected]

Auf den Spuren von Olga Oppenheimer und anderen Künstlerinnen um 1900An der Düsseldorfer Kunstakademie durften Frauen er...
26/08/2026

Auf den Spuren von Olga Oppenheimer und anderen Künstlerinnen um 1900

An der Düsseldorfer Kunstakademie durften Frauen erst ab 1919 studieren. Trotzdem gelang es einigen schon um 1900, eine künstlerische Ausbildung zu erhalten. Olga Oppenheimer ging dafür nach München und Paris und eröffnete danach ein eigenes Atelier samt Malschule in Köln. 1913 war sie als einzige deutsche Künstlerin in der Armory Show in den USA vertreten.

In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft lebten und arbeiteten weitere Künstlerinnen wie Martha Hegemann, Lou Straus-Ernst und Alexe Altenkirch. Die Stadtraumführung mit Irene Franken vom Kölner Frauengeschichtsverein e. V. erzählt anschaulich von ihrem Leben und ihren Kämpfen. 🎨

Begleitet uns durch den Kölner Stadtraum:
📅 Donnerstag, 3. September 2026, 18 Uhr
📍 Treffpunkt: Gereonshaus, Gereonstraße 18
🎟️ Teilnahme kostenlos

Die Führung ergänzt unsere OPEN-SPACE-Präsentation: Zum 140. Geburtstag erinnern wir an Olga Oppenheimer, eine wichtige Wegbereiterin des Expressionismus im Rheinland, deren Werk lange in Vergessenheit geraten war.

Heute vor 100 Jahren, am 26. August 1926, wurde der spätere Widerstandskämpfer und Edelweißpirat Wolfgang Schwarz in Köl...
25/08/2026

Heute vor 100 Jahren, am 26. August 1926, wurde der spätere Widerstandskämpfer und Edelweißpirat Wolfgang Schwarz in Köln geboren.

Sein Vater war Jude, seine Mutter evangelisch. In den 1930er-Jahren floh der Vater in die Niederlande, wurde dort nach der deutschen Besetzung verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet. Wolfgang und sein Bruder Günther wuchsen nach dem frühen Tod der Mutter bei Verwandten in Ehrenfeld auf. Nach den rassistischen Gesetzen der N***s galten die Brüder als „Halbjuden“ und wurden zunehmend ausgegrenzt und verfolgt.

Wolfgang Schwarz schloss sich Jugendlichen aus dem Umfeld der Edelweißpiraten an. Was mit Ausflügen und eigenen Liedern begann, entwickelte zu handfestem Widerstand. Die Ehrenfelder Gruppe unterstützte untergetauchte jüdische Menschen, geflohene Zwangsarbeiter und Deserteure und beschaffte Lebensmittel. Wolfgang selbst lebte zeitweise illegal, nachdem er sich der drohenden Deportation entzogen hatte. Sein erst 16-jähriger Bruder Günther wurde von der Gestapo verhaftet und am 10. November 1944 gemeinsam mit zwölf weiteren Menschen in der Hüttenstraße in Ehrenfeld ohne Gerichtsurteil öffentlich erhängt. Wolfgang entging der Verhaftung und überlebte.

Über Jahrzehnte wurden die Edelweißpiraten nicht als Widerstandskämpfer anerkannt, sondern als Kriminelle diffamiert. Schwarz sprach als Zeitzeuge über seine Jugend und setzte sich für die Rehabilitierung seiner Freunde ein. 2011 erhielt er gemeinsam mit weiteren Kölner Edelweißpiraten das Bundesverdienstkreuz.

Wolfgang Schwarz starb 2021 im Alter von 95 Jahren.

📷 Collage aus einem Porträt von Wolfgang Schwarz, Videostill und Edelweißgraffiti an der Hinrichtungsgedenkstätte in Köln-Ehrenfeld, KSM

🏭 🚒 🐎 🌿 🏚️Was haben eine Motorenfabrik, eine Feuerwache, ein Pferdestall, ein Gewächshaus und ein Bunker gemeinsam? 🤔Sie...
24/08/2026

🏭 🚒 🐎 🌿 🏚️

Was haben eine Motorenfabrik, eine Feuerwache, ein Pferdestall, ein Gewächshaus und ein Bunker gemeinsam? 🤔

Sie alle bekommen ein zweites Leben. ✨ In Köln wird aus alter Infrastruktur ein Ort, der Menschen zusammenbringt. Aus der Feuerwache eine Bühne 🎭, aus dem Bunker ein Treffpunkt 🤝, aus dem Pferdestall ein Partykeller 🎉.

Genau das ist gelebte Vernetzung. 🔗 Und genau darum geht es beim diesjährigen Motto: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

📅 Am 12. und 13. September öffnen mehr als 150 Denkmale in ganz Köln ihre Türen. Welches entdeckst du zuerst? 👀

📖 Das Programmheft gibt es kostenlos in Kölner Museen, Bürgerämtern, Stadtbibliotheken, im DomForum und bei KölnTourismus.

Und online unter 🌐 koelnisches-stadtmuseum.de/denkmaltag

📷:Comedia, Vondelstraße 6-8, ehemalige Feuerwache © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann / Bunker Berliner Straße 20 © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann / Volksgarten, Orangerie © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann / Gasmotorenfabrik © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann / Oberstra?e 96-104, Engelshof © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann.

Wichtiger Hinweis: Der Vortrag am Donnerstag, 27. August 2026, entfällt.Der Vortrag „Nicht länger namenlos. Die Todesopf...
24/08/2026

Wichtiger Hinweis: Der Vortrag am Donnerstag, 27. August 2026, entfällt.

Der Vortrag „Nicht länger namenlos. Die Todesopfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen im Rheinland und der Fall Olga Oppenheimer“ muss aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls des Referenten abgesagt werden.

Die Veranstaltung kann nicht verschoben werden. Wir bedauern den Ausfall sehr und bitten euch um Verständnis.

Gerne verweisen wir auf zwei weitere Veranstaltungen im Rahmenprogramm zu Olga Oppenheimer, zu denen wir euch herzlich einladen:

📅 Fr., 04.09.2026, 18 Uhr

Lesung & Gespräch: „Der Künstlerinnen-Klub“. Olga Oppenheimer und Emmy Worringer (mit Autorin Hanka Meves). Köln, 1911: Die Freundinnen Emmy und Olga gründen im Gereonshaus einen Künstlerklub, in dem van Gogh, Picasso, Macke und viele weitere moderne Kunstschaffende gefeiert werden, sehr zum Missfallen der konservativen Kölner Presse. Zwischen Aufbruch und Kritik, Liebe und Anfeindungen versuchen die beiden Frauen, ihren Platz in der Kunstwelt zu finden. Anlässlich der OPEN SPACE-Ausstellung liest Hanka Meves aus ihrem neuen Roman „Der Künstlerinnen-Klub“.

Anmeldung: [email protected]

📅 Do., 10.09.2026, 18 Uhr

Vortrag & Diskussion: „Avantgarde-Künstlerin und Impulsgeberin. Olga Oppenheimer und die Moderne im Rheinland“ (mit Dr. Barbara Scheuermann, Kunstmuseum Bonn). Olga Oppenheimer zählte zu den heute berühmten „Rheinischen Expressionisten" um August Macke, nahm erfolgreich an internationalen Ausstellungen teil und leitete ihre eigene Malschule. Mit der Gründung des Gereonsklubs schuf sie einen Künstlertreff, dessen Bedeutung weit über Köln hinausreichte. Durch die tragische Wendung ihres Lebens geriet ihr Werk fast vollständig in Vergessenheit. Der Vortrag zeichnet die Spuren der Künstlerin aus kunsthistorischer Perspektive nach und fragt, wie ihr Leben und Werk heute erzählt werden können.

Anmeldung: [email protected]

Vortrag und Diskussion: „Nicht länger namenlos. Die Todesopfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen im Rheinlan...
20/08/2026

Vortrag und Diskussion: „Nicht länger namenlos. Die Todesopfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen im Rheinland und der Fall Olga Oppenheimer“.

Olga Oppenheimer (1886 bis 1941) war eine Wegbereiterin der Moderne im Rheinland und Mitbegründerin des Gereonsklubs. 1918 wurde sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, 1941 im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ermordet.

Dr. Keywan Klaus Münster und Dr. Helmut Rönz vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte gehen der Frage nach, wie sich die Namen und Geschichten der Todesopfer zurückgewinnen lassen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem Umtrunk.

Wann: 27.08.2026, 18 Uhr

Wo: Foyer, Kölnisches Stadtmuseum

Die Teilnahme ist kostenlos.

📻📡🗼 Jedes Signal braucht einen Ort, von dem aus es losgeht. Köln hat viele Orte mit Sendekraft und Geschichte, die heute...
19/08/2026

📻📡🗼 Jedes Signal braucht einen Ort, von dem aus es losgeht. Köln hat viele Orte mit Sendekraft und Geschichte, die heute selbst Denkmale sind: Sendesäle, Funkhäuser und Bibliotheken, die Stimmen, Bilder und Wissen weit über die Stadt hinausgetragen haben.

Am 12. und 13. September öffnen sie ihre Türen: der WDR-Sendesaal am Wallrafplatz, das Deutschlandfunk-Funkhaus, das Filmhaus und die Kunst- und Museumsbibliothek und viele andere Denkmale!

🗓️ 12. + 13.09.2026, freier Eintritt

📍 mehr als 160 Denkmale in 9 Stadtbezirken

📷: Wallrafplatz, WDR Funkhaus © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann/Raderberggürtel, DLF © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann/Filmhaus © Stadt Köln – Stadtkonservator. Foto Dorothea Heiermann/Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln © Stadt Köln – Kunst- und Museumsbibliothek. Foto Jörg Hempel/Clouth Halle 18 © Goldstein Gruppe.

Am 15. August 1826 erscheint in der Kölnischen Zeitung eine eher unscheinbare Annonce: „echtes und wahres Melissen-Wasse...
16/08/2026

Am 15. August 1826 erscheint in der Kölnischen Zeitung eine eher unscheinbare Annonce: „echtes und wahres Melissen-Wasser“ sei „Auf der Litsch No. 1“, direkt am Kölner Dom, zu haben. Noch ahnt niemand, dass daraus einmal Klosterfrau Melissengeist wird – eine der bekanntesten Kölner Marken überhaupt.

Hinter dem „Wundermittel“, bestehend aus einem Destillat aus 13 Heilpflanzen und hohem Alkoholanteil, steckt Maria Clementine Martin (1775-1843). Nonne, Unternehmerin – und erstaunlich clever in Sachen Werbung. Sie setzt auf Zeitungsannoncen, prominente Fürsprecher und Empfehlungen von Medizinern. 1829 gelingt ihr der nächste Marketing-Coup: König Friedrich Wilhelm III. erlaubt ihr, den preußischen Adler auf ihren Etiketten zu führen. Frühes Branding, lange bevor jemand das Wort kannte. Ihre Erzeugnisse präsentierte Martin 1838 auf der Kölner Kunst- und Industrieausstellung auf dem Heumarkt.

Auch unter neuer Leitung bleibt Klosterfrau der Werbung treu: In den 1920er-Jahren kommen die drei Klosterfrauen im gotischen Spitzbogen erstmals zum Einsatz und werden bald darauf zum unverwechselbaren Markenzeichen. Und später kennt jedes Kind den Werbeslogan: „Nie war er so wertvoll wie heute.“

📷 (1) Wolf Strache: Hansaring mit Hochhaus und Klosterfrau Lichtreklame, Köln, 1952/1953, Kölnisches Stadtmuseum (KSM) - Graphische Sammlung
(2) Gegen Beschwerden vieler Art, Werbeanzeige Klosterfrau Melissengeist, aus der Festschrift 150 Jahre Klosterfrau Kölnisch Wasser, Köln 1976, KSM - Büchersammlung
(3) Eva Weinberg: Klosterfrau-Großraum-Werbezug vor dem Rathaus Berlin-Schöneberg, Berlin 1955, KSM – Graphische Sammlung

Adresse

Minoritenstraße 13
Cologne
50667

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