04/09/2026
Fun-Fact-Friday: Spock & die Synagoge
„Ad astra per aspera“ - "Den Widrigkeiten trotzend zu den Sternen": Seit sechs Jahrzehnten inspiriert das fiktive Universum von Star Trek Menschen in aller Welt. Am 8. September 1966 startete die erste Folge von "Star Trek" (der deutsche Titel: "Raumschiff Enterprise") im US-Fernsehen. Seitdem gibt es Serien, Kinofilmen, Romane und Videospiele, die in dieser Welt spielen.
Star Trek ist ein positiver Entwurf der Zukunft, in der die Menschheit gelernt hat, die gegenwärtigen Probleme wie Rassismus, Chauvinismus oder Profitsucht zu überwinden und friedlich im Verbund mit anderen Spezies den Weltraum zu erforschen.
Die markanteste Figur im Star-Trek-Franchise ist der Halbvulkanier Spock. Einerseits ist er hochintelligent, ein treuer Freund und in vielen Situationen verhält er sich kompetent und cool. Andererseits fordert er durch seine streng logische vulkanische Denkweise unsere menschlichen Ansichten von der Welt immer wieder heraus. Der erste und zugleich prägende Schauspieler, der die Figur interpretierte, war Leonard Nimoy, der aus einer jüdischen Familie in Boston stammte. Als es darum ging die vulkanische Kultur auszubauen, erinnerte sich Nimoy an seine Besuche in der Synagoge und an den Aaronitischen Segen. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.
Lebt lang und in Frieden.
Bildlegende:
1: Spock & T'Pring von 1967, Wikimedia
2: Raumschiff Enterprise, 1967, Wikimedia
3: Spock & Kirk von 1968, Wikimedia
4: Die Crew der Enterprise in der 3. Staffel, Wikimedia
5. Spock von 1968, Wikimedia
6. Grafiti von Spock, Pixabay
7. Leonard Nimoy im Jahr 1980, Wikimedia
8. Die Vilna-Shul-Synagoge in Boston, die Nimoy besucht hat, Wikimedia
9. Mosaik des Aaronitischen Segens, Wikimedia
10. Spielzeugfiguren der Enterprise-Crew aus den 1960ern, Pixabay
11. NASA-Astronaut Terry W. Virts zeigt den Vulkaniergruß auf der ISS 2015, kurz nach dem er von Nimoys Tod erfahren hat, über der Heimatstadt von Nimoy, Wikimedia