Weserburg Museum für moderne Kunst

Weserburg Museum für moderne Kunst Weserburg Museum für moderne Kunst

31/08/2026

Das hier ist die Weserburg.
Hier kannst du Kunst sehen.
Und hier haben unsere FSJler*innen heute ihren letzten Tag.

Zum Abschluss haben sie die Weserburg noch einmal vorgestellt.
Danke für eure Ideen, euren Einsatz und die gemeinsame Zeit. Alles Gute für das, was jetzt kommt! ✨



This is the Weserburg.
Here you can see art.
And today is our FSJ volunteers’ last day here.

To mark the end of their time with us, they have introduced the Weserburg once more.
Thank you for your ideas, your dedication and the time we shared. All the best for whatever comes next! ✨

Veranstaltungsvorschau SeptemberAlle Termine des kommenden Monats findet ihr hier im Überblick.Weitere Informationen zu ...
28/08/2026

Veranstaltungsvorschau September

Alle Termine des kommenden Monats findet ihr hier im Überblick.
Weitere Informationen zu Zeiten, Preisen und Teilnahme auf unserer Website.



Event preview September

An overview of all events taking place in the next month can be found here.
Further information on schedules, admission and participation is available on our website.

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“LE SACRE DU PRINTEMPS, 2024Inhaltshinweis: Der folgende Text thematis...
27/08/2026

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“

LE SACRE DU PRINTEMPS, 2024

Inhaltshinweis: Der folgende Text thematisiert Femizid.

Das großformatige Collage-Gemälde zeigt zwei nackte Figuren, sitzend und liegend in einem neutralen Farbraum. Im Hintergrund ist eine Inselidylle angedeutet.

Das Werk kann als kritische Auseinandersetzung mit exotisierenden Darstellungen verstanden werden, wie sie sich etwa in den Arbeiten Paul Gauguins aus dem späten 19. Jahrhundert finden. Anys Reimann eröffnet eine zeitgenössische Neubewertung dieser Bildtradition im postkolonialen Kontext.

Mit dem Titel „LE SACRE DU PRINTEMPS“ (dt. „Das Frühlingsopfer“) verweist Reimann zugleich auf Igor Strawinskys berühmte Ballettmusik. Zum Thema hat das Ballett die ritualisierte Opferung einer jungen Frau zur Besänftigung der Naturkräfte und damit einen Femizid.

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View into the exhibition „Anys Reimann. Mirrorball“

LE SACRE DU PRINTEMPS, 2024

Content note: The following text discusses femicide.

The large-scale collage painting depicts two n**e figures, one sitting and one lying down, in a neutral-toned space. An idyllic island scene is suggested in the background.

The work can be understood as a critical examination of exoticizing depictions, such as those found in Paul Gauguin’s late 19th-century works. Anys Reimann offers a contemporary reassessment of this visual tradition within a postcolonial context.

With the title „LE SACRE DU PRINTEMPS“ („The Rite of Spring“), Reimann also refers to Igor Stravinsky’s famous ballet music. The ballet’s theme is the ritualized sacrifice of a young woman to appease the forces of nature—and thus a femicide.



Photo: Tobias Hübel

Einladung zur EröffnungEdition S Press. Gedichte, die man hören muss
Ausstellung im Zentrum für KünstlerpublikationenFre...
26/08/2026

Einladung zur Eröffnung
Edition S Press. Gedichte, die man hören muss
Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

Freitag, 11. September 2026, 19 Uhr

Eintritt frei
Ort: Ebene 3½ und Projektraum

Um 19:15 Uhr begrüßt Anne Thurmann-Jajes, Leitung des Zentrums für Künstlerpublikationen. Anschließend spricht Kuratorin Sabine Hänsgen mit dem Verleger Wolfgang Mohrhenn über die Ausstellung. Es folgt die Aufführung der Komposition „Über-Schneidungen“ (Mattia Bonafini) mit Sound Samples aus dem Archiv der Edition S Press.

Von 1970 bis 2005 veröffentlichte die Edition S Press experimentelle Literatur, Konkrete Poesie, Beat Poetry und Poetry Performance auf Tonbändern, Audio- und Videokassetten sowie in Medienpaketen. Über 80 Editionen zeigen, wie Poesie und Klangkunst gerade während des Kalten Krieges zu Ausdrucksformen von Widerstand und künstlerischer Freiheit wurden.

Ausstellungslaufzeit:
12. September 2026 – 29. August 2027

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Invitation to the opening
Edition S Press. Poems You Have To Hear
Exhibition at the Centre for Artists’ Publications

Friday, 11 September 2026, 7 pm

Admission free
Location: Level 3½ and project space

At 7:15 pm, Anne Thurmann-Jajes, Head of the Centre for Artists’ Publications, will give a introductary speech. This will be followed by a conversation between curator Sabine Hänsgen and publisher Wolfgang Mohrhenn about the exhibition. Afterwards, the composition „Über-Schneidungen“ (Mattia Bonafini), featuring sound samples from the Edition S Press archive, will be performed.

From 1970 to 2005, Edition S Press published experimental literature, concrete poetry, Beat Poetry and Poetry Performance on tapes, audio and video cassettes, and in media packages. More than 80 editions show how poetry and sound art became forms of resistance and artistic freedom, particularly during the Cold War.
Exhibition:
12 September 2026 – 29 August 2027

Abb./Fig.: S PRESS Tape No. 70, Michael Brownstein - Monkey Blues © 1979 by Michael Brownstein & S PRESS TONBANDVERLAG
Photo: Weserburg Museum für moderne Kunst

Gestaltung/Design: studio_lindhorst_emme_hinrichs

Die Community Art Night ist zurück!Am 24. September geht es endlich weiter: Von September 2026 bis April 2027 wird der P...
25/08/2026

Die Community Art Night ist zurück!

Am 24. September geht es endlich weiter: Von September 2026 bis April 2027 wird der Projektraum der Weserburg wieder einmal im Monat zur offenen Werkstatt für gemeinsames Gestalten, Austauschen und Ausprobieren.
Die Bilder aus den vergangenen Community Art Nights machen schon einmal Lust auf die neuen Ausgaben. Zum Auftakt dreht sich passend zur Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“ alles um Collage & Glitter. Mehr dazu bald!

Community Art Night
Donnerstag, 24. September 2026, 16–20 Uhr
5 Euro / Kostenfrei bis 18 Jahre

Ohne Anmeldung und Vorkenntnisse
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The Community Art Night is back!

We are starting again on 24 September: From September 2026 to April 2027, the Weserburg project space will once a month become an open workshop for creating, exchanging ideas and experimenting together.

These impressions from previous Community Art Nights offer a first glimpse of the new editions. Inspired by the exhibition „Anys Reimann. Mirrorball“, the opening night will focus on collage & glitter. More details coming soon!

Community Art Night
Thursday, 24 September 2026, 4–8 pm
5 euros / Free for visitors aged 18 and under
No registration or previous experience required

Photo 1 + 3: Ana Rodriguez Heinlein
Photo 2 + 5 + 7: Anja Segermann

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE), 2026Leihgabe der Künstlerin & VAN...
19/08/2026

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“

SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE), 2026
Leihgabe der Künstlerin & VAN HORN, Düsseldorf

„SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE)“ bezieht sich auf Édouard Manets Gemälde „Olympia“ von 1863. Im Original liegt eine nackte Frau auf einem Bett, während ihr eine Schwarze Dienerin einen Blumenstrauß reicht. Das Gemälde galt wegen seiner Nacktheit als Skandal. Die Schwarze Person hingegen wurde lange nur am Rande wahrgenommen: sichtbar, aber nicht als Individuum betrachtet. Der Name des Models, Laure, wurde erst in den 1990er-Jahren identifiziert.
Anys Reimann schafft eine neue Version: Zwei elegant gekleidete Frauen stehen selbstbewusst im Raum. Sie erscheinen nicht als betrachtete Körper, sondern als handelnde Subjekte. Die ursprünglich liegende nackte Figur wird in die Vertikale überführt und damit symbolisch aufgerichtet.
Aus Collage-Fragmenten entsteht ein neues Ganzes, das Fragen nach Blick, Macht und weiblicher Selbstbestimmung stellt: Wer wird wie von wem dargestellt? Wer wird sichtbar?

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View into the exhibition „Anys Reimann. Mirrorball“

SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE), 2026
Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf

„SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE)“ refers to Édouard Manet’s 1863 painting „Olympia“. In the original, a naked woman lies on a bed while a Black maid hands her a bouquet. The painting was considered scandalous because of its nudity. The Black figure, however, long remained at the margins: visible, but not regarded as an individual. The model’s name, Laure, was not identified until the 1990s.
Anys Reimann creates a new version: Two elegantly dressed women stand confidently in the room. They appear not as bodies to be observed, but as acting subjects. Reimann transforms the originally reclining n**e figure into a vertical posture, thereby symbolically raising her up.
From collage fragments, a new whole emerges that poses questions about gaze, power and female self-determination: Who is depicted, how and by whom? Who becomes visible?



Abb. / Fig. 1: Photo: Tobias Hübel
Abb. / Fig.: 2-5: Details SILVER SURFER (LAURE ET VICTORINE), 2026

die Max

Q***r Schreiben – Gegen die Norm!Mit Jutta Reichelt im Rahmen des Festivals q***r.lit!Sonntag, 23. August 2026, 13–17 Uh...
18/08/2026

Q***r Schreiben – Gegen die Norm!
Mit Jutta Reichelt im Rahmen des Festivals q***r.lit!

Sonntag, 23. August 2026, 13–17 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten

Weit mehr, als vielen bewusst ist, schränken uns oft „unsichtbare“ normative Vorstellungen ein. Das gilt für das „richtige Leben“ ebenso wie für das „richtige Schreiben“.
Die offene Schreibwerkstatt lädt dazu ein, diese Normen schreibend infrage zu stellen und zu unterlaufen. Ihr könnt an einem q***ren Alphabet („Q***r von A bis Z“) schreiben oder eigenen Impulsen folgen. Inspiration bieten auch die Werke der Sammlungsausstellung „So wie wir sind“, darunter Murat Önens „Moving Pile under the Blue Sky“ (2022) und Zoe Leonards „I want a president“ (1992).
Die Werkstatt richtet sich an alle q***ren Personen, unabhängig von Herkunft oder Schreiberfahrung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Kooperation von Literaturhaus Bremen, Weserburg Museum für moderne Kunst, Q***raspora e.V., Stadtbibliothek Bremen und Rat&Tat-Zentrum für q***res Leben.
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Q***r Writing – Against the Norm!
With Jutta Reichelt as part of the q***r.lit! festival

Sunday, 23 August 2026, 1–5 pm
Included in museum admission

“Invisible” normative ideas often restrict us – in the “right way to live” as well as the “right way to write”. The open workshop invites you to question and challenge these norms through writing. You can contribute to a q***r alphabet or follow your own impulses. Works in the collection presentation „So wie wir sind“ can also provide inspiration, including Murat Önen’s „Moving Pile under the Blue Sky“ (2022) and Zoe Leonard’s „I want a president“ (1992).
The workshop welcomes all q***r people, regardless of background or writing experience. No registration is required.

Abb./Fig. 1: Jutta Reichelt, Photo: Dorothea Salzmann-Schimkus
Abb./Fig. 2: Ausstellungsansicht „So wie wir sind“ mit / Exhibition view „The Way We Are“ with Murat Önen, „Moving Pile under the Blue Sky“, 2022. Photo: Ana Rodriguez Heinlein

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“Anys Reimann, MAP – TEN LAYERS TAN, 2022 - 2026, Leihgabe der Künstle...
17/08/2026

Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“

Anys Reimann, MAP – TEN LAYERS TAN, 2022 - 2026, Leihgabe der Künstlerin & VAN HORN, Düsseldorf

MAP ist ein Wandobjekt aus Leder und Latex, das die Gestalt einer Landkarte andeutet. Es gehört zur Werkgruppe INCARNAT, die sich mit der Darstellung, Präsenz und Bedeutung von Hautfarben beschäftigt. Hautfarben werden oft genutzt, um Menschen und Gruppen voneinander abzugrenzen. Nicht selten sind sie mit Rassismus-Erfahrungen und gesellschaftlichem Ausschluss verbunden. Mit MAP zeigt Reimann die Vielfalt farblicher Schattierungen, die trotz aller Unterschiede ein zusammenhängendes Ganzes ergeben. Das Werk ist dabei keine naive Romantisierung einer erhofften Gesellschaft, sondern ein künstlerisches Bild, in dem zentraler Themen ihres Schaffens wie Körper und Haut, Nähe und Distanz anklingen.



View into the exhibition „Anys Reimann. Mirrorball“

Anys Reimann, MAP – TEN LAYERS TAN, 2022 - 2026, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf

MAP is a wall-mounted object made of leather and latex that suggests the shape of a geographical map. It is part of the INCARNAT series, which explores the representation, presence, and significance of skin tones. Skin tones are often used to distinguish between people and groups. They are frequently associated with experiences of racism and social exclusion. With MAP, Reimann highlights the diversity of color shades that, despite all their differences, form a cohesive whole. The work is not a naive romanticization of a hoped-for society, but rather an artistic image that echoes central themes of her practice, such as body and skin, closeness and distance.

Photo 1: Besucher*innen vor / Visitors in front of „MAP – TEN LAYERS TAN“, Photo: Ana Rodriguez Heinlein
Photo 2: Exhibition view / Ausstellungsansicht „Anys Reimann. Mirrorball“, mit den Arbeiten / with the works „MAP – TEN LAYERS TAN“, „ODOUR“ und „ELEPHANT WOMAN“ (von links nach rechts / from left to right), Photo: Tobias Hübel



die Max

Filmscreening: The Tree of AuthenticityDonnerstag, 27.08.2026, 19 UhrEintritt freiOrt: flux – Café. Bar. BegegnungenWas ...
14/08/2026

Filmscreening: The Tree of Authenticity

Donnerstag, 27.08.2026, 19 Uhr
Eintritt frei
Ort: flux – Café. Bar. Begegnungen

Was erzählen Bäume über Kolonialismus und Klimakrise?

Sammy Balojis Dokumentarfilm „The Tree of Authenticity (2025)“ führt nach Yangambi in der DR Kongo, zu den Überresten eines Forschungszentrums für tropische Landwirtschaft. Aus Sicht des Baumes der Authentizität verbindet der Film koloniale Ausbeutung, wissenschaftliche Forschung und die heutige Klimakrise.

Das Screening findet im Rahmen der Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“ statt. Reimanns Installation „ARCHIPELAGO (2026)“ verweist auf die Bewegung von Gütern, Pflanzen und Menschen und auf die komplexe Geschichte von Kolonialität.

Belgien / DR Kongo, 2025
Regie: Sammy Baloji
89 Min., Französisch und Niederländisch mit englischen Untertiteln



Film screening: The Tree of Authenticity

Thursday, 27 August 2026, 7 pm
Admission free
Venue: flux – Café. Bar. Begegnungen

What can trees tell us about colonialism and the climate crisis?

Sammy Baloji’s documentary „The Tree of Authenticity (2025)“ takes us to the remains of a tropical agriculture research centre in Yangambi, DR Congo. From the tree’s perspective, the film connects colonial exploitation, scientific research and today’s climate crisis.

The screening accompanies the exhibition „Anys Reimann. Mirrorball“. Reimann’s installation „ARCHIPELAGO (2026)“ traces the movement of goods, plants and people and the complex history of coloniality.

Belgium / DR Congo, 2025
Directed by Sammy Baloji
89 min., French and Dutch with English subtitles

In Kooperation mit / In cooperation with: Research Training Group “Contradiction Studies” at the University of Bremen, flux – Café. Bar. Begegnungen, Afrikanetzwerk Bremen, KlimaWerkStadt Bremen and Lucie Garten.

Abb. / Fig.: Anys Reimann, ARCHIPELAGO, 2026, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto / Photo: Tobias Hübel

13/08/2026

Anys Reimann. Mirrorball

Kuratiert von Ingo Clauß
Ausstellungslaufzeit: 2.5.–4.10.2026

Mit freundlicher Unterstützung von

Karin und Uwe Hollweg Stiftung
Bremer Landesbank Stiftung
Stiftung Reydan und Roger Weiss



Anys Reimann. Mirrorball

Curated by Ingo Clauß
duration: 2.5.–4.10.2026

With the kind support of

Karin und Uwe Hollweg Stiftung
Bremer Landesbank Stiftung
Stiftung Reydan und Roger Weiss



Adresse

Teerhof 20
Bremen
28199

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+49421598390

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