Barbara Fischbach - Seelencoaching und Trauerbegleitung

Barbara Fischbach - Seelencoaching und Trauerbegleitung Ich unterstütze Menschen auf ihrem spirituellen Weg, begleite Trauernde u Angehörige v Demenzkranken.

17/08/2026
14/08/2026

„Meld dich, wenn du was brauchst."

Kaum ein Satz löst bei Trauernden so viel aus. Enttäuschung. Manchmal Wut. Er fühlt sich an wie eine Tür, die höflich zugezogen wird.

Und trotzdem steckt darin eine Unlogik, über die ich immer wieder stolpere.
Wir ärgern uns über diesen Satz und den Rückzug – und dichten unserem Umfeld gleichzeitig hellseherische Fähigkeiten an. „Warum siehst du nicht, was ich brauche?" Obwohl wir es selbst nicht sehen. Wir sind wütend über eine Frage und erwarten gleichzeitig, dass sie gar nicht erst gestellt werden muss.

Ich sage das ohne Vorwurf. Trauer macht sprachlos. Und in dieser Sprachlosigkeit wünschen wir uns jemanden, der uns die Worte erspart. Das ist zutiefst menschlich. Es funktioniert nur nicht.

Denn das Verhältnis zwischen Trauerndem und Umfeld ist nach einem Verlust meist zerrüttet. Nicht schlecht. Nicht wertlos. So meine ich das nicht. Aber durch dieses Verhältnis geht ein Erdbeben: Ohnmacht auf beiden Seiten. Sich nicht richtig verstehen – oder gar nicht. Schlechtes Gewissen. Stille. Vorhalte.

Nicht, weil sich niemand Mühe gibt. Sondern weil wir als Gesellschaft kaum etwas über Trauer wissen.

Freunde sind keine Trauerbegleitung. Das können und müssen sie nicht sein. Aber sie können etwas anderes, und das ist unbezahlbar: Sie können dir Kapazität schaffen.

Hast du mal aufgeschrieben, was du im Alltag brauchst? Nicht die großen Dinge. Die kleinen. Oder auch mal die großen.

Einkaufen. Wäsche. Der Behördenkram, an dem du seit Wochen scheiterst. Jemand, der dich zum Friedhof begleitet. Jemand, der danebensitzt und nichts sagt.

Schreib es auf. Erstmal nur für dich. Und dann raus damit in die Welt!
Denn die Aufgabe, das Hilfebedürfnis auszusprechen, liegt bei dir. Ich weiß, wie unfair sich das anfühlt. Ausgerechnet du sollst jetzt auch noch organisieren. Aber es ist der einzige Weg, auf dem Hilfe wirklich bei dir ankommt.

Dein Umfeld wartet. Es weiß nur nicht, worauf.

Hast du schon mal in deiner Trauer eine Aufgabe ganz konkret verteilt? Was war es?

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Warum Menschen mit Demenz weglaufen.

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03/05/2026

Wie du Abschied nehmen kannst, wenn der Mensch noch da ist 💔🕊️

»Es ist Zeit, Abschied zu nehmen« – aber wie macht man das, wenn jemand mit Demenz körperlich noch da ist, aber innerlich langsam geht?

In diesem sehr persönlichen Tagebuchtext nimmt Ursula E. Kehrli uns mit auf ihre Reise:
👉 Zwischen Liebe, Loslassen und der leisen Trauer mitten im Alltag.
💬 Sie schreibt über Momente, in denen Nähe plötzlich fremd wirkt – und über das Ringen um Würde und Verbundenheit.
💡 Ein Text, der tröstet, weil er ehrlich ist.

📖 Jetzt lesen und teilen:
https://ow.ly/BXA450VwriC

02/05/2026

Nach einem Verlust passiert neben dem eigentlichen Verlust noch etwas anderes – etwas, das viele kaum greifen können:
Dein Kopf und dein Herz leben plötzlich in zwei verschiedenen Welten.

Der Kopf…
will funktionieren.
Will verstehen.
Will Lösungen finden.

Er sucht nach den alten Regeln:
„Was hilft jetzt?“
„Wie komme ich da raus?“
„Wie werde ich wieder wie vorher?“

Aber genau da liegt das Problem:
Der Kopf ist noch in der alten Dimension gefangen.

Währenddessen ist dein Herz längst weitergezogen.
Es hat verstanden, dass nichts mehr ist wie vorher.
Es fühlt die Leere.
Die Sehnsucht.
Die Endgültigkeit.

Es lebt schon in dieser neuen, noch fremden Realität –
und kann sie selbst noch nicht erklären.

Und so funken Kopf und Herz auf unterschiedlichen Frequenzen.
Das fühlt sich oft an wie:
🔹 innerer Konflikt
🔹 Unruhe ohne klaren Grund
🔹 Gedankenkreisen ohne Lösung
🔹 das Gefühl, „nicht zusammenzupassen“ mit sich selbst

Lost in space.

Vielleicht kennst du das:
Du denkst, du müsstest „stärker“ sein –
aber innerlich bricht etwas weg.
Oder:
Du versuchst, logisch zu begreifen,
was dein Herz einfach nur fühlen will.

Das ist kein Fehler im System.
Das ist Trauer.
Dein Nervensystem läuft noch auf Überlebensmodus,
dein Kopf versucht Kontrolle zurückzugewinnen –
während dein Herz längst begonnen hat, Abschied zu verarbeiten.

Und genau hier liegt deine Aufgabe in der Trauer:
Nicht, das Herz zu beruhigen.
Sondern den Kopf mitzunehmen.
Ihm langsam zu erklären,
was dein Herz längst weiß.

ALLES, was wir bei TrostHelden anbieten,
läuft genau darauf hinaus. Wir erklären dem Kopf,
was das Herz fühlt. Wir bringen Menschen
zusammen, die ähnliches durchmachen.

Denn genau so entsteht Verbindung.
Und eine neue gemeinsame Frequenz
von Herz und Kopf.
Eine neue innere Ordnung.

💬 Wenn du das gerade erlebst:
Du bist nicht widersprüchlich.
Du bist in einem Übergang.
Und dein System versucht gerade,
zwei Welten miteinander zu verbinden.

PS: Viele Herzenserklärungen für den Kopf
findest du in unserer TrostHelden-Community
und in meinem Buch „TrostLabor“.

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Emma Heming Willis hat den »Emma and Bruce Willis Fund« gegründet. 💙
Fokus: Frontotemporale Demenz (FTD).

Die Stiftung will:
– Betroffene und Angehörige sichtbarer machen
– Forschung zu FTD voranbringen
– Wissen über diese Demenzform verbreiten

FTD steht selten im Zentrum – obwohl sie Verhalten, Sprache und Persönlichkeit stark verändert.
Emma Heming Willis nutzt ihre Reichweite, um genau diese Lücke zu schließen. 🧩

💬 Ist FTD aus deiner Sicht noch zu wenig im Fokus?

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