28/04/2026
Essen verbindet. Ob Familienrezepte, Gewürze aus aller Welt oder das Lieblingsgericht aus der Kindheit – kulinarische Traditionen sind Ausdruck von Identität und kulturellem Austausch.
Gerade in einer Stadt wie Bonn, geprägt von Migration und Vielfalt, lassen sich durch das Thema Essen niedrigschwellig persönliche Geschichten sichtbar machen und laden zum Dialog ein.
Am 26. April eröffnete die vom Kulturamt geplante Ausstellung „Küchen der Welt – Kostbare Geschichten aus Bonn“ im Ernst-Moritz-Arndt-Haus. Die Ausstellung rückt Migrationsgeschichten aus Bonn in den Mittelpunkt und zeigt, wie Essen als Brücke zwischen Kulturen wirkt: Es vermittelt Vertrautheit fern der Heimat, schafft Begegnungen und prägt das städtische Leben.
Für die Ausstellung werden persönliche Gegenstände und Geschichten aus unterschiedlichen Communities in Bonn zusammengetragen. Interviews mit Bonnerinnen und Bonnern sowie sensorische Elemente - etwa eine Riechstation - zeigen, wie vielfältig die Esskultur in Bonn durch die Einflüsse von Migration geworden ist.
Eintritt frei