Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst

Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst Wo der Mensch wurde! Sie misst knapp sechs Zentimeter. Sie ist die älteste Menschendarstellung weltweit und ihren Fundort hat die UNESCO zum Welterbe ernannt.

Aber der Mensch, der sie vor 40.000 Jahren aus dem Stoßzahn eines Mammuts heraus schnitzte, hat ihr große Bedeutung verliehen: Mit ausladendem Becken und mächtiger Brust verweist sie auf den Beginn menschlichen Lebens. „Venus vom Hohle Fels“ haben Archäologen die Figur getauft. In unmittelbarer Nähe dieses Fundorts ist die Venus heute zuhause ¬– im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu). Das z

entrale Museum für Altsteinzeit in Baden-Württemberg enthüllt die Lebens- und Vorstellungswelt der Menschen, die am Rand der Schwäbischen Alb während der letzten Eiszeit gelebt haben. Der Besuch im urmu ist eine Entdeckungsreise in eine Zeit, in der es durchschnittlich zehn Grad kälter war als heute. In Szenarien eiszeitlicher Tier- und Pflanzenwelt, steinzeitlicher Lagerstätten und Feuerstellen zeichnet das Museum ein anschauliches Bild eiszeitlicher Jäger und Sammler. Dabei macht das urmu Kindern viele Angebote – mit Experimentierstationen, der Steinzeitwerkstatt am Sonntag oder dem Aktions-Set „Mit Keram in die Steinzeit“, bei dem ein Steinzeitkind die jungen Besucher durchs Museum begleitet.

Überdies ist das urmu Forschungsmuseum der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen. Ergebnisse von Ausgrabungen in den Höhlen der Region fließen direkt in die Museumsarbeit ein und
liefern so Anstöße zu wechselnden Sonderausstellungen. Als Museum inmitten des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ vermittelt das urmu, weshalb die Fundstätten Meilensteine des kreativen und kulturellen Schaffens sind und präsentiert weltweit einzigartige Fundstücke: Elfenbeintierfiguren, bemalte Steine oder Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein, welche die ältesten Musikinstrumente der Menschheit sind. Damit beheimatet das urmu ein einmaliges Eiszeitkunst-Ensemble im Original.

Mehr Informationen zur Steinzeitwerkstatt findet ihr auf unserer Homepage.You can find more information about the Stone ...
24/08/2026

Mehr Informationen zur Steinzeitwerkstatt findet ihr auf unserer Homepage.

You can find more information about the Stone Age workshop on our homepage.

https://www.urmu.de/programm/kalender



Der Fund des JahresZwei winzige Meisterwerke aus Mammutelfenbein – geschnitzt vor 40.000 Jahren – zeigen uns: Die Mensch...
03/08/2026

Der Fund des Jahres
Zwei winzige Meisterwerke aus Mammutelfenbein – geschnitzt vor 40.000 Jahren – zeigen uns: Die Menschen der Eiszeit waren unglaublich genaue Beobachter ihrer Umwelt.
Das Besondere? Die beiden Vogelfiguren vom Hohle Fels fangen nicht nur die Form, sondern echtes Verhalten ein: Ein ruhender Vogel, möglicherweise beim Brüten – die Körperhaltung erinnert an ein Schneehuhn. Und ein zweiter mit ausgebreiteten Flügeln, vielleicht beim Landen auf dem Wasser oder bei der Balz.
Gefunden wurden sie nur 1,5 Meter voneinander entfernt. Ob sie zusammengehören oder ob Generationen sie trennen? Das bleibt ein Rätsel, das die Forschung noch beschäftigt.
Diese Funde des Tübinger Grabungsteams machen deutlich: Der Hohle Fels war schon damals ein besonderer Ort – mit Fluss, See und Felshängen ein Paradies für Vögel und ihre aufmerksamen menschlichen Beobachter.
Die Vogelfiguren sind vom 30. Juli 2026 bis 4. April 2027 in der Ausstellung “Federleicht und Forschungsschwer - Entdecke die Miniaturvögel der Eiszeitkunst” im urmu zu sehen.

Habt ihr schon einmal eiszeitliche Kunstwerke live gesehen?

[EN] The find of the year
Two tiny masterpieces carved from mammoth ivory – created 40,000 years ago – show us that Ice Age humans were incredibly careful observers of their environment.
What makes them so special? The two bird figurines from Hohle Fels capture not only the form but also the actual behaviour of the birds: one resting bird, possibly brooding – its posture reminiscent of a ptarmigan. And a second with outstretched wings, perhaps landing on water or during courtship.
They were found just 1.5 metres apart. Do they belong together, or are they separated by generations? That remains a mystery that researchers are still trying to solve.
These finds by the Tübingen excavation team make it clear: Hohle Fels was already a special place back then – with its river, lake and rocky slopes, a paradise for birds and their attentive human observers.
The bird figurines will be on display from 30 July 2026 to 4 April 2027 in the exhibition “Federleicht und Forschungsschwer - Entdecke die Miniaturvögel der Eiszeitkunst” in the Museum of Prehistory and Ice Age Art.

Wer findet den mysteriösen Mister X?Mach mit bei der Schnitzeljagd im XXL-Format!Die bwegt-Scotland Yard-Rallye geht in ...
31/07/2026

Wer findet den mysteriösen Mister X?

Mach mit bei der Schnitzeljagd im XXL-Format!

Die bwegt-Scotland Yard-Rallye geht in die nächste Runde: Ganz Baden-Württemberg wird zur Spielfläche. Teams verfolgen den geheimnisvollen Mister X mit Bus und Bahn. Familien, Jugendliche und alle, die Lust auf Rätsel haben, können vom 30. Juli bis zum 13. September 2026 mitmachen. Es erwarten euch spannende Geocache-Rätsel, attraktive Preise und exklusive Geocoins zum Sammeln. Eure Mission: Spürt mit dem Smartphone oder GPS-Gerät so viele versteckte Caches wie möglich auf und löst die Rätselfragen darin. Nach jedem geloggten Geocache erfahrt ihr auf der Aktionsseite, wohin Mister X als Nächstes geflohen ist.

Als Partner der Rallye haben auch wir einen Geocache versteckt! Findet ihr ihn?

Wir starten in die Sommerferien ☀️ Mehr Informationen zur Steinzeitwerkstatt findet ihr auf unserer Homepage.You can fin...
31/07/2026

Wir starten in die Sommerferien ☀️

Mehr Informationen zur Steinzeitwerkstatt findet ihr auf unserer Homepage.

You can find more information about the Stone Age workshop on our homepage.

https://www.urmu.de/programm/kalender



Ein Fund. Ein Moment. Eine Sensation aus der Eiszeit. Auch 2026 präsentiert das Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst...
24/07/2026

Ein Fund. Ein Moment. Eine Sensation aus der Eiszeit.

Auch 2026 präsentiert das Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst wieder den „Fund des Jahres“ – ein außergewöhnliches Objekt aus den Ausgrabungen der Universität Tübingen auf der Schwäbischen Alb. Freut euch auf eine exklusive Präsentation und neue Einblicke in unsere Geschichte.

Am 30. Juli 2026 ist es so weit!

Adresse

Kirchplatz 10
Blaubeuren
89143

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+497344966990

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