Gedenkstätte Stalag 326 VI K Senne

Gedenkstätte Stalag 326 VI K Senne Im ehemaligen Arrestgebäude des Stalags 326 (VI K) Senne befindet sich seit 1996 die Gedenkstätte. italienische Militärinterniert.

Zwischen 1941 bis zur Befreiung des Lagers am 2 April 1945 befanden sich vorwiegend über 300.000 sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene anderer Nationalität untergebracht, wie beispielsweise französische, polnische Kriegsgefangene bzw. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.stalag326.de

Auf folgende Veranstaltung möchte ich hinweisen:"In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an und...
12/06/2026

Auf folgende Veranstaltung möchte ich hinweisen:

"In der Nacht zum 22. Juni 1941 griff Deutschland die Sowjetunion an und führte in den eroberten Gebieten einen beispiellosen Vernichtungskrieg. Tausende Dörfer und Städte wurden zerstört. Mindesten 27 Millionen Menschen wurden ums Leben gebracht.
Doch der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion setzte sich auch im Deutschen Reich fort. 5 Millionen Menschen mussten im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten. Ihr Leben war geprägt von harter Arbeit, mangelnde Versorgung und rassistischer Verfolgung.
Viele Menschen, die Zwangsarbeit leisten mussten, starben an Hunger und Krankheiten, bei Arbeitsunfällen oder bei Fliegerangriffen, denen sie schutzlos ausgesetzt waren.
Besonders hart war das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen.

Mit einer Namenslesung soll an die sowjetischen Kriegsopfer erinnert werden, die, oft namenlos, auf dem Ausländerfriedhof begraben wurden. Heute ist der Friedhof als Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund bekannt.
Bei dieser Lesung werden am 21. Juni 2026 von 14 bis 20 Uhr die Namen von 4.473 sowjetischen Kriegsopfern vorgetragen, die auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg in Dortmund begraben wurden.

Gemeinsam erinnern: der Historische Verein Ar.kod.M, das Dortmunder Friedensforum, das Bündnis Dortmund gegen Rechts sowie die
Dortmunder Gruppen von IPPNW, attac, VVN-BdA und DFG-VK und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW."

ViSdP Hannelore Tölke, Historischer Verein Ar.kod.M e.V.,[email protected], www.kriegsopferdaten.de

Stukenbrock – und dann?Mach mit bei der Projektwoche in der Gedenkstätte Stalag 326 & in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald....
09/06/2026

Stukenbrock – und dann?
Mach mit bei der Projektwoche in der Gedenkstätte Stalag 326 & in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald.

Was geschah mit den Kindern und Jugendlichen nach ihrer Ankunft im Stalag 326 in Stukenbrock?
Im Rahmen des Projektes MemoryMaker gehen wir dieser Frage nach und beschäftigen uns mit dem Schicksal sowjetischer Minderjähriger, die während des Zweiten Weltkriegs als vermeintliche Kriegsgefangene nach Stukenbrock, in das Stalag 326 (VI K) Senne, verschleppt wurden. Viele von ihnen wurden nach der Registrierung zwar formal als Zivilisten eingestuft und entlassen – doch eine Rückkehr in ihre Heimat blieb meist verwehrt. Stattdessen wurden sie zur Zwangsarbeit in Betrieben oder auf Höfen gezwungen. Einige wurden sogar in Konzentrationslager überstellt, häufig in das Konzentrationslager Buchenwald in Weimar.

Während der Projektwoche besuchen wir historische Orte in Stukenbrock und Weimar, um Geschichte an diesen Orten zu erleben. Wir beschäftigen uns mit historischen Quellen, um mehr über die Geschichten der Kinder und Jugendlichen zu erfahren.

Darüber hinaus bietet die Projektwoche Raum für eigene Ideen und persönliche Ausdrucksformen.
Ob Video, Audio, Texte, Zeichnungen oder andere Beiträge – du kannst dich mit den Geschichten der Kinder und Jugendlichen auseinandersetzen und überlegen, wie diese heute vermittelt und erinnert werden können. Gleichzeitig können auch eigene Eindrücke, Gedanken und Gefühle verarbeitet werden.

Wann?
20. bis 24. Juli 2026

Für wen?
Jugendliche und junge Erwachsene
von 14 bis 21 Jahren

Wo?
Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne
KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Teilnahmegebühr: 75 €
Dieser Beitrag beinhaltet Verpflegung sowie 2 Übernachtungen in Weimar.

Weitere Infos und Anmeldung (bis 26. Juni 2026) unter:
https://www.projektmemorymaker.de/projektwoche-buchenwald/

Ab Mai bis einschließlich Oktober 2026 öffnen wir zusätzlich zweimal im Monat die Gedenkstätte für interessierte Besuche...
29/05/2026

Ab Mai bis einschließlich Oktober 2026 öffnen wir zusätzlich zweimal im Monat die Gedenkstätte für interessierte Besucher:innen, jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr.
Mit diesem erweiterten Angebot gehen wir auf den Wunsch vieler Besucher:innen ein, die die Gedenkstätte gerne auch am Wochenende besuchen möchten.
Da sich die Gedenkstätte auf dem Gelände der Polizeischule befindet, gelten besondere Zugangs- und Sicherheitsregelungen. Diese können sie auf unserer Homepage www.stalag326.de nachlesen.

Ab Mai bis einschließlich Oktober 2026 öffnen wir zusätzlich zweimal im Monat die Gedenkstätte für interessierte Besuche...
24/04/2026

Ab Mai bis einschließlich Oktober 2026 öffnen wir zusätzlich zweimal im Monat die Gedenkstätte für interessierte Besucher:innen, jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr.

Mit diesem erweiterten Angebot gehen wir auf den Wunsch vieler Besucher:innen ein, die die Gedenkstätte gerne auch am Wochenende besuchen möchten.

Da sich die Gedenkstätte auf dem Gelände der Polizeischule befindet, gelten besondere Zugangs- und Sicherheitsregelungen. Diese können sie auf unserer Homepage www.stalag326.de nachlesen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir laden herzlich zur Buch-Vorstellung und Diskussion mit einem der beiden Herausgeber einam Freitag 13. März 2026, 19 ...
11/03/2026

Wir laden herzlich zur Buch-Vorstellung und Diskussion mit einem der beiden Herausgeber ein
am Freitag 13. März 2026, 19 Uhr:

Verflochtene Geschichten - Kunsthandwerkliche Arbeiten sowjetischer Kriegsgefangener in Sammlungen, Ausstellungen und Vermittlung.

Herausgeber Oliver Nickel und Jens Hecker

Über 5 Millionen sowjetische Kriegsgefangene befanden sich zwischen 1941 bis 1945 in deutscher Kriegsgefangenschaft. Millionen von ihnen starben an den Folgen der
menschenverachtenden Unterbringung und Behandlung.
Umso erstaunlicher scheint es, dass
sowjetische Kriegsgefangene in großer Stückzahl fein gearbeitete Handwerksarbeiten aus
unterschiedlichen Materialien herstellten und diese mit der deutschen Bevölkerung gegen
Essbares tauschten.

Was erzählen uns die Objekte heute noch über die damaligen Entstehungszusammenhänge und
über die Kriegsgefangenen, die sie hergestellt haben?
Die Objekte selbst sprechen nicht, dennoch können wir sie aber ein Stück weit zum Sprechen bringen.
Wie und wo war es aber den
sowjetischen Kriegsgefangenen möglich, diese Produkte herzustellen? Ist Dankbarkeit für die gute Behandlung durch die Bevölkerung oder der Tausch für Lebensmittel wirklich die vollständige Geschichte zu den Objekten?

Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die Herausgeber Oliver Nickel und Jens Hecker beschäftigt haben.

"Daher sind diese Objekte auch mehr als nur Zeugnisse handwerklicher Fertigkeit und Kreativität
– es sind Zeugnisse der Unterdrückung, der Entmenschlichung, des Überlebenswillens und des
Widerstands." (Oliver Nickel)

Oliver Nickel Historiker (M.A.), Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne.
Bildungsreferent, Autor und Herausgeber.

Im Anschluss laden wir Sie traditionell zu Gespräch und Austausch untereinander und mit unserem Gast bei Getränken und Snacks ein.

Anmeldung erwünscht ([email protected])

Weitere Informationen unter: https://kontakte-kontakty.de/
KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. - Kontakte zu Ländern des östlichen Europas, Zentralasiens und des Kaukasus

Feurigstr. 68, 10827 Berlin (am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke S1

Wieder erhältlich, entweder bei uns im Buchshop (stalag326.de) bestellen oder mal im Buchladen Libretti in Schloß Holte-...
16/07/2025

Wieder erhältlich, entweder bei uns im Buchshop (stalag326.de) bestellen oder mal im Buchladen Libretti in Schloß Holte-Stukenbrock reinschauen.

Adresse

Bielefeld

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00

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