31/05/2026
Am 31. Mai 1946, vor 80 Jahren, wurden sowohl die SED als auch die SPD durch die Alliierte Kommandantur als Parteien in allen vier Berliner Sektoren zugelassen. Die SPD konnte durch den Sonderstatus der Stadt in Ostberlin so die Zwangsvereinigung mit der KPD umgehen und bei der Wahl zur Berliner Stadtverordnetenversammlung, der einzigen Gesamtberliner Wahl bis zur Wiedervereinigung, das beste Ergebnis erzielen. SED und Sowjetunion reagierten mit Nichtanerkennung des SPD-Bürgermeisters Ernst Reuter, dem Rückzug des sowjetischen Stadtkommandanten aus der Alliierten Kommandantur und der Unterdrückung politisch aktiver SPD-Mitglieder im Ostteil der Stadt.