DDR Museum

DDR Museum Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt Geschichte zum Anfassen rund um das Leben in der DDR. Sie war das Leben von Millionen von Menschen.
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Die DDR war mehr als eine Diktatur oder ein Kunstprodukt aus Ideologie und Macht. Sie wuchsen in diesem Land auf, durchliefen die Bildungseinrichtungen, dienten in den „bewaffneten Organen“, arbeiteten, gründeten Familien, richteten ihre Wohnungen ein, zogen Kinder groß. Kein Leben war wie das andere und doch gab es bestimmte, das Leben prägende und die Freiheit einschränkend

e Strukturen, mit denen sich die meisten DDR-Bürger*innen arrangieren mussten. Diese Strukturen und das Leben in der DDR mit all seinen Facetten zeigt und erklärt das DDR Museum in seiner Dauerausstellung. Geschichte einfach verständlich und erfahrbar zu machen ist auch das Ziel unserer Online-Aktivitäten. Neben Facebook machen wir das ausführlich im Blog unter http://www.ddrmuseum.de/de/blog und in anderen sozialen Netzwerken. Unser Facebook-Auftritt soll auf aktuelle Themen hinweisen, Impulse geben und zur Diskussion anregen. Hier ist jede*r eingeladen, sich an einem lebendigen Austausch zu beteiligen. Das verlangt jedoch, dass ihr euch an einige Regeln des Miteinanders haltet:

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Am Mittwoch drehte sich bei uns alles um die begehrten »Sowjet-Italiener« – die Lada-Modelle aus der Sowjetunion. Im Rah...
19/06/2026

Am Mittwoch drehte sich bei uns alles um die begehrten »Sowjet-Italiener« – die Lada-Modelle aus der Sowjetunion. Im Rahmen der Buchvorstellung von Dr. Rolf Mahlke wurden gleich drei originale Fahrzeuge vor unserem Konferenzraum präsentiert. Ihre Besitzer stellten die Wagen im Gespräch mit unserem Ausstellungsleiter Sören Marotz vor und erzählten von Technik, Alltag und persönlichen Erinnerungen.

Passend dazu nahm Dr. Mahlke das Publikum mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Lada-Modelle in der DDR. So wurde beispielsweise der Lada 2107 im Jahr 1986 sogar im GENEX-Katalog angeboten und konnte gegen harte D-Mark aus der Bundesrepublik in die DDR bestellt werden. Der Wagen wurde dann ohne nennenswerte Wartezeit direkt an einen glücklichen Menschen in der DDR geliefert.

Viele interessante Gespräche, faszinierende Fahrzeuge und jede Menge Automobilgeschichte machten den Abend zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Vielen Dank an Dr. Rolf Mahlke, die Fahrzeughalter und alle, die dabei waren!

Sushi und DDR – das klingt zunächst nicht nach einer naheliegenden Kombination. Doch in Suhl schrieb der Gastronom Rolf ...
18/06/2026

Sushi und DDR – das klingt zunächst nicht nach einer naheliegenden Kombination. Doch in Suhl schrieb der Gastronom Rolf Anschütz eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. In seinem Restaurant »Waffenschmied« servierte er ab 1966 japanische Spezialitäten und schuf mit viel Kreativität und Liebe zum Detail ein Stück Japan mitten in Thüringen.

Die Nachfrage war so groß, dass die Wartelisten immer länger wurden. Selbst hochrangige Gäste aus Politik und Diplomatie nahmen Platz an seinen Tischen. 1979 reiste Anschütz schließlich nach Japan und traf dort sogar Kaiser Hirohito.

Das Restaurant existiert heute nicht mehr. Seine Geschichte lebt jedoch weiter – unter anderem im Spielfilm »Sushi in Suhl«.

Passend zum heutigen Internationalen Sushi-Tag zeigen wir euch einen originalen Flyer des Restaurants aus unserer Sammlung. War jemand von euch schon einmal im »Waffenschmied« in Suhl zu Gast? Wir sind gespannt auf eure Erinnerungen.

Der 17. Juni 1953 war der erste große Volksaufstand im Machtbereich der Sowjetunion. Hunderttausende Menschen gingen in ...
17/06/2026

Der 17. Juni 1953 war der erste große Volksaufstand im Machtbereich der Sowjetunion. Hunderttausende Menschen gingen in der DDR auf die Straße und forderten bessere Lebensbedingungen, freie Wahlen und ein Ende der SED-Herrschaft.

Wie sich diese Ereignisse in einer Kleinstadt abspielten, zeigt die neue Folge von »Orte Ost«. Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk führt nach Gommern in Sachsen-Anhalt, wo sich die Hoffnungen, der Mut und die Tragik des Volksaufstands besonders eindrucksvoll nachvollziehen lassen.

Aus einer Betriebsversammlung wurde ein Protestzug, aus Unzufriedenheit der Ruf nach Freiheit. Die Folge erzählt von Menschen, die für politische Veränderungen eintraten, und von der gewaltsamen Niederschlagung des Aufstands durch die sowjetische Besatzungsmacht.

🎥 Die neue Folge von »Orte Ost« könnt ihr jetzt auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Wer die Geschichte der DDR verstehen will, kommt an ihm nicht vorbe...

🪲 Kartoffelkäfer als Geheimwaffe?Am 16. Juni 1950 berichtete das »Neue Deutschland«, amerikanische Flugzeuge hätten Kart...
16/06/2026

🪲 Kartoffelkäfer als Geheimwaffe?
Am 16. Juni 1950 berichtete das »Neue Deutschland«, amerikanische Flugzeuge hätten Kartoffelkäfer über der DDR abgeworfen, um die Landwirtschaft zu schädigen. Die Insekten gingen als sogenannte »Ami-Käfer« in die Geschichte ein und wurden zum Gegenstand einer groß angelegten Propagandakampagne.

Eindeutige Beweise für die Vorwürfe legte die DDR-Führung nie vor. Dennoch wurden die Käfer als Bedrohung für die Volksernährung dargestellt. Der Westen reagierte mit einer ungewöhnlichen Aktion und ließ später Papierkäfer mit politischen Botschaften über der DDR niedergehen.

Passend zu dieser Geschichte zeigen wir heute einen Stundenplan aus unserer Sammlung mit dem Aufruf »Bekämpft den Kartoffelkäfer!«. Die Darstellung von Schüler*innen bei der Käfersuche verdeutlicht, wie stark selbst Kinder in die Kampagnen gegen den vermeintlichen »Ami-Käfer« eingebunden wurden.

📅 Das Veranstaltungsprogramm für das zweite Halbjahr 2026 ist da!Auch in den kommenden Monaten lädt das DDR Museum wiede...
15/06/2026

📅 Das Veranstaltungsprogramm für das zweite Halbjahr 2026 ist da!

Auch in den kommenden Monaten lädt das DDR Museum wieder zu Lesungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Expert*innengesprächen ein. Dabei geht es um spannende Aspekte der DDR-Geschichte, überraschende Einblicke in den Alltag und aktuelle Fragen der Erinnerungskultur. Das Programm bietet zahlreiche Gelegenheiten, Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. 🎤📖

Alle Termine sowie den aktuellen Veranstaltungsflyer zum Download gibt es hier 👉 https://www.ddr-museum.de/de/veranstaltungen

Wir freuen uns auf viele interessante Abende im Konferenzraum des DDR Museum!

Unsere TV-Tipps für die KW 25: 15.06.26 | 22.10 Uhr | MDR: Polizeiruf 110: Heiße Münzen (DDR 1975)19.06.26 | 10.15 Uhr |...
15/06/2026

Unsere TV-Tipps für die KW 25:

15.06.26 | 22.10 Uhr | MDR: Polizeiruf 110: Heiße Münzen (DDR 1975)
19.06.26 | 10.15 Uhr | ZDFinfo: Die sieben geheimem Atompläne der DDR
20.06.26 | 09.05 Uhr | MDR: Rotfuchs (DDR 1973)
20.06.26 | 09.45 Uhr | ZDFinfo: Verlorene Kindheit – weggesperrt in der DDR
20.06.26 | 10.30 Uhr | RBB: Das tapfere Schneiderlein (DDR 1956)
20.06.26 | 11.15 Uhr | ZDFinfo: Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte
20.06.26 | 18.45 Uhr | ZDFinfo: Ballonflucht aus der DDR

📣 Veranstaltungstipp: Ob nun die ersten Schiguli, die letzten Samara oder die seltenen Niva: Fahrzeuge des sowjetischen ...
14/06/2026

📣 Veranstaltungstipp: Ob nun die ersten Schiguli, die letzten Samara oder die seltenen Niva: Fahrzeuge des sowjetischen Autobauers AwtoWAS sorgten für willkommene Abwechslung im von Trabant und Wartburg geprägten Straßenbild der DDR. Doch wie kamen die begehrten Ladas ins Land und warum galten sie für viele als attraktive Alternative zu den heimischen Modellen?

Am Mittwoch, den 17. Juni 2026 um 18 Uhr lädt das DDR Museum zu einem besonderen Abend rund um die Geschichte der Lada-PKWs ein. Dr. Rolf Mahlke stellt das von ihm herausgegebene Sachbuch »Lada 1970-1990 - Geschichte, Modelle, Technik« vor und nimmt euch mit auf eine reich bebilderte Reise durch die Geschichte dieser sowjetischen Automobile in der DDR.

Ein besonderes Highlight erwartet euch direkt vor unserem Besucherzentrum. Dort werden mehrere Ladas aus nächster Nähe zu sehen und auch zu hören sein.

Durch den Abend führt Sören Marotz, Ausstellungsleiter des DDR Museum.

Alle Infos gibts hier 👉 https://www.ddr-museum.de/de/veranstaltungen/begehrte-sowjet-italiener

Foto: Lada 2101 und 2102, Dessau, ca. 1985

Es gibt wohl kaum intimere und eindrücklichere Einblicke in den Alltag von Menschen als jene, die in Tagebüchern festgeh...
12/06/2026

Es gibt wohl kaum intimere und eindrücklichere Einblicke in den Alltag von Menschen als jene, die in Tagebüchern festgehalten werden. Eine Besonderheit in der DDR war, dass Tagebücher auch im Arbeitsalltag geschrieben wurden. Neben Diensttagebüchern, wie es sie etwa bei der Polizei gab, waren vor allem die sogenannten Brigadetagebücher weit verbreitet.

Brigaden waren in den staatlichen Betrieben die kleinsten Arbeitsgruppen. In ihren Brigadebüchern erfassten sie Tätigkeiten und Entwicklungen des Arbeitskollektivs. Da die Brigaden aber auch eine signifikante soziale Rolle spielten, fanden sich in den Tagebüchern gleichermaßen Einträge zu (Betriebs-)Reisen, (Betriebs-)Feiern, Geburtstagen und sonstigen Feiertagen wieder. Die Brigadebücher waren zumeist mit Zeichnungen, Fotos und Verzierungen kreativ ausgestaltet.

Aus unserer Sammlung zeigen wir euch ein Brigadetagebuch der Studiokameramänner der Aktuellen Kamera.

⚽ Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Millionen Fans fiebern mit, verfolgen die S...
11/06/2026

⚽ Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Millionen Fans fiebern mit, verfolgen die Spiele vor dem Fernseher und diskutieren über Ergebnisse, Taktik und Lieblingsmannschaften.

Auch in der DDR waren große Fußballturniere besondere Ereignisse. Unvergessen bleibt das WM-Spiel von 1974, als Jürgen Sparwasser das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg der DDR gegen die Bundesrepublik Deutschland erzielte.

Wer selbst schon in Fußballstimmung kommen möchte, kann sich in unserer Ausstellung am Kickertisch ausprobieren und mehr über die Geschichte des Fußballs in der DDR erfahren.

Wir haben täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Kommt vorbei – wenn ihr nicht gerade Fußball schaut.

Am 9. Juni 1945 wurde die Sowjetische Militäradministration in Deutschland, kurz SMAD, gegründet. Damit begann in der So...
09/06/2026

Am 9. Juni 1945 wurde die Sowjetische Militäradministration in Deutschland, kurz SMAD, gegründet. Damit begann in der Sowjetischen Besatzungszone eine Phase tiefgreifender politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umgestaltung.

Von ihrer Zentrale in Berlin-Karlshorst aus kontrollierte die SMAD den Wiederaufbau, den Aufbau deutscher Verwaltungen und die Umsetzung sowjetischer Besatzungspolitik. Schon einen Tag später folgte mit dem Befehl Nr. 2 eine zentrale Weichenstellung. Er erlaubte die Gründung antifaschistischer Parteien und Gewerkschaften und schuf damit den Rahmen für das neue politische System in der SBZ.

Zwischen 1945 und 1949 setzte die SMAD entscheidende Rahmenbedingungen für die spätere DDR und die Etablierung der SED-Herrschaft. Deutsche Behörden blieben dabei eng an sowjetische Vorgaben gebunden.

Am 10. Oktober 1949 wurde die SMAD in die Sowjetische Kontrollkommission umgewandelt. Drei Tage nach der Gründung der DDR ging die Staatsgewalt formal auf den neuen Staat über. Unabhängig war die DDR damit jedoch nicht. Die Sowjetunion behielt weiterhin erheblichen Einfluss.

Aus unserer Sammlung zeigen wir den Befehl Nr. 2 des Obersten Leiters der Sowjetischen Militärischen Administration sowie eine Fahnenspitze mit dem Symbol der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.

Adresse

Karl-Liebknecht-Str. 1
Berlin
10178

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 09:00 - 21:00
Sonntag 09:00 - 21:00

Telefon

+4930847123730

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