DDR Museum

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DDR Museum Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt Geschichte zum Anfassen rund um das Leben in der DDR. Sie war das Leben von Millionen von Menschen.
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Die DDR war mehr als eine Diktatur oder ein Kunstprodukt aus Ideologie und Macht. Sie wuchsen in diesem Land auf, durchliefen die Bildungseinrichtungen, dienten in den „bewaffneten Organen“, arbeiteten, gründeten Familien, richteten ihre Wohnungen ein, zogen Kinder groß. Kein Leben war wie das andere und doch gab es bestimmte, das Leben prägende und die Freiheit einschränkende Strukturen, mit denen sich die meisten DDR-Bürger*innen arrangieren mussten. Diese Strukturen und das Leben in der DDR mit all seinen Facetten zeigt und erklärt das DDR Museum in seiner Dauerausstellung. Geschichte einfach verständlich und erfahrbar zu machen ist auch das Ziel unserer Online-Aktivitäten. Neben Facebook machen wir das ausführlich im Blog unter http://www.ddrmuseum.de/de/blog und in anderen sozialen Netzwerken. Unser Facebook-Auftritt soll auf aktuelle Themen hinweisen, Impulse geben und zur Diskussion anregen. Hier ist jede*r eingeladen, sich an einem lebendigen Austausch zu beteiligen. Das verlangt jedoch, dass ihr euch an einige Regeln des Miteinanders haltet:

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Auch Bierdeckel können Geschichte erzählen …🍻 Dieser Bierdeckel aus unserer Sammlung zeigt die Logos der fünf wichtigste...
19/10/2026

Auch Bierdeckel können Geschichte erzählen …🍻

Dieser Bierdeckel aus unserer Sammlung zeigt die Logos der fünf wichtigsten Sender des DDR-Staatsrundfunks. Am 19. Oktober 1958 wurde das Hörfunkprogramm Radio DDR II als Ergänzung zum bisherigen Radio DDR eingeführt, das fortan den Namen Radio DDR I trug. Während Radio DDR I vor allem auf Berichterstattung und Unterhaltung setzte, lag der Schwerpunkt von Radio DDR II auf Kultur- und Bildungsprogrammen.

Der Rundfunk war in der DDR staatlich organisiert und unterlag der Kontrolle des Staatlichen Rundfunkkomitees. Zentraler Produktionsstandort war das Funkhaus an der Nalepastraße in Ost-Berlin, in dem die überregionalen Radioprogramme der DDR produziert wurden. Dazu gehörten auch Radio Berlin International, der Berliner Rundfunk und die Stimme der DDR, deren Logos ebenfalls auf dem Bierdeckel zu sehen sind.

Wer von euch hat noch einen dieser Radiosender gehört? 📻

PS: Auf den Spuren des DDR-Rundfunks und im Rahmen unserer Filmreihe Orte Ost« waren wir auch im Funkhaus in der Nalepastraße. Hier könnt ihr euch die Folge ansehen 👉 https://youtu.be/R7r19WFdfeU?si=QbQkQ_kI3LxZ5Hfv

Unsere TV-Tipps fĂĽr die KW 43:19.10.26 | 22.10 Uhr | MDR: Polizeiruf 110: Schranken (DDR 1982)19.10.26 | 23.35 Uhr | HR:...
19/10/2026

Unsere TV-Tipps fĂĽr die KW 43:

19.10.26 | 22.10 Uhr | MDR: Polizeiruf 110: Schranken (DDR 1982)
19.10.26 | 23.35 Uhr | HR: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke (Folge 3)
20.10.26 | 08.40 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Da war ´ne Mauer zwischen uns!
20.10.26 | 08.55 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Die gemeine Stasi
21.10.26 | 08.40 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Punk und Breakdance unerwünscht
21.10.26 | 08.55 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Fußball neben der Stinkefabrik
22.10.26 | 08.40 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Flucht statt Urlaub
22.10.26 | 08.55 Uhr | WDR: Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR: Schießbefehl oder Freiheit?
22.10.26 | 12.30 Uhr | MDR: Heimweh nach drĂĽben
22.10.26 | 22.40 Uhr | MDR: Katrin Sass: Vom DEFA-Star zum Serien-Phänomen
25.10.26 | 14.40 Uhr | MDR: Der Meisterdieb (DDR 1977)
25.10.26 | 15.45 Uhr | MDR: Froschkönig (DDR 1987)

Die 11. Auflage unseres 0-Euro-Souvenirscheins ist da! 🎉 Unter dem Motto »Frieden, Einheit, Planerfüllung« verbindet das...
16/10/2026

Die 11. Auflage unseres 0-Euro-Souvenirscheins ist da! 🎉 Unter dem Motto »Frieden, Einheit, Planerfüllung« verbindet das neue Motiv historische Vorlagen aus unterschiedlichen Jahrzehnten der DDR. Im Mittelpunkt steht eine Frau mit erhobener Fahne. Doch woher stammen die Motive und welche Geschichten stecken dahinter? 👀

In unserem neuen Blogbeitrag schauen wir uns die Gestaltung genauer an und erklären, was sie über das Frauenbild und die politische Selbstdarstellung der DDR verrät. Den neuen Souvenirschein bekommt ihr ab sofort in unserem Museumsshop und im Onlineshop 👉 https://onlineshop.ddr-museum.de/collections/accessoires/products/0-euro-souvenirschein-frieden-einheit-planerfullung

Die elfte Edition des 0-Euro-Souvenirscheins des DDR Museum verbindet historische DDR-Motive mit Frauenbildern, Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit.

Eine kleine Portion Meer fürs Badezimmer gefällig? 🌊 Heute ist Welttag des Händewaschens. 🧼 Deshalb zeigen wir euch »Nau...
15/10/2026

Eine kleine Portion Meer fürs Badezimmer gefällig? 🌊

Heute ist Welttag des Händewaschens. 🧼 Deshalb zeigen wir euch »Nautik – Die Blaue Seife« aus unserer Sammlung. Schon der Name »Nautik« und die Verpackungsgestaltung wecken Assoziationen mit Meer und Seefahrt. Hergestellt wurde die Seife vom Konsum Seifenwerk Riesa. Das Stück wog 100 Gramm und kostete 95 Pfennig.

Während heute in vielen Badezimmern Flüssigseife aus dem Spender verwendet wird, gehörte in der DDR vor allem das klassische Stück Seife zum Alltag. Flüssigseife, wie wir sie heute kennen, war in privaten Haushalten kaum verbreitet. »Nautik« war dabei nur eine von zahlreichen Seifensorten aus Riesa.

Weitere Exemplare aus unserem Sammlungsbestand könnt ihr in unserer Objektdatenbank entdecken. 👉 https://www.ddr-museum.de/de/objects/filter/fulltext?query=seife

Welche Seife war euer Favorit?

Dieses Fernglas gehörte zur Ausrüstung der NVA und der Grenztruppen der DDR. Dienstfeldstecher dieses Typs wurden unter ...
14/10/2026

Dieses Fernglas gehörte zur Ausrüstung der NVA und der Grenztruppen der DDR. Dienstfeldstecher dieses Typs wurden unter anderem an der Grenze zu West-Berlin eingesetzt, um die Grenzanlagen zu überwachen.

Der Dienst an der Grenze wurde von staatlicher Seite als besonders verantwortungsvoll und ehrenvoll dargestellt. FĂĽr die eingesetzten Grenzsoldaten konnte er zugleich mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden sein. Dazu trug auch die Verpflichtung bei, Fluchtversuche zu verhindern und dabei unter bestimmten Voraussetzungen von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.

Welche tödlichen Folgen das Grenzregime für Menschen haben konnte, die die DDR verlassen wollten, zeigt das Schicksal von Werner Probst. Am 14. Oktober 1961 versuchte der 25-Jährige, durch die Spree von Ost-Berlin nach West-Berlin zu fliehen. Erst zwei Monate zuvor war die Berliner Mauer errichtet worden. Probst wurde während seines Fluchtversuchs von Grenzsoldaten entdeckt, die das Feuer auf ihn eröffneten. Trotz der Schüsse gelang es ihm, bis zum Kreuzberger Ufer zu schwimmen. Als er eine der Ausstiegsleitern erreichte, traf ihn jedoch ein Schuss tödlich.

Das Objekt steht nicht in direktem Zusammenhang mit Werner Probst. Es gibt jedoch einen Einblick in die technische Ausstattung der Grenztruppen und damit in das Grenzregime, dem Fluchtversuche wie dem von Werner Probst galten.

Mehr Objekte und Informationen zum Thema Grenzregime findet ihr auch in unserer Ausstellung.

Happy Birthday, liebes Ampelmännchen! 🚦 Seit 65 Jahren bringst du uns mit deinem grünen und roten Licht sicher durch den...
13/10/2026

Happy Birthday, liebes Ampelmännchen! 🚦 Seit 65 Jahren bringst du uns mit deinem grünen und roten Licht sicher durch den Verkehr. Dabei ist dein langes Fortbestehen nicht so selbstverständlich, wie es heute erscheint.

Am 13. Oktober 1961 reichte der Verkehrspsychologe Karl Peglau seinen Entwurf für das Ampelmännchen beim Verkehrsministerium der DDR in Ost-Berlin ein. Auch die kleinsten und jüngsten Verkehrsteilnehmer*innen waren in seinem Entwurf der »Steher« und »Geher« mitgedacht. Der breite Hut, die markante Nase und die unverwechselbare Silhouette prägten das Aussehen des Ampelmännchens. Ende der 1960er-Jahre kamen die Ampelmännchen schließlich erstmals im Straßenverkehr zum Einsatz.

Nach der deutschen Wiedervereinigung drohte dem Ampelmännchen das Aus. Im Zuge der Vereinheitlichung der Verkehrszeichen wurden viele der Figuren durch westdeutsche Ampelsymbole ersetzt. Mitte der 1990er-Jahre begann jedoch der Produktdesigner Markus Heckhausen, die ausrangierten Ampelgläser zu sammeln und daraus Leuchten zu gestalten. Gemeinsam mit Peglau und weiteren Unterstützer*innen setzte er sich für den Erhalt des Ampelmännchens ein.

Heute ist es längst nicht mehr nur im Osten Deutschlands zu finden und hat sich zu einem bekannten Symbol ostdeutscher Alltagskultur entwickelt.

Die ganze Geschichte zum Ost-Ampelmännchen könnt ihr in unserem Blogeintrag nachlesen 👉 https://www.ddr-museum.de/de/blog/archive/was-bleibt-von-der-ddr-das-ost-ampelmaennchen

Unsere TV-Tipps für die KW 42:12.10.26 | 23.35 Uhr | HR: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke (Folge 2...
12/10/2026

Unsere TV-Tipps fĂĽr die KW 42:

12.10.26 | 23.35 Uhr | HR: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke (Folge 2)
12.10.26 | 23.35 Uhr | ARD: Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR
13.10.26 | 22.10 Uhr | MDR: Der TorhĂĽter: JĂĽrgen Croy, die Nummer 1 der DDR
14.10.26 | 20.15 Uhr | ZDFinfo: Geheime Unterwelten der DDR – Atombunker und Schutzräume
17.10.26 | 08.30 Uhr | MDR: Eine zauberhafte Erbschaft (DDR/CSSR 1986)
18.10.26 | 16.55 Uhr | MDR: Die Regentrude (DDR 1976)

09/10/2026

Die DDR verschwand und mit ihr viele ihrer Symbole aus dem öffentlichen Raum. Doch was passierte eigentlich mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz? 👀

Mehr im Reel und in unserer aktuellen Sonderausstellung.

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The GDR disappeared – and with it, many of its symbols vanished from public spaces. But what actually happened to the hammer, compass and wreath of grain? 👀

Find out more in the reel and in our current special exhibition.

Olympia in Deutschland? Das Thema ist derzeit wieder hochaktuell. Vor 61 Jahren ging es für die DDR zunächst um etwas ga...
08/10/2026

Olympia in Deutschland? Das Thema ist derzeit wieder hochaktuell. Vor 61 Jahren ging es für die DDR zunächst um etwas ganz anderes. Um die eigene Anerkennung in der olympischen Welt. 🏅

Am 8. Oktober 1965 erkannte das Internationale Olympische Komitee das Nationale Olympische Komitee der DDR als Vollmitglied an. Bereits 1955 hatte es eine provisorische Anerkennung erhalten. Zunächst traten Sportler*innen aus der DDR und der Bundesrepublik jedoch noch in einer gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft an. 1968 entsandte die DDR schließlich erstmals eine eigene Mannschaft zu den Olympischen Spielen in Grenoble und Mexiko-Stadt.

Die vollständige Anerkennung des Nationalen Olympischen Komitees war für die DDR weit mehr als ein sportpolitischer Erfolg. Sie war auch außenpolitisch von großer Bedeutung, da die DDR zu dieser Zeit um internationale Anerkennung als eigenständiger Staat bemüht war. Internationale Sporterfolge boten der SED-Führung zudem die Möglichkeit, die DDR auf der internationalen Bühne zu präsentieren und die Leistungsfähigkeit des sozialistischen Systems zu demonstrieren.

Diese Mundharmonika aus unserem Sammlungsbestand trägt nicht nur den Namen »Olympia«, sondern auch das Olympia-Logo und erinnert daran, welchen Stellenwert die olympische Bewegung auch jenseits der Sportstätten hatte.

Am 7. Oktober 1989, dem 40. und zugleich letzten Republikgeburtstag der DDR, wurde die Weltzeituhr auf dem Alexanderplat...
07/10/2026

Am 7. Oktober 1989, dem 40. und zugleich letzten Republikgeburtstag der DDR, wurde die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz zum Treffpunkt für Protestierende. Während die Staatsführung nur wenige Meter entfernt mit internationalen Gästen feierte, versammelten sich hier immer mehr Menschen. Rufe nach Freiheit waren zu hören, später zog die Demonstration in Richtung Palast der Republik. Sicherheitskräfte gingen gegen Protestierende vor.

Passend zu diesem Jahrestag zeigen wir euch ein aktuelles Foto der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz.

Entworfen wurde sie vom Industriedesigner Erich John im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes. Am 30. September 1969 wurde sie der Öffentlichkeit übergeben. Mit Städtenamen aus allen 24 Zeitzonen richtete sie den Blick weit über Ost-Berlin und die DDR hinaus. 20 Jahre später wurde die Weltzeituhr zu einem Schauplatz der Friedlichen Revolution. Bereits seit den Protesten gegen die gefälschten Kommunalwahlen vom Mai 1989 diente der Alexanderplatz Oppositionellen als Treffpunkt. Am 7. Oktober trafen sich Menschen nahe der Weltzeituhr und forderten öffentlich Veränderungen.

Bis heute ist die Weltzeituhr ein beliebter Treffpunkt. Ein Ort, an dem sich Menschen verabreden und an dem 1989 ein StĂĽck DDR-Geschichte geschrieben wurde.

Adresse

Karl-Liebknecht-Str. 1
Berlin
10178

Ă–ffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 09:00 - 21:00
Sonntag 09:00 - 21:00

Telefon

+4930847123730

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