DDR Museum

DDR Museum Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt Geschichte zum Anfassen rund um das Leben in der DDR. Sie war das Leben von Millionen von Menschen.
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Die DDR war mehr als eine Diktatur oder ein Kunstprodukt aus Ideologie und Macht. Sie wuchsen in diesem Land auf, durchliefen die Bildungseinrichtungen, dienten in den „bewaffneten Organen“, arbeiteten, gründeten Familien, richteten ihre Wohnungen ein, zogen Kinder groß. Kein Leben war wie das andere und doch gab es bestimmte, das Leben prägende und die Freiheit einschränkend

e Strukturen, mit denen sich die meisten DDR-Bürger*innen arrangieren mussten. Diese Strukturen und das Leben in der DDR mit all seinen Facetten zeigt und erklärt das DDR Museum in seiner Dauerausstellung. Geschichte einfach verständlich und erfahrbar zu machen ist auch das Ziel unserer Online-Aktivitäten. Neben Facebook machen wir das ausführlich im Blog unter http://www.ddrmuseum.de/de/blog und in anderen sozialen Netzwerken. Unser Facebook-Auftritt soll auf aktuelle Themen hinweisen, Impulse geben und zur Diskussion anregen. Hier ist jede*r eingeladen, sich an einem lebendigen Austausch zu beteiligen. Das verlangt jedoch, dass ihr euch an einige Regeln des Miteinanders haltet:

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Heute vor 55 Jahren wurde das Viermächteabkommen über Berlin unterzeichnet. Das Abkommen, das von den Vereinigten Staate...
03/09/2026

Heute vor 55 Jahren wurde das Viermächteabkommen über Berlin unterzeichnet.

Das Abkommen, das von den Vereinigten Staaten, der Sowjetunion, dem Vereinigten Königreich und Frankreich geschlossen wurde, klärte zentrale Fragen zum Status Berlins. Für viele Menschen brachte es praktische Verbesserungen mit sich, insbesondere beim Transitverkehr zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem erleichterte es West-Berliner*innen den Besuch in Ost-Berlin. Im Rahmen des Vertrages akzeptierte die UdSSR auch, dass West-Berlin weiterhin wirtschaftlich, finanziell und rechtlich eng mit der Bundesrepublik verbunden blieb, auch wenn es offiziell kein Bestandteil der BRD war.

Das Viermächteabkommen beendete also nicht die Teilung Berlins, trug jedoch dazu bei, die Spannungen des Kalten Krieges abzubauen und das Alltagsleben für viele Menschen ein wenig zu erleichtern.

Im DDR Museum erfahrt ihr mehr über die Teilung Berlins und darüber, wie politische Entscheidungen das Alltagsleben auf beiden Seiten der Mauer prägten.

Aus unserer Sammlung zeigen wir passend dazu eine Figur des Berliner Bären.

Ausgerechnet am Weltfriedenstag hielt ein neues Schulfach Einzug in die DDR-Klassenzimmer, das auf den Ernstfall eines K...
01/09/2026

Ausgerechnet am Weltfriedenstag hielt ein neues Schulfach Einzug in die DDR-Klassenzimmer, das auf den Ernstfall eines Krieges vorbereiten sollte.

Zum 1. September 1978 wurde für Schüler*innen der 9. und schrittweise der 10. Klassen der Wehrunterricht eingeführt. Auf dem Lehrplan standen militärpolitische Grundlagen, Kenntnisse zur Landesverteidigung sowie Zivilverteidigung. Für Jungen gehörten später auch vormilitärische Ausbildungselemente in Lagern dazu, während Mädchen überwiegend in Zivilverteidigung und Erster Hilfe geschult wurden.

Frieden und militärische Vorbereitung als Teil derselben Erziehung? Was heute widersprüchlich erscheint, entsprach der Argumentation der DDR-Führung. Militärische Stärke und Verteidigungsbereitschaft wurden als notwendige Voraussetzungen zur Sicherung des Friedens und des Sozialismus vermittelt. Tatsächlich trug das jedoch zu einer Militarisierung der Gesellschaft bei.

Genau diese Verbindung zeigt auch das Plakat aus unserer Sammlung. Unter dem Aufruf »Für Frieden und Sozialismus – Seid bereit!« sind drei Junge Pionier*innen zu sehen. Der Slogan gehörte fest zum Alltag der Pionierorganisation und verdeutlicht, wie eng Friedenserziehung, sozialistische Ideologie und die Bereitschaft zur Verteidigung miteinander verknüpft wurden.

Wer hat den Wehrunterricht noch selbst erlebt?

Unsere TV-Tipps für die KW 36:01.09.26 | 22.10 Uhr | MDR: Terror, Tote, Völkerfreundschaft – Die DDR und der Nahost-Konf...
01/09/2026

Unsere TV-Tipps für die KW 36:

01.09.26 | 22.10 Uhr | MDR: Terror, Tote, Völkerfreundschaft – Die DDR und der Nahost-Konflikt
01.09.26 | 22.55 Uhr | MDR: Für die Liebe noch zu mager? (DDR 1974)
02.09.26 | 21.00 Uhr | RBB: Geheimnisvolle Orte: Der Fernsehturm
03.09.26 | 12.30 Uhr | MDR: Lilly unter den Linden (BRD 2002)
04.09.26 | 09.00 Uhr | ZDFinfo: Die geheimen Bunker der DDR und der Schweiz
04.09.26 | 11.15 Uhr | ZDFinfo: Geheime Unterwelten der DDR – Atombunker und Schutzräume
05.09.26 | 05.15 Uhr | Phoenix: DT 64 – Rock’n Roll und FDJ
05.09.26 | 06.00 Uhr | Phoenix: Flucht in den Osten – G.I.s in der DDR
05.09.26 | 15.00 Uhr | MDR: Wer reißt denn gleich vorm Teufel aus (DDR 1977)

31/08/2026

Nachts auf Spurensuche im DDR Museum 🔎
Ein paar Eindrücke von der Langen Nacht der Museen 2026. 🌙
Danke an alle Besucher*innen und unser Team für diesen besonderen Abend! 🫶🏼

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On the trail of clues at the DDR Museum🔎
A few impressions from the Long Night of Museums. 🌙
A big thank you to all our visitors and our team for making it such a special evening! 🫶🏼

Manchmal reichen zwei Unterschriften, um Geschichte zu schreiben. Mit ihren Unterschriften besiegelten Wolfgang Schäuble...
31/08/2026

Manchmal reichen zwei Unterschriften, um Geschichte zu schreiben. Mit ihren Unterschriften besiegelten Wolfgang Schäuble für die Bundesrepublik Deutschland und Günther Krause für die DDR am 31. August 1990 einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur deutschen Einheit.

Im Kronprinzenpalais in Ost-Berlin unterzeichneten beide den »Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands«, kurz Einigungsvertrag. Das umfangreiche Vertragswerk regelte die rechtlichen Bedingungen für den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik und damit zahlreiche Fragen, die vom Rechtssystem über Verwaltung und Bildung bis zum Umgang mit staatlichem Eigentum reichten.

Gut einen Monat später, am 3. Oktober 1990, trat der Einigungsvertrag in Kraft. Die DDR hörte damit als Staat auf zu existieren und die deutsche Teilung war staatlich überwunden.

Passend zu diesem historischen Tag zeigen wir eine Trend-Schreibgarnitur bestehend aus Kugelschreiber und Patronenfüllhalter sowie zwei Tintenpatronen. ✒️

Was für eine Nacht! 💫 Bei der Lange Nacht der Museen Berlin unter dem Motto »Crime« drehte sich auch bei uns im DDR Muse...
31/08/2026

Was für eine Nacht! 💫
Bei der Lange Nacht der Museen Berlin unter dem Motto »Crime« drehte sich auch bei uns im DDR Museum am Samstag bis tief in die Nacht alles um Kriminalität und Polizei in der DDR.🚨

Bevor sich um 18 Uhr unsere Türen öffneten, hieß es für unser Team erst einmal anpacken. Für unseren Fotopoint holten wir ein originales Motorrad der Deutschen Volkspolizei aus unserem Depot. Ergänzt wurde die Maschine durch verschiedene Objekte aus unserer Sammlung. Darunter befanden sich ein Motorradhelm und originale Teile der Dienstmontur der Volkspolizei: Handschellen, Pistolentaschen sowie ein Leuchtstab der Verkehrspolizei. Den ganzen Abend über bot der eigens zusammengestellte Fotopoint mit Polizeimotorrad die passende Kulisse für ein besonderes Erinnerungsfoto. 📸

Schon zur Eröffnung bildete sich vor dem Museum eine lange Schlange, die dank unseres Teams am Einlass jedoch zügig vorankam. Und auch zu später Stunde ließ das Interesse nicht nach. Gegen 22 und 23 Uhr schlängelte sich die Warteschlange erneut bis zum Treppenaufgang. Bis 2 Uhr nachts herrschte reger Betrieb in unserer Ausstellung.

Auch unser Programm lockte zahlreiche Nachtschwärmer*innen an. Beim Quiz »Verbrechen im Visier: Vopo und ABV ermitteln« war kriminalistischer Spürsinn gefragt. 🔎 In drei Kurzführungen durch die Ausstellung ging es außerdem um nicht genehmigte Reisen durch die Sowjetunion, verbotene Literatur und das sogenannte »Honecker-Attentat« von Klosterfelde. Den Abschluss der Nacht bildete der DEFA-Film »Vernehmung der Zeugen« aus dem Jahr 1987. 🎞️

Vielen Dank an alle Besucher*innen, die mitgerätselt, zugehört, posiert und gemeinsam mit uns die Nacht zum Tag gemacht haben. Und natürlich ein großes Dankeschön an unser Team für den Einsatz bis tief in die Nacht! ✨

Wir haben einige Eindrücke von unserer Langen Nacht der Museen für euch zusammengestellt. 👀

Weniger arbeiten, mehr Freizeit? Diese Debatte ist nicht neu. Am 28. August 1967 führte die DDR die durchgängige Fünf-Ta...
28/08/2026

Weniger arbeiten, mehr Freizeit? Diese Debatte ist nicht neu. Am 28. August 1967 führte die DDR die durchgängige Fünf-Tage-Arbeitswoche ein.

Mit dem zusätzlichen arbeitsfreien Tag, in den meisten Fällen dem Sonnabend, sollte mehr Zeit für Familie, Erholung und Freizeit geschaffen werden. Die Umstellung erfolgte schrittweise und veränderte den Alltag vieler Menschen. Gleichzeitig blieb die Arbeitswelt in der DDR stark von staatlicher Planung und den Vorgaben der sozialistischen Wirtschaft geprägt. Im DDR Museum könnt ihr den Arbeitsalltag in der DDR aus nächster Nähe entdecken.

Fast 60 Jahre später wird erneut über eine Verkürzung der Arbeitswoche diskutiert. Dieses Mal steht die Vier-Tage-Woche im Mittelpunkt und mit ihr die Frage, wie sich Arbeitszeit, Produktivität und Freizeit künftig miteinander vereinbaren lassen.

Und wie sieht es bei euch aus? Seid ihr Team Fünf-Tage-Woche oder Team Vier-Tage-Woche?

Aus unserer Sammlung zeigen wir euch die Schallplatte »Ein freier Tag mit Clown Ferdinand« des Labels Litera, die im selben Jahr erschien.

Von der DEFA bis zu Terence Hill und beinahe sogar James Bond. 🎬 Schauspielerin Anne Kasprik blickt im Berliner Kurier a...
27/08/2026

Von der DEFA bis zu Terence Hill und beinahe sogar James Bond. 🎬 Schauspielerin Anne Kasprik blickt im Berliner Kurier auf einige besondere Stationen ihrer Karriere zurück.

Auch das DDR Museum spielt im Gespräch eine Rolle. Denn bei der Langen Nacht der Museen Berlin am 29. August zeigen wir um 23 Uhr ihren DEFA-Debütfilm »Vernehmung der Zeugen« aus dem Jahr 1987.

👉 Mehr über Anne Kasprik und die Geschichte hinter dem Film gibt es im aktuellen Beitrag des Berliner Kurier.

Anne Kasprik erzählt im KURIER: wie es ist, Terence Hill zu küssen, was mit James Bond wirklich lief – und warum sie jetzt Oma ist.

26/08/2026

Welche Generation seid ihr: Den Raumflug 1978 am Fernseher geschaut oder heute neu entdeckt? 🚀
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Which generation are you: did you watch the space flight on TV in 1978, or are you discovering it today? 🚀

Lust auf eine Nacht voller Geschichte? 🌙🏛️ Am 29. August ist wieder Lange Nacht der Museen Berlin, diesmal unter dem Mot...
26/08/2026

Lust auf eine Nacht voller Geschichte? 🌙🏛️ Am 29. August ist wieder Lange Nacht der Museen Berlin, diesmal unter dem Motto »Crime«. Und natürlich ist auch das DDR Museum mit dabei. 🤩

Passend dazu verlosen wir 4 × 2 Freikarten für die Lange Nacht der Museen 2026.
👉 So einfach seid ihr dabei: Schreibt einfach in die Kommentare, mit wem ihr die Lange Nacht der Museen verbringen möchtet.
Unter allen Kommentaren entscheidet das Los.

Zu den Teilnahmebedingungen: https://www.ddr-museum.de/teilnahmebedingungen-gewinnspiel

Viel Glück und vielleicht sehen wir uns schon bald bei der Langen Nacht der Museen!

Adresse

Karl-Liebknecht-Str. 1
Berlin
10178

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 09:00 - 21:00
Sonntag 09:00 - 21:00

Telefon

+4930847123730

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