28/05/2026
Auf Fotografien und in Beschreibungen wirkt Susan Sontag selbst wie ein Filmstar. In vielen lesbisch-feministischen WGs hingen ikonische Aufnahmen von ihr an Wänden. Susan Sontag war ein flamboyantes, freigeistiges, manchmal schwieriges und widersprüchliches Vorbild. Sie lebte ein für vorherige Generationen unvorstellbar autonomes Leben.
Das Schwule Museum übernimmt die erfolgreiche Ausstellung „Susan Sontag: Sehen und gesehen werden“ aus der Bundeskunsthalle Bonn (2025) und erweitert sie: was bedeutet uns Susan Sontag heute? Welche Relevanz hat sie in der q***ren Kulturgeschichte? Wie erinnert man sich heute an ihre vielen Auftritte in Berlin, das sie oft und über längere Zeiträume besuchte?
Unter der Kuration von Dr. Kristina Jaspers und Dr. Birgit Bosold, mit Videointerviews mit Ulrike Ottinger, Erika und Ulrich Gregor, Gesine Strempel, Carolin Emcke, Klaus Biesenbach, Joachim Sartorius und Joan Nestle, und künstlerischen Arbeiten von Jack Smith, Annie Leibovitz, Peter Hujar, August Sander, Ingmar Bergman, The Supremes u.a.
Gefördert von Hauptstadtkulturfonds, Senat für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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In photographs and descriptions, Susan Sontag herself comes across as a movie star. Iconic photos of her hung on the walls of many le***an-feminist shared apartments. Susan Sontag was a flamboyant, free-spirited, sometimes difficult, and contradictory role model. She lived a life of autonomy that would have been unimaginable to previous generations.
The Schwules Museum is taking over the exhibition “Susan Sontag: Seeing and Being Seen” from the Bundeskunsthalle Bonn (2025) and expanding it: what does Susan Sontag mean to us today? What is her significance in q***r cultural history? How do we remember her many appearances in Berlin, a city she visited frequently and for extended periods?
Curated by Dr. Kristina Jaspers and Dr. Birgit Bosold, supported by Hauptstadtkulturfonds, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Photography: Renate von Mangoldt (Susan Sontag during the event “Three Americans in Berlin,” Academy of Arts, Berlin, September 1976), (c) von Mangoldt