Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum Museum, Archiv, Kulturzentrum jüdischen Lebens, Veranstaltungsort, Erinnerungsstätte Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Mit ihrer ständigen Ausstellung „Tuet auf die Pforten“ zeichnet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nach. Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige a

rchitektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Ein Rundgang durch die Ausstellung vermittelt anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon, wie mannigfaltig die Formen jüdischen Lebens in diesem Teil Berlins waren. Von den gewaltigen Ausmaßen des ehemaligen Synagogen – Hauptraumes kann man sich auf der Freifläche hinter den restaurierten Gebäudeteilen im Rahmen einer Führung überzeugen. Die frühere Innenwand und die letzten Reste Mauerwerk, mit denen die eigentliche Synagoge begann, sind durch eine Glas-Stahl-Konstruktion geschützt. Der Grundriss der einstigen Hauptsynagoge ist – in Stein ausgelegt – auf der Freifläche angedeutet und lässt die Dimension des zerstörten Teils erahnen. So bleiben die Narben, die die Geschichte verursacht hat, deutlich sichtbar.

Veranstaltungen | Führungen im September 2026 in der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum02.09.  | Dienstag16 UhrMul...
01/09/2026

Veranstaltungen | Führungen im September 2026
in der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

02.09. | Dienstag

16 Uhr
Multiplikator:innen Abend
Workshop | Führung

Anmeldung unter
mailto:[email protected]

06.09. | Sonntag

11 Uhr
Jewish Mitte Berlin
Mascha Kalékos Anfang in Berlin
Führung

14 Uhr
Abdrücke der Geschichte –
Einblicke in zwei jüdische Sammlungen
Workshop | Führung

3 p.m.
Jewish Mitte Berlin
Mascha Kalékos First Years in Berlin
Guided Tour

13.09. | Sonntag
Tag des offenen Denkmals

11 Uhr
Tohuwabohu unter der Kuppel!
Führung

12.30 Uhr
Tohuwabohu under the Dome!
Guided Tour

13 Uhr
Durch die Mikwe!
Führung

15 Uhr
Kuratorinführung durch
„Forms of Alignment“ mit Constanze Murfitt

29.09. | Dienstag
18 Uhr
Stille in den Heiligen Schriften
Live Podcast

30.09. | Mittwoch
19 Uhr
Zwischen Zeugnis und Zumutung,
Die Wucht der Erinnerung
Gespräch

Anmeldung und weitere Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen und Führungen unter:
https://centrumjudaicum.de/veranstaltungen/

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

31/08/2026

The IHRA 2026 Grant Call is now open! To support you in completing an application, the IHRA Permanent Office is pleased to invite you to this information session and Q&A. You will have the opportunity to learn more about the IHRA Grant Program, the application process, and ask questions related to y...

28/08/2026

Ab 28. August 2026Forms of Alignment im Museum der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicumkuratiert von Daniel Laufer u...
27/08/2026

Ab 28. August 2026
Forms of Alignment
im Museum der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

kuratiert von Daniel Laufer und Constanze Murfitt, ist als künstlerisch-zeitgenössische Diskursausstellung konzipiert.

Mit Kunstwerken von Jason Hendrik Hansma, Michaela Meise, Katja Pilipenko, Ariel Schlesinger, Claudia Wieser.

Im Zentrum steht nicht die Darstellung festgeschriebener Identitäten, sondern die Frage, wie Beziehungen entstehen: zwischen Menschen und Räumen, Institutionen und Öffentlichkeit sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Fünf künstlerische Positionen arbeiten mit Raum, Sprache, Bildlichkeit, Material und sozialen Strukturen.
Ihre Arbeiten untersuchen Relationen nicht nur als harmonische Verbindungen, sondern ebenso als fragile,
mitunter widersprüchliche Aushandlungen. Beziehung erscheint als etwas, das nicht einfach gegeben ist,
sondern hergestellt, getragen, geschützt, begrenzt und immer wieder neu verhandelt werden muss.
Gerade in diesen Prozessen treten Ambivalenzen hervor: Nähe kann Schutz bedeuten, aber auch Ausschluss erzeugen;
Ausrichtung kann Orientierung geben und zugleich Hierarchien und Abhängigkeiten sichtbar machen.

Der denkmalgeschützte Ausstellungsort ist dabei
nicht bloß Kulisse, sondern aktiver Teil der Ausstellung. Seine räumlichen, historischen und institutionellen Bedingungen
– Denkmal, Öffentlichkeit, Schutz, Schwelle,
Fragment und Rekonstruktion – werden als Material ernst genommen.

Die Arbeiten treten mit diesen Voraussetzungen in Beziehung, reagieren auf sie, widersprechen ihnen oder verschieben ihre Bedeutung. Auf diese Weise entsteht ein Gefüge, in dem Gegenwart und Geschichte nicht voneinander getrennt erscheinen, sondern sich gegenseitig überlagern.

Stolz und Vorurteil - Juden im BlickEine Ausstellung im Museum der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum28.08. - 17.1...
26/08/2026

Stolz und Vorurteil -
Juden im Blick

Eine Ausstellung im Museum
der Neuen Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

28.08. - 17.11.2026

Woher weiß eine KI, wie Juden aussehen? Woher wissen Sie es? Und kann es das überhaupt geben: ein Bild von Jüdinnen und Juden, das der Vielzahl jüdischer Lebenswirklichkeiten, ihrer widersprüchlichen Geschichte und Gegenwart gerecht wird? Versuche, dieses Bild zu kreieren hat es immer gegeben – in der Kunstgeschichte, in Hollywood und neuerdings auf Social-Media-Plattformen wie TikTok. Auch der Filmemacher Nico Beyer hat diesen Versuch unternommen. Seine hier gezeigten Kurzfilme sind Porträts, Miniaturen jüdischer Gegenwart in Europa, die als skizzenhafte Einblicke keinen Anspruch auf Gesamtdarstellung erheben. Trotzdem wollen sie zeigen, mit welchem Stolz, welchem Zweifel, welcher Normalität sich ihre jüdischen Protagonist:innen vor der Kamera inszenieren. Das Credo der Filme: viele Bilder, statt des einen Bildes von Jüdinnen und Juden.

Nur sind auch diese vielen Bilder umkämpft. Sie müssen sich vor dem Blick von außen, den Zuschreibungen einer nichtjüdischen Mehrheit, ebenso behaupten wie im innerjüdischen Ringen um Repräsentationsansprüche.

Wer zeigt hier also wen und wie?

Hörbar werden diese Behauptungskämpfe in der Audioinstallation, die die Filme von Nico Beyer umgibt. Dort finden sich alle Schwierigkeiten, die der heutige Blick auf Jüdinnen und Juden sowie ihre (Selbst-)Darstellung in Bildern mit sich bringt: verzerrende Stereotype, Hasskommentare in den sozialen Medien, KI-Fakes, antiisraelische Bildpropaganda infolge der Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und die grundsätzliche Frage, ob es unabhängig von dieser antisemitischen Bilderflut ein selbstbestimmtes, wahrhaftiges Bild von Jüdinnen und Juden geben kann.

Eine Ausstellung von JEWLIF und der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.

Die Ausstellung wird gefördert durch:

Das Bundesministerium des Innern auf Beschluss des Deutschen Bundestages
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

02.09. | 16-19 UhrMultiplikatorenabendWorkshop - FührungWas sind die Grundlagen der jüdischen Religion und ihrer Riten i...
25/08/2026

02.09. | 16-19 Uhr
Multiplikatorenabend
Workshop - Führung

Was sind die Grundlagen der jüdischen Religion und ihrer Riten im Gottesdienst? Wie leben junge Jüdinnen und Juden heute in Deutschland? Wie sah das jüdische Leben im Scheunenviertel in den 1920er Jahren aus?
Mit diesen und vielen anderen Themen beschäftigen wir uns in unseren Vermittlungsangeboten. Dazu laden wir am 02. September Lehrkräfte, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und alle, die ein Interesse an freier Bildungsarbeit
herzlich zu unserem Multiplikator:innen-Abend ein.

16 Uhr
Rundgang durch das Museum
Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum
17 Uhr
Vorstellung unserer Bildungsangebote und
Formate zur Wissensvermittlung.

Präsentation wir unser neuestes Projekt, „Spurlos Verschwunden? Jüdische Welten im Herzen Berlins vor der NS-Diktatur“: https://jewishmitteberlin.de/
An neun Orten im Berliner Scheunenviertel haben wir Straßenmarkierungen in jiddischer Sprache angebracht, jeweils mit historischem Straßennamen, Begleittext und QR-Code. Die Codes führen zu einer interaktiven Karte mit wichtigen Ereignissen, jüdischen Biografien und Einrichtungen der Spandauer Vorstadt sowie thematischen Stadtrundgängen, eingesprochen in der Stimme historischer Persönlichkeiten. Ob aus dem Klassenzimmer oder direkt vor Ort: So lässt sich die jüdische Geschichte Berlins vor 1933 entdecken, buchstäblich in den Fußstapfen ihrer Protagonist:innen.

Falls Sie an diesem oder anderen Bildungsangeboten Interesse haben, kommen Sie gern zu unserem Multiplikator:innen-Abend! Natürlich können Sie unsere Angebote auch so buchen. Melden Sie sich einfach, wenn Sie Interesse haben, wir beraten Sie gern. Sie können diese Einladung auch gern an Interessierte weiterleiten.

Datum: 02. September 2026
Zeit: 16:00 – 19:00
Adresse: Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Ansprechpartner: Jess Earle
Anmeldung: [email protected]
Tel: 030 / 88028 316

21/08/2026

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Foto: Neue Synagoge Berlin 26.10.1988
Foto:Günter Krawutschke (c) Centrum Judaicum

31/07/2026


Adresse

Oranienburger Str. 28-30
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 19:00

Telefon

+493088028316

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