Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum Museum, Archiv, Kulturzentrum jüdischen Lebens, Veranstaltungsort, Erinnerungsstätte Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Mit ihrer ständigen Ausstellung „Tuet auf die Pforten“ zeichnet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nach. Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige a

rchitektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Ein Rundgang durch die Ausstellung vermittelt anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon, wie mannigfaltig die Formen jüdischen Lebens in diesem Teil Berlins waren. Von den gewaltigen Ausmaßen des ehemaligen Synagogen – Hauptraumes kann man sich auf der Freifläche hinter den restaurierten Gebäudeteilen im Rahmen einer Führung überzeugen. Die frühere Innenwand und die letzten Reste Mauerwerk, mit denen die eigentliche Synagoge begann, sind durch eine Glas-Stahl-Konstruktion geschützt. Der Grundriss der einstigen Hauptsynagoge ist – in Stein ausgelegt – auf der Freifläche angedeutet und lässt die Dimension des zerstörten Teils erahnen. So bleiben die Narben, die die Geschichte verursacht hat, deutlich sichtbar.

Wir wünschen allen ein kühles Plätzchen in den kommenden Tagen.  ❤️
26/06/2026

Wir wünschen allen ein kühles Plätzchen in den kommenden Tagen.

❤️



26/06/2026

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25/06/2026

Throwback zur Ausstellung Kicker, Kämpfer und Legenden.

Sie waren Pioniere des Fußballs. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.

1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten, und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden. Nach dem 2. Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit.

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum erinnerte bereits 2006 mit der Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden” an dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte. Noch bis Ende der Fussballweltmeisterschaft zeigen wir euch die Entwicklung des deutschen Fußballs anhand der Biografien von Walther Bensemann, Gottfried Fuchs, Julius Hirsch, Kurt Landauer und Richard Kohn.

22/06/2026

Sommer Sammelsurium
Wir ziehen uns um
vom 12.06. - 14.08.2026

Die Stiftung Neue Synagoge versteht sich gleichermaßen als Erinnerungs- und Begegnungsort. Das Haus verbindet dabei jüdische Geschichte mit jüdischer Gegenwart und eröffnet Räume für Austausch, Reflexion und unterschiedliche Perspektiven. So nutzen wir in diesem Sommer einen ansonsten mit Ausstellungen gefüllten Raum und erproben Neues. Digitale Elemente machen vergangene Orte und Geschichten neu erfahrbar und zeigen dabei, was neue Formen des Erinnerns sein könnten. Und originale Bruchstücke des ehemaligen Gebetssaals sowie Filmmaterial und Objekte aus unserer Sammlung, die sonst verborgen bleiben, dienen als haptische Spuren der Vergangenheit und lassen uns diese neu befragen.

Zugleich richten wir den Blick nach vorn und fragen uns und Sie: Welche Erinnerungen sollen bleiben, welche Lücken gefüllt werden? Wie weiter in einer Welt, die stets Umbrüche erlebt und wenig Raum für das Innehalten bietet?

Ort:
Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Öffnungszeiten Museum:

Mo-Fr 10-18 Uhr, So 10-19 Uhr


Veranstaltungstipp5. KOSCHERESSTREETFOOD FESTIVALSo, 21. Juni 2026 11-21 UhrNeue SynagogeOranienburger Straße 28-31Eintr...
20/06/2026

Veranstaltungstipp
5. KOSCHERES
STREETFOOD FESTIVAL

So, 21. Juni 2026 11-21 Uhr
Neue Synagoge
Oranienburger Straße 28-31
Eintritt frei

Eine Veranstaltung von



Info Öffnungszeiten Museum
Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
11-19 Uhr, Eintritt frei!



Festival






20/06/2026
19/06/2026



14.06. | 14 UhrStadtspaziergang zum Volksaufstand vom Juni 1953:Hammer, Zirkel, Davidstern? Jüdinnen und Juden in der DD...
07/06/2026

14.06. | 14 Uhr

Stadtspaziergang zum Volksaufstand vom Juni 1953:
Hammer, Zirkel, Davidstern? Jüdinnen und Juden in der DDR

Nach den Gräueln des Holocausts lebten nur einige Juden in dem Ostsektor von Berlin. In den nächsten Jahren emigrierten viele ins Ausland oder in den Westen. Doch einige sind nach dem Krieg aus politisch-ideologischen Gründen aus dem Exil zurückgekehrt und ließen sich in Ost-Berlin nieder, um beim Aufbau des sozialistischen Staates mitzuhelfen. Noch andere haben versucht, so gut wie möglich, eine jüdische Gemeinde im religiösen Sinne aufrechtzuerhalten. Dieser Rundgang gewährt Einblicke in die Phasen des Wiederaufbaus, die Einflüsse und Enttäuschungen der antifaschistischen Ideologie und das gelebte Judentum unter einem antireligiösen Staat. Wir besuchen Orte, an denen zwischen 1945 und 1990 sich die kleine Ostberliner Jüdische Gemeinde versammelt hat, und zeigen auch dabei, welche jüdischen Orte aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwanden. Auf diesem Rundgang werden viele Fragen aufgeworfen: Inwieweit war es möglich, ein jüdisches Leben im religiösen Sinne in der DDR zu führen? Wir lernen verschiedene jüdische Persönlichkeiten, die sehr unterschiedliche Rollen im politischen und kulturellen Leben der DDR gespielt haben, und gehen der Frage nach, inwieweit es ihnen möglich war, innerhalb einer areligiösen, sozialistischen Gesellschaft ihre jüdische Identität zu leben, oder inwieweit sie sich überhaupt noch als Jüdinnen und Juden gesehen haben?

Dieser Rundgang beinhaltet eine Tramfahrt. Bitte bringen Sie eine gültige Fahrkarte mit!

Treffpunkt: 14:00 Uhr im Eingangsbereich der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.
Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.

Anmeldung:
https://centrumjudaicum.de/veranstaltung/stadtspaziergang-zum-volksaufstand-17-juni-1953/

  Die Mulackritze „Künstler, Schauspieler und Literaten zischten in den Zwanzigern hier ihre Molle, denn die Mulackritze...
05/06/2026



Die Mulackritze

„Künstler, Schauspieler und Literaten zischten in den Zwanzigern hier ihre Molle, denn die Mulackritze war ein sogenannter »doller Laden«.

Hier bewegte sich alles, was im Bohemien-Berlin von sich reden machte.”
‒ Charlotte von Mahlsdorf ‒

Illustre Gesellschaft
Diesen Monat ist Pride Month. Aus diesem Anlass zeigen wir die Geschichte der berühmten Kneipe Mulackritze im Berliner Scheunenviertel, die vor ihrem Abriss in den 1960er Jahren in der Mulackstraße 15 stand.

Die "Mulackritze" hieß eigentlich Sodtkes Restaurant und war ein Treffpunkt für die Außenseiter:innen der Weimarer Republik, für Arme, Migrant:innen, Sexarbeiter:innen und auch Menschen, die heute als Teil der LGBTIQ*-Community gesehen werden. Zu den Gästen zählten auch berühmte Persönlichkeiten wie der Mitbegründer des Instituts für Sexualwissenschaft und der Homosexuellenbewegung in Deutschland, Dr. Magnus Hirschfeld, sowie die Interpretin Claire Waldoff. Heinrich Zille, der in seiner Kunst Menschen der Berliner Unterschicht verewigt hat, zählte zu den Stammgästen. Auch andere Künstler:innen der 1920er Jahre wie Marlene Dietrich und Bertolt Brecht waren dort zu Gast.

Die Mulackritze übte gerade wegen der bunten Mischung ihrer Gäste eine starke Anziehungskraft aus und zeigte eine wahre, aber oft unsichtbare Seite der Lebensrealität vieler Berliner:innen.

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Adresse

Oranienburger Str. 28-30
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 19:00

Telefon

+493088028316

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