Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Gedenkstätte Deutscher Widerstand Am historischen Ort des Umsturzversuches gegen Hitler vom 20. Juli 1944 im ehemaligen Oberkommando des Heeres.

Juli 1944 zeigt die Gedenkstätte die eindrucksvolle Geschichte der Menschen und Gruppen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand befindet sich am historischen Ort des Umsturzversuches gegen Hitler vom 20. Nach dem Scheitern des Umsturzes wurden im heutigen Ehrenhof noch in derselben Nacht Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschworenen erschossen. Seit 1953 ist der Ehrenhof ein Ort der Erinnerung, 1968 wurde die Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet. Die 2014 erneuerte Dauerausstellung zeigt mit mehr als 1000 Fotografien und Dokumenten die gesamte Breite und weltanschauliche Vielfalt des Kampfes gegen die NS-Diktatur. Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens und der Dokumentation. Mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Veröffentlichungsangebot informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Gedenkstätte will zeigen, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspielräume genutzt haben. Die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand betreut auch die Gedenkstätte Plötzensee, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Gedenkstätte Stille Helden.

16/10/2026

Der Apotheker Willi Buisson stellt nach gewaltsamen Übergriffen von Rechtsradikalen 1921 innerhalb der Münchener SPD eine Sicherheitsabteilung zusammen. Ihre Mitglieder und Willi Buisson schließen sich 1924 dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold an, einer überparteilichen Organisation zum Schutz der ersten deutschen Demokratie. Neben seinen Funktionen im Vorstand des Münchener Reichsbanners ist Willi Buisson auch im Vorstand des FC Bayern München aktiv.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme flieht er ins Ausland. Aus der Tschechoslowakei organsiert Willi Buisson die Verteilung von verbotenen Schriften nach Deutschland und leitet geheime Informationen weiter. Kurzzeitig arbeitet er für den tschechoslowakischen Nachrichtendienst.

Im März 1938 nimmt die Gestapo Willi Buisson in Österreich fest. Der „Volksgerichtshof“ verurteilt ihn wegen „Landesverrats und wegen Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Willi Buisson wird am 6. September 1940 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Seine außergewöhnliche Biografie mit historischen Fotos, Dokumenten und ausführlichen Informationen können Sie hier nachlesen:

Rüdiger Zimmermann
Willi Buisson (1892–1940)
„… einer der gefährlichsten Feinde des nationalsozialistischen Deutschlands“
Schriftenreihe zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Band 10
Berlin 2026, 408 Seiten
Metropol Verlag
24 €

Jetzt bestellen: https://t1p.de/mzr1l

Zur Erinnerung an den mutigen Widerstandskämpfer Willi Buisson enthüllt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen m...
15/10/2026

Zur Erinnerung an den mutigen Widerstandskämpfer Willi Buisson enthüllt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen mit dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. am morgigen Freitag, den 16. Oktober 2026 um 13 Uhr, eine Gedenktafel in München. Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Stadtteilzentrum Kult9
Blutenburgstraße 71
80636 München

Programm

Begrüßung
Marion Goers
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Diana Bäse
Stellvertretende Vorsitzende des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.

Herbert Hainer
Präsident des FC Bayern München e. V.

Ansprache
Dr. Rüdiger Zimmermann
Historiker

Feierliche Enthüllung in der Gümbelstraße 5
(Fußweg 120 Meter)

Wilhelm Buisson verteidigte die Weimarer Republik und das Münchner Gewerkschaftshaus. Nach ihrer Machtübernahme rächten sich die Nationalsozialisten. Am Freitag wird der Widerstandskämpfer geehrt.

Vor 85 Jahren, am 18.10.1941, begannen die Deportationen von Jüdinnen und Juden aus Berlin. Mit einer Gedenkveranstaltun...
14/10/2026

Vor 85 Jahren, am 18.10.1941, begannen die Deportationen von Jüdinnen und Juden aus Berlin. Mit einer Gedenkveranstaltung am Mahnmal „Gleis 17“ (S-Bahnhof Grunewald) wird am 18. Oktober 2026 um 12 Uhr daran erinnert.

Zu dieser Gedenkveranstaltung laden Sie die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung sehr herzlich ein.

» … abgeholt!«
Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren

PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Julia Spohr, Direktorin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2026

Grußworte
S. E. Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel
Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Gedenkrede
Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts

El Maleh Rachamim
Dr. Moshe Abraham Ottenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin

Kaddisch
Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin

Beiträge von Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule, Potsdam

Musikalische Umrahmung
Antonina Botygina, Violoncello

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://t1p.de/7rur3

Wir bieten eine öffentliche Führung durch unsere Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ an. Die Tei...
13/10/2026

Wir bieten eine öffentliche Führung durch unsere Dauerausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

📅 Sonntag, 18.10.2026, 15 Uhr
📍 Gedenkstätte Deutscher Widerstand

08/10/2026

Es ist soweit: Mit diesem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg wird jetzt an Bernhard Lichtenberg erinnert.

Der katholische Geistliche protestierte entschlossen gegen die NS-Krankenmorde, trat für Gefangene in Konzentrationslagern ein und betete öffentlich für verfolgte Jüdinnen und Juden. Bernhard Lichtenberg wurde im Oktober 1941 festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach dem Ende der Haft sollte er ins KZ Dachau überstellt werden. Er starb 1943 auf dem Transport ins L***r.

Das Mural hat der Künstler Dima Korma nach einem mehrtägigen Workshop mit Schüler*innen der Anna-Freud-Schule gestaltet. Das Erinnerungszeichen befindet sich an einem Eckhaus in der Delpzeile 4/Bernhard-Lichtenberg-Straße.
Das Projekt fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Botschaft des Staates Israel und der Stiftung Berliner Leben mit Unterstützung der Gewobag statt.

Fotos: Ludger Paffrath und Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Weitere Informationen zur Biografie von Bernhard Lichtenberg finden Sie hier: https://t1p.de/28aig

In der Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ begibt sich die Autorin Bianca Schaalburg auf eine autobiografische Spurensu...
07/10/2026

In der Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ begibt sich die Autorin Bianca Schaalburg auf eine autobiografische Spurensuche: Was hat ihr Großvater Heinrich, angeblich als Buchhalter bei der Wehrmacht in Riga stationiert, von den Gräueltaten der N***s gewusst? War er vielleicht selbst beteiligt? Sie erfährt, dass ihre Familie in einem Haus lebte, das ehemals von jüdischen Deutschen bewohnt war. Hat die Familie von der Vertreibung profitiert oder war sie gar dafür verantwortlich?
Während ihrer Recherche stößt Bianca Schaalburg auch auf die Geschichte von Otto Weidt. In dem Haus, in dem ein Teil ihrer Familie lebte, befand sich das Versteck der Familie Licht. Die Autorin besucht das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und kommt in Kontakt mit dem Enkel von Alice Licht. In der Buchvorstellung wird sie von dieser Begegnung und der Verbindung zur Geschichte von Otto Weidt berichten.
📅 Mittwoch, 14.10.2026, 18 Uhr
📍 Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Seminarraum 1
👉 Anmeldung bis zum 13. Oktober an: [email protected]

Wie Widerstand selbst unter den extremen Bedingungen des Konzentrationslagers möglich war, zeigt unsere neue Sonderausst...
06/10/2026

Wie Widerstand selbst unter den extremen Bedingungen des Konzentrationslagers möglich war, zeigt unsere neue Sonderausstellung „… wir haben uns widersetzt, wie wir nur konnten.“ Widerstand im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Wir laden Sie zu kostenfreien Führungen durch die Sonderausstellung ein:

📅 Dienstag, 13. Oktober 2026, 16 Uhr
📅 Sonntag, 18. Oktober 2026, 14 Uhr
📅 Dienstag, 27. Oktober 2026, 16 Uhr
📬 Anmeldung bis zum jeweiligen Tag vorher per E-Mail an: [email protected]

👉 Mehr Infos zur Ausstellung unter: https://t1p.de/aqgjy

28/09/2026

„Ersparen Sie sich das. Es tut nichts zur Sache. Heute ich und morgen vielleicht Sie!“ Das sagt Käthe Tucholla nach der Verlesung des Urteils kurz vor ihrer Hinrichtung.

Die mutige Berlinerin ist mit ihrem Mann Felix Tucholla seit 1939 im kommunistischen Widerstand aktiv. Sie verbreiten Flugschriften und beschaffen Lebensmittel für untergetauchte Regimegegner. Im Juni 1942 organisieren sie für den Fallschirmagenten Erwin Panndorf wechselnde Unterkünfte.

Käthe Tucholla reist mehrmals nach Meerane in Sachsen, um für ihn Kontakte zum Widerstand wiederherzustellen. Bei einem dieser Treffen wird sie am 25. Juli 1942 festgenommen. Käthe und Felix Tucholla werden wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Die 33-jährige Käthe Tucholla wird heute vor 83 Jahren, am 28. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://t1p.de/16226

Wir laden herzlich zu einer Buchvorstellung ein:Franziska ZauggAlbanien, wir überlebten dank deiner Menschlichkeit. Hilf...
26/09/2026

Wir laden herzlich zu einer Buchvorstellung ein:
Franziska Zaugg
Albanien, wir überlebten dank deiner Menschlichkeit. Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden in Albanien 1939-1944

📅 Donnerstag, 30.9.2026, 18 Uhr
📍 Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2. Etage, Saal 2B
📬 Anmeldung bis zum 29. September an: [email protected]

Während des Zweiten Weltkriegs war das damalige „Großalbanien“, das auch die heutige Republik Kosovo umfasste, Zufluchtsort für zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa, das nach dem Krieg mehr Jüdinnen und Juden zählte als davor. Dr. Franziska Zaugg stellt in dem Werk die komplexe Geschichte Albaniens bzw. „Großalbaniens“ während des Zweiten Weltkriegs vor und erzählt siebzehn eindrückliche Geschichten jüdischer Flüchtlinge und ihrer Rettung durch muslimische, katholische und christlich orthodoxe Albanerinnen und Albaner.

Das Buch ist im April 2026 im Lukas Verlag erschienen (364 S., 25 €).

Dr. Franziska Zaugg ist Lektorin am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg und Postdoktorandin an der Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Konfliktgeschichte, Widerstandsbewegungen und Jugendkulturen auch das dialektale Verhältnis von Archiven und Gesellschaft.

Adresse

Stauffenbergstraße 13/14
Berlin
10785

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+493026995000

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