Lovelab Dreamspace

Lovelab Dreamspace Lovelab Dreamspace is a Berlin-based art and listening salon. We host curated exhibitions, intimate gatherings and immersive listening sessions. Tim Ra

As an independent label, we release digital and limited physical editions in sound and moving image. My art is inspired by the vast potential of artificial intelligence to craft stunning beauty, to represent the diversity of real people, to look at and help to heal emotional trauma - and to explore novel artistic concepts. A carefully curated selection from thousands of images on my page

is available as highend print in my store on http://lovelab.berlin. If you wish to support and join me on my artistic journey or have any inquiries, recommendations, or critiques, please do feel free to reach out!

29/08/2026
Regisseur und Fotograf Oliver Päßler spricht mit Tim Ra über ihre gemeinsame Zeit in der Berliner Musik- und Kunstszene ...
12/08/2026

Regisseur und Fotograf Oliver Päßler spricht mit Tim Ra über ihre gemeinsame Zeit in der Berliner Musik- und Kunstszene der 90er und 2000er Jahre.

Es geht um die Wohnzimmerszene als intimen Bastard des Techno, um Jutta Weitz und eine Berliner Freiheit, die es so nicht mehr gibt, um den Weg von Wohnung zu No Underground und um nächtelange Sessions im Club Maria — und darum, warum die erste Wohnung-Platte erst nach dreißig Jahren erscheint.

Sie erzählen von einem Überfall auf einen DDR-Friseursalon, vom heimlichen Videodreh zu »Donna« auf einem Friedhof — samt selbst bestelltem Beerdigungskranz —, von der Gegendemonstration gegen Chilly Gonzales’ Kandidatur für die Präsidentschaft des Berliner Undergrounds und von radikalen Aktionen mit Maschinengewehren vor dem Reichstag. Und natürlich von einem gewaltigen goldenen P***s.

Berlin, 90er und 2000er: die Wohnzimmerszene als Bastard des Techno, Club Maria, ein Überfall auf einen DDR-Friseursalon und eine Gegendemo gegen Chilly Gonzales.

07/08/2026

In drei Tagen zum eigenen KI-Kurzfilm. Kleine Gruppe, keine Vorkenntnisse, mitten in Prenzlauer Berg. 9.–11. Oktober im Lovelab Dreamspace. Acht Plätze, sechs noch frei. Bis zum 28. August zum Frühbucherpreis von 420 statt 480 €.

FILME mit KÜNSTLERISCHER INTELLIGENZAb September biete ich im Lovelab Dreamspace in der Pappelallee wieder meine legendä...
04/08/2026

FILME mit KÜNSTLERISCHER INTELLIGENZ

Ab September biete ich im Lovelab Dreamspace in der Pappelallee wieder meine legendären KI-Kunst-Kurse an — Bild, Klang und Film.

In allen drei Kursen gilt dasselbe Prinzip: Jeder Teilnehmer geht mit einem fertigen Werk nach Hause. Keine Vorkenntnisse nötig, alle Programme richten wir gemeinsam ein.

BILDMASCHINE (2 Tage) — von der ersten Bildbeschreibung zur eigenen Bildserie.
5.–6. September | 7.–8. November

KLANGMASCHINE (1 Tag, mit Jens Strüver) — vom Songentwurf zum fertigen Track samt Cover.
19. September | 24. Oktober | 21. November | 5. Dezember

FILMMASCHINE (3 Tage) — Dein eigener Kurzfilm, komplett KI-produziert, ohne Team und (fast) ohne Budget.
9.–11. Oktober | 11.–13. Dezember

Was dabei herauskommen kann: Mit »Wasser des Lebens«, einem der Videos zu meinem neuen Album mit Jens Strüver, waren wir dieses Jahr Official Selection beim Porto Music Video Festival, in Hollywood und beim Meta Morph AI Film Award:
https://www.youtube.com/watch?v=FjugUFrBKZY

Alle Infos und Anmeldung: https://ai-art.academy — acht Plätze pro Kurs, physisch im Lovelab. Mit Lunch.


https://ai-art.academy

Wochenendkurse in KI-Kunst in Berlin-Prenzlauer Berg: eigene Bilder mit Midjourney & ChatGPT, Songs mit Suno, dein erster KI-Kurzfilm. Kleine Gruppen, keine Vorkenntnisse. Sept–Dez 2026.

1974 geht Manuel Göttsching in einen Berliner Plattenladen, hört seine eigene Gitarre — und erfährt vom Händler, dass ge...
03/08/2026

1974 geht Manuel Göttsching in einen Berliner Plattenladen, hört seine eigene Gitarre — und erfährt vom Händler, dass gerade seine neue Platte läuft. Von der er nichts wusste. »Du bist sogar auf dem Cover.«

Solche Geschichten erzählen Jens Strüver und Tim Ra im Gespräch über ihre neue Platte: »Kosmische Kuriere«. Es geht um Ohr, Pilz und die Kosmischen Kuriere der 1970er, um die Pioniere des SciFi, LSD-Trips und Timothy Leary im Schweizer Exil — und um die Frage, was es heißt, mit einem Universalarchiv zu komponieren.

Ein Jahr Arbeit, fünfundzwanzig Jahre Anlauf. Das Debüt.

Ein Gespräch über Gustav Holst, Bernard Herrmann, über SciFi und Krautrock — und das Archiv als Musikinstrument

Ein politisches Lied braucht keine Feinde: Über Danger Dan, Igor Levit und den Rechtsruck. Vorschlag für eine Avantgarde...
18/07/2026

Ein politisches Lied braucht keine Feinde: Über Danger Dan, Igor Levit und den Rechtsruck. Vorschlag für eine Avantgarde der Empathie.

Vor einigen Jahren hatte ich die Ehre, gemeinsam mit Igor Levit bei einer der legendären »Situationen« von Max Dax aufzutreten. Unser Thema war das politische Lied. Gezeigt wurde mein Film »We Are Anonymous«, eine musikalische Aufarbeitung des Irakkriegs. Anschließend spielte Levit Klaviermusik aus einer Zeit, in der musikalische Avantgarde und sozialistische Utopie noch eng verbunden waren – ein leidenschaftlicher Auftritt, der einen tiefen Eindruck bei mir hinterließ.

Im von Max Dax moderierten Gespräch wurde deutlich, dass Levit und ich zwei grundverschiedene Vorstellungen davon haben, was ein politisches Lied ist und sein kann. Levit erzählte begeistert von seinen Aufführungen alter Arbeiterlieder und der tiefen Bewegtheit seines Publikums. Es ging um Solidarität, Gemeinschaft, ein starkes Wir.

Ich hatte mit »We Are Anonymous« etwas anderes versucht: eine musikalische Form der Trauerarbeit - mit Mitteln der elektronischen Musik. Keine Mobilisierung, keine Identitätsstiftung, kein »Wir gegen sie«, sondern das Erschaffen eines Raums für Verlust, Zweifel und Mitgefühl.

Ich misstraue jedem Wir, das sich erst durch die Abgrenzung von anderen bildet. Ein Wir, das einen Feind braucht, um sich seiner selbst zu vergewissern, trägt den Keim des Autoritären bereits in sich – unabhängig davon, ob es sich national, religiös oder sozialistisch nennt. Das Wir, das mich interessiert, entsteht anders. Nicht durch gemeinsame Gegner, sondern durch gemeinsame Menschlichkeit. Nicht durch Identität, sondern durch Empathie.

Max Dax hat diesen Unterschied damals in seinem Porträt von »We Are Anonymous« in der Frankfurter Rundschau beschrieben: Das Werk »verkneift sich plumpe politische Festlegungen«, »triggert kein Wir-Gefühl an und liefert keine nachgrölbaren Slogans« - getragen von »Trauer und Empathie mit einer aus den Fugen geratenen Welt«. Rückblickend glaube ich, dass er meine Vorstellung vom politischen Lied damit besser beschrieben hat, als ich es damals selbst gekonnt hätte.

»We Are Anonymous« entstand als Reaktion auf den Irakkrieg und den Beginn einer Epoche, in der unter dem Banner des »Kriegs gegen den Terror« Folter, Drohnenkrieg, Massenüberwachung und der permanente Ausnahmezustand politisch normalisiert wurden. Die Kriege verwüsteten nicht nur den Nahen Osten, sondern zwangen auch Millionen Menschen zur Flucht. Sie veränderten auch unsere westlichen Demokratien. Antiislamische und antijüdische Ressentiments wurden in anschlussfähigen Biotopen wieder salonfähig, der NSA-Komplex machte das Ausmaß der Totalüberwachung sichtbar, und militärische Gewalt jenseits des Völkerrechts erschien wieder als legitimes Mittel der Politik westlicher Demokratien.

Der heutige Rechtsextremismus hat tiefere Ursachen als diese Entwicklungen allein. Aber Imperialismus und autoritäres Denken sind Geschwister. Wer Gewalt nach außen legitimiert, verschiebt auch die Grenzen des Sag- und Machbaren im Inneren. Ob in liberalen Demokratien, nationalistischen Regierungen oder totalitären islamischen Republiken – überall dort, wo Feindbilder, Ausnahmezustände und die Entwertung menschlichen Lebens zur politischen Normalität werden, wächst der Boden, auf dem autoritäre Bewegungen gedeihen. Die Entwicklungen in den USA, die Politik der israelischen Regierung und die erneute Eskalation im Nahen Osten führen uns das gerade schmerzhaft vor Augen.

Deshalb beschäftigt mich die Debatte um Danger Dan und Igor Levit. Nicht weil ich ihre politische Ästhetik teile, sondern weil ihre Diagnose stimmt: Es ist fünf nach zwölf. Rechtsextreme und autoritäre Denkweisen dringen immer weiter in die gesellschaftliche Mitte vor. Und demokratische Kräfte reagieren darauf immer öfter mit der Übernahme rechter Narrative, statt ihnen eine eigene Vision entgegenzusetzen.

Den Grundimpuls von »Keine Angst« teile ich ausdrücklich. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Demokratie braucht Mut und Engagement. Die Verhinderung der Ausstrahlung des Auftritts von Levit und Danger Dan in der Sendung »Die Anstalt« durch die ZDF-Intendanz ist ein Armutszeugnis – nicht weil Danger Dan in allem recht hätte, sondern weil wir ernsthaft und tief darüber reden müssen, ob und wie wir das autoritäre Gift in unserer Gesellschaft in Medizin verwandeln können.

An einem Punkt trennen sich unsere Wege. Dort, wo das Lied Gewaltfantasien aufruft, endet für mich seine Überzeugungskraft. Nicht, weil Gewalt niemals notwendig ist. Sondern weil demokratische Bewegungen ihre Stärke verlieren, wenn sie beginnen, Sprache und Taktiken ihrer Gegner zu übernehmen.

Der Faschismus beginnt nicht erst dort, wo Menschen marschieren. Er beginnt dort, wo Mitgefühl selektiv wird. Wo wir um die einen trauern und den Tod der anderen rechtfertigen. Wo Menschen zu Kategorien werden.

Darum glaube ich, dass Antifaschismus mehr sein muss als Widerstand. Er muss eine andere Kultur hervorbringen. Räume, in denen Menschen einander begegnen, statt sich als Gegner wahrzunehmen. Räume, in denen Kunst, Gespräch und gemeinsames Handeln wichtiger sind als Lagerdenken. Gesprächsräume, wie Max Dax sie geschaffen hat. Räume wie das Lovelab.

Das politische Lied, so wie ich es verstehe, ist eine Verteidigung der Empathie. Darum kommt es ohne Feinde aus. Es erinnert daran, dass alles, was wir in die Welt tragen, zu uns zurückkehrt.

Als ich »We Are Anonymous« veröffentlichte, übernahm ich einen Satz aus einem Video des Hacker-Kollektivs Anonymous und machte ihn zur Leitidee des Projekts:

»Verständnis bringt Verständnis. Wahrheit bringt Wahrheit. Liebe bringt Liebe.

Was bringen wir?«

🎥 »We Are Anonymous«

"Understanding brings understanding. Truth brings truth. Love bring...

Im Lovelab (Pappelallee 25) ist ein Arbeitsplatz frei. Lovelab ist Galerie, Musiklabel und kuratierter Veranstaltungsort...
09/05/2026

Im Lovelab (Pappelallee 25) ist ein Arbeitsplatz frei. Lovelab ist Galerie, Musiklabel und kuratierter Veranstaltungsort – ein Raum für Ausstellungen, Listening Sessions, Lesungen, rituelle Zusammenkünfte und Gespräche. Hochwertige Audio- und Videoausstattung, ruhige Atmosphäre, zeremonieller Kakao und griechischer Bergtee inklusive.

Was angeboten wird:
Ein eigener Tisch zur Nutzung montags bis freitags, eingebettet in einen aktiven künstlerischen Kontext zwischen Musik, KI, kritischer Medienpraxis und kuratorischer Arbeit. Zugang zu unserem Netzwerk, zu laufenden Projekten und zu den Dreams (unseren Veranstaltungen).

Was wir suchen:
Eine:n Künstler:in, Kurator:in, Autor:in oder Kulturschaffende:n, mit der/dem sich Netzwerke gegenseitig befruchten. Wir interessieren uns für Menschen, die selbst etwas einbringen – ein Projekt, eine Praxis, ein Netzwerk – und die mit dem Profil von Lovelab (zwischen experimenteller Musik, generativer KI, kritischer Technologie und kosmologischen Fragen) etwas anfangen können.

Konditionen:
300 € / Monat, Mo–Fr. Längerfristige Perspektive bevorzugt.

Kontakt:
Kurze Vorstellung mit Link zu Arbeit/Praxis an [email protected]. Lovelab persönlich kennenlernen geht Di–Fr 11–15h und Sa 11–18h.

Lovelab Dreamspace is a curated Berlin venue for listening, gathering and heightened awareness — hosting exhibitions, ritual events and intimate conversations.

05/05/2026

New York has sunk. The Statue of Liberty stands decapitated. From their golden starvessel, cosmic couriers Tim Ra and Jens Strüver descend into the Atlantic — entering a world that has long since reorganized itself without humans.

What begins as a stylized homage to 1960s spy cinema unfolds into a poetic meditation on friendship, meaning, and transience. As human systems collapse, life continues undisturbed: coral reefs expand, manta rays drift through the ruins of a vanished civilization. Beauty persists — indifferent, enduring.

As cosmic couriers, the two friends navigate a flooded Manhattan in search of two relics: a bottle of champagne and their own vinyl record — *Kosmische Kuriere*. Analog, rare, irreplaceable.

In the end, they drift across the open ocean on a makeshift raft. Needle to vinyl, cork released, silence and sound.

“What a record.”
“One of our finest.”

**Wasser des Lebens** is a hybrid of sci-fi, music video, and art film — dry, elegant, and quietly hopeful.

A reminder that even after the end, something remains: the water of life.

👉 [https://tim-ra.bandcamp.com/album/kosmische-kuriere](https://tim-ra.bandcamp.com/album/kosmische-kuriere)
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Medienlegende Wolfgang Siegert über das neue Album von Jens Strüver und Tim Ra - unten auf der Seite ein tolles Audio-In...
29/04/2026

Medienlegende Wolfgang Siegert über das neue Album von Jens Strüver und Tim Ra - unten auf der Seite ein tolles Audio-Interview mit Strüver.

Eine Menschheitskrise droht, das Fundament menschlichen Lebens auf der Erde zu zerstören. Tim Ra und Jens Strüver antworten darauf mit einer radikal humanen Vision [...]

New York ist versunken. Korallen wachsen auf den Straßen. Mantarochen gleiten durch Manhattan. Die kosmischen Kuriere ha...
28/04/2026

New York ist versunken. Korallen wachsen auf den Straßen. Mantarochen gleiten durch Manhattan. Die kosmischen Kuriere haben einen Auftrag.

▶ Wasser des Lebens — jetzt online

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