Kaiser Friedrich Museumsverein

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Kaiser Friedrich Museumsverein Der KFMV unterstützt seit 1897 Gemäldegalerie und Skulpturensammlung in Berlin

Entdeckt, wie viel ein Porträt über uns verraten kann! 👀Wie sehen wir uns selbst und wie möchten wir gesehen werden? Die...
15/10/2026

Entdeckt, wie viel ein Porträt über uns verraten kann! 👀

Wie sehen wir uns selbst und wie möchten wir gesehen werden? Die neu eröffnete Ausstellung „Porträts! Überraschende Begegnungen von Botticelli bis Lempicka“ in der Berliner Gemäldegalerie widmet sich einer Frage, die im Zeitalter von Selfies und Social Media vertraut erscheint.

Rund 90 Werke aus sechs Jahrhunderten begegnen sich in ungewöhnlichen Paarungen. Botticelli trifft auf Tamara de Lempicka, Sofonisba Anguissola auf Eugen Spiro. Über die zeitliche Distanz hinweg werden Gemeinsamkeiten sichtbar: Wie vermitteln Kleidung, Haltung und Blicke gesellschaftlichen Status? Wie halten Bilder Nähe und Erinnerung fest? Und wie viel Inszenierung steckt in einem vermeintlich unmittelbaren Gegenüber?

Zwischen repräsentativen Herrscherbildnissen, intimen Familienporträts und künstlerischen Selbstbildern eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf Identität, Macht und Zugehörigkeit.

Fünf Werke aus unserer Sammlung sind in der Ausstellung zu entdecken und laden dazu ein, die vielfältigen Facetten des Porträts aus nächster Nähe zu erleben.

📍 Gemäldegalerie, Berlin
📅 16. Oktober 2026 bis 14. März 2027

Kommt vorbei und entdeckt die überraschenden Begegnungen selbst. Markiert jemanden, mit dem ihr die Ausstellung besuchen möchtet!

Mit dem KFMV unterwegs in Breslau! Gemeinsam mit Dr. Tobias Kunz haben wir die Kunst und Architektur der schlesischen Me...
12/10/2026

Mit dem KFMV unterwegs in Breslau! Gemeinsam mit Dr. Tobias Kunz haben wir die Kunst und Architektur der schlesischen Metropole und ihrer Umgebung erkundet. Vom Mittelalter über den eigentümlichen schlesischen Barock bis zur Moderne gab es viel zu entdecken.

Unsere Reise führte uns zu eindrucksvollen Klöstern, zur Friedenskirche in Jauer und zum Schinkelschloss in Kamenz. Am Herkunftsort der Glatzer Madonna schlugen wir den Bogen zurück zur Berliner Gemäldegalerie. Zum Abschluss besuchten wir die Jahrhunderthalle und die große Ausstellung zur mittelalterlichen Kunst Schlesiens.

Was von der Reise bleibt? Viele neue Eindrücke und die Freude, Kunst gemeinsam zu entdecken. Vielen Dank an Dr. Tobias Kunz für seine kenntnisreiche Begleitung und an alle, die mit uns unterwegs waren!

Ihr wollt beim nächsten Mal dabei sein? Join the Club!

CRANACH + CRANACHZwei Künstler, ein Name, fünf Jahrhunderte dazwischen. In der Gemäldegalerie Berlin begegnen die Skulpt...
09/10/2026

CRANACH + CRANACH

Zwei Künstler, ein Name, fünf Jahrhunderte dazwischen. In der Gemäldegalerie Berlin begegnen die Skulpturen von Frederike von Cranach den Gemälden von Lucas Cranach d. Ä.

Gestern Abend durften wir gemeinsam mit Frederike von Cranach Frederike Cranach | Contemporary Artist und Sophia Wagner einen neuen Blick auf die Werke des Renaissancemeisters werfen. Es ging um die kleinen Wunder der Natur, um Schönheit und darum, was wir entdecken können, wenn wir genauer hinsehen.

Vielen Dank an alle, die dabei waren, für die spannenden Gespräche und diesen schönen Abend in der Gemäldegalerie! 🌟

Neben den regulären Ausstellungen gibt es im August im Bode-Museum Bode Museum und in der Gemäldegalerie Gemäldegalerie ...
06/10/2026

Neben den regulären Ausstellungen gibt es im August im Bode-Museum Bode Museum und in der Gemäldegalerie Gemäldegalerie in Berlin wieder ein vielfältiges Begleitprogramm zu entdecken: Führungen, Gespräche und Workshops laden dazu ein, Kunst aus neuen Perspektiven zu erleben. Während der Sommerferien erwarten insbesondere Kinder und Familien zahlreiche kreative Mitmachangebote.

Weitere Informationen und Anmeldung über den Veranstaltungskalender der Staatlichen Museen zu Berlin.

01/10/2026

Einmal im Monat widmen wir uns einem Werk, das nicht mehr Teil der Sammlung ist. Gemälde und Skulpturen, die im Zweiten Weltkrieg verloren gingen – zerstört, verschollen oder bis heute nicht zurückgekehrt. Sie existieren nur noch in den Büchern, alten Fotografien – oder in Beschreibungen.

Allein aus dem Bestand des Kaiser Friedrich Museumsvereins gingen 1945 insgesamt 13 Gemälde verloren. Hinzu kommen mindestens 43 Skulpturen, die als dauerhaft verschwunden gelten.

Diese Serie macht Leerstellen sichtbar und hält die Erinnerung an Werke wach, die einst Teil der Sammlung waren.

MEET……SANDRO BOTTICELLI (1445–1510)Sandro Botticelli zählt zu den bedeutendsten Malern der Florentiner Frührenaissance. ...
26/09/2026

MEET…

…SANDRO BOTTICELLI (1445–1510)

Sandro Botticelli zählt zu den bedeutendsten Malern der Florentiner Frührenaissance. Ausgebildet bei Fra Filippo Lippi, entwickelte er eine unverwechselbare Bildsprache, in der Linie, Rhythmus und Emotion eng verbunden sind. Geschwungene Konturen, Gesten und Blicke verleihen seinen Figuren besondere Präsenz.

Besonders eindringlich sind seine Darstellungen zwischenmenschlicher Nähe. In den Madonnenbildern verbindet Botticelli die Zärtlichkeit zwischen Mutter und Kind mit der Vorahnung der Passion Christi – Intimität und Verlust liegen unmittelbar beieinander.

Seine Malerei ist stark zeichnerisch geprägt: klare Konturen, leuchtende Farbflächen und rhythmisch geführte Gewänder, Haare und Körperlinien bestimmen die Komposition. Ebenso charakteristisch ist seine Naturdarstellung. In der „Primavera“ lassen sich mindestens 42 Pflanzenarten identifizieren, darunter 28 blühende Arten. Botanische Genauigkeit und Allegorie greifen dabei ineinander: Blumen, Bäume und Früchte können Liebe, Fruchtbarkeit, Erneuerung oder Zugehörigkeit markieren; auch Tiere erscheinen mitunter als emblematische Zeichen.

Typisch für Botticellis Stil sind:

– die Vorrangstellung der geschwungenen Kontur,
– eine fein abgestimmte Regie von Blicken, Gesten und Berührungen,
– die Verbindung von idealisierter Schönheit, Melancholie und innerer Spannung,
– sowie eine verdichtete religiöse Ausdruckskraft im Spätwerk.

Botticelli führte in Florenz eine produktive Werkstatt, in der erfolgreiche Kompositionen wiederholt und variiert wurden. Sein Spätwerk entstand im religiös und politisch aufgeladenen Florenz der 1490er-Jahre, geprägt von Girolamo Savonarola, einem dominikanischen Prediger und Kritiker von Luxus und moralischem Verfall. Vasari überliefert Botticelli als dessen Anhänger; um 1500 werden seine Bilder strenger, vereinfachter und spirituell dringlicher.

Die Gemäldegalerie Gemäldegalerie in Berlin besitzt einige Werke Botticellis.

© Staatliche Museen zu Berlin

⛪Einblicke in die neu gestaltete Sankt Hedwigs-Kathedrale Am vergangenen Samstag waren wir mit unseren Mitgliedern zu Ga...
22/09/2026

⛪Einblicke in die neu gestaltete Sankt Hedwigs-Kathedrale

Am vergangenen Samstag waren wir mit unseren Mitgliedern zu Gast in der Sankt Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz. Bei einer exklusiven Führung erhielten wir spannende Einblicke in die Architektur, Geschichte und Neugestaltung der Berliner Kathedrale. Ein besonderer Dank gilt unserem KFMV-Mitglied Therese von Hesler aus dem Führungsteam der Kathedrale für die persönliche und kenntnisreiche Führung!

Wir freuen uns über den gemeinsamen Nachmittag und auf viele weitere Begegnungen rund um Kunst, Architektur und Kultur.

  Die Skulptur zeigt den heiligen Erzdiakon Stephan als Fürbitter eines vor ihm knienden, unbekannten Bischofs. In volle...
17/09/2026



Die Skulptur zeigt den heiligen Erzdiakon Stephan als Fürbitter eines vor ihm knienden, unbekannten Bischofs. In vollem Ornat gekleidet, wendet sich der Bischof ehemals einer Muttergottes- oder Dreifaltigkeitsgruppe zu, der er von seinem Schutzpatron empfohlen wird. Vermutlich entstand die Gruppe im Zusammenhang mit einer Stiftung, etwa für eine Kapelle, und war möglicherweise auf einer Konsole mit dem bischöflichen Wappen aufgestellt.

Die charakteristische Faltenbildung am Gewand des Bischofs weist auf eine Nähe zu Werken des Bildhauers Jacques Morel hin, der im selben höfischen Milieu wie Fouquet tätig war.

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The sculpture depicts St. Stephen, the holy archdeacon, as the intercessor of an unidentified bishop kneeling before him. Dressed in full ecclesiastical vestments, the bishop originally turned towards a group of the Virgin and Child or the Trinity, to whom he was presented by his patron saint. The group was probably connected with a foundation, perhaps for a chapel, and may originally have been displayed on a console bearing the bishop’s coat of arms.

The distinctive treatment of the folds in the bishop’s garments points to a connection with works by the sculptor Jacques Morel, who worked in the same courtly milieu as Fouquet.

Jacques Morel oder Umkreis — Kniender Bischof mit hl. Stephan als Fürbitter, um 1450

Credit: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Antje Voigt CC BY-SA 4.0

Unser Highlight der Berlin Art Week in der Gemäldegalerie: Mit „Alternde Meister“ brachten Ersan Mondtag und Nadim Samma...
14/09/2026

Unser Highlight der Berlin Art Week in der Gemäldegalerie: Mit „Alternde Meister“ brachten Ersan Mondtag und Nadim Samman die Sammlung für ein Wochenende in Bewegung.

25 Darsteller*innen verschiedener Generationen verwandelten die Räume der Gemäldegalerie in ein lebendiges Tableau. Zwischen den Alten Meistern entstanden Szenen über Vergänglichkeit und Erneuerung, Verschwinden und Fortbestehen – und ein Dialog zwischen Malerei, Theater und Gegenwart.

Ein eindrückliches Wochenende, das vertraute Räume und Werke neu erfahrbar gemacht hat.

Ersan Mondtag Nadim Samman

Berlin Art Week hat begonnen! Wir freuen uns besonders auf zwei besondere Highlights rund um das Kulturforum.Mit „Altern...
10/09/2026

Berlin Art Week hat begonnen! Wir freuen uns besonders auf zwei besondere Highlights rund um das Kulturforum.

Mit „Alternde Meister“ treffen Gemäldegalerie und Berliner Ensemble aufeinander und eröffnen neue Perspektiven auf die Alten Meister. Außerdem ist der Berlin Art Week Garden zu Gast am Kulturforum, gemeinsam mit der Neuen Nationalgalerie und der Gemäldegalerie.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen, neue Blickwinkel und viele Gespräche vor Ort.



Credit:

Berlin Art Week Garten 2023 ©️ Angelo Dal Bó für Berlin Art Week

Adresse

Berlin
10785

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