Museum in der Kulturbrauerei

Museum in der Kulturbrauerei Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Menschen in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren. Das ist für uns die Basis für einen konstruktiven Dialog.
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Unsere Netiquette

https://www.hdg.de/geschichte-online/social-media/netiquette

Herzlich willkommen auf den Social-Media-Kanälen der Stiftung Haus der Geschichte. Hier berichtet die Online-Redaktion über Veranstaltungen und Ereignisse in unseren vier Museen: dem Haus der Geschichte in Bonn, dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig, dem Tränenpalast und dem Museum in der Kulturbrauerei in Berlin.

Außerdem gibt es bei uns regelmäßig Posts zu historischen Jahrestagen, zu spannenden Objekten aus unserer Sammlung und Infos zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen. Deine Kommentare, Kritik oder Dein Lob auf unseren Plattformen sind genau das, was wir brauchen, um unsere Kanäle auch wirklich für Dich zu gestalten. Wir freuen uns über sachliche Diskussionen und wünschen uns Rücksicht und Respekt. Deshalb haben Beleidigungen, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Diskriminierung, Aufforderungen zur Gewalt, Verleumdungen oder üble Nachrede keinen Platz bei uns. Sie sind gegebenenfalls strafbar – hier wie im analogen Leben. Außerdem bitten wir Dich, keine Werbung, Aufrufe zu Kampagnen oder Spenden, Wahl- und Parteienwerbung, obszöne oder pornographische Inhalte, Spam-Inhalte oder private Informationen zu posten. Grundsätzlich gilt: Kommentare sollten sich immer mit dem Thema des jeweiligen Posts beschäftigen. Wir behalten uns vor, Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, zu löschen. Das betrifft insbesondere Beleidigungen oder solche Inhalte, die Persönlichkeitsrechte, Rechte Dritter oder Urheberrechte verletzen. Bei mehrfachen Verstößen sperren wir Dich gegebenenfalls für unsere Seiten. Bitte denke beim Kommentieren daran, dass Du es hier mit echten Menschen zu tun hast, hier schreiben keine automatisierten Antwort-Bots. Verhalte Dich deswegen am besten anderen gegenüber so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Wir freuen uns auf einen freundlichen und konstruktiven Austausch mit Euch! Viel Spaß auf unseren Seiten!

17/06/2026

17. Juni 1953, 13 Uhr: Sowjetische Panzer rollen durch Ostberlin. In der Stadt herrscht Kriegsrecht. Was ist passiert?

Im Juni 1953 gehen rund eine Million Menschen in der gesamten DDR auf die Straßen. Wie es zu dem Volksaufstand kommt und wie die Proteste schließlich beendet werden, erfahrt Ihr im Reel!

Fotos:
1 + 2: Stiftung Haus der Geschichte/Richard Perlia
3: Bundesstiftung Aufarbeitung, eastblockworld, EBW_PH_1204337
4: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, B 145 Bild-P004766 / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
5: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, Bild 183-15937-0006 / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
6–9: Stiftung Haus der Geschichte/Richard Perlia

📣 Kommenden Donnerstag im Museum in der Kulturbrauerei: 🛹 Yvonne Labedzki ist ehemalige Olympiatrainerin im Skateboardin...
16/06/2026

📣 Kommenden Donnerstag im Museum in der Kulturbrauerei:

🛹 Yvonne Labedzki ist ehemalige Olympiatrainerin im Skateboarding und Mitbegründerin der „Suck my Trucks" Skate-Contests – der erste Contest nur für weiblich gelesene Personen.

🥤 Bei unserer nächsten späti!-Ausgabe am Donnerstag begleitet Yvonne Euch durch unsere neue Wechselausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ und spricht mit Euch über Feminismus in der Skateboard-Szene!

📆 Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr
🎫 Eintritt frei!
📍 Museum in der Kulturbrauerei

Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/veranstaltungen/spaeti-kultur-nach-feierabend-6

🗨️ „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” Als der Staats- und Parteichef der DDR, Walter Ulbricht, diesen S...
15/06/2026

🗨️ „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” Als der Staats- und Parteichef der DDR, Walter Ulbricht, diesen Satz vor 65 Jahren bei einer Pressekonferenz sagt, erregt er damit kaum Aufmerksamkeit. Erst zwei Monate später wird seine Aussage berühmt. Was ist geschehen?

🏃 Die DDR hat seit ihrer Gründung ein großes Problem: Jedes Jahr verlassen hunderttausende Menschen das Land. Bis 1961 fliehen etwa 2,7 Millionen Menschen in den Westen und kehren der Diktatur den Rücken. Die DDR-Führung versucht, die Fluchtbewegung zu bekämpfen, indem sie die innerdeutsche Grenze abriegelt und „Republikflucht” unter Strafe stellt. Schließlich ist der einzige noch offene Fluchtweg die Sektorengrenze in Berlin.

⁉️ Bei einer internationalen Pressekonferenz am 15. Juni 1961 spricht Walter Ulbricht über die Zukunft Westberlins. Er will, dass Westberlin eine „Freie Stadt” wird – ohne westliche Alliierte, womit die DDR faktisch die vollständige Kontrolle über die Stadt hätte. Auf eine Nachfrage der Journalistin Annamarie Doherr von der Frankfurter Rundschau zur möglichen Grenzziehung innerhalb Berlins antwortet Ulbricht, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu bauen.

🧱 Moment mal, Mauer? Davon ist in der Frage gar nicht die Rede. Gibt es zu dem Zeitpunkt etwa schon konkrete Pläne zum Bau der Berliner Mauer? Das lässt sich nicht genau sagen. Fest steht jedoch, dass Ulbricht die sowjetische Führung seit Jahren drängt, das „Schlupfloch” Westberlin zu schließen. Spätestens Anfang August 1961 kriegt er dafür grünes Licht aus Moskau und wartet nicht lange mit der Umsetzung: Am 13. August 1961 beginnt die DDR-Regierung, Westberlin vollständig abzuriegeln – zunächst mit Stacheldraht und wenige Tage später mit einer Mauer.

Fotos:
Mauerbau: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, Bild 173-1288 / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
Ulbricht: Wikimedia Commons / Bundesarchiv, Bild 183-76791-0001 / Sturm, Horst; Zühlsdorf / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Alle Infos zur neu eröffneten Ausstellung: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbret...
10/06/2026

Alle Infos zur neu eröffneten Ausstellung: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

Heute startet die Ausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“, die bis zum 4. April 2027 im Museum in der Kulturbrauerei zu sehen ist. Zu sehen sind u.a. Fotos des Hamburger Fotografen Harald Schmitt, von dem auch das Foto auf dem Ausstellungsplakat stammt. Seine Fotos finden sich im Archiv der Bundesstiftung.

📣 Neue Ausstellung in Berlin! Kickflip, Ollie, Nosegrind: Seit den 1970er-Jahren entdecken Jugendliche in der DDR und de...
10/06/2026

📣 Neue Ausstellung in Berlin!

Kickflip, Ollie, Nosegrind: Seit den 1970er-Jahren entdecken Jugendliche in der DDR und der Bundesrepublik das Skateboarding. Die Boards stehen nicht nur für eine Sportart oder ein Hobby, sondern für ein Lebensgefühl.

In unserer neuen Ausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ zeigen wir Fotos der Szenefotografen Helge Tscharn und Thomas Kalak sowie des „Stern“-Fotografen Harald Schmitt. Zu sehen sind außerdem Objekte aus Jahrzehnten der Skateboard-Geschichte im geteilten und vereinten Deutschland. Darunter das erste Skateboard der DDR „Germina Speeder“ und das Videospiel „Tony Hawk’s Skateboard“, das Ihr auch selbst ausprobieren könnt!

„Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ ist ab sofort im Museum in der Kulturbrauerei zu sehen!

🏛 Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10 bis 18 Uhr
🎟 Der Eintritt ist frei!
Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

Fotos:
1 u. 3: Helge Tscharn
2: Thomas Kalak
4: Harald Schmitt

Nicht nur Sport oder Freizeitbeschäftigung: Skateboarding ist ein Lebensgefühl!Seit den 1970er Jahren schwappt die Begei...
09/06/2026

Nicht nur Sport oder Freizeitbeschäftigung: Skateboarding ist ein Lebensgefühl!

Seit den 1970er Jahren schwappt die Begeisterung aus den USA in die Bundesrepublik und die DDR. In Ost wie West entdecken junge Leute die „Rollbretter“ für sich. Viele Boards sind selbstgebaut. Die westdeutsche Firma Geist stellt neben Fensterrahmen schon vor dem ersten Hype seit den 1960er-Jahren „Rollbretter“ her. Und auch in der DDR gibt es ab 1985 ein eigenes Skateboard: Das „Germina Speeder“.

Stiftungspräsident Harald Biermann eröffnet heute unsere neue Ausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“. Zu sehen sind Fotografien von Helge Tscharn, Thomas Kalak und Harald Schmitt. Außerdem gibt es Objekte aus jahrzehntelanger Skateboardgeschichte zu sehen.

Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

08/06/2026

Würdest Du für Dein Land in den Krieg ziehen?

1962 führt die DDR die Wehrpflicht ein. Junge Männer müssen 18 Monate lang zur Nationalen Volksarmee. Die Kirchen protestieren. Die DDR-Führung will den Konflikt vermeiden und führt 1964 einen Ersatzdienst ein: Anstatt Dienst an der Waffe, können Wehrpflichtige sich auch als Bausoldaten verpflichten.

Bausoldaten werden zum Bau von militärischen Anlagen, später auch als Küchenhilfen oder Krankenpfleger eingesetzt. Für die SED sind sie Drückeberger und werden schikaniert. Die Armee ist in der DDR ein Instrument der Partei, es gibt keine parlamentarische Kontrolle.
Im Zuge der friedlichen Revolution wird dieser Dienst abgeschafft. Mit Rainer Eppelmann wird sogar ein ehemaliger Bausoldat 1990 Verteidigungsminister der DDR.

Mehr zum Militär in der DDR erfahrt Ihr in unserer Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ im Museum in der Kulturbrauerei.

Unsere Fotoausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall” kommt ins Museum in der Kulturbrauerei in B...
05/06/2026

Unsere Fotoausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall” kommt ins Museum in der Kulturbrauerei in Berlin! Ab dem 10. Juni könnt Ihr erfahren, wie sich Skateboarding seit den 1970er-Jahren in der Bundesrepublik und der DDR immer wieder neu entwickelt hat – und dabei stets ein Ausdruck von Lebensgefühl und urbaner Kreativität bleibt.

🛹 Mit eindrucksvollen Fotos von Helge Tscharn, Thomas Kalak und Harald Schmitt könnt Ihr in die Skating-Kultur der 1980er- und 1990er-Jahre eintauchen. Die Bilder zeigen, wie Skater sich Städte aneignen und kreativ umnutzen: Denkmäler und leerstehende Gebäude werden zu spektakulären Spots für ihre Tricks. Außerdem wird die Ausstellung durch spannende Objekte aus Ost und West ergänzt.

📷 Die Ausstellung zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der west- und ostdeutschen Skatekultur. Was die Szene ausmacht, wie sie sich zur Zeit der deutschen Teilung organisiert und wie es danach mit den Skaterinnen und Skatern weitergeht, das könnt Ihr in „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall” ab dem 10. Juni im Museum in der Kulturbrauerei erfahren. Kommt vorbei!

Mehr Informationen zur Ausstellung findet Ihr hier: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

😮 Am 4. Juni 1961 startet eine Sendung, die sich erstmals ganz dem Sport widmet, produziert vom . Das aus heutiger Sicht...
04/06/2026

😮 Am 4. Juni 1961 startet eine Sendung, die sich erstmals ganz dem Sport widmet, produziert vom . Das aus heutiger Sicht Verrückte: In den ersten acht Wochen ist noch keine Rede von Fußball. Es geht um Pferdesport, Radrennen, Rudern und Frauenhandball.

⚽ Nach acht Wochen zieht der Fußball dann mit Ausschnitten aus dem Spiel zwischen Altona 93 gegen Tasmania Berlin ins Programm der ein.

🚁 1963 geht in der Bundesrepublik die Fußball-Bundesliga an den Start und wird schnell zum festen Bestandteil des Programms. Fortan läuft die Sendung am Samstagabend. Weil die Sendung schon kurz nach Abschlusspfiff der Spiele losgeht, müssen die Redakteure kreativ werden: Hubschrauber und Motorradkuriere bringen aus den Stadien topaktuelle Filmberichte ins Funkhaus.

📡 Mit der Beliebtheit der Sportschau steigt auch der Konkurrenzdruck für die DDR-Regierung. 1965 zieht sie nach und erneuert ebenfalls ihre Sportberichterstattung. 1965 geht mit „Sport Aktuell“ ein TV-Format auf Sendung, das ähnlich zur Sportschau aufgebaut ist. Mit Erfolg: „Sport Aktuell“ wird eines der erfolgreichsten DDR-Fernsehformate.

👎 1992 kündigt sich eine größere Krise an: Sat.1 sichert sich die kompletten Bundesliga- Erstausstrahlungsrechte und bringt „ran – die Fußballshow“ an den Start, unter anderem moderiert von WDR-Ikone Reinhold Beckmann. Die Sportschau muss fortan ohne Bewegtbilder von der Bundesliga auskommen und sich wieder auf andere Sportarten konzentrieren. Die Einschaltquoten sinken extrem.

📺 Die Rechte an den Bewegtbildern werden Sat.1 irgendwann zu teuer. 2003 zieht die Bundesliga wieder bei der Sportschau ein. Seitdem gilt die Sportschau am frühen Samstagabend wieder als festes Ritual in vielen deutschen Haushalten.

Bildnachweis:

IMAGO / Horstmüller

03/06/2026

Vorwärts, Dynamo, Traktor – viele Sportvereine im Osten tragen bis heute ungewöhnliche Namen 👀🔽

🏟 Auch im Sport mischt die DDR-Regierung kräftig mit:
Die politische Kontrolle der Bevölkerung hat oberste Priorität. Dass sich Menschen „einfach so“ zu einem Verein zusammenschließen und gemeinsam Sport treiben, ist deshalb kaum vorstellbar. Die SED etabliert stattdessen ein System nach sowjetischem Vorbild.

🏭 Im Gegensatz zu den selbst finanzierten Vereinen in der Bundesrepublik sind Sportgemeinschaften in der DDR an sogenannte Trägerbetriebe gebunden. Meist handelt es sich dabei um volkseigene Betriebe. Diese waren gesetzlich verpflichtet, Sport- und Kulturangebote für ihre Werktätigen zu anzubieten.

📣 Vom Sport verspricht sich die DDR-Führung vor allem eines: die Bevölkerung zu mehr Loyalität zu erziehen und die Stabilität des Staates zu stärken

👇 Sind Euch diese Namen auch schon mal aufgefallen?

Adresse

KnaackStr. 97/Gebäude 6. 2
Berlin
10435

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4930467777911

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