Museum in der Kulturbrauerei

Museum in der Kulturbrauerei Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Menschen in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren. Das ist für uns die Basis für einen konstruktiven Dialog.
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Außerdem gibt es bei uns regelmäßig Posts zu historischen Jahrestagen, zu spannenden Objekten aus unserer Sammlung und Infos zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen. Deine Kommentare, Kritik oder Dein Lob auf unseren Plattformen sind genau das, was wir brauchen, um unsere Kanäle auch wirklich für Dich zu gestalten. Wir freuen uns über sachliche Diskussionen und wünschen uns Rücksicht und Respekt. Deshalb haben Beleidigungen, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Diskriminierung, Aufforderungen zur Gewalt, Verleumdungen oder üble Nachrede keinen Platz bei uns. Sie sind gegebenenfalls strafbar – hier wie im analogen Leben. Außerdem bitten wir Dich, keine Werbung, Aufrufe zu Kampagnen oder Spenden, Wahl- und Parteienwerbung, obszöne oder pornographische Inhalte, Spam-Inhalte oder private Informationen zu posten. Grundsätzlich gilt: Kommentare sollten sich immer mit dem Thema des jeweiligen Posts beschäftigen. Wir behalten uns vor, Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, zu löschen. Das betrifft insbesondere Beleidigungen oder solche Inhalte, die Persönlichkeitsrechte, Rechte Dritter oder Urheberrechte verletzen. Bei mehrfachen Verstößen sperren wir Dich gegebenenfalls für unsere Seiten. Bitte denke beim Kommentieren daran, dass Du es hier mit echten Menschen zu tun hast, hier schreiben keine automatisierten Antwort-Bots. Verhalte Dich deswegen am besten anderen gegenüber so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Wir freuen uns auf einen freundlichen und konstruktiven Austausch mit Euch! Viel Spaß auf unseren Seiten!

Sind NVA-Grenzsoldaten als Mörder anzusehen?🧱 Am 2. September 1991 beginnt vor dem Landgericht Berlin der Prozess gegen ...
02/09/2026

Sind NVA-Grenzsoldaten als Mörder anzusehen?
🧱 Am 2. September 1991 beginnt vor dem Landgericht Berlin der Prozess gegen vier ehemalige DDR-Grenzsoldaten. Es ist der erste von vielen „Mauerschützenprozessen“.
Bei diesem ersten geht es um die Tötung von Chris Gueffroy: Auf ihn wurden die letzten tödlichen Schüsse an der Berliner Mauer abgegeben.

🧑‍⚖️ Das Urteil: Zwei der Angeklagten werden freigesprochen. Einer erhält eine Bewährungsstrafe.
Ingo H. wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der vorsitzende Richter sieht es als erwiesen an, dass er den tödlich gezielten Schuss auf Chris Gueffroy abgegeben hat.

Gegen das Urteil legen nicht nur die Verteidiger von Ingo H. Revision ein. Das tut auch die Berliner Staatsanwaltschaft. Der Fall geht bis vor den Bundesgerichtshof, der die Urteile teilweise aufhebt.
Bei einer erneuten Verhandlung durch das Landgericht Berlin, erhält Ingo H. wegen Totschlags zwei Jahren Haft auf Bewährung. Die anderen drei Angeklagten werden freigesprochen.

⚖️ Die Prozesse und Urteile zeigen, dass es keine „Siegerjustiz“ gegenüber den Angeklagten gab. Die Tötung unbewaffneter Flüchtlinge verstößt gegen völkerrechtlich geschützte Menschenrechte und ist damit auch in der DDR strafbar. Deshalb dürfen Fälle wie der von Chris Gueffroy im wiedervereinigten Deutschland verfolgt werden.

Ideologische Beeinflussung, Befehlsdruck oder die jeweiligen Tatumstände können sich im Einzelfall strafmildernd auswirken. Das ist z.B. bei Ingo H. so.

Den Link zum Urteil in seinem zweiten Gerichtsverfahren mit einer ausführlichen Begründung des Strafmaßes findet Ihr hier: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171674/urteil-des-landgerichts-berlin-in-der-strafsache-gegen-mike-s-und-ingo-h-vom-14-maerz-1994

Bildnachweise:
S-Bahn-Einfahrt nach Ost-Berlin am Mauerdreieck Liesenstr./Gartenstr, 1980, Axb (https://de.wikipedia.org/wiki/User:Axb), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berliner_Mauer_mit_Panzersperren_(Liesenstra%C3%9Fe-Gartenstra%C3%9Fe_1980).jpg, Ausschnitt, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Gedenkkreuz für Chris Gueffroy in der Nähe des Reichstagsgebäudes im Winter 1989/90,
Stefan Richter (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chris_Gueffroy.jpg), am linken Bildrand beschnitten, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Fernsehen gehört zum Feierabend – in Ost wie West. Viele Ostdeutsche schalten bundesdeutsche Sender ein. Der Empfang wes...
29/08/2026

Fernsehen gehört zum Feierabend – in Ost wie West. Viele Ostdeutsche schalten bundesdeutsche Sender ein. Der Empfang westlicher Fernsehsender ist für die meisten Ostdeutschen, mit Ausnahme von etwa Soldaten oder Polizisten, nicht offiziell verboten. Zahlreiche Haushalte statten sich dafür mit selbstgebauten Antennen aus.

1961 will das SED-Regime dem ein Ende setzen. Am 29. August 1961 beschließt die Freie Deutsche Jugend die „Aktion Ochsenkopf“, auch Aktion „Blitz kontra NATO-Sender“ genannt. Ihren Namen erhält die Aktion vom Sendemast auf dem bayerischen Ochsenkopf, der weit in das Gebiet der DDR hineinsendet. DDR-weit steigen FDJ-Mitglieder Menschen aufs Dach, die mit einer sogenannten „Ochsenkopf-Antenne“ Westfernsehen empfangen und drehen die Antenne um – oder bauen sie ganz ab. Zusätzlich propagiert vor allem die „Junge Welt“ den Verzicht aufs Westfernsehen.

Die Aktion dauert vom 5. bis zum 9. September. Langfristigen Erfolg hat sie nicht: Viele Menschen beschweren sich darüber, dass die FDJ ihre Antennen demontiert oder darüber, dass auch der Empfang des DDR-Fernsehens seit der Aktion schlechter wird. Die „Aktion Ochsenkopf“ findet außerdem nicht flächendeckend statt.

Auch nach der Aktion bemüht sich die DDR-Führung den Konsum von Westfernsehen einzuschränken. So dürfen sich Bewohner von grenznahen Gebieten bis Mitte der 1960er-Jahre überhaupt keine Fernsehgeräte kaufen, da der Empfang von Westfernsehen dort überdurchschnittlich gut – der Empfang des DDR-Fernsehens eher schlecht ist. Ab den 1970er-Jahren gibt die DDR-Führung schließlich auf: Der Empfang von westdeutschen Programmen wird toleriert.

26/08/2026

Auf die Halfpipe zufahren, das Board oben drehen, Gleichgewicht halten und mit der hinteren Achse grinden, bevor man wieder reinfährt. So geht der „Fronside Smithgrind“ – der Signature-Trick des Skateboarders „Goofy“.

„Goofy“ heißt eigentlich Torsten Schubert und wächst in Leipzig auf. Beeindruckt von Skateboardern aus dem Fernsehen, steigt er Anfang der 1980er-Jahre selbst aufs Board und ist bis heute Teil der Szene.

1998 kommt Fotograf und Szeneikone Helge Tscharn nach Leipzig und fotografiert Goofy bei seinem Signature-Trick im C***e Island. Das Foto hängt heute in unserer Ausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“!

Die Ausstellung könnt Ihr Euch kostenlos im Museum in der Kulturbrauerei ansehen. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

Pop-Kultur Berlin im Museum in der Kulturbrauerei! Skateboarding ist mehr als ein Sport: Es ist Subkultur und Gemeinscha...
25/08/2026

Pop-Kultur Berlin im Museum in der Kulturbrauerei!

Skateboarding ist mehr als ein Sport: Es ist Subkultur und Gemeinschaft. In der Vergangenheit ist die Szene häufig männlich geprägt. Queere Menschen müssen sich ihren Spot mühsam erkämpfen.
Im Rahmen unserer Wechselausstellung „Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ sprechen Anna Groß, Mitorganisatorin des FLINTA*-Skateboard-Contests Suck My Trucks, Velten Schäfer, Journalist und Autor, und Kulturwissenschaftlerin Katharina Geling über Skateboarding im öffentlichen Raum und Empowerment in der Szene.

📅 Freitag, 28. August, 18:30 Uhr
📍Museum in der Kulturbrauerei
🎟️ Eintritt frei, kein Festivalticket erforderlich

Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/veranstaltungen/pop-kultur-festival-claim-the-spot-skateboarding-oeffentlicher-raum-und-empowerment

🎤 Anschließend laden wir Euch herzlich zu Konzert und Lesung bei uns im Atelier ein: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/veranstaltungen/pop-kultur-festival-kersty-grether-und-sandra-grether-rebel-queens-rebellion-ist-die-hoechste-form-der-andacht

Fotos (v.l.n.r.): Caren Pauli, privat, Sonka Hinders

24. August 1961: Die Berliner Mauer steht seit mittlerweile elf Tagen, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ist abge...
24/08/2026

24. August 1961: Die Berliner Mauer steht seit mittlerweile elf Tagen, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ist abgeriegelt. Günter Litfin will trotzdem die Flucht in den Westen wagen.

Vor dem Mauerbau arbeitet der gelernte Schneider in West-Berlin und mietet bereits eine Wohnung in Charlottenburg. Bis zum geplanten Umzug wohnt er allerdings bei seiner Familie in Ost-Berlin. Die Grenzschließung durchkreuzt Günter Liftins Pläne und macht ihn auf einen Schlag arbeitslos: Er entscheidet sich zur Flucht.

Einigen Menschen gelingt in den ersten Tagen nach dem Mauerbau die Flucht, denn die Grenzanlagen sind vielerorts noch provisorisch. Günter Litfin wählt einen Ort in der Nähe der Charité für die Flucht aus. Als Ost-Berliner Polizisten ihn entdecken, springt er in den Humboldthafen und will nach West-Berlin schwimmen. Ein Polizist eröffnet das Feuer und trifft Litfin in den Kopf. Er stirbt kurz vor dem rettenden Ufer.

Hunderte West-Berliner beobachten, wie der Leichnam nach mehreren Stunden von Ost-Berliner Feuerwehrleuten aus dem Wasser gezogen wird. Es kommt dort in den Tagen nach Litfins Tod zu Protesten, die Presse verurteilt die Tat. In den DDR-Medien werden die tödlichen Schüsse verschwiegen und auch die Angehörigen von Günter Liftin dürfen nicht darüber sprechen.

Ein Jahr nach Litfins Tod wird in der Nähe des Tatorts, auf West-Berliner Seite, ein Gedenkstein aufgestellt. In einem ehemaligen Grenzwachturm nahe dem Tatort eröffnet 2003 die „Gedenkstätte Günter Litfin“, die seit 2017 zur Stiftung Berliner Mauer gehört.

Heute vor 36 Jahren ringen die Abgeordneten der Volkskammer im “Palast der Republik” während einer turbulenten Sitzung u...
23/08/2026

Heute vor 36 Jahren ringen die Abgeordneten der Volkskammer im “Palast der Republik” während einer turbulenten Sitzung um die Frage, wann die DDR der Bundesrepublik beitreten soll.

Angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage der DDR drängt die Zeit. Außerdem ist die internationale Situation für eine Wiedervereinigung günstig, insbesondere in Moskau.

Durch die freie Volkskammerwahl im März 1990 hatte sich eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in der DDR bereits für eine zügige Wiedervereinigung ausgesprochen.

Schließlich stimmen 294 von 363 Abgeordneten für "den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes". Als Beitrittstermin wird der 3. Oktober festgelegt.

Mehr über den Weg zur Deutschen Einheit erfahrt Ihr bei unserem Webprojekt „Orte der Einheit“: https://www.orte-der-einheit.de/palast-der-republik/



Bildnachweis:

© Bundesarchiv, Bild 183-1990-0419-418 / Schindler, Karl-Heinz / CC-BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0419-418,_Berlin,_Volkskammer_w%C3%A4hrend_Regierungserkl%C3%A4rung_von_Lothar_de_Maiziere.jpg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Nur zwei Tage, nachdem der Mauerbau in Berlin begonnen hat, wagt der 19-jährige DDR-Grenzpolizist Conrad Schumann die Fl...
15/08/2026

Nur zwei Tage, nachdem der Mauerbau in Berlin begonnen hat, wagt der 19-jährige DDR-Grenzpolizist Conrad Schumann die Flucht in den Westen. Das Bild seines „Sprungs in die Freiheit“ über den Stacheldraht an der Berliner Sektorengrenze geht um die Welt.
Warum er gesprungen ist und was sich an der Grenze abgespielt hat, könnt Ihr im Post nachlesen! ➡️📲

Wärt Ihr auch gesprungen? Wie hättet Ihr Euch entschieden? Erzählt es uns gerne in den Kommentaren. 🗣️💬✍️



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Fotos:
1. Polizeihistorische Sammlung Berlin
2. Wiki Commons / The Central Intelligence Agency, „CIA, Conrad Schumanns Sprung in die Freiheit, August 1961 (cropped) 1“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US
3. Foto: IMAGO / United Archives
4. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 173-1288 / CC-BY-SA 3.0, „Bundesarchiv Bild 173-1288, Berlin, Mauerbau“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
5. The Central Intelligence Agency, „CIA, Conrad Schumanns Sprung in die Freiheit, August 1961 (cropped) 1“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US
6. Polizeihistorische Sammlung Berlin
7. Polizeihistorische Sammlung Berlin
8. Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv
9. Foto: IMAGO / teutopress
10. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-85770-0002 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-85770-0002,_Berlin,_Walter_Ulbricht_auf_Wahlkundgebung.jpg), „Bundesarchiv Bild 183-85770-0002, Berlin, Walter Ulbricht auf Wahlkundgebung“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
11. Foto: IMAGO / teutopress
12. Stiftung Haus der Geschichte
13. Polizeihistorische Sammlung Berlin

13/08/2026

Stell dir vor, Du möchtest an einem Sonntagmorgen deine Familie oder Freunde besuchen, die in einem anderen Stadtteil wohnen. Doch Stacheldraht und bewaffnete Polizisten versperren Dir den Weg!

Genau das erleben viele Berlinerinnen und Berliner am 13. August 1961. Über Nacht verändert sich ihr Alltag für Jahrzehnte.

Warum baut die DDR die Berliner Mauer? Welche Folgen hat sie für die Menschen? Und welche Geschichten erzählen die Objekte aus unserer Ausstellung heute noch?

▶️ Schau Dir unser Reel an und erfahre mehr.



Fotos:

Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 173-1321 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-85458-0001 / Heinz Junge / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-88574-0004 / Stöhr / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 145-P061246 / o.Ang. / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-83911-0002 / CC-BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Wiki Commons / The Central Intelligence Agency, „Refugees at the Marienfelde Refugee Camp - Flickr - The Central Intelligence Agency (cropped)“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US

Bundesstiftung Aufarbeitung, eastblockworld, EBW_PH_1346224

Wiki Commons / Dan Budnik (1933-2020) , „Winken ueber die Berliner Mauer“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US

Wiki Commons / Beek100, „Berliner Mauer, Gedenkkreuze Ebertstraße 05“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Wiki Commons / Lear 21 at English Wikipedia, „West and East Germans at the Brandenburg Gate in 1989“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

06/08/2026

Ab auf die Halfpipe! Unsere neue Ausstellung „Skater und Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ im Museum in der Kulturbrauerei nimmt Euch mit in die Geschichte der Skateboardingszene der Bundesrepublik und der DDR.

Zu sehen sind Fotografien von Helge Tscharn, Thomas Kalak und Harald Schmitt. Außerdem seht Ihr Objekte aus jahrzehntelanger Skateboard-Geschichte: Zum Beispiel das erste in Deutschland produzierte „Rollbrett“.

„Skater und Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall“ ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Alle Infos: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/ausstellungen/skater-rollbrettfahrer-vor-und-nach-dem-mauerfall

Musik: Chilly Village, stock.adobe.com

Eine Million Arbeitslose in Ostdeutschland meldet die Bundesanstalt für Arbeit im Sommer 1991. Der Übergang von der Plan...
05/08/2026

Eine Million Arbeitslose in Ostdeutschland meldet die Bundesanstalt für Arbeit im Sommer 1991. Der Übergang von der Planwirtschaft in die Marktwirschaft ist schwieriger als viele erwartet haben. So kommt es zu einem rasanten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Dabei sind Ostdeutsche, die schon in den Westen abgewandert sind oder sich in Kurzarbeit befinden, in die Statistik nicht eingerechnet.

Viele Unternehmen in der ehemaligen DDR sind nach der Einführung der Marktwirtschaft und der D-Mark nicht mehr konkurrenzfähig. Die Treuhandanstalt, die die Umgestaltung der Wirtschaft umsetzen soll, privatisiert und schließt zahlreiche Betriebe.

Die Arbeit und die Zugehörigkeit zu Betrieb und Brigade sind Eckpfeiler im gesellschaftlichen System der DDR. Mit dem Strukturwandel und dem Verlust der Arbeit geraten viele Ostdeutsche in eine Identitätskrise. Immer wieder gibt es Proteste gegen die Wirtschaftsreformen. Im Frühjahr 1991 kommt es in Leipzig und in anderen Städten erneut zu „Montagsdemonstrationen“, so werden die Proteste gegen die Reformen genannt. Am 25. März 1991 nehmen zehntausende Menschen an der Leipziger Demonstration teil.

In den kommenden Jahren steigt der Anteil der Arbeitslosen im Osten weiter an. Mitte der 2000er-Jahre erreicht die Arbeitslosenquote über 20 Prozent, deutlich höher als in den westdeutschen Bundesländern. Danach verbessert sich die Lage: 2005 liegt die Arbeitslosenquote im Osten bei 8,6 Prozent – im Westen bei 6,4 Prozent.

Adresse

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Berlin
10435

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Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
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