Museum Berggruen

Museum Berggruen Welcome to the official page! The Museum Berggruen, opposite to Charlottenburg Palace and part of the Nationalgalerie, presents exceptional works of classic modern art. Included among the artists are Picasso and Klee. http://www.smb.museum
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The Staatliche Museen zu Berlin constitute a Universal Museum for the preservation, research and mediation of treasures of art and culture of the entire history of humanity. http://bit.ly/smb_impressum While we are open to constructive criticism, we expect our Fans to behave in a civilised manner and reserve the right to remove any offensive, derogatory or defamatory comments, as well as any spam. Thank you. ---------- Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden ein Universalmuseum zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Kunst und Kultur der gesamten Geschichte der Menschheit. Wir begrüßen konstruktive Kritik, erwarten aber gleichzeitig, dass unsere Fans aufeinander Rücksicht nehmen. Deshalb behalten wir uns vor, jegliche anstößigen, abfälligen oder verleumderischen Anmerkungen, sowie alle Spam-Nachrichten zu entfernen.

Heute ist der Tag des Gartens! Mit unserem herrlichen Bettina-Berggruen-Garten haben wir sogar unseren ganz eigenen Muse...
14/06/2020

Heute ist der Tag des Gartens! Mit unserem herrlichen Bettina-Berggruen-Garten haben wir sogar unseren ganz eigenen Museumsgarten mit einem Skulpturenensemble von Thomas Schütte. Kommt vorbei und genießt die Sonne im Grünen – die Türen zu unserem Garten stehen trotz der temporären Schließung des Museums zu unseren regulären Öffnungszeiten offen. 🌳🌿🌱🌲☀️

Foto: David von Becker / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

In der aktuellen DIE ZEIT empfiehlt uns Alard von Kittlitz in seinem Artikel „Hier sollte man leben. Tourist in der eige...
13/06/2020

In der aktuellen DIE ZEIT empfiehlt uns Alard von Kittlitz in seinem Artikel „Hier sollte man leben. Tourist in der eigenen Stadt“. Danke! Wir freuen uns über die regen Nachfragen in den letzten Tagen nach der Wiedereröffnung unseres Museums und nehmen sie als Ansporn, noch schneller daran zu arbeiten. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kühle in den bereits geöffneten Häusern der Staatliche Museen zu Berlin suchen, wie etwa in der Gemäldegalerie oder der Alte Nationalgalerie. 📰✨💫

Derzeit können wir ja leider keine fernen Länder besuchen – aber im Geiste kann man wunderbar verreisen, so wie wir euch...
06/06/2020

Derzeit können wir ja leider keine fernen Länder besuchen – aber im Geiste kann man wunderbar verreisen, so wie wir euch in unserer virtuellen Tour zur Ausstellung "Klee in Nordafrika" in den letzten Wochen gezeigt haben. Klee hat sich wiederholt mit dem Sujet des Reisens in seinem Werk beschäftigt. In der Arbeit "Frau R. auf Reisen im Süden" aus unserer Sammlung drückt sich eine wesentliche Motivation für das Reisen aus: Die Sehnsucht nach einem warmen Klima und dem einfachen Leben. Klee zeigt uns hier mit seinem gewohnten Humor ein fast karikaturhaftes Porträt einer solchen Touristin im Süden. Frau R. sieht in der Tat so aus, als hätte sie ziemlich viel Sonne genossen, leuchtet ganz rot und orange und hat schon verkohlte Augen.
Wenn ihr also das nächste Mal in die Sonne geht, wo immer sie auch sein mag, vergesst nicht, Sonnenschutzcreme aufzutragen und eure Sonnenbrille zu tragen!

Paul Klee, Frau R. auf Reisen im Süden, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / © bpk / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / Jens Ziehe

Unser Museum ist zwar derzeit noch geschlossen, hinter den Kulissen wird aber fleißig weitergearbeitet. Hier seht ihr be...
28/05/2020

Unser Museum ist zwar derzeit noch geschlossen, hinter den Kulissen wird aber fleißig weitergearbeitet. Hier seht ihr beispielsweise ein "Pop-up-Fotostudio", in dem wir einige Werke unserer Sammlung neu fotografieren.

25/05/2020
Klee in Nordafrika

Und nun ist die virtuelle Tour durch unsere Ausstellung "Klee in Nordafrika" schon wieder vorbei – wir hoffen, die Beiträge haben euch gefallen! 💫✨

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟙𝟙: „ 𝔽𝕖𝕝𝕤𝕖𝕟𝕜𝕒𝕞𝕞𝕖𝕣“, 𝟙𝟡𝟚𝟡In der letzten Folge unserer #virtualtour widmen w...
24/05/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟙𝟙: „ 𝔽𝕖𝕝𝕤𝕖𝕟𝕜𝕒𝕞𝕞𝕖𝕣“, 𝟙𝟡𝟚𝟡

In der letzten Folge unserer #virtualtour widmen wir uns einem weiteren Streifenbild, der „Felsenkammer“. Die Provenienz des kleinen Blattes ist ziemlich beeindruckend – ging es doch neben den berühmten Kunsthändlern Alfred Flechtheim und Daniel Henri Kahnweiler unter anderem auch durch die Hände der Hollywoodlegende Billy Wilder. Über 30 Jahre lang, von 1958 bis 1989, war das Blatt in Besitz des amerikanischen Filmregisseurs. Danach erwarb es Heinz Berggruen, verkaufte es kurze Zeit später wieder, um es 1998 erneut zu kaufen. Seitdem ist es Teil der Sammlung Berggruen.
Das Werk stammt – wie auch schon die beiden Werke aus den vorherigen Folgen – aus dem Jahr 1929 und ist somit kurz nach Klees Ägyptenreise entstanden. Auch dieses Streifenbild ist streng mathematisch aufgebaut und fällt unter das von Klee sogenannte Strukturprinzip der „Cardinalprogression“ (siehe Folge 10). Oben und unten wird die Komposition begrenzt von zwei schwarzen Balken, links und rechts gibt es keine Enden. Die Streifen könnten endlos weitergeführt werden, sie dehnen das Querformat optisch noch weiter in die Länge. Das Blatt strahlt Ruhe aus. Einzige „Störmomente“ sind vier vertikale Linien, die die Streifen unterbrechen. Besonders ins Auge sticht dabei das schwarze Rechteck in der linken unteren Hälfte, das immer wieder als Eingang zu der titelgebenden „Felsenkammer“ der Cheops-Pyramide interpretiert wurde, die Klee während seines Aufenthaltes in Ägypten besucht hat.
Beide Nordafrika-Reisen hatten nachhaltigen Einfluss auf Klees Schaffen und sind aus seinem Oeuvre nicht wegzudenken: Während die erste Studienfahrt nach Tunesien 1914 den Durchbruch im Umgang mit der Farbe bringt (man denke an Klees „Ich bin Maler“), zieht die Ägyptenreise 1928/29 eine noch stärkere Verflachung und Mathematisierung in den Werken des Bauhauslehrers nach sich.

Paul Klee, Felsenkammer, 1929, Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jens Ziehe

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟙𝟘: „ 𝕧𝕖𝕣𝕞𝕖𝕤𝕤𝕖𝕟𝕖 𝔽𝕖𝕝𝕕𝕖𝕣“, 𝟙𝟡𝟚𝟡Das Aquarell „vermessene Felder“ steht im Zen...
21/05/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟙𝟘: „ 𝕧𝕖𝕣𝕞𝕖𝕤𝕤𝕖𝕟𝕖 𝔽𝕖𝕝𝕕𝕖𝕣“, 𝟙𝟡𝟚𝟡

Das Aquarell „vermessene Felder“ steht im Zentrum der 10. Ausgabe unserer #virtualtour. Als Leihgabe der Düsseldorfer Kunstsammlung NRW ist es Teil der Ausstellung „Klee in Nordafrika“ im Museum Berggruen. Das Bild ist – wie der Hinweis auf die „Vermessung“ im Titel schon verrät – aufgebaut nach einem mathematischen Prinzip, das Klee als „Cardinalprogression“ bezeichnet: Ein Rechteck bildet jeweils das Grundmodul einer Zeile. Links und rechts jedes dieser Grundmodule teilt Klee die Rechtecke der Länge nach in zwei Teile, er halbiert also das Grundmodul (siehe die Abbildung in den Kommentaren, die den Aufbau einer Zeile verdeutlicht). Im nächsten Feld viertelt er es, wieder im nächsten achtelt er es. So ergibt jede Zeile ein Muster, dessen Strukturgesetz endlos weitergeführt werden könnte: ⅛ – ¼ – ½ – 1 – ½ – ¼ – ⅛ etc. Klee zieht die einzelnen Bleistiftlinien dabei nicht mit einem Lineal, sodass selbst in diesem streng mathematischen Zeichenprinzip ein Rest an organischer Handschrift bleibt, es ist nicht bis ins letzte Detail akkurat.
Die Streifen- und Lagenbilder gehen zurück auf Klees Seherfahrungen in Ägypten und entstehen kurz nach seiner Rückkehr 1929. Der Titel deutet an, dass Klee sich für das Aquarell von der landwirtschaftlichen Nutzung der Gegenden am Nil inspirieren ließ. So könnten wir eine Feldbewirtschaftung aus der Vogelperspektive vor uns haben, von der sich Klee in Briefen und Tagebucheinträgen äußerst begeistert zeigte. Auch die naturfarbenen, pastelligen Töne evozieren das gleißende Licht, das Klee während seiner Erkundungen am Nil wahrgenommen hat.
Die nächste Folge ist bereits die letzte Folge unserer #virtualtour. Den Abschluss macht mit „Felsenkammer“ ein weiteres Streifenbild aus dem 1929. Dranbleiben lohnt sich!

Paul Klee, vermessene Felder, 1929, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
© Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟡: „ ℕ𝕖𝕜𝕣𝕠𝕡𝕠𝕝𝕚𝕤“, 𝟙𝟡𝟚𝟡Vierzehn Jahre nach seiner ersten Nordafrikareise nac...
16/05/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟡: „ ℕ𝕖𝕜𝕣𝕠𝕡𝕠𝕝𝕚𝕤“, 𝟙𝟡𝟚𝟡

Vierzehn Jahre nach seiner ersten Nordafrikareise nach Tunesien reist Klee im Winter 1928/29 nach Ägypten, erneut auf der Suche nach Inspiration für sein Werk. Wie schon bei der Tunisreise, geht es Klee auch in Ägypten weniger um den Lebensalltag der Menschen mit dem lebhaften Treiben auf den Märkten, sondern vielmehr um Landschaft und Architektur. Vor Ort fertigt Klee so gut wie keine Werke, seine Eindrücke finden vor allem nach der Reise ihren Widerhall: Ab 1929 sind die sogenannten „Streifenbilder“ Teil seines Oeuvres, die auf die Seherfahrungen des Landes am Nil zurückzuführen sind.
In dem Ölgemälde mit dem Titel „Nekropolis“ verarbeitet Klee seinen Besuch der drei Pyramiden von Gizeh. Es wäre nicht Klee, würde er die Pyramiden einfach abbilden. Vielmehr verdichtet er die dreieckigen Formen, lässt sie einander überlappen, mal streben sie nach oben, einige davon zeigen aber auch mit der Spitze nach unten. Er nimmt ihnen jede Dreidimensionalität und übersetzt sie in ein abstrahiertes Muster, das sowohl die vom Menschen geschaffenen Pyramiden als auch die Landschaft in Streifen, Rechtecke und Dreiecke verwandelt. Mit dem grünen Streifen am unteren und einem hellblauen Streifen am oberen Bildrand scheint er sogar Erde und Himmel anzudeuten. Geschickt verlässt Klee das streng geradlinige Prinzip, wenn er rechts oben im Bild mit einer einzigen halbrunden Form den Mond andeutet. So ist „Nekropolis“ ein ganz besonderes Werk, in dem Klee Landschaft mit Geometrie und der Kulturgeschichte des alten Ägypten auf erstaunliche Weise in Einklang bringt.
Mehr zu diesem Streifenprinzip und der von Klee sogenannten „Cardinalprogression“ gibt es in der nächsten und bereits vorletzten Folge unserer #virtualtour.

Paul Klee, Nekropolis, 1929, Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / © bpk / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / Jens Ziehe

"Es genügt nicht, sichtbar zu machen, was man malt, es muss auch fühlbar werden. Ein Stillleben ist kein Stillleben mehr...
13/05/2020

"Es genügt nicht, sichtbar zu machen, was man malt, es muss auch fühlbar werden. Ein Stillleben ist kein Stillleben mehr, sobald es nicht mehr mit der Hand erreichbar ist", so Georges Braque.
Genau heute, vor 138 Jahren wurde der Maler, Grafiker und Bildhauer in Argenteuil unweit von Paris geboren. Unter dem Einfluss von Cézanne, entwickelte Braque um 1907 seine eigene künstlerische Sprache, bei der er Bildebenen zunehmend in geometrische Formen auflöste. Im selben Jahr lernte er Picasso kennen und es entwickelte sich alsbald eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit, bei der beide Künstler die bald als "Kubismus" bezeichnete Bildsprache entwickelten. Wir zeigen euch heute sein "Stillleben mit Pfeife (Le Quotidien du Midi)" aus unserer Sammlung, welches ganz am Ende der Zusammenarbeit mit Picasso entstand. Braque malte es vermutlich im Frühjahr 1914; im August des Jahres wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und widmete sich nach dem Ersten Weltkrieg einer größeren Bandbreite an Bildthemen sowie sich auch seine Bildsprache merklich änderte.

Georges Braque, Stillleben mit Pfeife (Le Quotidien du Midi), 1914 / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum Berggruen / © bpk / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jens Ziehe / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟠: ℝ𝕖𝕚𝕤𝕖 𝕟𝕒𝕔𝕙 Ä𝕘𝕡𝕪𝕥𝕖𝕟Diese Postkarte aus Kairo verschickt Paul Klee am 25. ...
10/05/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟠: ℝ𝕖𝕚𝕤𝕖 𝕟𝕒𝕔𝕙 Ä𝕘𝕡𝕪𝕥𝕖𝕟

Diese Postkarte aus Kairo verschickt Paul Klee am 25. Dezember 1928 mit folgender Nachricht auf der Rückseite an seinen Sohn: „Mein lieber Felix, wie du siehst, bin ich am ersten Ziel. Cairo ist eine riesengrosse Stadt. Ich spazierte heute nach Kilometern, auch am Strom war ich, sehr grosser Eindruck! […]“
Über Jahrhunderte hinweg übte Ägypten eine Faszination aus. Das Land am Nil war besonders seit Napoleons Ägypten-Feldzug 1798 ein beliebtes Ziel für bürgerliche Bildungs- und Kulturreisende geworden. Die jahrtausendalte Kultur der alten Ägypter wurde in Deutschland in zahlreichen Ausstellungen vermittelt – nicht zuletzt seit dem herausragenden Fund der Büste der Nofretete im Jahr 1912, die im darauffolgenden Jahr nach Deutschland gebracht wurde.
Die Tunesienreise 1914 befeuerte Klees Interesse an Nordafrika und so zieht ihn auch seine zweite große Reise – nun nicht mehr am Beginn seiner Karriere stehend, sondern bereits etablierter Künstler und Lehrer am Bauhaus – in die Region. 28 Tage lang, während der Winterferien 1928/29, bereist er alleine und ohne viel Gepäck die Städte Kairo, Assuan, Luxor und Alexandria, um dort Architektur, Denkmäler, Landschaft, Farben und das gleißende Licht des Landes zu studieren.
Seine äußerst hohen Erwartungen scheinen sich jedoch nicht erfüllt zu haben, zumindest äußert er in seinen Briefen und Postkarten immer wieder Enttäuschung über die vorgefundene Architektur und Lebensbedingungen. Umso mehr begeistert ihn aber die Natur, an einer Stelle bezeichnet er das Land gar als eine „Menschenhölle im Pflanzenparadies“. Wie sich diese Eindrücke in seinen Werken wiederfinden, sehen wir in den nächsten Folgen, wenn wir uns „Nekropolis“, „vermessene Felder“ und „Felsenkammer“ widmen. Stay tuned!

© Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Heute feiern wir den 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten mit der Vorstellung eines weniger bek...
08/05/2020

Heute feiern wir den 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten mit der Vorstellung eines weniger bekannten Aspekts des Kunsthändlers und Sammlers, auf den unser Museum zurückgeht. Heinz Berggruen verließ 1936 seine Geburtsstadt Berlin und emigrierte in die USA. Inzwischen amerikanischer Staatsbürger, wurde er Staff Sergeant in der US-amerikanischen Armee. Das Foto zeigt den damals 29-Jährigen in Uniform. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berggruen in Deutschland stationiert und schrieb Glossen für die Münchner Wochenzeitschrift "Heute".
"Das US-Außenministerium finanzierte uns. Wir hatten den Auftrag, die Entnazifizierung – ein häßliches Wort für einen sinnvollen Zweck – auf kulturellem Gebiet zu fördern. Ich war stolz auf meine Beiträge. [...] 1945 und 1946 waren nicht nur die Jahre des Umbruchs, sondern auch des langsamen Aufbruchs", erinnerte er sich 1998 an diese Zeit.

Berggruen stellte stets ein Zitat aus einer anderen Zeitung oder aus der Literatur seinen Glossen als Aufmacher voraus. Dies gab auch der Auswahl dieser Glossen, die 1998 im Sammelband "Abendstunden in Demokratie" erschienen, ihren Titel. Berggruen hatte eine seiner Glossen mit einer Anzeige begonnen, die 1945 in einer deutschen Regionalzeitung erschien: "Junge Dame, Büroangestellte, gibt Abendstunden in Demokratie nach sechs."

Bild: Heinz Berggruen als Staff Sergeant der amerikanischen Armee, 1943 / © Archiv Heinz Berggruen.

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟟: „ 𝕃𝕒𝕟𝕕𝕤𝕔𝕙𝕒𝕗𝕥 𝕚𝕟 𝔾𝕣ü𝕟“, 𝟙𝟡𝟚𝟚1920 wird Klees erste große Einzelausstellung...
03/05/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟟: „ 𝕃𝕒𝕟𝕕𝕤𝕔𝕙𝕒𝕗𝕥 𝕚𝕟 𝔾𝕣ü𝕟“, 𝟙𝟡𝟚𝟚

1920 wird Klees erste große Einzelausstellung in der Münchner Galerie Goltz ausgerichtet, im gleichen Jahr wird er von Walter Gropius an das Bauhaus in Weimar berufen, 1923 folgt die nächste große Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie im Kronprinzenpalais: Als Klee das Blatt „Landschaft in Grün“ fertigt, ist er ein steil aufstrebender Künstler.
Zu sehen ist auf den ersten Blick ein grün-brauner Fleckenteppich, bei genauerem Hinsehen lassen sich in dem Dickicht aber auch kleine Details wie Laub- und Nadelbäume sowie ein gut getarntes Häuschen mit Fenster erkennen. Davor malt Klee einen kleinen Garten mit Topfpflanzen und eine blaue Fläche, die an einen Teich erinnert, in dem sogar Seerosen zu schwimmen scheinen. Das Häuschen wirkt sehr isoliert, es ist ein sprichwörtliches „Haus im Grünen“. Wie ein Rahmen wird es umgrenzt von einem diffusen Fleckenwald, den Klee mit schneller Pinselführung immer weiter verschwimmen lässt. So entsteht ein Bild im Bild.
Wie das Aquarell „Landschaft in Blau“ (Folge 6) ist das Werk eine Farbstudie, in diesem Fall zu den vielen Abstufungen der Farbe Grün. Durch die Verwendung von Ölfarben wirkt dieses Blatt allerdings viel kräftiger und satter. Der Umgang mit Farbe und rechteckigen Formen geht zurück auf den 1914 bei der Tunisreise perfektionierten Stil, den Klee in „Landschaft in Grün“ auf eine nördliche Waldlandschaft ummünzt. Das zeigt ein weiteres Mal, wie nachhaltig die Tunisreise Klees Schaffen beeinflusst hat.

1929 tritt der Künstler seine Studienfahrt nach Ägypten an. In den nächsten Folgen widmen wir uns dieser zweiten Reise nach Nordafrika und sehen uns die Auswirkungen seiner Seherlebnisse des Landes am Nil auf sein Oeuvre genauer an.

Paul Klee, Landschaft in Grün, 1922, Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin /© Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jens Ziehe

Wusstet ihr, dass heute der Welttag des Tanzes ist? Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen euch das einzige Werk aus unse...
29/04/2020

Wusstet ihr, dass heute der Welttag des Tanzes ist? Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen euch das einzige Werk aus unserer Sammlung, das – theoretisch – "tanzen" könnte: Alexander Calders kinetische Skulptur von 1958.

Bild: Alexander Calder, Ohne Titel, 1958 / Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / © bpk / Museum Berggruen, Privatbesitz / Roman März / © Calder Foundation, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

26/04/2020
Klee in Nordafrika 3

In unserem dritten Video erläutert Kurator Gabriel Montua, wie unsere Ausstellung "Klee in Nordafrika" maßgeblich mithilfe eines Leihgabentauschs mit den K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zustande kam.

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟞: „ 𝕃𝕒𝕟𝕕𝕤𝕔𝕙𝕒𝕗𝕥 𝕚𝕟 𝔹𝕝𝕒𝕦“, 𝟙𝟡𝟙𝟟Im März 1916 wird der zu dieser Zeit 36 Jahre...
23/04/2020

🖼️ 𝕍𝕚𝕣𝕥𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖 𝕋𝕠𝕦𝕣: 𝕂𝕝𝕖𝕖 𝕚𝕟 ℕ𝕠𝕣𝕕𝕒𝕗𝕣𝕚𝕜𝕒, 𝔽𝕠𝕝𝕘𝕖 𝟞: „ 𝕃𝕒𝕟𝕕𝕤𝕔𝕙𝕒𝕗𝕥 𝕚𝕟 𝔹𝕝𝕒𝕦“, 𝟙𝟡𝟙𝟟

Im März 1916 wird der zu dieser Zeit 36 Jahre alte Paul Klee einberufen. Gleich zu Anfang des ersten Weltkriegs, im September 1914, fällt sein guter Freund August Macke, mit dem er im April desselben Jahres noch Tunesien bereiste. Er selbst muss glücklicherweise nicht an die Front und verbringt seinen Kriegsdienst vorwiegend auf Militärflugplätzen, oft im Büro. Er kann seine künstlerische Tätigkeit fortsetzen und sogar erste große Erfolge am Kunstmarkt erzielen: Herwarth Walden zeigt seine Werke in der berühmten Berliner Galerie „Der Sturm“, womit Klees Durchbruch als Künstler beginnt.
Auf der Tunisreise im Jahr 1914 fand Klee zu seinem neuen Umgang mit Farbe. Während er davor vor allem grafisch arbeitete, sind viele Werke danach malerischer. „Landschaft in Blau“ ist ein Beispiel dafür, es sprüht förmlich vor Farben – wenn auch in gedämpften Tönen, als hätten sich die stark verdünnten Aquarellfarben wie nächtlicher Nebel über die Häuserlandschaft gelegt und so die Szene in Blau getaucht. Die Perspektiven sind wild durcheinandergewürfelt, mal zeigt uns Klee die Häuser frontal, mal von links, mal von rechts. Es ist nicht einfach, sich diesen „Fleckrhythmus“, wie Klee es nennt, räumlich vorzustellen und dennoch gewinnen wir einen guten Eindruck von dieser dörflich wirkenden Umgebung mit den gepflasterten Straßen. Ein verheißungsvoll weiß leuchtender, vom Mond angestrahlter Bogen in der Bildmitte wirkt dabei wie das Tor in diese blaue Stadt.
In seinen Werken bildet Klee die Brutalität des Krieges und die extreme Ausnahmesituation nicht ab. So sind auch diesem kleinformatigen Aquarell die äußeren Umstände nicht direkt anzusehen. Lediglich die Abwesenheit jedes menschlichen Lebens sowie die scheinbar gerade aufziehenden schwarzen Gewitterwolken verleihen der Stadtansicht eine etwas unbehagliche Stimmung.
Stay tuned für Folge 7, in der wir uns Klees ebenso farbenprächtiger „Landschaft in Grün“ aus dem Jahr 1922 widmen!

Paul Klee, Landschaft in Blau, 1917, Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
© bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jens Ziehe

Adresse

Schloßstraße 1
Berlin
14059

U-Bahn U2 (Sophie-Charlotte-Platz) U-Bahn U7 (Richard-Wagner-Platz) S-Bahn S41, S42, S46 (Westend)

Allgemeine Information

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Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
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Our Story

Das Museum Berggruen ergänzt auf das Sinnfälligste die Sammlungen Klassischer Moderne der Neuen Nationalgalerie, vor allem mit seinen einzigartigen Werken von Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse und Alberto Giacometti. Es ist ebenso wie die gegenüberliegende Sammlung Scharf-Gerstenberg privater Sammelleidenschaft zu verdanken. Beide Ausstellungsorte der Nationalgalerie, der überdies die Häuser Alte Nationalgalerie, Neue Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin und Friedrichswerdersche Kirche angehören, sind in Charlottenburg zu finden.

Die Gebäude des Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg entstanden 1851 bis 1859 im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. Ihr Architekt Friedrich August Stüler entwarf später auch die Alte Nationalgalerie. Städtebaulich nehmen die klassizistischen Zwillingsbauten mit ihren Kuppeln Bezug auf das gegenüberliegende Schloss Charlottenburg und bilden den Auftakt zur Schloßstraße.

Die Funktion beider Häuser war gleichermaßen praktisch wie ästhetisch: Sie nahmen die Offizierkasernen der Gardes du Corps auf und lenkten gleichzeitig den Blick von den nahen Stallgebäuden ab. 1929 zog die "Polizeischule Charlottenburg" in den westlichen Stülerbau, in das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm 17 und in das Mannschaftsgebäude an der Schloßstraße 1a (dem heutigen Bröhan-Museum). 1937 wurde die Polizeischule zur "Führerschule der Sicherheitspolizei". Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurden beide Stülerbauten bis 1958 wiederhergestellt. Zwei Jahre später zog die Antikensammlung in das westliche der Häuser ein.

Als nach dem Mauerfall die Antikensammlung auf die Museumsinsel Berlin zurückkehren sollte, bot der damalige Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Wolf-Dieter Dube, dem Galeristen und Privatsammler Heinz Berggruen das Gebäude als Ausstellungsort für seine Kollektion an, die dieser den Staatlichen Museen zu Berlin 1995 als Leihgabe für zehn Jahre überließ. Die hierfür notwendigen Umbauten führte das Architekturbüro Hilmer & Sattler und Albrecht aus. Die Sammlung Berggruen, seit 2004 Museum Berggruen, entwickelte sich nach ihrer Eröffnung im September 1996 rasch zum Publikumsmagneten. 2000 konnte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Mitteln des Bundes und des Landes Berlin die Sammlung für die Nationalgalerie erwerben.

Nach dem Tod Heinz Berggruens 2007 erklärte sich seine Familie bereit, weitere Werke als Leihgabe zur Verfügung zu stellen und das Museum künftig durch eigene Erwerbungen zu ergänzen. Daraufhin erweiterte das Architekturbüro Kuehn Malvezzi bis 2013 das Museum um das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm und um einen hofseitig neu angelegten Skulpturengarten. Ein gläserner Gang verbindet nun die beiden historischen Gebäude miteinander.

Der Bettina Berggruen Garten ist zu den Besuchszeiten des Museums öffentlich zugänglich.

Hier geht’s zur Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/museum-berggruen/home.html

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The Museum Berggruen forms an ideal and natural complement to the collection of modern art held at the Neue Nationalgalerie, most particularly with its singular works by Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse, and Alberto Giacometti. Similar to the Sammlung Scharf-Gerstenberg located across from it, the museum owes its existence to a private individual’s passion for collecting art. Situated in Berlin-Charlottenburg in the west of the city, both exhibition venues belong to the Nationalgalerie and are joined by its other entities the Alte Nationalgalerie, Neue Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, and Friedrichswerdersche Kirche to form an organizational whole.

The buildings that currently house the Museum Berggruen and Sammlung Scharf-Gerstenberg were originally commissioned by King Friedrich Wilhelm IV. They took eight years to build and were completed in 1859. Their architect, Friedrich August Stüler, later went on to design the Alte Nationalgalerie. The twin buildings were designed in the Neoclassical style and were each crowned with a large cupola. They were conceived as a structural counterpoint to Schloss Charlottenburg on the opposite side of the road and flank the entrance to Schloßstraße.

Both buildings served a function that was as practical as it was aesthetic: they housed the officer barracks of the Gardes du Corps while at the same time diverting the view from the nearby stables. In 1929 the Charlottenburg police academy moved into the western Stülerbau, the adjoining commandant’s quarters at Spandauer Damm 17, and the legion’s quarters at Schlossstrasse 1a (now home to the Bröhan Museum). In 1937, the police academy became the 'Senior Academy for the Security Police'. After being severely damaged in the Second World War, Stüler’s buildings had to be extensively restored, with work completed in 1958. Two years later, the Antikensammlung moved into the western building.

Once it became clear that, as a consequence of the fall of the Berlin Wall, the Antikensammlung and its collection of Antique sculptures and artefacts would return to their original home, the Museumsinsel Berlin, the director-general of the Staatliche Museen zu Berlin at the time, Wolf-Dieter Dube, made an offer to Heinz Berggruen, gallerist and private collector, that he could use the newly vacant building as a place to exhibit his collection, which he then presented to the Staatliche Museen zu Berlin in 1995 as a ten-year loan. The architectural practice Hilmer & Sattler und Albrecht were then assigned the task of carrying out the necessary conversion work. Within months of its opening in September 1996, the Berggruen Collection, known from 2004 onwards as the Museum Berggruen, became a major attraction among the art-loving public. In the year 2000, the Stiftung Preussischer Kulturbesitz (Prussian Cultural Heritage) managed to purchase the collection for the Nationalgalerie with funding from the German government and the state of Berlin.

After the death of Heinz Berggruen in 2007, his family agreed to make further works available to the Nationalgalerie as loans and to continue supporting the museum with new accessions to the collection. With the family’s backing thus secured, Kuehn Malvezzi architects were commissioned to expand the museum to include the neighbouring building, the former commandant’s quarters on Spandauer Damm, and a newly landscaped sculpture garden to the rear of both properties. The newly expanded museum opened in 2013. A glass corridor now connects the two historical buildings.

The Bettina Berggruen Garden is accessible to the public during museum opening times.

Check out our website: https://www.smb.museum/en/museums-institutions/museum-berggruen/home.html

Foto: Das Museum Berggruen © Staatliche Museen zu Berlin / hc-krass.de

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Bemerkungen

Rude Bastard’s Free Tour Berlin ENGLISH & SPANISH The Politically incorrect tour of Berlin. Amazing, Informative and… full of bad language and bad taste jokes. Enjoy it! ENGLISH Tour: www.cyhitours.com/tours/english-tours/rude-bastards-tour-of-berlin/ SPANISH Tour: www.cyhitours.com/bastardos-de-berlin-free-tour-en-espanol/ Email: [email protected]
Beautiful and well organised museum. The staff very friendly. The audio guide, included in the entrance price, a must. I was surprised to find this museum with so many pieces by Picasso, Klee, Giacometti, Matisse... Highly recommended.
Rude Bastard’s Free Tour Berlin English & Spanish The Politically incorrect Tour of Berlin. Amazing, Informative...and full of bad language and bad taste jokes. Enjoy it!! Info & Dates & Reserves: www.freetour.com/berlin/berlin-free-walking-tour-cyhit Email: [email protected]
We plan to visit Berlin from October 7th-11th and was hoping to enjoy the Chagall exhibition at Berggruen. Unfortunately it seems impossible to buy tickets online for this exhibit. Are all the tickets sold out or is the exhibition no longer on display?