Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin Ein lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Gegenwart, Geschichte und Kultur in Deutschland.
(4305)

Wie hängen Asylpolitik und der europaweite Rechtsruck zusammen? Welche menschenrechtlichen Grundpfeiler bleiben in der e...
03/09/2026

Wie hängen Asylpolitik und der europaweite Rechtsruck zusammen? Welche menschenrechtlichen Grundpfeiler bleiben in der europäischen Asylpolitik erhalten? In der vierten Digital Lecture blicken Maximilian Pichl und Dinah Riese auf die Geschichte des Grundrechts auf Asyl, die Europäisierung des Asylsystems und das Nebeneinander von Liberalisierung und Abschottung.

In der vierten Digitalen Lecture sprechen Maximilian Pichl und Dinah Riese über aktuelle Entwicklungen, politische Strategien und gesellschaftliche Auswirkungen.

📅 Einfach kostenlos dazuschalten. Den Link findet ihr in den Kommentaren👇

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der taz statt.

Zukunftsmusik  #3: Alli Neumann live im JMB! Zwischen Pop, Haltung und kosmischer Energie: Am 8. September kommt Alli Ne...
02/09/2026

Zukunftsmusik #3: Alli Neumann live im JMB!

Zwischen Pop, Haltung und kosmischer Energie: Am 8. September kommt Alli Neumann in den Glashof des Jüdischen Museums Berlin. Mit starkem Songwriting, künstlerischer Eigenständigkeit und Songs über Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Wandel verspricht sie einen Konzertabend, der alles andere als gewöhnlich wird. ✨

Das Konzert ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 25. Geburtstag des JMB.

🎟️ Jetzt kostenlos anmelden – wir sehen uns im Glashof! Den Link findet ihr in den Kommentaren👇

Entdecken, gestalten, fragen, backen, zeichnen: Beim nächsten Familiensonntag im Jüdischen Museum Berlin gibt es für Kin...
01/09/2026

Entdecken, gestalten, fragen, backen, zeichnen: Beim nächsten Familiensonntag im Jüdischen Museum Berlin gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jede Menge zu erleben! ✨

Freut euch auf kreative Workshops, Comic-Zeichnen, Architektur zum Mitmachen, Fladenbrote aus dem Lehmbackofen und spannende Entdeckungstouren durch unsere Ausstellungen. Der Eintritt und die Angebote sind kostenfrei – einfach vorbeikommen und gemeinsam neugierig sein.

📅 So, 6. September 2026 | 10–18 Uhr
📍 Jüdisches Museum Berlin

Alle Informationen zum Programm findet ihr in den Kommentaren👇

« C’était une marche macabre. »„Es war ein Totenmarsch.“Andrzej ModrzewskiAm 1. September 1939 begann mit dem deutschen ...
01/09/2026

« C’était une marche macabre. »
„Es war ein Totenmarsch.“
Andrzej Modrzewski

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg.

Am selben Datum erinnern wir heute an den Beginn dieses Krieges und richten den Blick auf Polen – einen zentralen Ort für Claude Lanzmanns Auseinandersetzung mit dem Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden.

Anfang 1978 reiste Lanzmann erstmals nach Polen. Die Orte der Verfolgung und Vernichtung, von denen er zuvor aus Büchern, Akten und zahlreichen Gesprächen erfahren hatte, wurden für ihn unmittelbar erfahrbar. Die dabei entstandenen Tonaufnahmen dokumentieren Gespräche mit Zeitzeug*innen ebenso wie seine Eindrücke von den Ortsbegehungen.

Noch im selben Jahr kehrte Lanzmann nach Polen zurück und begann mit den Dreharbeiten für "Shoah".

Die Lanzmann-Aufzeichnungen machen diese frühen Tondokumente heute digital zugänglich. Sie lassen die Stimmen der Zeitzeug*innen und die Eindrücke Lanzmanns von den historischen Orten erneut hörbar werden.

🎧 Jetzt anhören – https://www.jmberlin.de/ausstellung-claude-lanzmann-die-aufzeichnungen

Die Ausstellung präsentiert Tonkassetten aus der Sammlung Lanzmann. Die Aufnahmen geben tiefen Einblick in Lanzmanns Recherche für seinen Film „Shoah“. Nach Ausstellungsende wird ab 12. April 2026 sukzessive ein Großteil der Ausstellungsinhalte online veröffentlicht (auch die in der Ausstell...

„Der kühnen Bahn nun folgen wir, die uns geführt Lasalle!“ — Am 31. August 1864 starb Ferdinand Lassalle im Alter von 39...
31/08/2026

„Der kühnen Bahn nun folgen wir, die uns geführt Lasalle!“ — Am 31. August 1864 starb Ferdinand Lassalle im Alter von 39 Jahren an den Folgen einer Duellverletzung. Als einer der Gründer des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins prägte der jüdische Politiker und Publizist die frühe Arbeiterbewegung und wurde nach seinem Tod zur Symbolfigur der Sozialdemokratie.

Die Porträtbüsten von Ferdinand Lassalle und Karl Marx aus Pressglas gehören zu den besonderen Objekten unserer Sammlung. Bei einer Führung durch die damalige Dauerausstellung anlässlich des zehnjährigen Museumsjubiläums stellte Gregor Gysi die beiden Büsten 2011 als seine Lieblingsobjekte vor. In der Lassalle-Büste steckt zudem eine kleine Spieluhr, die die „Marseillaise“ spielt.

🔎 Mehr über Ferdinand Lassalle und die Geschichte der beiden Büsten findet ihr in den Kommentaren.

📸Porträtbüste Ferdinand Lassalle, ca. 1883 - 1900, Pressglas, 25,5 x 14,8 x 9 cm; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. 2008/337/0, Foto: Roman März

Der September im Jüdischen Museum Berlin steht ganz im Zeichen von neuen Perspektiven! ✨Am 3. September eröffnen wir uns...
31/08/2026

Der September im Jüdischen Museum Berlin steht ganz im Zeichen von neuen Perspektiven! ✨

Am 3. September eröffnen wir unsere neue Ausstellung „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“ – und laden euch ein, gemeinsam mit uns neue künstlerische Wege in eine anders gedachte Gegenwart zu entdecken.

Auch danach erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm: Beim Familiensonntag könnt ihr die neue Ausstellung erkunden, bei „Zukunftsmusik #3“ sorgt Alli Neumann für Live-Musik und bei unseren Kurator*innenführungen erhaltet ihr besondere Einblicke in „Das Gegenteil von Jetzt“. Außerdem laden Workshops, öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung, die nächsten Digital Lecture und Veranstaltungen rund um Rosch ha-Schana und Jom Kippur zum Entdecken und Nachdenken ein.

Ein Monat voller Kunst, Musik, Begegnungen und Neuem. Wir freuen uns auf euch! 💛

Alle Termine und Infos findet ihr über den Link in Bio.

Können wir uns eine andere Gegenwart vorstellen? Eine bessere, ohne Krisen und Ängste? In der es neue Hoffnungen gibt un...
26/08/2026

Können wir uns eine andere Gegenwart vorstellen? Eine bessere, ohne Krisen und Ängste? In der es neue Hoffnungen gibt und Möglichkeiten? Was hindert uns daran? Was fehlt? Was ist schon da?

Das Jüdische Museum Berlin öffnet am 3. September die Ausstellung „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“. Zwölf internationale Künstler*innen erkunden die Frage, wie sich etwas Andres denken lässt, etwas Neues: ein besseres Leben für alle.

Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Der Eintritt ist frei. 🎉

Neben den Grußworten von Hetty Berg, Wolfram Weimer, Julia Friedrich und Shelley Harten erwartet euch ein DJ-Set von Josiane, Drinks und Essen im Museumsgarten sowie die Möglichkeit, die Ausstellung erstmals zu entdecken. 🍷

Kommt vorbei, tauscht euch aus und lasst uns gemeinsam darüber nachdenken, wie „das Gegenteil von Jetzt“ aussehen könnte.

Mit Arbeiten von Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat International, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf.

Mehr in den Kommentaren 👇

Was, wenn die Zukunft längst begonnen hat?In der aktuellen Folge des Monopol-Podcasts „Das Gegenteil von Jetzt – Es ist ...
25/08/2026

Was, wenn die Zukunft längst begonnen hat?

In der aktuellen Folge des Monopol-Podcasts „Das Gegenteil von Jetzt – Es ist schon mitten unter uns“ sprechen die beiden Kuratorinnen Julia Friedrich und Shelley Harten über die Ausstellung "Das Gegenteil von Jetzt" und darüber, wie sich Fragen von Gegenwart, Zukunft und gesellschaftlichem Wandel darin begegnen.

🎧 Hier geht’s zum Podcast: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-das-gegenteil-von-jetzt

MONOPOL - Magazin für Kunst und Leben

Mit „Das Gegenteil von Jetzt – Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“ zeigt das Jüdische Museum Berlin Werke, die aufrichten sollen.

25/08/2026

Wir eröffnen "Das Gegenteil von Jetzt" ✨

Können wir uns eine andere Gegenwart vorstellen? Eine bessere, ohne Krisen und Ängste? In der es neue Hoffnungen gibt und Möglichkeiten? Was hindert uns daran? Was fehlt? Was ist schon da?

Das Jüdische Museum Berlin öffnet am 3. September die Ausstellung „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“. Zwölf internationale Künstler*innen erkunden die Frage, wie sich etwas Andres denken lässt, etwas Neues: ein besseres Leben für alle.

📅 3. September 2026, ab 18:30 Uhr
📍 Jüdisches Museum Berlin
🎟️ Eintritt frei

Die Ausstellung ist vom 4. September 2026 bis 10. Januar 2027 zu sehen.

Mit Arbeiten von Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat International, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf.

Mehr Infos in den Kommentaren👇

25/08/2026

Am Bauhaus in Dessau wirkten und arbeiteten rund 200 Menschen mit jüdischer Identität.
Die Festebene des Bauhauses ist zwar kein klassischer jüdischer Ort, wie ihr sie sonst auf Jewish Places findet. Doch sie steht sinnbildlich für Austausch, Vielfalt und gemeinsames Gestalten.

Zu den jüdischen Künstler*innen am Bauhaus gehörte auch Marcel Breuer, einer der bedeutendsten Möbeldesigner seiner Zeit. In Dessau war er an der Gestaltung der Meisterhäuser beteiligt und stattete sie mit seinen ikonischen Stahlrohrmöbeln aus. Die ganze Geschichte von Marcel Breuer und den Meisterhäusern könnt ihr auf Jewish Places entdecken.

👉 Mehr dazu findet ihr in den Kommentaren!

Wir danken der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für die initiale Förderung der deutschlandweiten Bildungskampagne, der Evonik Stiftung für die technische und inhaltliche Weiterentwicklung sowie den Relaunch von Jewish Places und den FREUNDEN DES JMB für die Unterstützung der filmischen Arbeiten.

Stiftung Bauhaus Dessau

Adresse

LindenStr. 9-14
Berlin
10969

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+493025993300

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie