Anne Frank Zentrum

Anne Frank Zentrum www.annefrank.de Das Anne Frank Zentrum in Berlin ist Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam.

Das Zentrum rückt deutschlandweit die Erinnerung an Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch in den Blickpunkt. Dabei engagiert sich das Anne Frank Zentrum für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie und tritt Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegen. Das Anne Frank Zentrum zeigt die Ausstellung »Alles über Anne« in Berlin und führt Wanderausstellungsprojekte in ganz Deu

tschland durch; es entwickelt zeitgemäße Angebote zur Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen des Holocaust und bietet Projekttage, Seminare und Fortbildungen an. Die pädagogischen Angebote richten sich vor allem an Jugendliche. Sie können sich aktiv einbringen, werden sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und lernen, ihre Handlungsspielräume zu nutzen.

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Für den Umgang auf den Social Media Kanälen des Anne Frank Zentrums gibt es einige wenige, verbindliche Regeln, die unter https://www.annefrank.de/netiquette veröffentlicht sind.

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Was lässt sich aus Anne Franks Geschichte über Antisemitismus bis heute lernen? Am Sonntag gibt es eine Familienführung ...
18/06/2026

Was lässt sich aus Anne Franks Geschichte über Antisemitismus bis heute lernen? Am Sonntag gibt es eine Familienführung durch unsere Ausstellung »Alles über Anne«.

Unsere Ausstellung erinnert an Anne Frank und die Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie greift Themen auf, mit denen sich Anne Frank in ihrem Tagebuch auseinandersetzte und die bis heute aktuell sind. In der Führung werden Verbindungen zwischen Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen und Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen der Diskriminierung in der Gegenwart hergestellt. Die Führung richtet sich an Familien und ist für Jugendliche und Kinder ab 10 Jahren geeignet.

🕑 28.06.2026, 14-15 Uhr
📍 Anne Frank Zentrum, Ausstellung »Alles über Anne«
👉 Keine Anmeldung erforderlich

Tipp: Diese Führung findet immer am letzten Sonntag des Monats statt!

Kennst du schon die neue Videoreihe des Anne Frank Haus »Anne Frank was here«?Das Anne Frank Haus in Amsterdam hat die a...
16/06/2026

Kennst du schon die neue Videoreihe des Anne Frank Haus »Anne Frank was here«?

Das Anne Frank Haus in Amsterdam hat die achtteilige Serie »Anne Frank was here« auf YouTube veröffentlicht. Darin besucht Leyb Elias, Schauspieler*in, Aktivist*in und verwandt mit Anne Frank, die Orte, an denen Anne Frank einst war, und nimmt die Zuschauer*innen mit auf Annes Spuren.

Die Serie ist eine bewegende Reise voller besonderer Begegnungen und persönlicher Reflexionen, ergänzt durch historisches Filmmaterial.

Alle Folgen sind auf dem YouTube-Kanal des Anne Frank Haus abrufbar: https://www.youtube.com/playlist?list=PLDwwb2V397Q6UToz2eLa1SJE3FDMKTOUq

Bild: Leyb Elias im Anne Frank Haus © Anne Frank Stichting, Foto: Rosa Krastel


Anne Frank House

Am Geburtstag von Anne Frank haben wir heute in Berlin den diesjährigen Anne Frank Tag eröffnet. Rund 126.000 Schüler*in...
12/06/2026

Am Geburtstag von Anne Frank haben wir heute in Berlin den diesjährigen Anne Frank Tag eröffnet. Rund 126.000 Schüler*innen an 843 Schulen erinnern im Rahmen des bundesweiten Schulaktionstages gegen Antisemitismus und Rassismus an das jüdische Mädchen und die Verbrechen der Nationalsozialisten.

Wir danken den Schüler*innen der May-Ayim-Schule in Berlin sowie allen Schüler*innen bundesweit für ihr großes Engagement!

Im Rahmen des Anne Frank Tages setzen die Schüler*innen sich deutschlandweit mit Anne Franks Geschichte und dem Nationalsozialismus auseinander und entwickeln eigene Projekte. Sie realisieren unter anderem Film- und Kunstprojekte, Social Media Beiträge, Radiobeiträge, Quiz, Audio-Walks, Stadtspaziergänge, Stolpersteinführungen und -Putzaktionen, Ausstellungen, Lesungen und Workshops.

Der Anne Frank Tag stärkt Schüler*innen in ihrem Engagement für Demokratie und gegen Antisemitismus und Rassismus.

Unser Dank gilt insbesondere der »Zweitzeugin« Petra Rosenberg sowie der Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz Stefanie Hubig als Schirmherrin des Anne Frank Tages 2026. Vor Ort sprachen Monika Becker vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie Mira Woldberg, stellvertretende Botschafterin des Königreichs der Niederlande, und Veronika Nahm, Direktorin des Anne Frank Zentrums. Wir möchten allen sehr herzlich danken.

Wir danken außerdem allen Partner*innen, Förderer*innen und Unterstützer*innen, die den Anne Frank Tag ermöglicht haben.

Bilder: Anne Frank Tag 2026 © Anne Frank Zentrum, Fotos: Ruthe Zuntz

Heute ist der Geburtstag von Anne Frank. Sie wäre 97 Jahre alt geworden. Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 als Kind jüdi...
12/06/2026

Heute ist der Geburtstag von Anne Frank. Sie wäre 97 Jahre alt geworden.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Wegen des Antisemitismus und der schlechten Wirtschaftslage entschließen sich Otto und Edith Frank, Annes Eltern, 1933 nach Amsterdam zu ziehen. Während der deutschen Besatzung der Niederlande versteckte sich die Familie Frank gemeinsam mit vier weiteren Menschen vor den Nationalsozialisten in einem Amsterdamer Hinterhaus.

Bevor die Familie untergetauchte, bekam Anne Frank zum 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt. In den zwei Jahren im Versteck notierte Anne die Ereignisse im Hinterhaus, hielt ihre Gefühle und Gedanken fest und schrieb kleine Geschichten.

Am 13. Juni 1944 schrieb Anne über ihren Geburtstag: »Der Geburtstag ist wieder vorbei, jetzt bin ich also 15. Ich habe ziemlich viel bekommen: Die fünf Bände Springers Kunstgeschichte, eine Garnitur Unterwäsche, zwei Gürtel, ein Taschentuch, zwei Joghurts, ein Glas Marmelade, 2 Honigkuchen (klein), ein Pflanzenkundebuch von Vater und Mutter, ein Doubléarmband von Margot, ein Buch von den van Daans, Biomalz und Gartenwicken Dussel, Süßigkeiten Miep, Süßigkeiten und Hefte Bep, und als Höhepunkt das Buch ›Maria Theresia‹ und drei Scheiben vollfetten Käse von Kugler. Von Peter einen schönen Strauß Pfingstrosen.«

Nach der Entdeckung ihres Verstecks wurden Anne Frank und ihre Familie über Westerbork nach Auschwitz deportiert. Anne Frank starb im Februar 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren an den Folgen der Lagerhaft. Annes Vater, Otto Frank, überlebte als Einziger der Untergetauchten und veröffentlichte 1947 das Tagebuch seiner Tochter. Nach ihrem Tod wurde ihr Tagebuch weltberühmt und Anne zu einem der bekanntesten Opfer des Holocaust.

10/06/2026

Am Freitag eröffnen wir den diesjährigen Anne Frank Tag! Unser bundesweite Aktionstag an Schulen gegen Antisemitismus und Rassismus und für Vielfalt und Demokratie findet in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Auch in diesem Jahr verzeichnet er einen Anmelderekord: Über 840 Schulen mit circa 126.000 Schüler*innen beteiligen sich bundesweit. 🙌
 
Veronika Nahm, Direktorin des Anne Frank Zentrums, sagt: »Schüler*innen bekommen einen Auftrag, sich für Demokratie und Freiheit heute zu engagieren!«
 
Der Anne Frank Tag 2026 wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Schirmherrin ist die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig.
 
Video: Trailer Anne Frank Tag 2026 © Anne Frank Zentrum
 

Wir erinnern an Ruth-Judith und Hans Goslar. Am 9. Juni 2015 wurden zwei Stolpersteine für die Eltern von Hannah Pick-Go...
09/06/2026

Wir erinnern an Ruth-Judith und Hans Goslar. Am 9. Juni 2015 wurden zwei Stolpersteine für die Eltern von Hannah Pick-Goslar und Rachel Moses in Berlin verlegt. Hannah Pick-Goslar war eine enge Freundin von Anne Frank. Hannah wurde 1928 in Berlin geboren und war Jüdin. Sie starb am 28. Oktober 2022.

Als 1933 die N***s an die Macht kamen, emigrierte die Familie. Zuerst lebten sie in London, dann in Amsterdam. Dort wohnten sie in der Nachbarschaft der Familie Frank am Merwedeplein. Nach der Besatzung der Niederlande durch deutsche Truppen folgte 1943 die Deportation des Vaters und der Töchter in das Lager Westerbork und 1944 in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die Mutter war zuvor bei der Geburt des dritten Kindes gestorben. Am 25. Februar 1945 starb Hans Goslar aufgrund der katastrophalen Lebensbedingungen im KZ Bergen-Belsen. Die Töchter Hannah und Rachel überlebten die Lager.

Am letzten frei gewählten Berliner Wohnort der Familie in Berlin-Tiergarten, Große Querallee / Ecke Paul-Löbe-Allee, erinnern heute die beiden Stolpersteine an Ruth-Judith und Hans Goslar.

Bild: © Anne Frank Zentrum, Foto: Mandy Klötzer

📣 Jetzt zur Fachtagung des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus anmelden!Der Kooperationsverbund gegen Antisemitism...
08/06/2026

📣 Jetzt zur Fachtagung des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus anmelden!

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) veranstaltet eine bundesweite Fachtagung zum Thema „Historische Verantwortung und gesellschaftliche Relevanz – Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Gedenkstätten und Erinnerungsorten“.

Die Tagung bringt Akteur*innen aus den Bereichen Gedenkstättenarbeit, Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu analysieren und Perspektiven für den Umgang mit Antisemitismus an Erinnerungsorten zur NS-Geschichte, aber auch zu jüdischem Leben, zu diskutieren.

In Vorträgen und Workshops werden antisemitismuskritische Perspektiven sowie aktuelle Entwicklungen im Vorfallsgeschehen thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Arbeit von NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen und im ländlichen Raum.

📆 9.9.2026
📍 Alten Synagoge, Essen, NRW
🕑 9:30 bis 17 Uhr
👉 Anmeldung online möglich: https://kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de/veranstaltung/tagung-gedenkstaetten/

Die Fachtagung wird von uns zusammen mit dem Bundesverband RIAS e.V. durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. Die Tagung findet mit Unterstützung der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur statt.

Wir erinnern an Victor Kugler. Er wurde am 6. Juni 1900 geboren. Victor war ein Helfer der Familie Frank.Victor Kugler w...
06/06/2026

Wir erinnern an Victor Kugler. Er wurde am 6. Juni 1900 geboren. Victor war ein Helfer der Familie Frank.

Victor Kugler war Büroangestellter in der Firma von Anne Franks Vater Otto. Als die Familien Frank und van Pels im Hinterhaus 1942 untertauchten, versorgten Victor und weitere Helfer*innen die Untergetauchten. Oft brachte Victor ihnen Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem organisierte er Geld für Lebensmittel.

Victor folgte als Helfer seinem Ideal von Freundschaft. Dafür riskierte er harte Strafen. Am 26. Mai 1944 schrieb Anne Frank in ihr Tagebuch: »Kugler spür[t] am stärksten die Last, die wir ihnen machen, […] durch die kolossale Verantwortung für uns acht, eine Verantwortung, die ihm manchmal zu groß wird. Dann kann er fast nicht mehr sprechen vor unterdrückter Nervosität und Aufregung.«

Als Polizisten 1944 das Versteck entdeckten, verhafteten sie auch Victor. Er kam zuerst ins Gefängnis, anschließend ins Konzentrationslager Amersfoort. Dort musste er Zwangsarbeit leisten. Bei einem Angriff der Alliierten im März 1945 gelang ihm die Flucht. Victor kehrte nach Hause zurück und versteckte sich bis zum Kriegsende.

Bild: Porträt Victor Kugler, Fotosammlung Anne Frank Haus

Wir zeigen vom 3. bis zum 14. Juni die Wanderausstellung »›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte« in...
04/06/2026

Wir zeigen vom 3. bis zum 14. Juni die Wanderausstellung »›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte« in der Justizvollzugsanstalt Schwerte.

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit, in der sie gelebt hat. Darüber hinaus thematisiert sie aktuelle Fragen von Identität, Zugehörigkeit und verschiedenen Formen von Diskriminierung.

Im Vorfeld der Ausstellung werden engagierte Inhaftierte zu Peer Guides ausgebildet. Während der Laufzeit begleiten sie Mitgefangene sowie Mitarbeiter*innen der JVA durch die Ausstellung. Ziel ist es, den Dialog zu fördern und Vorurteile abzubauen. Die Peer Guides vermitteln dabei nicht nur Wissen, sondern stärken auch ihre sozialen Kompetenzen.

»›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte« in der JVA Schwerte
📆 3.6.-14.6.2026
📍 JVA Schwerte, Nordrhein-Westfalen
❗️Die Ausstellung ist nicht öffentlich zugänglich.

Am 3. Juni 1945 kam Anne Franks Vater, Otto, zurück in Amsterdam an. Er ist der Einzige der acht im Hinterhaus Untergeta...
03/06/2026

Am 3. Juni 1945 kam Anne Franks Vater, Otto, zurück in Amsterdam an. Er ist der Einzige der acht im Hinterhaus Untergetauchten, der den Holocaust überlebt hat. Seine Rückkehr in die Niederlande dauerte lange, gut vier Monate. Weil Otto diese Reise in einem Notizbuch festgehalten hat, wissen wir heute genau, welche Route er genommen hat.

Ab dem 6. September 1944 wurde Otto Frank im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz gefangen gehalten. In diesem Lager musste er Zwangsarbeit leisten, die ihn so schwächte, dass er zwei Monate später in der Krankenbaracke aufgenommen wurde. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager. Sie fanden dort 7.000 Gefangene vor, die alle sehr geschwächt waren. Otto wog nur noch 50 Kilogramm und blieb erstmal bis zum 5. März im Lager, um sich zu erholen.

Am 5. März 1945 trat Otto Frank mit anderen Überlebenden die Reise in die Niederlande an. Das war nicht leicht. Otto musste einen Umweg reisen, weil in Europa noch Krieg herrschte und an vielen Orten noch gekämpft wurde. Die Niederlande waren zu dieser Zeit weiterhin von den Deutschen besetzt. Auf dieser Karte seht ihr die Strecke von Otto Franks Rückkehr nach seiner Befreiung.

Adresse

Rosenthaler Straße 39
Berlin
10178

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4930288865600

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