Anne Frank Zentrum

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Anne Frank Zentrum www.annefrank.de Das Anne Frank Zentrum in Berlin ist Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam.

Das Zentrum rückt deutschlandweit die Erinnerung an Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch in den Blickpunkt. Dabei engagiert sich das Anne Frank Zentrum für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie und tritt Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegen. Das Anne Frank Zentrum zeigt die Ausstellung »Alles über Anne« in Berlin und führt Wanderausstellungsprojekte in ganz Deutschland durch; es entwickelt zeitgemäße Angebote zur Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen des Holocaust und bietet Projekttage, Seminare und Fortbildungen an. Die pädagogischen Angebote richten sich vor allem an Jugendliche. Sie können sich aktiv einbringen, werden sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und lernen, ihre Handlungsspielräume zu nutzen.

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Für den Umgang auf den Social Media Kanälen des Anne Frank Zentrums gibt es einige wenige, verbindliche Regeln, die unter https://www.annefrank.de/netiquette veröffentlicht sind.

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Im Rahmen unseres Projekts »Stimmen aus Plötzensee« haben Inhaftierte der JVA Plötzensee eine Tour über den Gedenkpfad d...
21/10/2026

Im Rahmen unseres Projekts »Stimmen aus Plötzensee« haben Inhaftierte der JVA Plötzensee eine Tour über den Gedenkpfad der Anstalt erarbeitet. Dafür haben sie sich intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinandergesetzt.

Mehrere Monate haben sich die Projektteilnehmer durch historische Quellen gearbeitet, den Ort auf Rundgängen erkundet, sich mit mehreren Biografien auseinandergesetzt und mit der Zeitzeugin Irene Bindel über ihren Vater gesprochen. Max Bindel war Jude und wurde im Oktober 1941 verhaftet und wegen Urkundenfälschung, Diebstahl und Hehlerei verurteilt. Er kam in das Strafgefängnis Plötzensee. Von dort ist er nie wieder zurückgekehrt und wurde später für tot erklärt.

Aktuell geben die Projektteilnehmer Touren über den Gedenkpfad der Anstalt, in der sie ihre Rechercheergebnisse weitergeben. Für die erfolgreiche Umsetzung erhielten die Teilnehmer eine Urkunde – überreicht von Irene Bindel.

Wir danken den engagierten Guides und der Zeitzeugin Irene Bindel sowie den Mitarbeiter*innen der JVA Plötzensee und allen Projektpartner*innen sehr herzlich!

Bilder: © Anne Frank Zentrum, Fotos: Gregor Zielke

Unsere Ausstellung ist zu Gast in der JVA Euskirchen! Bis zum 5. November zeigen wir dort die Wanderausstellung »›Lasst ...
20/10/2026

Unsere Ausstellung ist zu Gast in der JVA Euskirchen! Bis zum 5. November zeigen wir dort die Wanderausstellung »›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte« in der Justizvollzugsanstalt Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Die Wanderausstellung »›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte« thematisiert Anne Franks Biografie und die Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. Die Ausstellung geht auf aktuelle Fragen von Identität, Zugehörigkeit und gegenwärtige Formen von Antisemitismus und Diskriminierung ein.

Im Vorfeld der Wanderausstellung wurden engagierte Inhaftierte zu Peer Guides ausgebildet. Während der Laufzeit begleiten sie Mitgefangene sowie Mitarbeiter*innen der Anstalt durch die Ausstellung und beantworten Fragen. Ziel ist es, den Dialog zu fördern und Vorurteile abzubauen. Die Ausstellungsbegleiter*innen sollen dabei nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch ihre eigenen sozialen Kompetenzen stärken.

»›Lasst mich ich selbst sein.‹ Anne Franks Lebensgeschichte«
📆 17.10.-5.11.26
📍 Justizvollzugsanstalt Euskirchen
❗ Die Ausstellung ist nicht öffentlich zugänglich.

Bild: © Anne Frank Zentrum, Foto: Benjamin Jenak

Wie gelingt ein Umgang mit Antisemitismus im Hochschulalltag?An Universitäten und Hochschulen kommt es seit dem 7. Oktob...
19/10/2026

Wie gelingt ein Umgang mit Antisemitismus im Hochschulalltag?

An Universitäten und Hochschulen kommt es seit dem 7. Oktober 2023 vermehrt zu Antisemitismus. Beobachtet wird insbesondere eine stärkere Politisierung von Konflikten auf dem Campus sowie eine Zunahme antisemitischer Taten und Debatten im Hochschulkontext.

Der Umgang mit Antisemitismus an Hochschulen ist untrennbar mit ihrer Verantwortung verbunden, Wissenschaftsfreiheit und die Sicherheit aller Studierenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Wirksame Strategien setzen auf die Verankerung von Handlungsplänen und Etablierung notwendiger Rahmenbedingungen als auch auf die Stärkung von Ansprechpersonen. Zugleich ist die systematische Sensibilisierung verschiedener Gruppen ein zentraler Baustein, um Antisemitismus entgegenzuwirken.

🔗Das Arbeitspapier zum Umgang mit Antisemitismus an Hochschulen des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus steht online kostenlos zum Download bereit unter: https://kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de

Die Publikation richtet sich an Angehörige von Hochschulen in Forschung, Lehre und Verwaltung sowie die damit befasste Politik auf Landes- und Bundesebene und eine interessierte Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft.

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) besteht aus dem Anne Frank Zentrum, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS), dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Der Zusammenschluss ist ein Kooperationsverbund im Programmbereich Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bild: © Anne Frank Zentrum

Veranstaltungshinweis für Zittau und Umgebung!Am 6. November findet in Zittau im Rahmen der dortigen Lesenacht eine Lebe...
16/10/2026

Veranstaltungshinweis für Zittau und Umgebung!

Am 6. November findet in Zittau im Rahmen der dortigen Lesenacht eine Lebendige Bibliothek mit dem Titel »Seitenblicke – Ungehörte Geschichten und wiederentdeckte Erzählungen zu 1989/90« statt. Die Veranstaltung legt einen Fokus auf verschiedene Perspektiven rund um die Jahre 1989/90, die im öffentlichen Diskurs bisher oft ungehört blieben.

📆 6.11.26
🕔 ab 17 Uhr
📍 Kreismusikschule Dreiländereck, Zittau
👉 Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Die Lebendige Bibliothek wird veranstaltet von der Hillerschen Villa zusammen mit der AG Dialog Zittau und dem Anne Frank Zentrum.

Bild: © Anne Frank Zentrum, Foto: Christopher Folz

Wie kann Antisemitismus als strukturelles Problem innerhalb der Institution Schule verstanden und bearbeitet werden?Das ...
15/10/2026

Wie kann Antisemitismus als strukturelles Problem innerhalb der Institution Schule verstanden und bearbeitet werden?

Das Arbeitspapier „Antisemitismus an Schulen“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus beleuchtet strukturelle und institutionelle Herausforderungen und Problemlagen im Umgang mit antisemitischen Vorfällen und Gewalt sowie mit institutionellen und strukturellen Formen von Antisemitismus im Kontext Schule. Wirksame Prävention und Intervention erfordern eine abgestimmte Strategie, die das Ineinandergreifen unterschiedlicher Ebenen und die Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen berücksichtigt.

🔗 Das Arbeitspapier zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus steht online kostenlos zum Download bereit unter: https://kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de

Die Publikation richtet sich an Fachkräfte wie Lehrkräfte, Schulleitungen, Mitarbeiter*innen an Ausbildungsinstituten für Lehrkräfte sowie die damit befasste Politik wie Landesbildungsministerien, Verwaltungen sowie eine interessierte Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft.

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) besteht aus dem Anne Frank Zentrum, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS), dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Der Zusammenschluss ist ein Kooperationsverbund im Programmbereich Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bild: © Anne Frank Zentrum

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) hat vier neue Arbeitspapiere zum Umgang mit Antisemitismus im berufl...
13/10/2026

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) hat vier neue Arbeitspapiere zum Umgang mit Antisemitismus im beruflichen und institutionellen Kontext veröffentlicht.

Die Arbeitspapiere bieten einen Überblick über Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit Antisemitismus in den Feldern Schule, NS-Gedenkstätten, Justiz und Strafvollzug sowie Hochschule. Sie richten sich an Fachkräfte, Politik, Verwaltung und eine interessierte Öffentlichkeit. Ziel ist es, Impulse für eine antisemitismuskritische Weiterentwicklung vorhandener Strukturen und Angebote zu geben.

🔗Kostenloser Download unter: https://kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) besteht aus dem Anne Frank Zentrum, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS), dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Der Zusammenschluss ist ein Kooperationsverbund im Programmbereich Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bild: © Anne Frank Zentrum

Am 25. Oktober gibt es eine Familienführung durch unsere Ausstellung »Alles über Anne«.Unsere Ausstellung erinnert an An...
12/10/2026

Am 25. Oktober gibt es eine Familienführung durch unsere Ausstellung »Alles über Anne«.

Unsere Ausstellung erinnert an Anne Frank und die Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie greift Themen auf, mit denen sich Anne Frank in ihrem Tagebuch auseinandersetzte und die bis heute aktuell sind. In der Führung wird eine Verbindung zwischen Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen und Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen der Diskriminierung in der Gegenwart hergestellt. Die Führung richtet sich an Familien und ist für Jugendliche und Kinder ab 10 Jahren geeignet.

🕑 25.10.2026, 14-15 Uhr
📍 Anne Frank Zentrum, Ausstellung »Alles über Anne«
👉 Keine Anmeldung erforderlich

Tipp: Diese Führung findet immer am letzten Sonntag des Monats statt.

Heute jährt sich der antisemitische und rassistische Anschlag von Halle zum siebten Mal. Am 9. Oktober 2019 versuchte ei...
09/10/2026

Heute jährt sich der antisemitische und rassistische Anschlag von Halle zum siebten Mal.

Am 9. Oktober 2019 versuchte ein bewaffneter Rechtsextremist am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur in die Synagoge von Halle einzudringen, um die dort versammelten Betenden zu ermorden. Er scheiterte. Während seiner anschließenden Flucht erschoss der Attentäter die 40-jährige Passantin Jana L. und tötete in dem Imbiss Döner-Kiez den 20-jährigen Kevin S., zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Wir sind in Gedanken bei den Opfern, den Betroffenen und ihren Angehörigen.
Der Jahrestag muss uns als Gesellschaft mahnen, uns tagtäglich gegen Antisemitismus zu positionieren und zu engagieren.

Heute jährt sich der terroristische Angriff der Hamas auf die Menschen in Israel zum dritten Mal.  Wir sind in Gedanken ...
07/10/2026

Heute jährt sich der terroristische Angriff der Hamas auf die Menschen in Israel zum dritten Mal.
 
Wir sind in Gedanken bei den Opfern des Terrorangriffs, ihren Familien und Freund*innen sowie bei allen Menschen in der Region, die bis heute unter den Auswirkungen des Terrorangriffs und des darauffolgenden Krieges in Gaza leiden.
 
Der 7. Oktober war für viele Jüdinnen und Juden eine Zeitenwende. In Deutschland und in anderen Ländern weltweit haben antisemitische Anfeindungen und Gewalt stark zugenommen.
 
Heute beginnen die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Sie werden von der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum organisiert. Mach auch du mit – nimm an Veranstaltungen in deiner Nähe teil und komm ins Gespräch!
 

Jetzt zum Webinar zur Bildungsplattform SHOAH STORIES anmelden!Wie können Kurzvideos für die Holocaust Education im Unte...
06/10/2026

Jetzt zum Webinar zur Bildungsplattform SHOAH STORIES anmelden!

Wie können Kurzvideos für die Holocaust Education im Unterricht genutzt werden? In einer Online-Fortbildung stellen wir Lehrkräften und Bildungsfachkräften die digitale Bildungsplattform SHOAH STORIES vor und zeigen ihnen, wie sich Kurzvideos und pädagogische Materialien in die eigene Unterrichtspraxis eingebunden werden können.

Dabei geht es auch um die Frage, welche Chancen und Herausforderungen Social-Media-Formate für die historisch-politische Bildung mit sich bringen und wie sie genutzt werden können, damit junge Menschen sich mit der Geschichte des Holocaust auseinandersetzen.

👉www.shoahstories.video

📆 20.10.26
🕕 16-17:30 Uhr
🌐 online, via Zoom
📧 Anmeldung erforderlich unter www.annefrank.de/termine. Die Teilnahme ist kostenlos.

Du kannst an diesem Termin nicht teilnehmen? Weitere Termine finden statt am: 24.11. und 15.12.2026, jeweils von 16 bis 17:30 Uhr.

Adresse

Rosenthaler Straße 39
Berlin
10178

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4930288865600

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