Stiftung Berliner Mauer

Stiftung Berliner Mauer Informationen in Leichter Sprache: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/leichte-sprache-314.html Bitte beachtet folgende Verhaltensregeln:

1. Vielen Dank!

Zur Stiftung gehören die Standorte Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die Gedenkstätte Günter Litfin im Wachturm der ehemaligen Führungsstelle der DDR-Grenztruppen am Kieler Eck, das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt, sowie die East Side Gallery, das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer zwischen dem Berlin

er Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Außerdem ist die Stiftung Berliner Mauer damit beauftragt einen neuen Erinnerungsort für den Checkpoint Charlie zu konzipieren. Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung als Teil der Auswirkung der Teilung Deutschlands und des Ost-West-Konfliktes im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, ihre historischen Orte zu bewahren und ein würdiges Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen. Die Stiftung Berliner Mauer ist eine Stiftung nach dem Öffentlichen Recht. NETIQUETTE
Die Stiftung Berliner Mauer steht für einen offenen Dialog über Geschichte, Erinnerung und Demokratie. In unseren digitalen Räumen erwarten wir einen respektvollen Umgang. Respektvoll und verantwortungsvoll
Begegnen Sie anderen höflich und sachlich – auch bei unterschiedlichen Meinungen, ohne:
• Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder andere menschenverachtende Aussagen
• Beleidigungen, Drohungen oder Aufrufe zu Gewalt
• Kriminelle, radikale, verfassungsfeindliche, pornographische, verunglimpfende oder sonstige rechtswidrige
Inhalte

2. Die Würde der Opfer achten
Die Stiftung erinnert an die Todesopfer der Berliner Mauer und setzt sich für die Erinnerung an diese Personen ein. Kommentare, die das Andenken der Opfer verletzen, ihr Leid verharmlosen oder relativieren, werden nicht geduldet. Dies gilt auch für Relativierungen, zynische Bemerkungen oder die Leugnung historischer Fakten.

3. Sachlich bleiben
Kritik ist willkommen, sofern sie konstruktiv und sachlich formuliert ist. Unterstellungen, Verschwörungserzählungen und unbelegte Behauptungen sind unerwünscht.

4. Beim Thema bleiben
Beziehen Sie sich auf das Thema des jeweiligen Beitrags. Werbung, Spam oder themenfremde Inhalte werden entfernt.

5. Persönlichkeitsrechte wahren
Veröffentlichen Sie keine privaten Informationen, weder Ihre eigenen noch die anderer Personen.

6. Urheberrecht beachten
Beim Teilen von Inhalten Dritter bitte die Quelle angeben und auf das Urheberrecht achten. Bei Verstößen behalten wir uns das Recht vor Kommentare zu löschen oder die Kommentarfunktion für einzelne Beiträge zu deaktivieren. Bei wiederholten Verstößen können wir einzelne Nutzerinnen und Nutzer sperren.

Ab sofort ist die Videoinstallation „Generation 75 – Mit 14 ins neue Deutschland“ bei uns zu sehen! 🎥📍 Studio im Foyer, ...
02/09/2026

Ab sofort ist die Videoinstallation „Generation 75 – Mit 14 ins neue Deutschland“ bei uns zu sehen! 🎥

📍 Studio im Foyer, Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
📅 1. September – 13. Dezember 2026

Neun Menschen, alle 1975 geboren, erzählen ihre persönlichen Geschichten. Sie wuchsen in der DDR und der Bundesrepublik auf – in zwei unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Systemen. Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, waren sie 14 Jahre alt.

Eine Videoinstallation von .film und dem Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung. In Kooperation mit dem Koordinierenden Zeitzeugenbüro und dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL).

Gefördert durch die

Tag des offenen Denkmals 2026 🏛️Am 12. & 13. September könnt ihr unsere spannenden Orte und Geschichten rund um die Berl...
01/09/2026

Tag des offenen Denkmals 2026 🏛️
Am 12. & 13. September könnt ihr unsere spannenden Orte und Geschichten rund um die Berliner Mauer entdecken – hier unser Programm:

📅Samstag, 12. September
• Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin, Führung, 11 Uhr
• Live Speaking an der Gedenkstätte Günter Litfin, 11:30 Uhr
• Kreativwerkstatt, 14 Uhr

📅Sonntag, 13. September
• Unterbrochene Netzwerke, Führung, 11 Uhr
• Ankommen damals und heute, Führung, 14 Uhr
• Restaurierung zwischen Natur und Geschichte, Führung, 15 Uhr
• Die East Side Gallery bewahren, Führung, 15 Uhr

Freier Eintritt, Programm und Anmeldung: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/besuch/programm

25/08/2026

65. Todestag von Günter Litfin 🕯

Am 24. August 2026 jährte sich zum 65. Mal der Todestag von Günter Litfin. Er war das erste Todesopfer der Berliner Mauer, das durch Schüsse ums Leben kam. Aus diesem Anlass fand gestern an der Gedenkstätte Günter Litfin in der Kieler Straße eine Gedenkveranstaltung statt. Im Anschluss wird die Ausstellungsintervention „11 Tage im August“ mit Manga-Comics eröffnet, die im Rahmen eines Ferienworkshops der Stiftung Berliner Mauer und der Jugendkunstschule Pankow entstanden ist.

In einer fünftägigen Workshopwoche setzten sich Jugendliche aus Berlin und Brandenburg mit der Lebensgeschichte Günter Litfins und den Folgen des Mauerbaus auseinander. Auf Grundlage historischer Fotografien, Videos und Zeitzeugenberichte entwickelten sie eigene Manga-Geschichten, die sich mit der Vergangenheit ebenso wie mit der Frage beschäftigen, was hätte sein können.

📅Die Ausstellungsintervention ist noch bis zum 5. Oktober 2026 zu sehen. Die Gedenkstätte ist samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Einladung: Bedrohtes Begehren – Queeres Leben im geteilten Berlin 1945–1970📅27. August 2026, 18:30 Uhr📍Gedenkstätte Berl...
24/08/2026

Einladung: Bedrohtes Begehren – Queeres Leben im geteilten Berlin 1945–1970

📅27. August 2026, 18:30 Uhr
📍Gedenkstätte Berliner Mauer
📚Lesung und Gespräch mit Dr. Andrea Rottmann

Wie veränderte der Bau der Berliner Mauer das Leben queerer Menschen in Ost- und West-Berlin? Die Mauer trennte nicht nur eine Stadt, sondern auch queere Räume, Paare, Freundschaften und grenzüberschreitende Kontakte.
Bei der Veranstaltung stellt Dr. Andrea Rottmann ihr Buch „Bedrohtes Begehren. Queeres Leben im geteilten Berlin, 1945–1970“ vor. In der anschließenden Lesung und im Gespräch geht es um den Alltag queerer Menschen im geteilten Berlin, die Erinnerung an Günter Litfin und die Frage, wie queere Lebensgeschichten im öffentlichen Gedenken sichtbar werden. Nach einer Begrüßung durch Cornelia Thiele, Kuratorin für Sammlung und Archiv, moderiert Dr. Sarah Bornhorst, Kuratorin für Zeitzeugenarbeit und Oral History, das Gespräch.

In Kooperation mit dem BeBra Wissenschaft Verlag
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: https://t1p.de/idhgo

Einladung „11 Tage im August“ 📅Gedenkveranstaltung und  Ausstellungintervention mit Manga-Comics24. August, 17 Uhr | Ged...
18/08/2026

Einladung „11 Tage im August“ 📅
Gedenkveranstaltung und Ausstellungintervention mit Manga-Comics
24. August, 17 Uhr | Gedenkstätte Günter Litfin

Eine aufregende Woche im Manga-Mauer-Ferienworkshop mit der liegt hinter uns: Fünf Tage lang haben sich sieben Jugendliche aus Berlin und Brandenburg mit der Lebensgeschichte von Günter Litfin und den Auswirkungen des Mauerbaus auseinandergesetzt. ✏🎨

Mit historischen Fotos, Videos und O-Tönen näherten sie sich den „11 Tagen im August“, besuchten den Gedenkstein für Günter Litfin und entwickelten eigene Manga-Geschichten. Die entstandenen Mangas zeigen wir nun bis zum Ende des Jahres als Ausstellungsintervention in der Gedenkstätte Günter Litfin.

📷 Anja Bellmann

Heute wurde das Mauerbild „Hands“ an der East Side Gallery erneut konserviert 🖌👩‍🎨Als letztes Original ist der Erhalt vo...
11/08/2026

Heute wurde das Mauerbild „Hands“ an der East Side Gallery erneut konserviert 🖌👩‍🎨

Als letztes Original ist der Erhalt von „Hands“ eine besondere denkmalpflegerische Aufgabe. Die schottische Künstlerin Margaret Hunter und der Künstler Peter Russell erschufen das Kunstwerk bereits im Sommer 1990.

Die Spuren der vergangenen Jahrzehnte sind am Werk deutlich sichtbar. Mit der großzügigen Unterstützung der konnten wir „Hands“ nun erneut konservatorisch bearbeiten und seinen Zustand sichern.
So bleibt das Mauerbild auch für zukünftige Generationen erhalten und erfahrbar.

Helfen sie die East Side Gallery zu erhalten: https://sbm.gomus.de/widget/v1/donations/new?donation_campaign_id=3

📷 Stiftung Berliner Mauer, Foto: Anna von Arnim-Rosenthal

65 Jahre Mauerbau – Programm an unseren historischen StandortenMit einer Ausstellung, einer Installation und einem koste...
29/07/2026

65 Jahre Mauerbau – Programm an unseren historischen Standorten

Mit einer Ausstellung, einer Installation und einem kostenfreien Sonderprogramm am Brandenburger Tor erinnern die Stiftung Berliner Mauer und vom 13. bis 16. August an den Bau der Berliner Mauer vor 65 Jahren.

Darüber hinaus erwarten euch an den historischen Orten der Stiftung zahlreiche Führungen, Live Speaking, Musik und Kreativangebote. Einige Highlights des Programms stellen wir euch hier vor. 🗯🎨

Mehr Informationen und alle Angebote

22/07/2026

Heute wurde der Roggen auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Kapelle der Versöhnung zum 21. Mal geerntet. 🌾 Das etwa 2.000 m² große Getreidefeld im ehemaligen Grenzstreifen ist ein bedeutender Teil der Gedenkstätte in der Bernauer Straße.

Der diesjährige Ernteertrag wird auf etwa 300 bis 400 Kilogramm geschätzt. Rund 60 Prozent davon werden zu Mehl verarbeitet, aus dem Brot und Brötchen entstehen, die an Besucherinnen und Besucher der Kapelle der Versöhnung ausgegeben werden. Seit 2006 betreut das Albrecht Daniel Thaer-Institut der Humboldt-Universität das Feld wissenschaftlich und übernimmt Pflege, Aussaat und Ernte. Zur Förderung der Biodiversität und zur Verbesserung der Bodenqualität wurde 2023 die insektenfreundliche Luzerne auf einem Teil des Feldes ausgesät, die dem Boden Stickstoff zuführt und ihn so auf natürliche Weise düngt. In diesem Jahr wurde wieder auf der gesamten Fläche Roggen gesät. Auf den Flächen, wo zuvor Luzerne wuchs, zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Roggenpflanzen – die Ernte fiel hier gut aus. Der Rest des Feldes blieb dagegen hinter den Erwartungen zurück: Die zehn Tage extreme Hitze im Juni waren verheerend, da sie die Pflanzen genau in der Kornfüllungsphase trafen und zu sehr kleinen, sogenannten Schmachtkörnern führten.

06/07/2026

Wie zieht eine Sammlung um? 📦
Wir ziehen dieses Jahr mit unserer Sammlung in ein neues Depot und dafür gibt es einiges vorzubereiten!

Jedes Objekt erhält ein neues Etikett mit Inventarnummer, Objektbezeichnung und QR-Code. Über den Code kann im neuen Depot der Standort des Objekts verwaltet werden. Außerdem verpacken wir alle Objekte neu. 🏷

Dabei zeigt sich immer wieder, wie vielfältig unsere Sammlung ist: von Fotobüchern der Evangelischen Seelsorge und aus privaten Konvoluten über Kunstwerke bis hin zu Objekten aus Marienfelde – etwa einem Teddybären aus dem Übergangswohnheim, einem Flurschild aus dem Übergangswohnheim oder einem Stempel aus dem Notaufnahmeverfahren. 🖼🧸

Adresse

Bernauer Straße 111/119
Berlin
13355

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