Stiftung Berliner Mauer

Zur Stiftung gehören die Standorte Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die Gedenkstätte Günter Litfin im Wachturm der ehemaligen Führungsstelle der DDR-Grenztruppen am Kieler Eck sowie die East Side Gallery, das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Zweck der S

tiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung als Teil der Auswirkung der Teilung Deutschlands und des Ost-West-Konfliktes im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, ihre historischen Orte zu bewahren und ein würdiges Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen. Die Stiftung Berliner Mauer ist eine Stiftung nach dem Öffentlichen Recht.

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an René Groß...
23/11/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an René Groß erinnert, der am 21. November 1986 an der Sektorengrenze zwischen Berlin-Treptow und Berlin-Neukölln erschossen wurde.
Am 20. November 1986 verabschiedet sich René Groß von seiner Frau und entwendet zusammen mit Manfred Mäder einen LKW mit einem Hebebühnenaufbau in Berlin. Sie rasen am frühen Morgen des nächsten Tages mit hoher Geschwindigkeit auf die Grenze zwischen den Stadtteilen Treptow und Neukölln zu. Die Männer durchbrechen ein Grenztor und den Signalzaun, aber werden von Grenzsoldaten und Wachtürmen beschossen. René Groß sucht Schutz unter dem LKW, wird jedoch durch einen Kopfschuss getötet, während Manfred Mäder schwer verletzt wird. Am Morgen des 21. November 1986 hört die Frau von René Groß aus dem Westradio von einem missglückten Fluchtversuch im Grenzbereich zwischen Treptow und Neukölln. Sie ahnt, dass es sich um ihren Mann handeln könnte.

Jahre später wird der Todesschütze von Manfred Mäder wegen Totschlags zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt, aber der Schütze von René Groß bleibt unbekannt.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/t1dga
The whole story in English: https://t1p.de/nve5j

21/11/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE


Dieter D. überwandt am 21. November 1966 die ersten Sperrzäune, wurde dabei von Grenzsoldaten beobachtet und wegen seines Fluchtversuchs verhaftet.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/q17nu
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/5jqr5

Dieter D. überwandt am 21. November 1966 die ersten Sperrzäune, wurde dabei von Grenzsoldaten beobachtet und wegen seines Fluchtversuchs verhaftet.

UNSERE GÄSTE ZEICHNEN // OUR VISITORS DRAWIn der Dauerausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer erhalten alle die Mögl...
17/11/2023

UNSERE GÄSTE ZEICHNEN // OUR VISITORS DRAW

In der Dauerausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer erhalten alle die Möglichkeit, ihre Eindrücke und Gedanken in Wort und Bild festzuhalten, die wir gerne an dieser Stelle mit euch teilen.

GEDENKVERANSTALTUNG ZUM 34. JAHRESTAG DES MAUERFALLSIn der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße wurde heut...
09/11/2023

GEDENKVERANSTALTUNG ZUM 34. JAHRESTAG DES MAUERFALLS

In der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße wurde heute bei der zentralen Gedenkveranstaltung an den 34. Jahrestag des Mauerfalls erinnert. Als Gäste waren Ihre Königlichen Hoheiten Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner vor Ort, sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und Vertreterinnen und Vertretern der Opferverbände. Aus Frankreich, Norwegen und Deutschland nahmen über 400 Jugendliche teil, die sich mit Statements zum historischen Datum beteiligten. Es sprachen außerdem Hildigund Neubert, Vorsitzende des Bürgerbüro e.V. und Helga Arntzen, die mit der von ihr gegründeten Organisation Aktive Fredsreiser – Travel for Peace Friedensreisen in verschiedene Länder Europas organisiert.

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Lothar He...
07/11/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Lothar Henning erinnert, der am 5. November 1975 an den Folgen der Schussverletzung gestorben ist.
Am 4. November 1975 ereignete sich in Sacrow, in der Nähe von Potsdam, ein tragischer Vorfall in einer streng überwachten Grenzregion. An diesem Tag wurde Flüchtlingsalarm ausgelöst, und zusätzliche Grenzposten waren im Einsatz, um einen mutmaßlichen flüchtigen sowjetischen Soldaten zu suchen. Lothar Hennig, der zuvor Kontakte zu Grenzern und der Staatssicherheit unterhielt, war an diesem Abend alkoholisiert von einem Treffen mit seinem Stasi-Führungsoffizier in Potsdam zurückgekehrt. Als er aus dem Bus ausstieg, lief er wie gewohnt etwa 400 Meter zu seinem Elternhaus. Ein aufmerksamer Grenzposten rief ihm zu, stehen zu bleiben. Dies führte angeblich zu einem Warnschuss des Postens, der Hennig entweder durch eine abgefälschte Kugel oder eine zweite Kugel in den Rücken traf. Die genauen Umstände der Schussabgabe blieben unklar, da es keine ausführliche Untersuchung gab. Hennig erlitt schwere innere Blutungen und wurde erst etwa eine Stunde später von einem Arzt behandelt, der seinen Tod im Armeelazarett Drewitz feststellte.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/fx3cb
The whole story in English: https://t1p.de/50rmb

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Cengaver ...
31/10/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Cengaver Katrancı erinnert, der am 30. Oktober 1972 an der Sektorengrenze zwischen Berlin-Kreuzberg und Berlin-Friedrichshain ertrunken ist.

Der achtjährige türkische Schüler spielt um 13 Uhr mit einem Freund in der Nähe der Oberbaumbrücke am Kreuzberger Gröbenufer. Plötzlich verliert Cengaver Katrancı das Gleichgewicht und stürzt ins Wasser. Sein Freund sucht sofort Hilfe und findet einen Angler, welcher zur Unglückstelle eilt. Als er beginnt sich zu entkleiden, wird ihm bewusst, dass die Spree hier zu Ost-Berlin gehört und dass er bei einem Rettungsversuch riskiert von den DDR-Grenzposten erschossen zu werden. Er springt nicht hinterher. Am Ufer werden Menschen Zeugen einer beschämenden Hilflosigkeit. Fast eineinhalb Stunden hat die West-Berliner Polizei mit den Grenztruppen verhandelt, aber sie dürfen nicht eingreifen.
Gegen 14.30 Uhr trifft ein Ost-Berliner Rettungsboot ein und ein Taucher zieht das tote Kind in Ufernähe aus dem Wasser. Der Junge könnte übergeben werden, doch der Taucher schwimmt nicht die zwei Meter zum West-Berliner Ufer, sondern zurück zum Boot der Grenztruppen. Jede Bewegung des Tauchers zum Westufer hin hätte von den Grenzern als Fluchtversuch gewertet werden können.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/1ixc7
The whole story in English: https://t1p.de/bzqb1

28/10/2023


❔ Warum standen sich amerikanische und sowjetische Panzer heute vor 62 Jahren am gegenüber? Was war geschehen?

+++ Freitag, 27. Oktober 1961, 11:20 Uhr, Berlin-Kreuzberg +++ Ein Gullideckel öffnet sich mitten auf der Straße. Ein Ju...
27/10/2023

+++ Freitag, 27. Oktober 1961, 11:20 Uhr, Berlin-Kreuzberg +++
Ein Gullideckel öffnet sich mitten auf der Straße. Ein Junge, eine Frau und ein Mann steigen völlig verdreckt raus.

Heute vor 62 Jahren gelang Michael Synowzik mit seinem Vater und dessen Lebensgefährtin die Flucht von Ost- nach West-Berlin. Mehr als sieben Stunden hatten sie sich nachts durch die Abwasserkanäle unter dem Checkpoint Charlie gekämpft.

Seit zehn Wochen erzählen wir Michas bewegte Geschichte in Echtzeit per Messenger!
Willst Du ihn persönlich treffen? Dann sei am Sonntag, 29. Oktober 2023, um 15 Uhr dabei – live im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer oder im Livestream.

https://fb.me/e/5Y6Un5uf8

Foto 1: Michael Synowzik am Ausstieg seiner Kanalflucht, 2022
Foto 2: Micha am West-Berliner Flughafen Tempelhof kurz vor dem Abflug in die Bundesrepublik, 6.11.1961© Stiftung Berliner Mauer, Schenkung von Michael Synowzik
Foto 3: Bericht der West-Berliner Polizei, 27.10.1961© Polizeihistorische Sammlung Berlin

26/10/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE


Am 26. Oktober 1962 gelang kurz vor Mitternacht zwei jungen Männern Anfang zwanzig die Flucht über die Mauer des Sophienfriedhofs. Sie hatten die Unübersichtlichkeit des Friedhofsgeländes genutzt, um sich im Dunklen den Grenzsperren zu nähern. Von Grenzposten an der Ackerstraße 42 wurden sie erst bemerkt, als sie sich von einem Stacheldrahtverhau auf die Mauer schwangen. Beide Posten schossen; einer der Flüchtlinge wurde wahrscheinlich an der Hand verletzt. Ein Schuss schlug in die Pförtnerloge des Lazaruskrankenhauses ein. Die Flüchtlinge gelangten nach West-Berlin.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/31d3f
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/gcoza

Am 26. Oktober 1962 gelang kurz vor Mitternacht zwei jungen Männern Anfang zwanzig die Flucht über die Mauer des Sophienfriedhofs. Sie hatten die Unübersichtlichkeit des Friedhofsgeländes genutzt, um sich im Dunklen den Grenzsperren zu nähern. Von Grenzposten an der Ackerstraße 42 wurden sie e...

📅 AKTIONSWOCHENENDE MIT MICHAAm Samstag, 28. & Sonntag, 29. Oktober habt ihr die Möglichkeit euch auf die Spuren von Mic...
21/10/2023

📅 AKTIONSWOCHENENDE MIT MICHA

Am Samstag, 28. & Sonntag, 29. Oktober habt ihr die Möglichkeit euch auf die Spuren von Michas Flucht und der Geschichte des zu begeben: mit Sonderführungen und einem Gespräch mit dem "echten" Micha!

Sonntag, 29. Oktober, 15 Uhr
📅 Zeitzeugengespräch mit Michael "Micha" Synowzik
https://fb.me/e/5Y6Un5uf8

Samstag 28. Oktober 15, 16 Uhr
Sonntag, 29. Oktober, 11 Uhr
📅 Sonderführungen am
https://fb.me/e/5Y6Un5uf8

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Walter Ki...
18/10/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Walter Kittel erinnert, der am 18. Oktober 1965 zwischen Kleinmachnow und Berlin-Zehlendorf erschossen wurde.
Am Abend des 17. Oktober treffen der 22-jährige Walter Kittel und Eberhardt K. die Entscheidung nach West-Berlin zu flüchten. Gegen Mitternacht fahren sie in Richtung Kleinmachnow, wo Walter Kittel wohnt. Seit einiger Zeit beobachtet er den Grenzverlauf und weiß genau, an welcher Stelle die Flucht gewagt werden soll.
Um 2.45 Uhr dringen sie durch den Garten zum Hinterlandzaun vor und überwinden den Kfz-Sperrgraben in Richtung Grenzzaun. Doch sie werden von den Posten entdeckt und aufgefordert, zum Kolonnenweg zu kommen. Ihnen wird klar, dass die Flucht gescheitert ist. Es kommt zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der drei Schüsse auf ihre Füße abgefeuert werden. Eberhardt K. wird am Fuß getroffen und sie suchen Schutz im Graben. Eberhardt K. wird erneut getroffen und schwer verletzt. Der Kommandeur des Gruppenabschnitts wird aufmerksam und fordert die Flüchtlinge auf, den Graben zu verlassen. Walter Kittel folgt der Aufforderung, verlässt die Deckung des Grabens und wird aus einer Entfernung von ca. 15 Metern von 30 Schüssen getroffen. Er erliegt unmittelbar vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/3xm27
The whole story in English: https://t1p.de/xb3gj

Am Mittwoch bei uns in der Gedenkstätte Berliner Mauer 👇
09/10/2023

Am Mittwoch bei uns in der Gedenkstätte Berliner Mauer 👇

Ein Theaterstück in zehn Szenen

Ende Juli hat das kulturfachliche Dialogverfahren zum   begonnen. Über 350 Personen haben sich beteiligt – online, vor O...
07/10/2023

Ende Juli hat das kulturfachliche Dialogverfahren zum begonnen. Über 350 Personen haben sich beteiligt – online, vor Ort oder als eingeladene Expertinnen und Experten in Fachworkshops. Jetzt wollen wir Euch die ersten Zwischenergebnisse zeigen und mit Euch Ideen für den Erinnerungsort diskutieren!

Am 10. Oktober findet in Besucherzentrum der unsere öffentliche Präsentation statt. Hier könnt Ihr einen Einblick in unsere inhaltliche Arbeit für den neuen Erinnerungsort Checkpoint Charlie bekommen und Euch selbst in die Diskussion einbringen.

WANN
Dienstag, 10.10.2023, 18-20 Uhr
WO
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119

Zusammen mit der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt & der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen & Wohnen

PS: Ihr könnt Euch weiterhin bis zum 23.10. unter https://checkpointcharlie.mitdenken.online beteiligen.

06/10/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE


Grenzpolizisten nahmen am Abend des 6. Oktober 1961 Anita L. und Erna M. auf dem Dachboden des Hauses Swinemünder Straße 24 fest. Sie hatten sich mit einer Wäscheleine in den Westen abseilen wollen. Sie wurden an die Volkspolizei übergeben.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/7ne7l
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/7lndt

Grenzpolizisten nahmen am Abend des 6. Oktober 1961 Anita L. und Erna M. auf dem Dachboden des Hauses Swinemünder Straße 24 fest. Sie hatten sich mit einer Wäscheleine in den Westen abseilen wollen. Sie wurden an die Volkspolizei übergeben.

25/09/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE


Am 25. September 1961 wurde Wilfried K. gegen 1.15 Uhr unmittelbar an der Mauer in der Ackerstraße von Grenzsoldaten festgenommen. Beim Verhör durch die Volkspolizei gab er zu, dass er habe fliehen wollen.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/6jisp
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/v4do1

Im Neuen Berliner Kunstverein könnt ihr in der Ausstellung IF THE BERLIN WIND BLOWS MY FLAG. KUNST UND INTERNATIONALISIE...
22/09/2023

Im Neuen Berliner Kunstverein könnt ihr in der Ausstellung IF THE BERLIN WIND BLOWS MY FLAG. KUNST UND INTERNATIONALISIERUNG VOR DEM MAUERFALL die Installation von MADEYOULOOK sehen. Im "Non-Monuments Programme: Solidarität Edition" sind Teile unserer Zeitzeuginnen- und Zeitzeugeninterviews verarbeitet!

AKTUELLE STELLENAUSSCHREIBUNGENWir suchen zur Zeit:▶️ eine Referentin / einen Referenten (m/w/d) für Veranstaltungen und...
21/09/2023

AKTUELLE STELLENAUSSCHREIBUNGEN
Wir suchen zur Zeit:

▶️ eine Referentin / einen Referenten (m/w/d) für Veranstaltungen und Kommunikation
🖊 Vollzeit, unbefristet, E11 TV-L Berlin
📆 Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2023

▶️ Finanz- und Verwaltungsleitung (m/w/d)
🖊 Vollzeit, unbefristet, E11 TV-L Berlin
📆 Bewerbungsfrist: 25. September 2023

stiftung-berliner-mauer.de/de/ueber-uns/team

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Leo Lis e...
20/09/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Leo Lis erinnert, der am 20. September 1969 an der Sektorengrenze zwischen Berlin-Mitte und Berlin-Wedding erschossen wurde.

Am Abend des 20. September wollte der 45-jährige Leo Lis von Ost- nach West-Berlin flüchten. Im Bereich des Nordbahnhofs hatte er bereits mehrere Sperranlagen überwunden, als er am Alarmzaun von Grenzsoldaten entdeckt wurde. Ein Grenzposten verlässt den Turm, um ihn festzunehmen, kann ihn aber in der Dunkelheit nicht finden. Die Posten auf den zwei gegenüberliegenden Türmen sehen offenbar mehr, denn nun beginnt eine "wilde Schießerei", so dass der Posten im Grenzstreifen Deckung suchen muss. Auch auf einem der beiden Postentürme geht man in Deckung, als dieser versehentlich beschossen wird. "Feuer einstellen!", brüllt ein Grenzposten und bleibt ungehört. Andere Grenzer feuern weiter, bis der Flüchtling reglos liegen bleibt. Insgesamt 78 Schüsse werden auf ihn abgefeuert. Leo Lis wird von einem Brustdurchschuss lebensgefährlich verletzt; noch vor seinem Abtransport aus dem Grenzstreifen stellt ein Sanitäter seinen Tod fest.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/alyaj
The whole story in English: https://t1p.de/ggzid

AUSSTELLUNGSINTERVENTIONIn der Gedenkstätte Berliner Mauer ist bis zum 15. Oktober im Dokumentationszentrum noch die kün...
16/09/2023

AUSSTELLUNGSINTERVENTION

In der Gedenkstätte Berliner Mauer ist bis zum 15. Oktober im Dokumentationszentrum noch die künstlerische Ausstellungsintervention DER BERLINER MAUERBAU UND ICH zu sehen.

Welche Erinnerungen an Mauer und Teilung sind geblieben und was wollen junge Menschen heute über dieses Thema sagen? In einem Ferienworkshop gingen Jugendliche gemeinsam mit dem -Künstler Karsten Wenzel vom 17. bis 21. Juli 2023 auf Spurensuche in Berlin. Entstanden sind 20 Bilder, die ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken.

Der Malworkshop fand in Kooperation mit der Jugendkunstschule Pankow statt.

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Andreas S...
12/09/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Andreas Senk erinnert, der am 13. September 1966 in der Spree an der Sektorengrenze zwischen Berlin-Kreuzberg und Berlin-Friedrichshain ertrunken ist.

Der 13. September ist ein diesiger Spätsommertag. Am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr wird Andreas Senk am Kreuzberger Gröbenufer in die Spree gestoßen – von einem Spielgefährten, der erschrocken über seine Tat davonläuft. Als der Sechsjährige an dieser Stelle ins Wasser fällt, fällt er vom Westteil in den Ostteil der Stadt, denn die Spree gehört hier in ganzer Breite zum sowjetischen Sektor. Die Grenze wird nur vom Osten her als Staatsgrenze betrachtet und streng bewacht. Im Fokus der Grenzer steht die Ostseite. Vom Postenturm auf der ca. 200 Meter entfernten Oberbaumbrücke wird der Vorfall offenbar nicht bemerkt oder nicht als „Grenzverletzung" ernst genommen – auch nicht von den Booten der DDR-Grenzer, die auf der Flussmitte patrouillieren, etwa 80 Meter vom Westufer entfernt. Stundenlang geschieht nichts, um Andreas Senk zu retten oder zu bergen.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/yhxo0
The whole story in English: https://t1p.de/rhk3w

08/09/2023

A partir del 9 de noviembre, en nuestra sala de Castellana, 214, albergaremos la exposición "El muro de Berlín. Un mundo dividido" una muestra que trazará la escalada de este conflicto mostrando diferentes perspectivas de las experiencias vividas a cada lado del muro, con más de 500 objetos originales, material de archivo y múltiples testimonios de los testigos directos de la Berlín dividida.
Una exposición de Musealia en colaboración con la Stiftung Berliner Mauer (Fundación Muro de Berlín)

ℹ️ www.elmurodeberlin.com

El Muro de Berlín - Exposición

Dürfen wir vorstellen: Micha! Einmal 1961 mit 13 Jahren & heute! Wenn ihr Nachrichten von ihm erhalten wollt, könnt ihr ...
08/09/2023

Dürfen wir vorstellen: Micha! Einmal 1961 mit 13 Jahren & heute!

Wenn ihr Nachrichten von ihm erhalten wollt, könnt ihr euch jetzt anmelden:
📲 www.stiftung-berliner-mauer.de/micha

Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert, das von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur betreut wird.

Besucht eine unserer Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals!GEDENKSTÄTTE GÜNTER LITFINFÜHRUNG: Auf Spurensuche. Di...
07/09/2023

Besucht eine unserer Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals!

GEDENKSTÄTTE GÜNTER LITFIN
FÜHRUNG: Auf Spurensuche. Die Berliner Mauer entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtkanals,
📅 Sonntag, 10.9., 14 Uhr
📍 Treffpunkt: Gedenkstein für Günter Litfin am Alexanderufer (unter der Humboldthafenbrücke), Kieler Straße 2, 10155 Berlin

PARLAMENT DER BÄUME GEGEN KRIEG UND GEWALT
📅 Sonntag, 10.9.2023, 15 Uhr
FÜHRUNG: Energisch vorangetrieben

ERINNERUNGSSTÄTTE NOTAUFNAHMELAGER MARIENFELDE
📅 Samstag, 9.9.2023
11 Uhr, FÜHRUNG: Herum- und hereinspaziert
16.30 Uhr, PASTE-UP-FÜHRUNG: Here and Now
Treffpunkt: Foyer der Erinnerungsstätte, Marienfelder Allee 66-80,12277 Berlin
15-17 Uhr, Live-Speaking in der Ausstellung
14-18 Uhr, Gemeinsames Essen und Austausch an der "großen Tafel"

CHECKPOINT CHARLIE & GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER
⛔️ Diese Führungen sind leider bereits ausgebucht.

‼️Achtung: Spoileralarm‼️Bei rbbKultur hört ihr ein ausführliches Interview mit dem echten Micha. Er spricht über sein L...
05/09/2023

‼️Achtung: Spoileralarm‼️
Bei rbbKultur hört ihr ein ausführliches Interview mit dem echten Micha. Er spricht über sein Leben und verrät schon mehr zu seiner Flucht. Wenn ihr per Messenger folgt & euch noch überraschen lassen wollt: Vorsicht!

Als die Berliner Mauer am 13.08.1961 gebaut wird, ist Michael Synowzik 12 Jahre alt. Zusammen mit seinem Vater lebt er in der Reinhardtstraße 47. Der Vater will raus aus der DDR und bereitet die Flucht mit seinem Sohn vor. Es soll durch die Kanalisation gehen, unterhalb des Checkpoint Charlie. Der junge Micha hilft bei den Vorbereitungen. Wird ihnen die gefährliche Flucht gelingen? Davon hat uns Michael Synowzik erzählt: https://rbburl.de/micha

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE Am 4. September 1963 wurde die Sperrmauer an der Bernauer Straße 17 – 22 durch eine zwei...
04/09/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE



Am 4. September 1963 wurde die Sperrmauer an der Bernauer Straße 17 – 22 durch eine zweite Betonplattenmauer verstärkt. Der Gefreite Jürgen Cr. war als Wehrpflichtiger von der Bereitschaftspolizei Zwickau an die Mauer versetzt worden. Zusammen mit fünf anderen Grenzsoldaten sollte er die Pioniere an der Baustelle bewachen. Cr. hatte sich mit einem Begleitposten auf der neuen Mauer postiert. Als sich sein zweiter Posten Zi******en holen ging, sprang Jürgen Cr. über die vordere Mauer in den Westen und verschwand in einem Hauseingang auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/7kz2g
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/lquyh

Am 4. September 1963 wurde die Sperrmauer an der Bernauer Straße 17 – 22 durch eine zweite Betonplattenmauer verstärkt. Der Gefreite Jürgen Cr. war als Wehrpflichtiger von der Bereitschaftspolizei Zwickau an die Mauer versetzt worden. Zusammen mit fünf anderen Grenzsoldaten sollte er die Pioni...

 Im Podcast "Eine Stunde History" von Deutschlandfunk Nova geht es diese Woche um die Geschichte des Notaufnahmelagers M...
01/09/2023


Im Podcast "Eine Stunde History" von Deutschlandfunk Nova geht es diese Woche um die Geschichte des Notaufnahmelagers Marienfelde. Im Interview spricht darüber die Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Dr. Bettina Effner.

Die Presse nannte es das "Nadelöhr der Freiheit": 1,35 Mil­lionen Menschen passierten das Notaufnahmelager Marienfelde bei ihrer Flucht aus der DDR.

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUERIn der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Michael Bi...
31/08/2023

GEDENKEN AN DIE TODESOPFER AN DER BERLINER MAUER

In der heutigen Andacht in der Kapelle der Versöhnung wird an Michael Bittner, geboren am 31. August 1961, erinnert, der am 24. November 1986 an der am Außenring zwischen Glienicke/Nordbahn (Kreis Oranienburg) und Berlin-Reinickendorf erschossen wurde.
In der Nacht setzt der 25-Jährige seinen Fluchtplan in die Tat um. Es ist gegen 1.20 Uhr am 24. November 1986, als er sich in Glienicke/Nordbahn den Grenzanlagen nähert. Für das neue Leben im Westen führt er seine persönlichen Papiere mit sich. Mit Hilfe einer Holzleiter überwindet er die Hinterlandmauer und löst dabei Alarm aus. Während der Flüchtende über den Kolonnenweg und den Kontrollstreifen rennt, entdecken ihn die Grenzposten, die ca. 200 Meter von ihm entfernt sind. Da der Kontrollstreifen in diesem Bereich schmal ist, erreicht Michael Bittner rasch die letzte Grenzmauer, legt seine Leiter an und klettert die Sprossen hoch. Als er die Mauerkrone gerade mit den Händen erreichen kann, nehmen ihn die Grenzposten gezielt unter Beschuss. Dann fällt Michael Bittner, von zwei Kugeln im Rücken getroffen, rücklings zu Boden. „Das Schwein ist erwischt worden", soll einer der Grenzposten nach westlichen Augenzeugenberichten gerufen haben. Um 1.50 Uhr stellt der Regimentsarzt seinen Tod fest.

Die ganze Geschichte unter: https://t1p.de/5g3qg
The whole story in English: https://t1p.de/5ltuk

AKTUELLE STELLENAUSSCHREIBUNGENWir suchen zur Zeit:▶️ Mitarbeiter/in Besucherservice (m/w/d)🖊 Vollzeit, unbefristet, E11...
26/08/2023

AKTUELLE STELLENAUSSCHREIBUNGEN
Wir suchen zur Zeit:

▶️ Mitarbeiter/in Besucherservice (m/w/d)
🖊 Vollzeit, unbefristet, E11 TV-L Berlin
📆 Bewerbungsfrist: 15. September 2023

▶️ Wissenschaftliche Mitarbeit in der historisch-politischen Bildung
🖊 Teilzeit, befristet bis 30.09.2026, E 13 TV-L Berlin
📆 Bewerbungsfrist: 15. September 2023

▶️ Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in Outreach
🖊 Teilzeit, befristet bis 31.08.2025. E 13 TVL-Berlin
📆 Bewerbungsfrist: 31. August 2023

https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/ueber-uns/team

❔ Wo wohnt Micha? Und wo ist er in Berlin unterwegs?Das könnt ihr jederzeit auf der digitalen Karte nachverfolgen!📲 stif...
25/08/2023

❔ Wo wohnt Micha? Und wo ist er in Berlin unterwegs?

Das könnt ihr jederzeit auf der digitalen Karte nachverfolgen!
📲 stiftung-berliner-mauer.de/micha -welt



Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert, das von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur betreut wird.

  Heute vor 62 Jahren wurde Günter Litfin das erste Todesopfer durch Schüsse an der Berliner Mauer. Vor 20 Jahren, am 24...
24/08/2023


Heute vor 62 Jahren wurde Günter Litfin das erste Todesopfer durch Schüsse an der Berliner Mauer. Vor 20 Jahren, am 24. August 2003, eröffnete außerdem die Gedenkstätte Günter Litfin.

Wir erinnern heute mit einem stillen Gedenken an Günter Litfin. Die Gedenkstätte Günter Litfiin ist von 11 – 17 Uhr geöffnet. Von 14 - 16.30 Uhr sind auch unsere Live Speaker vor Ort.

📷1: Günter Litfin als 14-Jähriger in der Parkstraße in Berlin Weißensee © Stiftung Berliner Mauer, Schenkung Jürgen Litfin
📷2: Günter Litfin, ca. 1960 © Stiftung Berliner Mauer, Schenkung Jürgen Litfin
📷3: Im Wachtturm der ehemaligen Führungsstelle Kieler Eck am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal befindet sich heute die Gedenkstätte Günter Litfin. © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Hans W. Mende
📷4: Gedenkstein für Günter Litfin am Alexanderufer © Stiftung Berliner Mauer, Foto: Anja Bellmann
📷5: Die Gedenkstätte Günter Litftin heute, 2023 © Stiftung Berliner Mauer

17/08/2023

CHRONIK AN DER BERNAUER STRASSE


Drei jungen Männern gelang am späten Abend des 17. August 1961 an der Ruppiner Straße die Flucht in den Westen. Sie durchbrachen mit einem Lastwagen die soeben fertiggestellte Sperrmauer. Die Grenzposten eröffneten sofort das Feuer, verletzten die Flüchtlinge aber nicht. Es war seit dem 13. August das vierte Mal, dass in Berlin auf Flüchtlinge geschossen wurde. Diese blieben zwar unversehrt, aber mehrere Kugeln aus Maschinenpistolen schlugen auf West-Berliner Seite ein, unter anderem im Schlafzimmer einer Anwohnerin.

Nähere Infos unter: https://t1p.de/g9bop
Chronicle of the Bernauer Strasse in English: https://t1p.de/vkjct

Drei jungen Männern gelang am späten Abend des 17. August 1961 an der Ruppiner Straße die Flucht in den Westen. Sie durchbrachen mit einem Lastwagen die soeben fertiggestellte Sperrmauer. Die Grenzposten eröffneten sofort das Feuer, verletzten die Flüchtlinge aber nicht. Es war seit dem 13. Aug...

16/08/2023

Habt ihr schon einmal versucht bei Micha anzurufen? Leider erwischt ihr meistens nur die Mailbox. Aber schreibt ihm doch einfach eine Nachricht!



Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ gefördert, das von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur betreut wird.

Jetzt noch bis zum 20. August mitmachen, damit dein Foto in Hamburg beim Tag der Deutschen Einheit gezeigt wird!
14/08/2023

Jetzt noch bis zum 20. August mitmachen, damit dein Foto in Hamburg beim Tag der Deutschen Einheit gezeigt wird!

DEIN HIMMEL FÜR HAMBURG

Macht mit deinem Foto mit bei unserem partizipativen Kunstprojekt ONE SKY FLAGS - HORIZONTE DER FREIHEIT: 1️⃣6️⃣ ausgewählte Himmelsbilder - eines aus jedem Bundesland - werden zum Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit 2023 in Hamburg auf dem Jungfernstieg an der Binnenalster gehisst.

📸 Jetzt mitmachen und ein Foto vom Himmel mit dem persönlichen Horizont der Freiheit schicken! Alle Infos unter www.yvonneleeschultz.com/horizonte

In Kooperation mit der Künstlerin YLS - Yvonne Lee Schultz und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Heute haben wir zum 13. August an den Bau der Berliner Mauer 1961 erinnert und der Opfer von Mauer und Teilung gedacht.I...
13/08/2023

Heute haben wir zum 13. August an den Bau der Berliner Mauer 1961 erinnert und der Opfer von Mauer und Teilung gedacht.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das bürgerschaftliche Engagement von Menschen, die sich ehrenamtlich für eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen. In der Bernauer Straße sorgen sie dafür, dass die Kapelle der Versöhnung auf dem Gelände der Gedenkstätte jeden Tag besucht werden kann. Dr. Ortrud Hamann und Ute Zimmermann berichteten in einem Gespräch über ihr Engagement.

Außerdem wurde die Biografie von Hildegard Trabant gelesen, die bei ihrer Flucht aus Ost-Berlin am 18. August 1964 erschossen wurde. Gelesen hat die Biografie die Schülerin Rezwan Behsht Naseri. Sie kam 2015 mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Berlin und lebte dort im Übergangswohnheim Marienfelde.

📷 Stiftung Berliner Mauer, Foto: Oana Popa-Costea

Adresse

Bernauer Straße 111/119
Berlin
13355

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Our Story

Zur Stiftung Berliner Mauer gehören die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die Gedenkstätte Günter Litfin und die East Side Gallery. Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung als Teil der Auswirkung der Teilung Deutschlands und des Ost-West-Konfliktes im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, ihre historischen Orte zu bewahren und ein würdiges Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen. Die Gedenkstätte Berliner Mauer liegt an der Bernauer Straße, wo bis 1989 die Mauer verlief. An diesem historischen Ort sind noch 220 Meter der Berliner Mauer, die einst auf einer Länge von 155 Kilometern West-Berlin umfasste, erhalten. Ein Besucherzentrum und ein Dokumentationszentrum mit Filmen, Fotografien, Archivmaterial und O-Tönen informieren über den Mauerbau und seine Folgen. Auf dem Außengelände der Gedenkstätte sind das 1998 eingeweihte Denkmal zur Erinnerung an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft und die Teilung Berlins, die Ausstellung im ehemaligen Grenzstreifen sowie die Kapelle der Versöhnung und das „Fenster des Gedenkens“ zu sehen. Zahlreiche Themenstationen mit Hörbeispielen und historischen Text- und Bildmaterial erläutern die Zusammenhänge. Ein Turm mit Aussichtsplattform bietet einen Blick auf einen erhaltenen Teil der früheren Grenzanlagen mit Wachturm. Das Informationsangebot wird in deutscher und englischer Sprache präsentiert. Dazu gehören das digitale Besucherarchiv, Hörstationen mit O-Ton-Berichten und Zeitzeugen-Aussagen, Lesestationen mit Archivdokumenten, Foto- und Filmstationen. Die Gedenkstätte bietet auf Anfrage Führungen, Seminare, Zeitzeugengespräche und Projekttage an. Das Notaufnahmelager Marienfelde wurde 1953 eröffnet. Es diente knapp vierzig Jahre lang in West-Berlin als erste und zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR. In dieser Zeit passierten 1,35 Millionen Menschen dieses schmale „Tor zur Freiheit“. 2005 wurde die ständige Ausstellung zur Flucht im geteilten Deutschland in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde eröffnet. Sie dokumentiert auf rund 450 Quadratmetern die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung. Über 900 Exponate – zahlreiche Originaldokumente, Fotografien, Gegenstände aus Marienfelde und von Flüchtlingen bieten Einblicke in dieses Kapitel der jüngeren deutschen Zeitgeschichte. Seit 2009 gehört die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zur Stiftung Berliner Mauer. In Marienfelde finden regelmäßig Vorträge, Zeitzeugengespräche, Filmpräsentationen und Lesungen statt, außerdem gibt es spezielle Führungen und Bildungsangebote für Schulklassen und Lehrer. Darüber hinaus besitzt die Erinnerungsstätte ein Archiv mit Geschichten und Erinnerungen von DDR-Flüchtlingen und Übersiedlern.

Seit dem 24. August 2017 ist die Gedenkstätte Günter Litfin im Wachturm der ehemaligen Führungsstelle Kieler Eck Teil der Stiftung Berliner Mauer. Die Gedenkstätte befindet sich in einer ehemaligen Führungsstelle der DDR-Grenztruppen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Sie erinnert im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Führungen an Günter Litfin, der am 24. August 1961 unweit von hier einen Fluchtversuch unternahm und erschossen wurde. Anhand des historischen Ortes wird zudem die Funktionsweise des DDR-Grenzregimes gezeigt.

Die East Side Gallery gehört seit November 2018 zur Stiftung Berliner Mauer. Für das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer ist die Stiftung für den baulichen Unterhalt des Denkmals East Side Gallery, die Pflege des Areals inklusive der zugehörigen öffentlichen Grünflächen sowie für die Vermittlung des historischen Erinnerungsortes mittels kontinuierlicher historisch-politischer Bildungsarbeit verantwortlich. Die Stiftung Berliner Mauer ist eine Stiftung nach dem Öffentlichen Recht.


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