20/06/2026
Der 20. Juni nicht nur Weltflüchtlingstag, sondern gleichzeitig auch der deutsche Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung.
💡Diesen Gedenktag gibt es seit dem Jahr 2015 jährlich am 20. Juni. Beschlossen wurde er vom Bundeskabinett 2014.
👆 14 Millionen Deutsche haben Flucht oder Vertreibung am Ende des von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieges erfahren. Vor dem Hintergrund des deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieges sah die Nachkriegsordnung der Alliierten Grenz- und Bevölkerungsverschiebungen vor. In den letzten Kriegsmonaten flohen Millionen Deutsche vor der Roten Armee nach Westen oder wurden aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches und aus Ostmittel- und Südosteuropa nach Kriegsende vertrieben. Mehr als 600.000 Menschen kamen dabei ums Leben, viele weitere erlitten Gewalt.
🧐 Der Gedenktag hält die Erinnerung an die Opfer von Flucht und Vertreibung wach und wirbt gleichzeitig für Solidarität gegenüber heutigen Flüchtlingen und Vertriebenen.
20 June is not only World Refugee Day, but also the German day of remembrance for the victims of flight and expulsion.
💡 This day of remembrance has been celebrated annually in Germany on 20 June since 2015. It was decided by the Federal Cabinet in 2014.
👆 14 million Germans also experienced displacement or expulsion at the end of the Second World War, which started in Germany. Against the backdrop of the German war of aggression and annihilation, the Allies‘ post-war order provided for border and population shifts. In the final months of the war, millions of Germans fled from the Red Army to the west or were expelled from the eastern territories of the German Reich and from east-central and south-eastern Europe after the end of the war. More than 600,000 people lost their lives and many more suffered violence.
🧐 Remembrance Day keeps alive the memory of the victims of displacement and expulsion and at the same time promotes solidarity with today’s refugees and displaced persons.
Copyright: © Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung; Foto: Tschira