Flucht, Vertreibung, Versöhnung

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Flucht, Vertreibung, Versöhnung Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist von Di bis So von 10 - 19 Uhr geöffnet.

14/10/2026

Annette Hauschild untersucht welche Erinnerungen, Traditionen und Formen von Zugehörigkeit nach einem historischen Bruch über Generationen hinweg weitergegeben werden.

Ihre künstlerische Arbeit ist in unserer Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ zu sehen. Im Zentrum stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen.

In Kooperation mit Ostkreuz - Agentur der Fotografen

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Annette Hauschild examines which memories, traditions and forms of belonging are passed down across generations following a historical rupture.

Her artistic work is part of our special exhibition “Ostgebiete / Ziemie Zachodnie.“ At its core are German and Polish perspectives on a shared landscape of memory in Poland.

Kostenlose öffentliche Führung durch die Sonderausstellung “Ostgebiete/Ziemie Zachodnie” Wie wirken Heimatverlust und da...
12/10/2026

Kostenlose öffentliche Führung durch die Sonderausstellung “Ostgebiete/Ziemie Zachodnie”

Wie wirken Heimatverlust und das Ankommen in der Fremde bis heute nach? Die Führung vermittelt einen Einblick in die Sonderausstellung und lädt dazu ein, die fotografischen Arbeiten anschließend selbstständig weiter zu erkunden.

⏰ diesen Sonntag, 18.10.2026
❗️ Mehr Infos in der Bio

How can the meaning of monuments change over time? Wojtek Sienkiewicz grew up in a village in Lower Silesia. In the village there is a monument which is cleared of grass once a year. During his school years, he was given no explanation either for the missing part of the monument or for the term formerly German. Years later, he begins his own photographic “research into monuments”.

The guided tour offers insights into the key themes, artistic approaches and questions raised by the special exhibition, and invites visitors to explore the photographic works further on their own afterwards.

Copyright: © Wojtek Sienkiewicz

In seinem bislang persönlichsten Buch folgt Bestsellerautor Andreas Kossert den Spuren seiner Großmutter Elsa ins polnis...
11/10/2026

In seinem bislang persönlichsten Buch folgt Bestsellerautor Andreas Kossert den Spuren seiner Großmutter Elsa ins polnische Lodz – in eine Stadt, die für seine deutschen Vorfahren einst das „Gelobte Land“ war. Kossert erzählt die Geschichte seiner Familie vom Aufbruch der Kolonisten im 18. Jahrhundert über den rasanten Aufstieg zur Textilmetropole bis zu Elsas Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg in erdrückender Nähe von Terror und Vernichtung. Nach Kriegsende erlebte sie Vertreibung, Lagerhaft und am Ende den Verlust ihrer Heimat.

Am Beispiel seiner Großmutter zeichnet er ein intimes Familienporträt, und wie nebenbei entsteht vor unseren Augen ein großes Panorama der Geschichte Mitteleuropas, erzählt mit großer Wucht und Sensibilität. Elsas Leben zwischen Hoffnung und Verlust jenseits nationaler Eindeutigkeiten steht beispielhaft für das große europäische Drama von Nationalismus und Krieg – und könnte damit kaum aktueller sein.

📅 14. Oktober 2026 | 19.30 Uhr
💬 LESUNG UND GESPRÄCH
🔥 Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht.

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In his most personal book to date, bestselling author Andreas Kossert follows in the footsteps of his grandmother Elsa to Łódź in Poland – a city that was once the ‘Promised Land’ for his German ancestors. Kossert tells the story of his family, from the colonists’ departure in the 18th century, through the city’s rapid rise to become a textile hub, to Elsa’s daily life under German occupation during the Second World War, in the suffocating proximity of terror and annihilation. After the war ended, she experienced expulsion, internment in a camp and, ultimately, the loss of her homeland.
Using his grandmother as his subject, he paints an intimate family portrait, and almost in passing, a vast panorama of Central European history unfolds before our eyes, told with great power and sensitivity. Elsa’s life, caught between hope and loss beyond national binaries, epitomises the great European drama of nationalism and war – and could therefore scarcely be more relevant today.

Copyright: Andreas Kossert

Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Andrzej Szeptycki, den polnischen Vize-Minister für Wissenschaft und Hochschulbildun...
10/10/2026

Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Andrzej Szeptycki, den polnischen Vize-Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung, sowie Iwona Jakuszko-Dudka, die stellvertretende Botschafterin der Republik Polen, bei uns im Dokumentationszentrum begrüßen durften. Gemeinsam mit der künstlerischen Kuratorin Karolina Gembara und der Projektleiterin Barbara Kurowska haben sie sich unsere Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie. Eine deutsch-polnische
Spurensuche.“ angeschaut.
Der deutsch-polnische Austausch über gemeinsame Geschichte und Erinnerung ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Arbeiten von zehn Fotografinnen und Fotografen aus Deutschland und Polen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum und laden dazu ein, Geschichte, Verlust und Wandel neu zu betrachten.

Dziękujemy za wizytę! / Danke für den Besuch!

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We were delighted to welcome Prof. Andrzej Szeptycki, Poland’s Deputy Minister for Science and Higher Education, and Iwona Jakuszko-Dudka, Deputy Ambassador of the Republic of Poland, to our Documentation Centre. Together with the artistic curator Karolina Gembara and the project lead Barbara Kurowska, they viewed our special exhibition ‘Ostgebiete / Ziemie Zachodnie’.

The German-Polish exchange on shared history and memory is a matter of great importance to us. The works of ten photographers from Germany and Poland offer different perspectives on a shared space of memory and invite visitors to take a fresh look at history, loss and change.
Dziękujemy za wizytę! / Thank you for visiting!

🕯️ Ab dem 18. Oktober 1941 deportierten die Nationalsozialisten tausende jüdische Frauen, Männer und Kinder in den Tod. ...
09/10/2026

🕯️ Ab dem 18. Oktober 1941 deportierten die Nationalsozialisten tausende jüdische Frauen, Männer und Kinder in den Tod. Es wurden auch Sinti und Roma, politische Gegner, Zeugen Jehovas und Bekennende Christen, Homosexuelle und Menschen wegen ihrer Gesinnung, Nationalität, Behinderung oder Erkrankung verfolgt, misshandelt und getötet.

In allen Berliner Bezirken erinnern vom 13. Oktober bis 16. November 25 Litfaßsäulen mit Kurzbiografien, Fotografien, Stolpersteinen und Gedenktafeln an diesen Zivilisationsbruch und die damit verbundenen Schicksale von Frauen, Männern und Kindern.

Eine begleitende Gedenkveranstaltung lädt dazu ein die Erinnerung an diese Schicksale wachzuhalten. Zur Gedenkveranstaltung kommen u.a. der Theresienstadt-Überlebende Michael Meisels, Auschwitzüberlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees Dr. Eva Umlauf und Schauspielerin Hanna Schygulla.
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung unterstützt mit vielen anderen Institutionen die Gedenkveranstaltung und Kampagne von Günter Jeschonnek.

📅 Donnerstag, 15. Oktober 2026 | 19 Uhr | ohne Anmeldung
📍 Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

🕯️ From 18 October 1941, the N***s deported thousands of Jewish women, men and children to their deaths. Sinti and Roma, political opponents, Jehovah’s Witnesses and Confessing Christians, homosexuals and people were also persecuted, abused and killed because of their beliefs, nationality, disability or illness. From 13 October to 16 November, 25 advertising columns across all Berlin districts will commemorate this rupture in civilisation and the associated fates of women, men and children.
An accompanying commemorative event invites people to keep the memory of these fates alive. The Documentation Centre for Displacement, Expulsion, Reconciliation, together with many other institutions, is supporting Günter Jeschonnek’s commemorative event and campaign.

Wie wirken Heimatverlust und das Ankommen in der Fremde bis heute nach? Die kostenlose öffentliche Führung durch “Ostgeb...
08/10/2026

Wie wirken Heimatverlust und das Ankommen in der Fremde bis heute nach?

Die kostenlose öffentliche Führung durch “Ostgebiete/Ziemie Zachodnie” vermittelt einen Einblick in die Sonderausstellung und lädt dazu ein, die fotografischen Arbeiten anschließend selbstständig weiter zu erkunden.

Im Workshop lassen wir uns von den fotografischen Arbeiten der Sonderausstellung inspirieren und gestalten Comics, in denen eigene Eindrücke, Erinnerungen und Perspektiven auf die Ausstellung sichtbar werden.

⏰ diesen Sonntag, 11.10.2026
❗️ Mehr Infos in der Bio

How do the loss of home and arrival in a foreign place continue to resonate today? Ten German and Polish photographers engage in a visual dialogue about a shared space of memory - the former eastern territories of Germany and the western and northern territories of Poland after 1945. The guided tour provides an introduction to the special exhibition.
In the workshop we draw inspiration from the photographic works of the special exhibition and create comics in which our own impressions, memories and perspectives on the exhibition are brought to life.

Abbildungen: © Ami Bogin, Butynski

🎬 Gestern Abend haben wir im Rahmen unserer Sonderausstellung „OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spu...
06/10/2026

🎬 Gestern Abend haben wir im Rahmen unserer Sonderausstellung „OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spurensuche“ den Film „Vor Zeit“ von Juliane Henrich gezeigt.

Wie man mit der eigenen Familiengeschichte umgeht, mit den Lebenswegen der Großeltern, der Eltern und manchmal auch der eigenen Generation, ist für jeden Menschen unterschiedlich. Juliane Henrich findet dafür einen ganz eigenen Zugang: Die Verbindung von Sprache und Bild prägt ihren Film, in dem sie sich einer Familiengeschichte zwischen den ehemaligen deutschen Ostgebieten und den heutigen polnischen Westgebieten nähert:
Eine Frau reist in ein schlesisches Dorf in Polen, aus dem einer ihrer Vorfahren stammt. Ihre Spurensuche führt durch Landschaften und Geschichten, zu Menschen deutscher und polnischer Herkunft und zu den Spuren vergangener Generationen.

Anschließend gab es ein Filmgespräch mit der Regisseurin, moderiert von Borjana Gaković. Danke an alle, die dabei waren und natürlich die Podiumsgäste Juliane Henrich und Borjana Gaković!
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🎬 Last night, as part of our special exhibition “OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. A German-Polish Search for Traces”, we screened the film “Vor Zeit” by Juliane Henrich.
How one comes to terms with one’s own family history – with the life stories of one’s grandparents, parents and sometimes even one’s own generation – is different for everyone. Juliane Henrich takes a very personal approach to this: her film is characterised by the interplay of language and imagery, as she explores a family history spanning the former German eastern territories and today’s western Polish territories: A woman travels to a Silesian village in Poland, from which one of her ancestors hailed. Her search for traces leads her through landscapes and stories, to people of German and Polish origin, and to the traces left by past generations.

This was followed by a discussion about the film with the director, moderated by Borjana Gaković. Thank you to everyone who attended and, of course, to the panellists!

Im Oktober 1944 verlässt die Familie Ferger ihre donauschwäbische Heimat in Syrmien und macht sich mit Pferd und Wagen a...
04/10/2026

Im Oktober 1944 verlässt die Familie Ferger ihre donauschwäbische Heimat in Syrmien und macht sich mit Pferd und Wagen auf den Weg nach Oberösterreich. Für den 14-jährigen Stefan bedeutet die Flucht, sehr früh Verantwortung für seine Familie zu übernehmen. Der Wagen bleibt als Erinnerungsstück in der Familie und wird immer wieder aufgebaut. 2016 übergibt Stefans Nichte Gabi Rudinger den Wagen gemeinsam mit zahlreichen Erinnerungen der Familie Ferger an die Stiftung.

Den Wagen und mehr über die Geschichte der Familie Ferger findest du in unserer Dauerausstellung. Komm vorbei!

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In October 1944, the Ferger family left their Danube Swabian homeland in Syrmia and set off for Upper Austria by horse and cart. For 14-year-old Stefan, this displacement meant having to take on responsibility for his family at a very young age. The cart has remained in the family as a memento and has been reassembled time and again. In 2016, Stefan’s niece, Gabi Rudinger, donated the cart, along with numerous mementos from the Ferger family, to the foundation.
You can see the cart and learn more about the history of the Ferger family in our permanent exhibition. Do come along!

Copyright: Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Schenkung: Gabi Rudinger

Für seine Arbeit „Zur Hoffnung“ reiste Heinrich Völkel  erstmals nach Goldberg / Złotoryja, dem Geburtsort seines Vaters...
03/10/2026

Für seine Arbeit „Zur Hoffnung“ reiste Heinrich Völkel erstmals nach Goldberg / Złotoryja, dem Geburtsort seines Vaters.

Seine künstlerische Arbeit ist in unserer Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ zu sehen. Im Zentrum stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen.

In Kooperation mit Ostkreuz - Agentur der Fotografen

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For his work „Zur Hoffnung“ , Heinrich Völkel travelled to Goldberg / Złotoryja, his father’s birthplace, for the first time.

His artistic work is part of our special exhibition “Ostgebiete / Ziemie Zachodnie.“ At its core are German and Polish perspectives on a shared landscape of memory in Poland.

He says: ““Zur Hoffnung” reflects my engagement with my father’s birthplace and origins. It is not a search for traces, yet places, situations, and moments are translated into images that enter into dialogue with one another – fragments of memories, experiences, and emotions existing simultaneously.”

In cooperation with Ostkreuz - Agentur der Fotografen

02/10/2026

HEIMSUCHUNG – EINE JAHRHUNDERTGESCHICHTE von Oscar®-Preisträger Volker Schlöndorff erzählt über das gesamte 20. Jahrhundert von einem Haus am Scharmützelsee, wo sich 15 Lebensläufe zu einem „Brennglas Deutscher Geschichte“ verdichten. Flucht, Vertreibung, Verlust, Heimat und Erinnerung werden dabei anhand persönlicher Schicksale erzählt. 🎞️

Vielen Dank an alle, die an unserer Ticketverlosung teilgenommen haben – über unseren Newsletter und unsere Social-Media-Kanäle haben uns zahlreiche Nachrichten und Kommentare erreicht! 🥳Wir freuen uns sehr über das große Interesse an dem Film und an den Themen, die er aufgreift.
Die Gewinnerinnen und Gewinner schreiben wir persönlich an.
Und für alle anderen gibt es hier schon einmal einen ersten Eindruck vom Film, der ab dem 15.10 in den Kinos läuft. 🎥

Adresse

Stresemannstraße 90
Berlin
10963

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