Museum Frieder Burda

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Museum Frieder Burda One of Europe‘s most prestigious private museums for Classical Modernism and Contemporary Art. Am 23. November 2024 beginnt die neue Ausstellung YOSH*TOMO NARA
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11/10/2026

Man möchte am liebsten mitten in diese Farben eintauchen.

Simon Hantaïs „Meuns“ ziehen den Blick an und lassen ihn zwischen leuchtenden Formen und weißen Zwischenräumen wandern. Blau, Orange und Violett stehen einander gegenüber, breiten sich über die Leinwand aus und scheinen zugleich in Bewegung zu bleiben.

Der Titel verweist auf Meun-en-Yvelines, den Ort, an dem Hantaï lebte und arbeitete. Dort entwickelte er ab 1966 seine „Meuns“.

Im lichtdurchfluteten Museumsbau von Richard Meier entfalten die Werke eine besondere Präsenz. Großzügige Räume, wechselndes Tageslicht und weiße Wände verstärken ihre Leuchtkraft. Beim Gang durch die Ausstellung fühlt es sich an, als würde man selbst in eine farbige Landschaft eintreten, die aus Farbe, Licht und Bewegung entsteht.

„Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“
Bis 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden.

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You almost want to immerse yourself in these colors.

Simon Hantaï’s “Meuns” draw you in, inviting your gaze to wander between luminous shapes and white spaces. Blue, orange, and violet contrast with one another, spreading across the canvas while seeming to remain in constant motion.

The title refers to Meun-en-Yvelines, where Hantaï lived and worked. From 1966, he developed his “Meuns” there.

In Richard Meier’s light-filled museum building, the works take on a remarkable presence. Spacious galleries, changing daylight, and white walls enhance the brilliance of the colors. Walking through the exhibition feels like stepping into a landscape shaped by color, light, and movement.

“Unfolding Color. Simon Hantaï”
Until January 10, 2027, at Museum Frieder Burda in Baden-Baden.

Simon Hantaï, Meun, 1968, Öl auf Leinwand, 226 x 187 cm, Privatsammlung UK / private collection UK, Courtesy Timothy Taylor © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026

⭐⭐⭐⭐⭐„Außergewöhnlich! Die hervorragende kuratorische Arbeit, die einzigartigen Ausstellungen, der Museumsshop und die A...
10/10/2026

⭐⭐⭐⭐⭐

„Außergewöhnlich! Die hervorragende kuratorische Arbeit, die einzigartigen Ausstellungen, der Museumsshop und die Architektur begeistern.“

Giulio auf Google Reviews

Danke, Giulio, für diese schöne Bewertung und die fünf Sterne!

Unsere aktuelle Ausstellung „Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“ könnt ihr noch bis zum 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden besuchen.

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⭐⭐⭐⭐⭐

“Extraordinary! The excellent curation, unique exhibitions, museum shop and architecture are all impressive.”

Giulio on Google Reviews

Thank you, Giulio, for this wonderful review and five stars!

You can visit our current exhibition “Unfolding Colour. Simon Hantaï” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until 10 January 2027.

Peinture, 1957, Öl auf Leinwand, 180,7 × 300,8 cm, Fondation Gandur pour l’Art, Genève ©Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Museum Frieder Burda / Jigal Fichtner

Die Rosenkranzkapelle im südfranzösischen Vence von Henri Matisse besuchte Simon Hantaï 1968. Die Verbindung von farbige...
09/10/2026

Die Rosenkranzkapelle im südfranzösischen Vence von Henri Matisse besuchte Simon Hantaï 1968. Die Verbindung von farbigem Licht, weißen Flächen und schwarzen Linien beeindruckte ihn tief und beschäftigte ihn noch lange danach.
Matisse hatte sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie Farbe durch Licht lebendig wird. Ein Gedanke, den Hantaï in seiner eigenen Malerei weiterverfolgte.
Seine „Tabula“ von 1976 erinnert an ein Kathedralfenster. Blau, Grün, Türkis und Violett leuchten nebeneinander, durchzogen von einem feinen weißen Raster. Die Farben wirken wie Glasscheiben, durch die das Tageslicht fällt.
Im lichtdurchfluteten Museumsbau von Richard Meier entfaltet das Werk eine besondere Wirkung. Die Farben scheinen zu strahlen, während die weißen Zwischenräume dem Bild eine beinahe durchscheinende Leichtigkeit verleihen.
Zu sehen in „Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“ bis 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden.
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The Rosary Chapel designed by Henri Matisse in Vence, southern France, left a deep impression on Simon Hantaï. When he visited it in 1968, he was particularly fascinated by the interplay of coloured light, white surfaces and black lines.
Matisse had explored the question of how colour comes alive through light. An idea that Hantaï continued to pursue in his own painting.
His “Tabula” from 1976 recalls a cathedral’s stained-glass window. Blue, green, turquoise and violet glow side by side, intersected by a delicate white grid. The areas of colour resemble panes of glass through which daylight shines.
In Richard Meier’s light-filled museum building, the work takes on a particular quality. The interplay of light and colour gives the painting an almost translucent lightness.
On view in “Unfolding Color. Simon Hantaï” until 10 January 2027 at Museum Frieder Burda in Baden-Baden.

Simon Hantaï, Tabula, 1976, Acryl auf Leinwand, 262,5 x 462 cm, Privatsammlung © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Jigal Fichtner

Farbe, die umhüllt.Der Name der „Mariales“ verweist auf Maria, die Mutter Jesu. Eine wichtige Inspirationsquelle für Sim...
08/10/2026

Farbe, die umhüllt.
Der Name der „Mariales“ verweist auf Maria, die Mutter Jesu. Eine wichtige Inspirationsquelle für Simon Hantaï war der schützende Mantel der Madonna, insbesondere die Vorstellung eines Stoffes, der umhüllt, sich faltet und Geborgenheit vermittelt.
In den frühen 1960er-Jahren begann Hantaï, seine Leinwände zu falten, zu knüllen und zu verknoten, bevor er Farbe auftrug. Erst beim Entfalten zeigte sich das Bild. Die Falten des Stoffes bestimmten, welche Flächen Farbe annahmen und welche weiß blieben.
So verbindet sich in den „Mariales“ die religiöse Bildtradition mit einer radikal neuen Form der Malerei. Der Stoff wird nicht mehr dargestellt, sondern selbst zum Ausgangspunkt des Bildes.
Die blaue, rote und gelbe „Mariale“ könnt ihr in unserer Ausstellung „Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“ noch bis zum 10. Januar 2027 entdecken.
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Color that envelops.
The name “Mariales” refers to Mary, the mother of Jesus. An important source of inspiration for Simon Hantaï was the Madonna’s protective cloak, particularly the idea of fabric that envelops, folds, and conveys a sense of comfort and shelter.
In the early 1960s, Hantaï began folding, crumpling, and knotting his canvases before applying paint. Only when the canvas was unfolded did the image reveal itself. The folds of the fabric determined which areas absorbed color and which remained white.
In the “Mariales,” religious pictorial tradition thus meets a radically new approach to painting. Fabric is no longer merely depicted; it becomes the very starting point of the image.
You can discover the blue, red, and yellow “Mariales” in our exhibition “Unfolding Color. Simon Hantaï” at Museum Frieder Burda until January 10, 2027.

Warum hängen Simon Hantaïs Werke auf weißen Wänden?Das Weiß ist hier mehr als nur Hintergrund. Hantaï selbst war es wich...
06/10/2026

Warum hängen Simon Hantaïs Werke auf weißen Wänden?
Das Weiß ist hier mehr als nur Hintergrund. Hantaï selbst war es wichtig, seine Arbeiten auf Weiß zu präsentieren. Die unbemalten Partien seiner Leinwände sollten sich optisch mit dem Raum verbinden und die Grenze zwischen Bild und Umgebung durchlässiger werden lassen.

Im Museum Frieder Burda trifft diese Idee auf die weiße, modernistische Architektur von Richard Meier. Hantaïs bemalte und unbemalte Leinwände treten in einen direkten Dialog mit den hellen Wänden und dem Raum. So setzt sich das Weiß über die Grenzen der Leinwand hinaus fort und eine Idee Hantaïs wird Teil des Ausstellungserlebnisses.

„Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“
bis 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden.
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Why are Simon Hantaï’s works displayed on white walls?
Here, white is more than just a background. Hantaï himself considered it important that his works be presented against pure white. The unpainted areas of his canvases were intended to connect visually with the surrounding space – making the boundary between painting and its surroundings more fluid.

At Museum Frieder Burda, this idea meets Richard Meier’s white modernist architecture. Hantaï’s painted and unpainted canvases enter into a direct dialogue with the bright walls and the surrounding space. In this way, the white extends beyond the edges of the canvas – and an idea central to Hantaï becomes part of the exhibition experience.

“Unfolding Color. Simon Hantaï”
until 10 January 2027 at Museum Frieder Burda in Baden-Baden

(1) Simon Hantaï, Mariale m.a.4, 1960, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 226,2 x 207 cm, Fondation Louis Vuitton, Paris © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Museum Frieder Burda / Jigal Fichtner

(2) Simon Hantaï, Étude pour Pierre Reverdy, 1969, Öl auf Leinwand, 276 x 240 cm, Musée d’Art moderne de Paris © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 , Foto: Museum Frieder Burda / Jigal Fichtner

04/10/2026
„Beeindruckende Kunst, man kann richtig in die Werke ‚eintauchen‘ und mit ein bisschen Fantasie entdecken, was auf den o...
04/10/2026

„Beeindruckende Kunst, man kann richtig in die Werke ‚eintauchen‘ und mit ein bisschen Fantasie entdecken, was auf den oberflächlichen, flüchtigen Blick verborgen bleibt. Der Besuch der Ausstellung ist absolut zu empfehlen.“

Ute Markwirth auf Facebook

Vielen Dank, Ute, für diese schöne Rückmeldung und die Empfehlung!

„Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“
bis 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden.

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“Impressive art – you can truly immerse yourself in the works and, with a little imagination, discover what remains hidden at first, fleeting glance. I can absolutely recommend visiting the exhibition.”

Ute Markwirth on Facebook

Thank you, Ute, for these lovely words and for recommending the exhibition!

“Unfolding Colour. Simon Hantaï”
until 10 January 2027 at Museum Frieder Burda in Baden-Baden.



Foto: Simon Hantaï, Mariale m.c.1, 1962, Öl auf Leinwand, 232 x 212 cm, Privatsammlung UK, Courtesy Timothy Taylor © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Jigal Fichtner

02/10/2026

Die Leinwand arbeitet mit.
Simon Hantaï faltete, raffte oder verknotete seine Leinwände und trug anschließend Farbe auf. Erst beim Entfalten zeigte sich das Bild: Farbe traf auf unbemalte Flächen, Kontrolle auf Zufall.

Hantaï selbst sagte über seine Arbeitsweise: „Diese Leinwand hat mir viel zu sagen und ich werde antworten.“

„Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“
bis 10. Januar 2027 im Museum Frieder Burda.
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The canvas works with him.
Simon Hantaï folded, gathered, or knotted his canvases before applying paint. Only when the canvas was unfolded did the image reveal itself: color met unpainted areas, control met chance.

Hantaï himself described this relationship: “This canvas has a lot to tell me and I will answer.”

“Unfolding Colour. Simon Hantaï”
until January 10, 2027 at Museum Frieder Burda.

Veranstaltungstipp für Baden-Baden: Constantin Lieb liest aus seinem Roman „Wildboden“ über die letzten Jahre Ernst Ludw...
01/10/2026

Veranstaltungstipp für Baden-Baden: Constantin Lieb liest aus seinem Roman „Wildboden“ über die letzten Jahre Ernst Ludwig Kirchners.

1936 lebt der Künstler mit Erna Schilling in enger Verbundenheit auf dem Wildboden bei Davos. Die politische Lage in Deutschland wirft immer dunklere Schatten, auch ihr gemeinsames Leben gerät zunehmend unter Druck.

In seinem beim Insel Verlag erschienenen Roman erzählt Constantin Lieb von Kirchners letzter Lebensstation und von Erna Schilling, die über viele Jahre an seiner Seite lebte und schließlich selbstbestimmt um ihre eigene Zukunft kämpfen muss.

Am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr ist Constantin Lieb zu Gast in der Buchhandlung Eulennest mitten in Baden-Baden und liest aus „Wildboden“. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung direkt beim Eulennest wird gebeten.

Und wer Ernst Ludwig Kirchner auch in seiner Kunst begegnen möchte: Mehrere seiner Werke gehören zur Sammlung Frieder Burda. Ab 23. Januar 2027 sind diese in der Ausstellung „Kirchner bis Picasso. Figurative Meisterwerke der Sammlung Frieder Burda“ in Baden-Baden zu sehen.

Der Herbst ist in die Lichtentaler Allee eingezogen. 🍂Die ersten Blätter färben sich, andere fallen bereits zu Boden – u...
29/09/2026

Der Herbst ist in die Lichtentaler Allee eingezogen. 🍂
Die ersten Blätter färben sich, andere fallen bereits zu Boden – und rund um das Museum zeigt sich die Allee langsam in ihren warmen Herbstfarben.

Und mit den Farben geht es drinnen gleich weiter: In „Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï“ wird Farbe selbst zum Erlebnis.

Die perfekte Zeit also für einen Spaziergang durch die bunte Lichtentaler Allee und einen Besuch bei uns im Museum.

Wir freuen uns auf euch! 🍁
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Autumn has arrived on Lichtentaler Allee. 🍂

The first leaves are changing colour, while others are already falling to the ground – and around the museum, the avenue is slowly taking on its warm autumn hues.
And the colours continue inside: in “The Unfolding of Colour. Simon Hantaï”, colour itself becomes an experience.

The perfect time for a walk along the colourful Lichtentaler Allee and a visit to our museum.
We look forward to seeing you! 🍁

Fotos (1-4, 6,7) Jennifer Düing (5) Simon Hantaï, Étude pour Pierre Reverdy, 1969, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 276 x 240 cm, Musée d’Art moderne de Paris © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Jigal Fichtner

Adresse

Lichtentaler Allee 8b
Baden-Baden
76530

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+497221398980

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