Museum Frieder Burda

Museum Frieder Burda One of Europe‘s most prestigious private museums for Classical Modernism and Contemporary Art. Am 23. November 2024 beginnt die neue Ausstellung YOSH*TOMO NARA
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14/06/2026

Das Museum Frieder Burda wird bei Raphaella Spence selbst zum Bildmotiv. Für ihr Gemälde fotografierte die Künstlerin das Museum zu unterschiedlichen Tageszeiten und entwickelte daraus eine neue Komposition. Glasflächen, Spiegelungen, Licht und Architektur verdichten sich zu einem präzise konstruierten Bildraum, in dem Innen und Außen gleichzeitig sichtbar werden.

Wie viele Künstlerinnen und Künstler des Fotorealismus arbeitet auch Spence mit fotografischen Vorlagen. Ihre Malerei entsteht jedoch nicht als direkte Kopie eines einzelnen Fotos. Mehrere Perspektiven fließen zu einer neuen Wirklichkeit zusammen, die kontrollierter und detailreicher wirkt als der ursprüngliche Moment selbst.

Architektur begleitet Spence seit ihrer Kindheit: Sowohl ihr Vater als auch ihr Großvater waren bekannte Architekten. Diese Nähe zu Raum, Konstruktion und Perspektive prägt ihre Arbeiten bis heute.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda bis 2. August 2026.
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The Museum Frieder Burda itself becomes the subject of Raphaella Spence’s painting. For this work, the artist photographed the museum at different times of day and transformed these images into a new composition. Glass surfaces, reflections, light and architecture converge in a precisely constructed pictorial space in which interior and exterior become visible at the same time.

Like many artists associated with Photorealism, Spence works from photographic source material. Her paintings, however, are not direct copies of a single photograph. Instead, multiple perspectives merge into a new reality that appears more controlled and more detailed than the original moment itself.

Architecture has accompanied Spence since childhood. Both her father and grandfather were renowned architects. This close connection to space, structure and perspective continues to shape her work today.

On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at the Museum Frieder Burda until August 2, 2026.

09/06/2026

Alles glänzt. Aber was bleibt?
Für Roberto Bernardi beginnt alles mit einem scheinbar banalen Ort: einem Candy Store in New York. Die Faszination liegt in der Oberfläche: verführerisch und perfekt verpackt.

Seine Bilder zeigen, wie stark Inszenierung wirken kann und wie wenig Substanz dahinter oft bleibt. Bonbons, Lollipops, glänzendes Plastik: Alles wirkt übersteigert, fast zu schön.
Bernardi interessiert genau dieser Widerspruch. Seine Malerei macht sichtbar, was unsere Gegenwart prägt: eine Welt, die über Oberfläche funktioniert.
Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden, bis 2. August 2026.
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Everything shines. But what remains?
For Roberto Bernardi, it all begins with a seemingly ordinary place: a candy store in New York. The fascination lies in the surface—seductive and perfectly packaged.
His paintings show how powerful staging can be and how little substance often lies beneath it. Candies, lollipops, glossy plastic: everything appears exaggerated, almost too perfect.
This contradiction is exactly what interests Bernardi. His work makes visible what defines our present: a world that operates through surface.
On view in the exhibition “Rivaling Reality: 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden, until August 2, 2026.

05/06/2026

Kammerkonzerte in Baden-Baden, Stuttgart und Freiburg
Sa 6.6., 20 Uhr | Baden-Baden, Museum Frieder Burda
So 7.6., 16 Uhr | Stuttgart, Neues Schloss
Mo 8.6., 20 Uhr | Konzerthaus Freiburg
Tickets unter SWRTicketservice.de und an den Abend- bzw. Tageskassen vor Ort

Ernst von Dohnányi | Klavierquintett Nr. 2 es-Moll op. 26
Maurice Ravel | Klaviertrio a-Moll
Maurice Ravel | „Le Tombeau de Couperin“ (Bearbeitung für Holzbläserquintett von Mason Jones)
Paquito D’Rivera | „Aires Tropicales“ für Holzbläserquintett

Paul Rivinius, Klavier
Christian Ostertag und Michael Dinnebier, Violine
Raphael Sachs, Viola
Frank-Michael Guthmann, Violoncello

Matvey Demin, Flöte
Raquel Pérez-Juana, Oboe
Ivo Ruf, Klarinette
Nerea Saez Guijarro, Fagott
Jonas Gira, Horn

(Foto: SWR / Marco Borggreve)

Kann Malerei mehr als Fotografie?Seit den späten 1960er Jahren steht diese Frage im Zentrum des Fotorealismus. In der Ku...
04/06/2026

Kann Malerei mehr als Fotografie?
Seit den späten 1960er Jahren steht diese Frage im Zentrum des Fotorealismus. In der Kunstgeschichte existiert dafür sogar ein eigener Begriff: „Paragone“ – der Wettstreit der Künste um die überzeugendste Darstellung von Wirklichkeit.

Künstlerinnen und Künstler wie Audrey Flack, Robert Cottingham oder Chuck Close arbeiteten mit fotografischen Vorlagen und entwickelten daraus Gemälde, die schärfer, präziser und kontrollierter wirkten als viele Fotografien ihrer Zeit.

Dabei ging es nie nur um technische Perfektion. Der Fotorealismus untersuchte, wie Bilder entstehen, wie Realität konstruiert wird und warum wir Bildern vertrauen.

Heute setzen Smartphonekameras, KI-Bilder und digitale Bearbeitung diesen Wettstreit fort. Unser Blick auf Wirklichkeit verändert sich täglich.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.

01/06/2026

Räume, die sonst übersehen werden.
Bertrand Meniel richtet den Blick auf funktionale Orte in New York City: Straßenräume, Durchgänge, urbane Situationen ohne symbolische Aufladung. Seine Malerei gibt diesen unscheinbaren Orten eine eigene Präsenz.
Ausgangspunkt sind Fotografien. Anders als die Kamera, die einen Moment fixiert, arbeitet Meniel mit einer Vielzahl von Aufnahmen. Er sammelt Perspektiven, Lichtstimmungen und Details, die er später im Atelier neu zusammenführt.

So entsteht kein einzelner Augenblick, sondern ein konstruiertes Bild. Licht wird angepasst, Spiegelungen werden gewählt, Figuren treten hinzu oder verschwinden. Die Szene wird komponiert – aus realen Fragmenten, aber nicht als direkte Wiedergabe.
Fotorealismus zeigt sich hier als bewusste Konstruktion von Wirklichkeit. Das Vertraute bleibt erkennbar, ist aber neu organisiert. Räume, die im Alltag kaum wahrgenommen werden, erhalten eine neue Aufmerksamkeit.

Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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Spaces that usually go unnoticed.
Bertrand Meniel focuses on functional sites in New York City—streets, passages, urban situations without symbolic charge. His paintings give these overlooked places a distinct presence.

Photographs serve as the starting point. Unlike the camera, which captures a single moment, Meniel works with multiple images. He gathers perspectives, light conditions, and details, which he later recomposes in the studio.

The result is not a single captured instant, but a constructed image. Light is adjusted, reflections are selected, figures are added or removed. The scene is composed—from real fragments, yet not as a direct representation.

Here, Photorealism becomes a deliberate construction of reality. The familiar remains recognizable, but is newly arranged. Spaces that are barely noticed in everyday life gain a different kind of attention.
On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

24/05/2026

„Ich möchte, dass sie wirklich wie Malerei wirken und dabei natürlich erscheinen.“
Andrés Castellanos beschreibt den Fotorealismus als seine eigene Bildsprache. Eine Malerei, die auf genauer Beobachtung basiert und sich Zeit nimmt. Sein Zugang entsteht aus der intensiven Arbeit als Kopist im Museo del Prado. Dort entwickelt er ein Verständnis für Figuration, für Licht und für die präzise Übersetzung von Wirklichkeit in Malerei.

Diese Arbeitsweise setzt er fort. Ausgangspunkt sind fotografische Vorlagen, doch das eigentliche Bild entsteht im Atelier. Ein Verfahren, das zentral für den Fotorealismus ist: Malerei entsteht nicht direkt vor dem Motiv, sondern als bewusste Konstruktion. Die Genauigkeit ist dabei entscheidend. Oberflächen, Materialien und Licht werden so differenziert ausgearbeitet, dass die Bilder vertraut wirken und zugleich ihre eigene Künstlichkeit sichtbar machen.

Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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“I want them to truly look like paintings while still appearing natural.”
Andrés Castellanos describes Photorealism as his own visual language. A form of painting grounded in close observation and a deliberate, time-intensive process. His approach is shaped by years of working as a copyist at the Museo del Prado, where he developed a deep understanding of figuration, light, and the precise translation of reality into painting.

He continues this method in his own work. While photographs serve as a starting point, the actual image is created in the studio. This reflects a key principle of Photorealism: painting does not emerge directly in front of the motif, but as a conscious construction. Precision is essential. Surfaces, materials, and light are rendered with such nuance that the images appear familiar while simultaneously revealing their own artificiality.

On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

17/05/2026

Craig Wylie malt Menschen aus seinem unmittelbaren Umfeld. Freunde, Familie, Künstlerkollegen. Für ihn entstehen die Motive aus dem eigenen Leben heraus, dabei spielen auch Nähe, Beobachtung und gemeinsame Zeit eine Rolle.

Dabei interessiert ihn weniger die perfekte Kopie einer Fotografie als die Frage, was Malerei anders kann. Wylie beschreibt dieses Verhältnis fast paradox: Je näher ein Gemälde scheinbar an eine fotografische Vorlage heranrückt, desto deutlicher wird der Unterschied zwischen beiden Medien.

Das Gemälde besitzt für ihn eine körperliche Präsenz. Es tritt stärker in den Raum hinein. Während Fotografien oft wie eingefrorene Momente wirken, haben seine Bilder etwas Bewegliches und Lebendiges.
Das Porträt seines Künstlerfreundes Luke Rudolph verbindet Gegenwart mit kunsthistorischen Bezügen. Die Kapuze und die stille Haltung der Figur erinnern Wylie an Francisco de Zurbaráns Franz von Assisi.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda.

L (Saturated), 2009, ist eine Leihgabe aus einer Privatsammlung – Plus One Gallery, London.
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Craig Wylie paints the people around him: friends, family, fellow artists. His works emerge from everyday life, shaped by closeness, observation, and shared experience.
What interests him is less the perfect imitation of a photograph than the question of what painting can do differently. Wylie describes this relationship almost as a paradox: the closer a painting appears to come to a photographic image, the more clearly the difference between the two media becomes visible.

For him, a painting has a physical presence. It enters the space in a way a photograph cannot. While photographs often feel like frozen moments, his paintings seem capable of moving.

The portrait of his artist friend Luke Rudolph connects the present with references to art history. The hood and the quiet posture of the figure reminded Wylie of Francisco de Zurbarán’s depictions of Saint Francis of Assisi.

On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at the Museum Frieder Burda.

L (Saturated), 2009, is on loan from a private collection – , Lon

Die Debatte über manipulierte Bilder begann lange vor KI.Als die documenta 5 1972 in Kassel eröffnete, diskutierte die K...
14/05/2026

Die Debatte über manipulierte Bilder begann lange vor KI.
Als die documenta 5 1972 in Kassel eröffnete, diskutierte die Kunst bereits über Medienrealität, Bildfluten und die Frage, wie Bilder unsere Wahrnehmung prägen. Kurator Harald Szeemann rückte Werbung, Fotografie und Konsumkultur ins Zentrum der Ausstellung. Der Fotorealismus erhielt dort internationale Aufmerksamkeit.
Künstler wie Richard Estes oder Don Eddy arbeiteten mit Fotografien, Spiegelungen und bewusst konstruierten Bildräumen. Viele ihrer Gemälde entstanden aus mehreren Vorlagen gleichzeitig. Schaufenster, Reklametafeln und Glasfassaden wurden zu Oberflächen einer Wirklichkeit, die präziser und kontrollierter wirkte als das reale Vorbild selbst.
Heute wirken diese Fragen erstaunlich aktuell. KI-Bilder, Filter und digitale Bearbeitung verändern täglich unseren Blick auf Realität. Der Fotorealismus zeigt: Bilder waren schon lange vor KI Konstruktionen.
Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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The debate around manipulated images began long before AI.
When documenta 5 opened in Kassel in 1972, the art world was already discussing media reality, image overload, and the question of how images shape perception. Curator Harald Szeemann placed advertising, photography, and consumer culture at the center of the exhibition. Photorealism gained international attention in this context.
Artists such as Richard Estes and Don Eddy worked with photographs, reflections, and deliberately constructed visual spaces. Many of their paintings were based on several source images at once. Shop windows, billboards, and glass façades became surfaces of a reality that appeared more precise and controlled than reality itself.
Today, these questions feel strikingly current. AI-generated images, filters, and digital editing reshape our perception of reality every day. Photorealism reminds us that images had already become constructions long before AI.
On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden through August 2, 2026.

In den Gemälden von Alexandra Averbach werden gestapelte Tassen und Früchte zu präzise ausbalancierten Bildräumen. Die O...
12/05/2026

In den Gemälden von Alexandra Averbach werden gestapelte Tassen und Früchte zu präzise ausbalancierten Bildräumen. Die Objekte wirken alltäglich und zugleich fragil. Teller stapeln sich auf schmalen Kanten, Tassen scheinen jeden Moment kippen zu können und verharren dennoch im Gleichgewicht.

Averbach interessiert der Moment kurz vor der Bewegung. Licht spielt dabei eine zentrale Rolle. Sonnenstrahlen treffen auf Porzellan und glänzende Oberflächen, brechen sich in Reflexionen und erzeugen harte Schatten sowie intensive Farbkontraste. Diese Kontrolle von Licht, Material und Oberfläche verbindet ihre Arbeiten mit dem Fotorealismus.

Wie frühe Fotorealistinnen und Fotorealisten untersucht auch Averbach, wie Wahrnehmung entsteht und wie alltägliche Gegenstände zu konstruierten Bildern werden. Ihre Werke wirken ruhig und zugleich angespannt – wie eingefrorene Sekunden vor dem Kippen.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.

Aurora (2025) ist eine Leihgabe aus einer Privatsammlung – Plus One Gallery, London.
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In Alexandra Averbach’s paintings, stacked teacups and fruit become precisely balanced visual spaces. The objects appear familiar and fragile at once. Plates rest on narrow edges, cups seem as if they could topple at any moment, yet remain in balance.

Averbach is interested in the instant just before movement begins. Light plays a central role in her work. Sunlight hits porcelain and glossy surfaces, creating reflections, sharp shadows, and strong contrasts of color. This precise control of light, material, and surface closely connects her paintings to the tradition of Photorealism.

Like earlier Photorealists, Averbach explores how perception is constructed and how everyday objects become carefully composed images. Her works feel calm and tense at once — like frozen seconds before collapse.

On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden through August 2, 2026.

Aurora (2025) is on loan from a private collection – , London.

10/05/2026

Zwei Autos im Moment der Bewegung.
Mit „Zwei Fiat“ (1964) entwickelt Gerhard Richter eine eigene Position zwischen Fotografie und Malerei. Ausgangspunkt ist eine fotografische Vorlage, die er auf die Leinwand überträgt und malerisch transformiert.
Unschärfe wird dabei zum zentralen Mittel. Sie entsteht durch Verwischen der Farbe und erinnert an fotografische Effekte: Bewegung, Momentaufnahme, fehlende Schärfe. Gleichzeitig schafft sie Distanz. Das Bild entzieht sich doch einer eindeutigen Lesbarkeit. Auch das Grau spielt eine entscheidende Rolle. Für Richter steht es für Neutralität. Farbe verliert hier ihre expressive Funktion und wird Teil einer kontrollierten Bildstruktur.
„Zwei Fiat“ entsteht unabhängig von den amerikanischen Fotorealisten der 1960er Jahre und zeigt dennoch eine vergleichbare Präzision im Umgang mit Bildillusion.
Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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Two cars in a moment of movement.
With “Zwei Fiat” (1964), Gerhard Richter develops his own position between photography and painting. The starting point is a photographic source, which he transfers onto canvas and transforms through painting.
Blur becomes the central device. Created by smearing the paint, it recalls photographic effects: motion, snapshot, lack of focus. At the same time, it creates distance. The image resists a clear, fixed reading. Grey also plays a decisive role. For Richter, it stands for neutrality. Color loses its expressive function and becomes part of a controlled pictorial structure.
“Zwei Fiat” was developed independently of the American Photorealists of the 1960s, yet it demonstrates a comparable precision in dealing with pictorial illusion.
On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

Adresse

Lichtentaler Allee 8b
Baden-Baden
76530

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
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