Museum Frieder Burda

Museum Frieder Burda One of Europe‘s most prestigious private museums for Classical Modernism and Contemporary Art. Am 23. November 2024 beginnt die neue Ausstellung YOSH*TOMO NARA
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Kann Malerei mehr als Fotografie?Seit den späten 1960er Jahren steht diese Frage im Zentrum des Fotorealismus. In der Ku...
04/06/2026

Kann Malerei mehr als Fotografie?
Seit den späten 1960er Jahren steht diese Frage im Zentrum des Fotorealismus. In der Kunstgeschichte existiert dafür sogar ein eigener Begriff: „Paragone“ – der Wettstreit der Künste um die überzeugendste Darstellung von Wirklichkeit.

Künstlerinnen und Künstler wie Audrey Flack, Robert Cottingham oder Chuck Close arbeiteten mit fotografischen Vorlagen und entwickelten daraus Gemälde, die schärfer, präziser und kontrollierter wirkten als viele Fotografien ihrer Zeit.

Dabei ging es nie nur um technische Perfektion. Der Fotorealismus untersuchte, wie Bilder entstehen, wie Realität konstruiert wird und warum wir Bildern vertrauen.

Heute setzen Smartphonekameras, KI-Bilder und digitale Bearbeitung diesen Wettstreit fort. Unser Blick auf Wirklichkeit verändert sich täglich.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.

01/06/2026

Räume, die sonst übersehen werden.
Bertrand Meniel richtet den Blick auf funktionale Orte in New York City: Straßenräume, Durchgänge, urbane Situationen ohne symbolische Aufladung. Seine Malerei gibt diesen unscheinbaren Orten eine eigene Präsenz.
Ausgangspunkt sind Fotografien. Anders als die Kamera, die einen Moment fixiert, arbeitet Meniel mit einer Vielzahl von Aufnahmen. Er sammelt Perspektiven, Lichtstimmungen und Details, die er später im Atelier neu zusammenführt.

So entsteht kein einzelner Augenblick, sondern ein konstruiertes Bild. Licht wird angepasst, Spiegelungen werden gewählt, Figuren treten hinzu oder verschwinden. Die Szene wird komponiert – aus realen Fragmenten, aber nicht als direkte Wiedergabe.
Fotorealismus zeigt sich hier als bewusste Konstruktion von Wirklichkeit. Das Vertraute bleibt erkennbar, ist aber neu organisiert. Räume, die im Alltag kaum wahrgenommen werden, erhalten eine neue Aufmerksamkeit.

Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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Spaces that usually go unnoticed.
Bertrand Meniel focuses on functional sites in New York City—streets, passages, urban situations without symbolic charge. His paintings give these overlooked places a distinct presence.

Photographs serve as the starting point. Unlike the camera, which captures a single moment, Meniel works with multiple images. He gathers perspectives, light conditions, and details, which he later recomposes in the studio.

The result is not a single captured instant, but a constructed image. Light is adjusted, reflections are selected, figures are added or removed. The scene is composed—from real fragments, yet not as a direct representation.

Here, Photorealism becomes a deliberate construction of reality. The familiar remains recognizable, but is newly arranged. Spaces that are barely noticed in everyday life gain a different kind of attention.
On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

24/05/2026

„Ich möchte, dass sie wirklich wie Malerei wirken und dabei natürlich erscheinen.“
Andrés Castellanos beschreibt den Fotorealismus als seine eigene Bildsprache. Eine Malerei, die auf genauer Beobachtung basiert und sich Zeit nimmt. Sein Zugang entsteht aus der intensiven Arbeit als Kopist im Museo del Prado. Dort entwickelt er ein Verständnis für Figuration, für Licht und für die präzise Übersetzung von Wirklichkeit in Malerei.

Diese Arbeitsweise setzt er fort. Ausgangspunkt sind fotografische Vorlagen, doch das eigentliche Bild entsteht im Atelier. Ein Verfahren, das zentral für den Fotorealismus ist: Malerei entsteht nicht direkt vor dem Motiv, sondern als bewusste Konstruktion. Die Genauigkeit ist dabei entscheidend. Oberflächen, Materialien und Licht werden so differenziert ausgearbeitet, dass die Bilder vertraut wirken und zugleich ihre eigene Künstlichkeit sichtbar machen.

Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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“I want them to truly look like paintings while still appearing natural.”
Andrés Castellanos describes Photorealism as his own visual language. A form of painting grounded in close observation and a deliberate, time-intensive process. His approach is shaped by years of working as a copyist at the Museo del Prado, where he developed a deep understanding of figuration, light, and the precise translation of reality into painting.

He continues this method in his own work. While photographs serve as a starting point, the actual image is created in the studio. This reflects a key principle of Photorealism: painting does not emerge directly in front of the motif, but as a conscious construction. Precision is essential. Surfaces, materials, and light are rendered with such nuance that the images appear familiar while simultaneously revealing their own artificiality.

On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

17/05/2026

Craig Wylie malt Menschen aus seinem unmittelbaren Umfeld. Freunde, Familie, Künstlerkollegen. Für ihn entstehen die Motive aus dem eigenen Leben heraus, dabei spielen auch Nähe, Beobachtung und gemeinsame Zeit eine Rolle.

Dabei interessiert ihn weniger die perfekte Kopie einer Fotografie als die Frage, was Malerei anders kann. Wylie beschreibt dieses Verhältnis fast paradox: Je näher ein Gemälde scheinbar an eine fotografische Vorlage heranrückt, desto deutlicher wird der Unterschied zwischen beiden Medien.

Das Gemälde besitzt für ihn eine körperliche Präsenz. Es tritt stärker in den Raum hinein. Während Fotografien oft wie eingefrorene Momente wirken, haben seine Bilder etwas Bewegliches und Lebendiges.
Das Porträt seines Künstlerfreundes Luke Rudolph verbindet Gegenwart mit kunsthistorischen Bezügen. Die Kapuze und die stille Haltung der Figur erinnern Wylie an Francisco de Zurbaráns Franz von Assisi.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda.

L (Saturated), 2009, ist eine Leihgabe aus einer Privatsammlung – Plus One Gallery, London.
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Craig Wylie paints the people around him: friends, family, fellow artists. His works emerge from everyday life, shaped by closeness, observation, and shared experience.
What interests him is less the perfect imitation of a photograph than the question of what painting can do differently. Wylie describes this relationship almost as a paradox: the closer a painting appears to come to a photographic image, the more clearly the difference between the two media becomes visible.

For him, a painting has a physical presence. It enters the space in a way a photograph cannot. While photographs often feel like frozen moments, his paintings seem capable of moving.

The portrait of his artist friend Luke Rudolph connects the present with references to art history. The hood and the quiet posture of the figure reminded Wylie of Francisco de Zurbarán’s depictions of Saint Francis of Assisi.

On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at the Museum Frieder Burda.

L (Saturated), 2009, is on loan from a private collection – , Lon

Die Debatte über manipulierte Bilder begann lange vor KI.Als die documenta 5 1972 in Kassel eröffnete, diskutierte die K...
14/05/2026

Die Debatte über manipulierte Bilder begann lange vor KI.
Als die documenta 5 1972 in Kassel eröffnete, diskutierte die Kunst bereits über Medienrealität, Bildfluten und die Frage, wie Bilder unsere Wahrnehmung prägen. Kurator Harald Szeemann rückte Werbung, Fotografie und Konsumkultur ins Zentrum der Ausstellung. Der Fotorealismus erhielt dort internationale Aufmerksamkeit.
Künstler wie Richard Estes oder Don Eddy arbeiteten mit Fotografien, Spiegelungen und bewusst konstruierten Bildräumen. Viele ihrer Gemälde entstanden aus mehreren Vorlagen gleichzeitig. Schaufenster, Reklametafeln und Glasfassaden wurden zu Oberflächen einer Wirklichkeit, die präziser und kontrollierter wirkte als das reale Vorbild selbst.
Heute wirken diese Fragen erstaunlich aktuell. KI-Bilder, Filter und digitale Bearbeitung verändern täglich unseren Blick auf Realität. Der Fotorealismus zeigt: Bilder waren schon lange vor KI Konstruktionen.
Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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The debate around manipulated images began long before AI.
When documenta 5 opened in Kassel in 1972, the art world was already discussing media reality, image overload, and the question of how images shape perception. Curator Harald Szeemann placed advertising, photography, and consumer culture at the center of the exhibition. Photorealism gained international attention in this context.
Artists such as Richard Estes and Don Eddy worked with photographs, reflections, and deliberately constructed visual spaces. Many of their paintings were based on several source images at once. Shop windows, billboards, and glass façades became surfaces of a reality that appeared more precise and controlled than reality itself.
Today, these questions feel strikingly current. AI-generated images, filters, and digital editing reshape our perception of reality every day. Photorealism reminds us that images had already become constructions long before AI.
On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden through August 2, 2026.

In den Gemälden von Alexandra Averbach werden gestapelte Tassen und Früchte zu präzise ausbalancierten Bildräumen. Die O...
12/05/2026

In den Gemälden von Alexandra Averbach werden gestapelte Tassen und Früchte zu präzise ausbalancierten Bildräumen. Die Objekte wirken alltäglich und zugleich fragil. Teller stapeln sich auf schmalen Kanten, Tassen scheinen jeden Moment kippen zu können und verharren dennoch im Gleichgewicht.

Averbach interessiert der Moment kurz vor der Bewegung. Licht spielt dabei eine zentrale Rolle. Sonnenstrahlen treffen auf Porzellan und glänzende Oberflächen, brechen sich in Reflexionen und erzeugen harte Schatten sowie intensive Farbkontraste. Diese Kontrolle von Licht, Material und Oberfläche verbindet ihre Arbeiten mit dem Fotorealismus.

Wie frühe Fotorealistinnen und Fotorealisten untersucht auch Averbach, wie Wahrnehmung entsteht und wie alltägliche Gegenstände zu konstruierten Bildern werden. Ihre Werke wirken ruhig und zugleich angespannt – wie eingefrorene Sekunden vor dem Kippen.

Zu sehen in „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.

Aurora (2025) ist eine Leihgabe aus einer Privatsammlung – Plus One Gallery, London.
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In Alexandra Averbach’s paintings, stacked teacups and fruit become precisely balanced visual spaces. The objects appear familiar and fragile at once. Plates rest on narrow edges, cups seem as if they could topple at any moment, yet remain in balance.

Averbach is interested in the instant just before movement begins. Light plays a central role in her work. Sunlight hits porcelain and glossy surfaces, creating reflections, sharp shadows, and strong contrasts of color. This precise control of light, material, and surface closely connects her paintings to the tradition of Photorealism.

Like earlier Photorealists, Averbach explores how perception is constructed and how everyday objects become carefully composed images. Her works feel calm and tense at once — like frozen seconds before collapse.

On view in “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden through August 2, 2026.

Aurora (2025) is on loan from a private collection – , London.

10/05/2026

Zwei Autos im Moment der Bewegung.
Mit „Zwei Fiat“ (1964) entwickelt Gerhard Richter eine eigene Position zwischen Fotografie und Malerei. Ausgangspunkt ist eine fotografische Vorlage, die er auf die Leinwand überträgt und malerisch transformiert.
Unschärfe wird dabei zum zentralen Mittel. Sie entsteht durch Verwischen der Farbe und erinnert an fotografische Effekte: Bewegung, Momentaufnahme, fehlende Schärfe. Gleichzeitig schafft sie Distanz. Das Bild entzieht sich doch einer eindeutigen Lesbarkeit. Auch das Grau spielt eine entscheidende Rolle. Für Richter steht es für Neutralität. Farbe verliert hier ihre expressive Funktion und wird Teil einer kontrollierten Bildstruktur.
„Zwei Fiat“ entsteht unabhängig von den amerikanischen Fotorealisten der 1960er Jahre und zeigt dennoch eine vergleichbare Präzision im Umgang mit Bildillusion.
Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden bis 2. August 2026.
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Two cars in a moment of movement.
With “Zwei Fiat” (1964), Gerhard Richter develops his own position between photography and painting. The starting point is a photographic source, which he transfers onto canvas and transforms through painting.
Blur becomes the central device. Created by smearing the paint, it recalls photographic effects: motion, snapshot, lack of focus. At the same time, it creates distance. The image resists a clear, fixed reading. Grey also plays a decisive role. For Richter, it stands for neutrality. Color loses its expressive function and becomes part of a controlled pictorial structure.
“Zwei Fiat” was developed independently of the American Photorealists of the 1960s, yet it demonstrates a comparable precision in dealing with pictorial illusion.
On view in the exhibition “Rivaling Reality. 60 Years of Photorealism” at Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

Was bleibt von einem Ort, wenn der Mensch fehlt?In „Still Life (Color Pick)“ (1982) zeigt Ralph Goings das ikonische Din...
06/05/2026

Was bleibt von einem Ort, wenn der Mensch fehlt?
In „Still Life (Color Pick)“ (1982) zeigt Ralph Goings das ikonische Diner in seiner Essenz. Typische Gebrauchsgegenstände wie Ketchupflasche und Salzstreuer rücken ins Zentrum.
Das charakteristische Diner-Ambiente wird bei Goings häufig in solchen Stillleben „verkürzt“. Der Raum verdichtet sich, Atmosphäre entsteht durch Anordnung, Licht und Oberfläche. Jede Reflexion, jede Spur von Gebrauch verweist auf Abwesenheit. Das Stillleben wird so zum Bild eines Ortes und zu einer Form von Erinnerung.
„Still Life (Color Pick)“ ist eine Leihgabe von Waddington Custot.
Zu sehen in der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Museum Frieder Burda in Baden-Baden, bis 2. August 2026.
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What remains of a place when people are gone?
In “Still Life (Color Pick)” (1982), Ralph Goings presents the iconic diner in its essence. Everyday objects such as ketchup bottles and salt shakers move to the center of attention.
In Goings’ work, the characteristic diner atmosphere is often “condensed” into such still lifes. Space becomes compressed, and atmosphere emerges through arrangement, light, and surface. Every reflection, every trace of use points to absence. The still life becomes an image of a place and a form of memory.
“Still Life (Color Pick)” is on loan from Waddington Custot.
On view in the exhibition “Rivaling Reality: 60 Years of Photorealism” at the Museum Frieder Burda in Baden-Baden until August 2, 2026.

03/05/2026

Für Lars Eidinger beginnt ein Motiv oft mit einem flüchtigen, unmittelbaren Reiz. Erst im Rückblick offenbart sich, warum es festgehalten wurde. Er beschreibt diesen Prozess wie einen Traum: zunächst kaum greifbar, vielleicht sogar banal — und doch voller Symbolik.
Seine Malerei ist dabei auch ein Weg der Selbsterkenntnis. Die Bilder wollen nichts eindeutig erklären, sie entziehen sich einer festen Deutung. Entscheidend ist vielmehr, was sie im Einzelnen auslösen, welche Erinnerungen, Assoziationen oder Fragen sie öffnen.
Zu sehen anlässlich der Ausstellung „Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus“ im Untergeschoss des Museum Frieder Burda in Baden-Baden, bis 2. August 2026.
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For Lars Eidinger, a motif often begins with a fleeting, immediate stimulus. Only in retrospect does it become clear why it was captured. He describes this process as being like a dream: at first hardly tangible, perhaps even banal — and yet full of symbolism.
His painting is also a path toward self-discovery. The images do not seek to explain anything unambiguously; they resist fixed interpretation. What matters more is what they trigger in each individual viewer, which memories, associations, or questions they open up.
On view on the occasion of the exhibition “Rivaling Reality 60 Years of Photorealism” in the lower level of the Museum Frieder Burda in Baden-Baden, through August 2, 2026.

Wir trauern um Georg Baselitz.Mit ihm verliert die Kunstwelt einen der großen Maler und Bildhauer der deutschen Nachkrie...
30/04/2026

Wir trauern um Georg Baselitz.
Mit ihm verliert die Kunstwelt einen der großen Maler und Bildhauer der deutschen Nachkriegskunst. Baselitz gehörte zu jener Künstlergeneration, deren Werk von Krieg und Neubeginn geprägt war. Er verlieh der Kunst nach 1945 eine neue und kompromisslose Sprache.

In der Sammlung Frieder Burda nimmt Georg Baselitz eine besondere Rolle ein. Bereits Ende der 1980er-Jahre erwarb Frieder Burda Werke von Baselitz, die bis heute zum Kernbestand unserer Sammlung gehören. Frieder Burda schätzte an ihm die Expressivität, das Kraftvolle und Unverstellte seiner Malerei.

Die hier gezeigten Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2009, als das Museum Frieder Burda ihm mit „Baselitz. 50 Jahre Malerei“ eine große Retrospektive widmete. Sie war Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit einem Künstler, dessen Werk die deutsche und internationale Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusst hat.

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We mourn the passing of Georg Baselitz.

With him, the art world has lost one of the great painters and sculptors of German post-war art. Baselitz belonged to a generation of artists whose work was shaped by war and new beginnings. He gave art after 1945 a new and uncompromising language.

Georg Baselitz occupies a special place in the Frieder Burda Collection. As early as the late 1980s, Frieder Burda acquired works by Baselitz, which remain part of the core holdings of our collection to this day. Frieder Burda valued in him the expressiveness, power, and unmediated directness of his painting.

The photographs shown here date from 2009, when Museum Frieder Burda dedicated a major retrospective to him: “Baselitz. 50 Years of Painting.” It was an expression of a deep connection with an artist whose work has had a lasting impact on German and international art history.


Photo: Frieder Burda und Georg Baselitz (2009) © Museum Frieder Burda & Georg Baselitz, Der Hirte (1966) © Georg Baselitz

Adresse

Lichtentaler Allee 8b
Baden-Baden
76530

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+497221398980

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